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Schwieriger Umgang mit einheimischen Jihadisten

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Schwieriger Umgang mit einheimischen Jihadisten

Beitrag von fidelio777 am 23.04.13 16:26

In den USA ist nun auch eine Debatte losgetreten worden. Dazu braucht es leider einen sehr traurigen Anlass.

Ich bin ja gespannt was da der Herr Obama aus dem Weissen Haus zu sagen hat. Vermutlich nicht allzu viel.

Boston landet in der Politik

Schwieriger Umgang mit einheimischen Jihadisten

Die offensichtlich gescheiterte Integration der Täter von Boston hat die Gegner der Reform der Immigrationsgesetze auf den Plan gerufen. Der Umgang mit «hausgemachten» Jihadisten ist für Amerika Neuland.


Nach dem Aufatmen kommt das Aufrechnen: Der Jubel am Freitagabend in Boston war noch nicht verhallt, da nahm sich die politische Arena Washingtons bereits den Migrationshintergrund der mutmasslichen Bombenleger vor. Den Anfang gemacht zu haben, darf die rechtskonservative Provokateurin Ann Coulter für sich reklamieren. Schon am Freitagmorgen, als die Polizei den Tod des älteren Zarnajew bekanntgegeben hatte, meldete sie sich mit der Bemerkung auf dem elektronischen Tummelfeld von Twitter: «Zu schade, dass der Verdächtige Nummer 1 nun nicht mehr von Rubio legalisiert werden kann.»

Munition gegen Reform
Die Kommentatorin, die ihre Prominenz nicht zuletzt durch solche giftigen Ausfälle erlangte, sprach damit die Reform der Immigrationsgesetze an, welche von einer gemischten Gruppe von acht Senatoren – unter ihnen der rechtskonservative Marco Rubio aus Florida – in der vergangenen Woche formell vorgestellt worden war. Natürlich war Tamerlan Zarnajew kein illegal Eingewanderter gewesen, und die Tatsache, dass sein Einbürgerungsgesuch zurückgestellt wurde, wäre höchstens ein Indiz dafür, dass die Sicherungen bei den Immigrationsbehörden einigermassen funktionierten. Doch die Gegner einer Reform der Zuwanderung empfingen Coulters Signal störungsfrei: «Boston» taugt als Munition.

Zwei Stossrichtungen sind seither erkennbar. Das eine Lager der Reformgegner mahnt zur Besonnenheit; vor allem dürfe man nun nichts überstürzen. Das klingt nach Verzögerungstaktik, die darum besonders vielversprechend ist, weil die Reform der Zuwanderung vermutlich relativ rasch beschlossen werden muss oder sonst riskiert, unter die Räder des Wahlkampfs für die Erneuerungswahlen des Kongresses 2014 zu geraten.

Das andere Lager macht auf die Probleme der Integration aufmerksam. Es fordert dabei sinngemäss, der Status von Zuwanderern dürfe nicht legalisiert werden, bevor deren erfolgreiche Integration garantiert werden könne – ein völlig aussichtsloses Unterfangen.

Feindlicher Kämpfer?
Eine gewisse Ratlosigkeit in der Behandlung «einheimischer» islamistischer Terroristen zeigt sich auch im rechtlichen Umgang. So sind ernsthafte Rufe laut geworden, Dschochar Zarnajew solle zum «feindlichen Kämpfer» gestempelt und von der Militärgerichtsbarkeit abgeurteilt werden. Das ist bürgerrechtlich gesehen dicke Post: Der jüngere Zarnajew wurde nämlich nicht nur auf amerikanischem Territorium gefasst. Ihm wurde im letzten Jahr auch die Staatsbürgerschaft verliehen.

Die Debatte zeigt, dass die Anschläge von Boston in den USA einen ähnlich verunsichernden Effekt haben, wie ihn die Anschläge von «hausgemachten» islamistischen Terroristen in Spanien, Grossbritannien und anderen europäischen Ländern auf dem alten Kontinent schon vor Jahren auslösten. Erstaunlich ist, dass dies auch in Amerika nicht schon früher geschah. «Einheimische» Jihadisten gab es nämlich auch hier schon früher, nur wurden ihre Komplotte aufgedeckt oder ihre Anschläge scheiterten. Die Ausnahme ist der Militärpsychiater Hassan. Doch der erschoss seine Opfer auf einer Armeebasis, weitab von der Öffentlichkeit.

