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Durchgedrehter Autofahrer der von ganz oben geduldet wird?

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Durchgedrehter Autofahrer der von ganz oben geduldet wird?

Beitrag von BunterKanzler am 02.10.13 19:30

Wieder mal ein Fall für die Spezialisten vom Dezernat Bananen-Biegen:


http://wien.orf.at/news/stories/2606973/ schrieb:
Diplomatenraser narrt die Polizei
Ein Raser, der - angeblich mit Diplomatenkennzeichen - unterwegs ist, fährt mit 250 km/h auf der Südosttangente und stellt die Wahnsinnsfahrt als Video ins Internet. Der Polizei sind die Hände gebunden. Was dürfen Diplomaten eigentlich?
Auf dem Video ist deutlich zu erkennen, dass der Raser über die Auffahrt Triester Straße Richtung Süden fährt. Sobald er die Südosttangente erreicht, die kurz darauf in die A2 mündet, tritt er aufs Gas und rast auf dem Pannenstreifen ohne Rücksicht dahin. Es soll nicht die erste lebensgefährliche Wahnsinnsfahrt des Rasers sein, mit der er mittels Video auf seiner Facebook-Seite prahlt.

Ein Schwenk mit der Kamera auf Tacho und Drehzahlmesser zeigt, dass der Mann mit mehr als 250 Kilometern pro Stunde unterwegs ist. Trotzdem wurde er bisher weder bestraft noch von der Exekutive aus dem Verkehr gezogen. Ein Grund dafür soll das Diplomatenkennzeichen des Rasers sein, berichtete die Gratiszeitung „Heute“.
Polizei: Keine Anzeichen für Diplomatenkennzeichen
Die Polizei ermittelt jetzt in diesem Fall. „Wir sind am Weg, die Person auszuforschen. Es soll in den nächsten Tagen Ergebnisse geben", sagte Polizeisprecher Johann Golob in der ORF-Sendung „Heute Mittag“. Derzeit gebe es aber keine konkreten Anhaltspunkte, dass der Raser mit einem Diplomatentaferl unterwegs sei.
„Wir müssen wissen, wer fährt und wer dahintersteckt. Dann werden alle Verfahren eingeleitet, die notwendig sind.“ Golob wertet die Aktion des Mannes nicht als Provokation: „Das ist ein Rowdytum. Das ist unverantwortlich gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Wir sind da, um diese Rowdys aus dem Verkehr zu ziehen.“
Ministerium: „Nicht als Diplomat gemeldet“
Auch das Außenministerium wurde in dem Fall kontaktiert. „Wir waren in Kontakt mit den Sicherheitsbehörden. Das ist wahnsinnig gefährlich.“ Auch wenn die Polizei die Identität des Mannes noch nicht kennt, sagt Weiss: „Er ist nicht als Diplomat gemeldet. Es ist jetzt Sache der Sicherheitsbehörden, das rasch aufzuklären“, sagt Sprecher Martin Weiss.
Grundsätzlich habe ein Diplomat die Gesetze eines Gastlandes einzuhalten. „Das erwarten wir auch von den Diplomaten, die in Österreich leben.“ Diplomaten dürfen laut Weiss etwa nicht im Parkverbot stehen oder Geschwindigkeitsbeschränkungen missachten.
Nur bei der Vollstreckung von Strafen kommt die diplomatische Immunität ins Spiel. „Es kann auch einen Strafzettel geben. In letzter Konsequenz, also bei der Vollstreckung der Strafe kann er sich auf die diplomatische Immunität berufen. Aber die meisten Diplomaten, die in Wien leben, bezahlen auch ihre Strafen.“ Zusätzlich kann das Gastland jederzeit die Immunität aufheben.
Ahso! Das Ministerium sagt, der Mann ist nicht als Diplomat gemeldet.
Andererseits sagen die Polizeibeamten, daß die Person noch nicht ausgeforscht ist.
Also einer lügt da wohl.
Muss unsere Exekutive jetzt bei der NSA betteln gehn, damit die den Facebook-User ausforschen und haben die eventuell auch Aufnahmen von den Autobahnkameras?

