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"Ursachen des Aufstieges der Rechtsbewegungen"

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"Ursachen des Aufstieges der Rechtsbewegungen"

Beitrag von Austrian Economics am 06.02.17 14:34

Der Aufstieg des Rechtspopulismus wie man ihn in den USA und Europa vorfindet, hat seinen Ursprung nicht in der einmütigen Überzeugung, dass man die Werte, unter denen man bisher gelebt hat, an sich ablehnt. Es ist daher kein Wertekonflikt der damit zu gewinnen ist, Toleranz, Offenheit und kosmopolitisches Denken zu fordern. All diese Bemühungen irren in ihrer Annahme, es handele sich um fehlgeschlagene Erziehungsmaßnahmen.

Tatsächlich liegt die Ursache, wie beispielsweise zu Zeiten des Aufstiegs des Nationalsozialismus, bei wirtschaftlichen Aspekten.

Grundsätzlich gilt und hier muss wohl jeder gelernte Gegner von offenen und freien Märkten schlucken: Kapitalismus ist das Instrument, um wirtschaftlichen Niedergang, Perspektivlosigkeit, Armut und erstarrte Gesellschaften aufzubrechen.

Ich kann nichts dafür, dass es Kapitalismus genannt wird, was die Lösung all derer Probleme beinhaltet, durch die Menschen sich politisch derart radikalisieren, sodass die Welt danach noch schlechter ist als zuvor. Doch dieses Wort ist nun einmal der Begriff der zu verwenden ist, gleichgültig, ob seit seinem Bestehen, Schmähgesänge auf folkloristische Weise praktiziert werden. Kapitalismus ist die Lösung der Probleme, die Menschen haben.

Ob das einem nun gefällt oder nicht. Es kann nicht um persönliche Empfindsamkeiten gehen sondern es geht um die rein theoretische und für die Praxis erfolgreich anzuwendende Analyse dessen was funktioniert und dessen was nicht funktioniert. Dies setzt vorraus, an der Wahrheit orientiert zu sein und ideologische Vorbehalte abzuwerfen. Es bedeutet, wissenschaftlichem Denken den Vorrang gegenüber dem Aberglauben zu geben.

Es ist eine erwiesene Tatsache, dass Zentralbanken kein Bestandteil des Kapitalismus sind. Sie sind durch Gewaltmonopole privilegierte Institutionen, die außerhalb des Marktes stehen und den Wert des Geldes für politische Zwecke manipulieren. Der Wert des Geldes, der wichtig für das alltägliche Geschäft, für das Vertrauen der Menschen untereinander, für das Streben nach einem besseren Morgen, für das Gelingen menschlicher Handlungen, für all das ist, was mit dem Wort Wirtschaft eigentlich gar nicht umfasst werden kann, wenn man sich darunter allein die Funktion des Geldverdienens vorstellt, wird durch Zentralbankeingriffe verzerrt, manipuliert und verursacht auf diese Weise eine Geldillusion, eine Wohlstandsblase, eine Blasenökonomie. Die Zerrüttungen einer Gesellschaft, die nicht auf Marktgeld sondern politisch verzerrtem Geld beruht, sieht man heutzutage an vielen Stellen. Man schaue sich Japan, Russland, die USA, China, die EU usw. an. Der keynesianische Irrtum, der munter und fröhlich an staatlichen Universitäten gelehrt wird, lehrt nicht die Irrtümer von John Maynard Keynes im Verständnis dessen, dass es sich um Irrtümer handelt sondern den jungen Nachwuchs-Studenten wird eine Betrachtung ökonomischer Prozesse beigebracht, die in ihren Auswirkungen, den Niedergang einer Gesellschaft zur Folge haben. Das belegen die Schriften von Carl Menger, Eugen von Böhm-Bawerk, Friedrich Freiherr von Wieser, Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek, zusammengefasst als "österreichische Schule der Nationalökonomie".
Und diese Nachwuchs-Ökonomen sollen im späteren Verlauf Ratgeber für politisches Handeln werden. So gelangen Irrtümer über das Wesen und Gedeihen von Ökonomien in Parteiprogramme und in die immer leerer werdende Geldtasche der Bürger wo sie ihre Scheinmaterialisation zeigen. Eine auf nichts anderem als auf Schein aufgebaute Ökonomie lässt den Menschen nicht viel anderes als Schein im Portemonnaie.

Durch billiges Geld, geschaffen durch Zentralbanken, entstehen ökonomische Verzerrungen, Konjunkturzyklen, Arbeitslosigkeit, Staatsbankrott, Teuerungen der Lebenshaltungskosten, Umverteilung von unten nach oben, eine Zunahme der Spreizung von arm und reich. All die Übel die gerne dem Kapitalismus angehaftet werden sind in Wahrheit antikapitalistischen Ursprungs.

Wer glaubt, Zentralbanken seien das alleinige Problem, der irrt. Besteuerungen und Regulierungen verteuern die Möglichkeiten, Geld in unternehmerische Aktivitäten zu investieren. Daraus folgen selbstredend keine Arbeitsplätze und all zu oft leiden die eher kleinen und mittleren Unternehmen weitaus mehr unter den staatlichen Eingriffen als die großen Unternehmen. Genauso wie geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose durch staatliche Eingriffe zuerst ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt verlieren. Daraus erwächst kein Nährboden für eine freie, wohlhabende und friedliche Gesellschaft.
Exakt das können wir Heute beobachten.

Daher plädiere ich für eine Entstaatlichung aller menschlichen Lebensbereiche, die durch staatliche Aktivitäten und Regulierungen sowie durch Einflüsse zentralbänklerischen Handelns in Mitleidenschaft gezogen werden. Es bedarf eines liberalen Aufbruchs, der zuerst ökonomischen Aufschwung und menschliche Perspektiven erzeugt, sodass dann als Folge daraus, die gegenwärtig verloren gehenden Werte von Toleranz, Offenheit und kosmopolitischem Denken wiedergewonnen werden können. Nur durch eine Entfesselung des Kapitalismus wird es möglich, die Erstarrung der Gesellschaft in Frustration und Wut aufzuheben und umzukehren in einen Spirit der den Armen wieder erlaubt, unabhängig vom Staat ein besseres Leben anzustreben und der die Mittelschicht wachsen lässt und stärkt.

Eine Welt, eine Gesellschaft die sich ausschließlich alternativ zwischen links gerichtetem Sozialismus und rechts gerichtetem nationalistischem Sozialismus bewegt, verursacht Armut, Niedergang, Unfreiheit und definitiv ein schlechteres Morgen.

Austrian Economics
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Re: "Ursachen des Aufstieges der Rechtsbewegungen"

Beitrag von bushi am 22.06.17 20:04

.....die falschverstandene TOLERANZ zu Anarcho, Schwulenehe, Integrierungsunwilligen ..........
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Re: "Ursachen des Aufstieges der Rechtsbewegungen"

Beitrag von bushi am 25.06.17 15:40

 INTEGRATIONSUNWILLIGE .........mit eigenen abgeschottete Kindergärten die wir finanzieren.

...es gibt genug "christliche" Flüchtlinge 105
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