Quelle: http://www.nzz.ch/aktuell/international/schwieriger-umgang-mit-einheimischen-jihadisten-1.18068647?extcid=Newsletter_22042013%20MESZ_Top-News_am_Morgen

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Re: Schwieriger Umgang mit einheimischen Jihadisten

Beitrag von bushi am 23.04.13 17:32

fidelio777 schrieb:In den USA ist nun auch eine Debatte losgetreten worden. Dazu braucht es leider einen sehr traurigen Anlass.
der erschossene Boston-Bombenleger war in Tirol und Salzburg auf Boxtraining und hat auch tschetschenisch-österr. Boxkollegen getroffen
sowie Verwandte in Graz. (orf-2 17h Nachr.) Also das Pack sitzt überall.
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Re: Schwieriger Umgang mit einheimischen Jihadisten

Beitrag von fidelio777 am 24.04.13 13:05

bushi schrieb:
fidelio777 schrieb:In den USA ist nun auch eine Debatte losgetreten worden. Dazu braucht es leider einen sehr traurigen Anlass.
der erschossene Boston-Bombenleger war in Tirol und Salzburg auf Boxtraining und hat auch tschetschenisch-österr. Boxkollegen getroffen
sowie Verwandte in Graz. (orf-2 17h Nachr.) Also das Pack sitzt überall.

Das ist wohl auch anderen Klar, dass das Pack überall seinen Platz hat.

Nur haben die USA dieses Problem bis lang angeblich nicht gekannt. Die haben immer gedacht die Bomber resp. die Terroristen sind aus dem Ausland. Nun haben sie aber die Jihadisten selbst in ihrem Land und das vermutlich bereits seit langem.

Man merke an und dies noch in einem Land, das ja angebilch nur so strotzt von Überwachung.

Es wird nun sogar vermutet, dass der Herr Putin die Hände im Spiel hat. Der Grund wäre Tschetschenien selbst. Denn er wollte angeblich mit den USA eine Kooperation eingehen um die Tschetschenen auszurotten resp. deren Untergrund zu zerschlagen.


Und nach neuesten Meldungen soll sogar seine Mutter eine Rolle gespielt haben, dam Toten Terroristen seine.

Quelle: http://epaper.blick.ch/flipbook/baa.html?doc=BAA230413ZH&issue=zeitung®ion=ZH#3

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Polizei jagt 14-jährigen Austro-JIHADISTEN

Beitrag von bushi am 16.01.15 12:32

Er plante Bombenanschlag auf den Wiener Westbahnhof.
Der junge österr. Jihadist ist mit einem 12-Jährigen auf der Flucht.
Der 14-jährige Jihadist narrt Polizei und Justiz. Er ist flüchtig.
(heut.Österr., S.4)
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Re: Schwieriger Umgang mit einheimischen Jihadisten

Beitrag von fidelio777 am 25.02.15 12:03

bushi schrieb:Er plante Bombenanschlag auf den Wiener Westbahnhof.
Der junge österr. Jihadist ist mit einem 12-Jährigen auf der Flucht.
Der 14-jährige Jihadist narrt Polizei und Justiz.  Er ist flüchtig.
(heut.Österr., S.4)

Und konnte er in der Zwischenzeit gefunden werden?

Weil die werden den auf keinen Fall ausliefern. Die sind angewiesen, dass die Nachwus erhalten und die ausbilden können. Das leidige daran ist nur, dass die nicht wiessen auf was sie sich einlassen mit diesen Jihadisten.

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Hoverboard Terrorist

Beitrag von Hansgoerch am 19.01.16 17:34

Islamisten sind nicht gerade für ihren Humor bekannt, können uns aber trotzdem gelegentlich zum Lachen bringen:

https://youtu.be/b7oEaRetWeA
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Re: Schwieriger Umgang mit einheimischen Jihadisten

Beitrag von fidelio777 am 08.03.16 12:52

Hansgoerch schrieb:Islamisten sind nicht gerade für ihren Humor bekannt, können uns aber trotzdem gelegentlich zum Lachen bringen:

https://youtu.be/b7oEaRetWeA

Darüber kann ich zwar nicht lachen. Ist sehr tragisch so etwas.

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