Hier die Fahrt des Depperten: http://www.youtube.com/watch?v=FnqkEVQL8rU


Zuletzt von BunterKanzler am 02.10.13 19:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Durchgedrehter Autofahrer der von ganz oben geduldet wird?

Beitrag von BunterKanzler am 02.10.13 19:37

Wie immer, erfährt man erst mehr, wenn die Rotfunk-website verlassen wird und man andere infos liest:



http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,939385 schrieb:

Kurz vor der Raserei in Wien: Amir K. (li.) und Christian D. Dieses Foto lud der Raser auf Facebook (!) hoch.

ganz Österreich ist empört über den rücksichtslosen Raser im Porsche Cayenne.

Videos von den Wahnsinnsfahrten stellt Christian D. stolz auf seine Facebook-Seite. Konsequenzen sind ihm egal: Er prahlt mit einem Diplomatenkennzeichen auf seinem SUV, ohne selbst Diplomat zu sein (woher die Kennzeichen sind, ist unklar).

Die Polizei (die den Deutschen namentlich kennt) möchte ihn gerne aus dem Verkehr ziehen, doch ihr sind die Hände gebunden: Es gibt keine Anzeige, keinen Bericht einer Polizeistreife, keine Radarmessung – und somit keinen Tatzeitpunkt. Das Webvideo allein genügt nicht. "In solchen Fällen sollten andere Verkehrsteilnehmer eine Anzeige machen", sagt Sprecher Hans Golob. Dann wird auch das Außenministerium eingeschaltet, um die Botschaft zu kontaktieren.

Leserkommentar:

solche aktionen betreibt er anscheinend schon seit jahren der angebliche diplomaten sohn

Gibt es eigentlich auch Diplomatengrabsteine für die möglichen Opfer ?
http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,938891
Die Polizei ist machtlos: Christian D. fährt mit Diplomatenkennzeichen, bleibt so straffrei, obwohl er, wie berichtet, bereits mit Tempo 265 im Wiener Stadtgebiet geblitzt worden ist – eine Tat, mit der er im Internet geprahlt hatte.

Leserkommentar:
Es stellt sich heraus, dass das kein Diplomatensohn ist, sondern ein Hobbyrennfahrer aus Deutschland!! Photoshop wurde für die Kennzeichen verwendet. Er wurde angezeigt, aber bis dato sind den österreichischen Behörden die Hände gebunden, weil man im Prozess die genaue Tatzeit angeben muss und diese genaue Tatzeit in den Videos fehlt. Leider. Somit ist er weiterhin straffrei.
noch etwas weiter zurück, Bericht vom 6.9.2012:

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,781761
Amir K. braucht nach seiner der Amokfahrt auf S1 und A4 keine Strafe befürchten. Diplomatenpapiere schützen den Raser vor Konsequenzen durch österreichische Behörden. Nach einem Heute-Bericht ermittelt aber die Polizei.

"Haha, ein Diplomat müsste man sein", postete ein Facebook-Freund von Amir K. unter das mittlerweile gelöschte Raser-Video. Es zeigte die Wahnsinnsfahrt mit einem BMW xi 650, der mit Tempo 220 auf dem Pannenstreifen der S1 Richtung Schwechat braust.

"Personen mit Diplomatenstatus können durch die Polizei nicht verfolgt werden", erklärt Polizeisprecher Thomas Keiblinger und ergänzt: "Aber wir haben Ermittlungen eingeleitet."
Die Ergebnisse werden an das Heimatland übermittelt, dort wird dann über Konsequenzen entscheiden. Zudem wird versucht, den Fahrzeugbesitzer auszuforschen. Ist dieser Österreicher, droht ihm eine Strafe.

Leserkommentare:

CD steht das nicht für Cretin Diplomatique ?

der raser ist doch schon längst polizeilich bekannt
dieser rücksichtslose raser sollte doch schon längst hinter gittern sitzen .. solche aktionen betreibt er anscheinend schon seit jahren der angebliche diplomaten sohn

http://wiev1.orf.at/stories/530866
Der link, der in voriger Zeile erwähnt wird:

http://wiev1.orf.at/stories/530866
Streit eskalierte: Cabrio-Fahrer zückte Pistole
Auf dem Ring hat ein Autofahrer am Samstagnachmittag zwei Radfahrer mit einer Pistole bedroht. Die beiden Radler hatten sich zuvor bei dem Cabrio-Fahrer beschwert, weil sie von ihm geschnitten wurden.

21-Jähriger bedrohte Radfahrer mit Pistole
Gegen 16.30 Uhr fuhr ein Ehepaar auf Fahrrädern am Opernring und war im Begriff, über die Radfahrerüberfahrt in Richtung Babenberger Straße weiterzufahren.

Plötzlich bog ein Cabrio-Fahrer mit seinem Fahrzeug vom Opernring nach links ein, wodurch die beiden stark abbremsen mussten, um eine Kollision zu vermeiden.

An der nächsten Ampel regte sich einer der Radfahrer lautstark über den Vorfall auf, worauf der Fahrzeuglenker plötzlich mit einer Schusswaffe ausstieg.

Lenker gab sich als Polizist aus
"Ich bin Polizist und will eure Papiere sehen", sagte der 21-Jährige mit der Pistole der Marke "Glock" in der Hand.
Die Bedrohten forderten ihrerseits den Mann auf, seinen Dienstausweis zu zeigen. Da er dieser Aufforderung jedoch nicht nachkam, flüchtete das Ehepaar und verständigte die Polizei.
Mann wurde von WEGA festgenommen
Mit Unterstützung von WEGA-Beamten wurde der Mann festgenommen. Der 21-jährige Student hatte für seine Pistole einen Waffenschein. Laut Polizei ist er Sportschütze.

Die Waffe wurde dem jungen Mann abgenommen. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.


Zuletzt von BunterKanzler am 02.10.13 20:05 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Durchgedrehter Autofahrer der von ganz oben geduldet wird?

Beitrag von bushi am 02.10.13 20:01

auf Video ist alles möglich
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Re: Durchgedrehter Autofahrer der von ganz oben geduldet wird?

Beitrag von BunterKanzler am 02.10.13 20:08

Und was will uns bushi mit diesem Einzeiler sagen?
Wie willst du so ein Video fälschen?

Was für Narrengesetze und unfähiges Politikerpack dieses Land plagen zeigt sich an der Machtlosigkeit der Polizei, die leider nichts gegen geltendes Recht machen darf.
Und jeder Diplomat ohne Benehmen kann sich aufführen wie er will...

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1277020/Strafzettel_Diplomatisch-geschuetzte-Raser
Im ersten Halbjahr 2012 wurden Diplomaten 1838 mal wegen Verkehrsübertretungen abgestraft. 517 Verfahren wurden wegen „fehlender Erfolgsaussicht“ abgebrochen, sagt Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des Wiener Innenministeriums, der „Presse“. Im Klartext: Knapp 30 Prozent der Anzeigen wurden nicht bezahlt. Mit der Thematik befasst ist das Außenministerium: Es leitet die Anzeige an die jeweilige Botschaft weiter, „wenn nichts zu hören ist oder die Auskunft verweigert wird“, wie Grundböck erklärt, wird die Verwaltungsstrafe nicht exekutiert.

Immerhin sind in Österreich nur 8800 Diplomaten akkreditiert, der Großteil davon in Wien. Statistisch gesehen erhielt jeder Fünfte einen Strafzettel.

Die Befreiung vom Strafzettel gilt in erster Linie für Diplomaten mit roter Legitimationskarte, 7300 sind das in Österreich; ihr Schutz ist absolut. Aber auch die 1500 Besitzer einer blauen Legitimationskarte, etwa Angestellte einer Botschaft, sind geschützt, wenn sie im beruflichen Zusammenhang zu schnell gefahren sind.

Rasen, bei Rot über die Ampel und die Nichtbeachtung von Sperrlinien sind die häufigsten Verwaltungsvergehen. Wie eine parlamentarische Anfrage des FPÖ-Abgeordneten Johannes Hübner aus dem vergangenen Jahr ergab, führte die Russische Föderation mit 79 nicht bezahlten Strafzetteln die Statistik an, 63 wurden den Missionen der Republik Kasachstan zugeordnet und 40 den Vertretungen Chinas.

Leserkommentare:

Diplomaten sind seit der Erfindung des Telefons Ohnehin obsolet.

botschafter ins außenamt zitieren und verkehrssünder ausweisen.
Solche personen braucht weder österreich, noch der rest der zivilisierten welt

Zu wenig Kontrollen, denn es dürfen auch Diplomatenfahrzeuge angehalten und deren Identität überprüft werden. So verlieren sie viel Zeit, da das Nachfragen lange dauern kann.

Welche Konsequenzen hatte Anfang der 90er der Tod eines Trafikanten in der Universitätsstr. 4, erschlagen von einem schwer alkoholisierten US-Botschafter, weil der Trafikant ihm angeblich eine falsche Auskunft gegeben hatte ?
Richtig, es gab keine. Der Mörder wurde lediglich in die Staaten zurückbeordert und ist unbehelligt nach wie vor im diplomatischen Dienst tätig.

Und ich dachte immer rasen und alkohol am steuer gefährdet dich verkehrsicherheit.
Man hält den pass aus dem fenster und schon ist die sicherheit hergestellt.

Deutsche Diplomaten werden wohl nicht das Problem sein. Eher schon irgendwelche ungebildeten, korrupten 25-jährigen aus Ländern, dies vor 20 Jahren noch nicht gab.

eine weitere fragwürdige Statistik
in der angeblich nur 1/3 der Strafen nicht bezahlt wurden/durften ... ?!
Welcher (einfache) Polizist traut/e sich denn wirklich ein Diplomatenfahrzeug auch nur sehen zu wollen .... ???

In vielen Ländern werden Diplomaten, die sich in "ernsten" Fällen (z.B. Alkohol am Steuer und dann Verkehrsunfall oder Nichteinhalten von Verpflichtungen aus Verträgen, z.B. keine Miete zahlen) auf die diplomatische Immunität berufen, zur unerwünschten Person erklärt und aus dem Land ausgewiesen.

In anderen Ländern ist es üblich, dass die Polizei sofort Journalisten holt, wenn ein Diplomat sich auf seine Immunität beruft. Immun mag er sein, auf der Titelseite der Zeitungen des Landes macht das dann aber doch keinen schlanken Fuss.
Auch ist es Diplomaten meistens extrem peinlich, wenn eine formelle Anfrage an den Botschafter zu so einem Fall gestellt wird (vielleicht sogar im Heimatland des Diplomaten, gestellt von der dortigen österreichischen Botschaft ans lokale Außenministerium).
Aber in Österreich denkt man sich wahrscheinlich oft "eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus". Gegen schweren Mißbrauch gibt es aber wirksame Mittel...

Der Charakter dieser Leute zeigt sich auf allen Ebenen
Noch ein Detail, das mir auffällt, wie schon oben zitiert:
http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,938891
Die Polizei ist machtlos: Christian D. fährt mit Diplomatenkennzeichen, bleibt so straffrei, obwohl er, wie berichtet, bereits mit Tempo 265 im Wiener Stadtgebiet geblitzt worden ist – eine Tat, mit der er im Internet geprahlt hatte.
Wenn der Typ schon mal geblitzt wurde, dann gibt es zumindest für diesen Vorfall ein Foto vom Fahrzeug und dazu natürlich auch eine Tatzeit (an der es ja aus juristischen Gründen beim anderen Video scheitert)
Ich schätze, wenn einer von uns im Ortsgebiet 265 fährt, ist der Schein mindestens für ein Jahr weg.
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Re: Durchgedrehter Autofahrer der von ganz oben geduldet wird?

Beitrag von bushi am 02.10.13 20:46

BunterKanzler schrieb:Und was will uns bushi mit diesem Einzeiler sagen?
Wie willst du so ein Video fälschen?
....mit Film ist alles möglich; schon in der Reichsdeutschen-Wochenschau wurde gezeigt wie Stukas Moskau bombadierten.
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Re: Durchgedrehter Autofahrer der von ganz oben geduldet wird?

Beitrag von BunterKanzler am 02.10.13 21:07

bushi schrieb:
BunterKanzler schrieb:Und was will uns bushi mit diesem Einzeiler sagen?
Wie willst du so ein Video fälschen?
....mit Film ist alles möglich; schon  in der Reichsdeutschen-Wochenschau wurde  gezeigt wie Stukas Moskau bombadierten.
Kann schon sein. Aber die Aufnahmen der Flugzeuge waren echt. Es wurde nur die Örtlichkeit anders angegeben.
Im vorliegenden Fall jedoch kann jeder Ortskundige bestätigen, um welches Autobahnteilstück es sich handelt. Und der Täter selber hat angegeben, daß er gefahren ist. Wo wäre nun eine Fälschung?

Irgendein Vitamin B müssen der Typ und sein Freunderl schon haben. Ohne Mediendruck bewegt sich da sicher nichts weiter. So weit ich das bis jetzt mitgekriegt habe, nehmen sich diese Raser Mietwagen, womöglich mit selbst montierten gefälschten Kennzeichen und jeder Polizist übersieht sofort Fehlverhalten wenn er das WD-Schild bemerkt.
Daher bleibt für mich die Sache auch ein Diplomaten-Thema, weil so richtig sichtbar wird, was sich mancher Diplomatendrecksack hier bei uns herausnimmt.
http://www.tt.com/%C3%9Cberblick/Chronik/5233206-6/immune-raser-diplomaten-als-verkehrss%C3%BCnder.csp
Diplomaten haben aufgrund ihrer Immunität keine Strafverfolgung zu befürchten.

Die häufigsten Vergehen: Schnellfahren, bei Rot über die Ampel, Sperrlinien nicht beachten, Telefonieren am Steuer bis hin zu Alkoholdelikten

Die meisten Anzeigen erfolgen über den Weg der technischen Verkehrsüberwachung (Radar, Section Control, Rotlichüberwachung etc.). Dabei sticht besonders die Section Control im Kaisermühlentunnel (der Weg zum und vom Vienna Inernational Center) hervor.
Da hammas ja: die meisten Anzeigen durch die technische Überwachung...
Wird eine Autobahnstreife von solchen WD-Kretins mit 200 überholt, sagt der eine zum andern: "Los eahm, hot eh kan Sinn..."

Wie man sieht, geht es aber auch anders - Schweizer-Diplomat in Paris:
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/11228494
Der zu schnell fahrende Mercedes mit Diplomatenkennzeichen war der Polizei laut Medienberichten in der Nacht auf Montag aufgefallen. Da der Lenker jedoch nicht anhalten wollte und sogar beinahe einen Beamten umfuhr, habe die Polizei auf die Autoreifen geschossen.
Auch das habe den Flüchtigen nicht zur Vernunft gebracht, und er sei als Geisterfahrer auf der Gegenfahrbahn im 5. Arrondissement gefahren, bis er festgenommen werden konnte. Ein Alkoholtest auf der Polizeiwache sei positiv ausgefallen
In Berlin hat man ähnliche Probleme und kriecht sowieso vor jedem Diplomaten:
http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Raser-mit-Diplomatenstatus-id20899371.html
Insgesamt sind laut Innenverwaltung derzeit 2874 Fahrzeuge in Berlin auf Botschaften zugelassen. An Verkehrsregeln halten sich offenbar immer weniger Fahrer: Die Zahl der Ordnungswidrigkeiten bei Autos mit Diplomatenkennzeichen und auch die Bußgelder bei Verkehrsdelikten steigt seit Jahren an.

Besonders rabiate Fahrer sind demnach die Botschaftsvertreter aus Saudi-Arabien und Russland. Danach folgen die Vertreter der USA, Chinas, Georgiens und Ägyptens.

Diplomaten waren 2011 in 54 Verkehrsunfälle verwickelt, bei denen es über 20 teils schwer verletzte Menschen gab. In 32 Fällen sind die Fahrer sogar vom Unfallort geflüchtet.
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Re: Durchgedrehter Autofahrer der von ganz oben geduldet wird?

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