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Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

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Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 09.12.12 8:00

Wir erinnern uns:
http://www.forum-politik.at/t5608-sachen-zum-lachen-absurde-lugen-der-spoe-zum-finanzskandal-salzburg
=> Hier wird alles selten dämlich verharmlost von wegen, dass ja alle anderen auch daneben spekuliert haben und eigentlich ja eh alles is und sowieso und überhaupt wird man als Dilettant das schaffen, was selbst Profis nicht wirklich packen: Alles in den nächsten Jahren zurück verdienen.
=> 107 88 107

Besonders wichtig is aber: Das is kein Einzelfall bezüglich Spö. Es is "nur" der aktuellste und ärgste neben Skylink und Öbb. devil

http://www.forum-politik.at/spo-f31/spo-und-wie-sie-30-millionen-euro-steuergeld-aus-d-winzigen-stadt-trieben-rausverschoben-hat-t2376.htm
=> 28 Millionen € futsch. Und das nur in einer einzigen Stadt, wo die Spö an der Macht ist.

http://www.forum-politik.at/spo-f31/spo-wien-mit-haupl-und-der-kleine-subenventions-skandal-bruder-von-skylink-t2222.htm
210 Millionen € verschwinden in Wien & keiner weiß, wohin.
Das wußte auch in Trieben keiner. In Salzburg weiß man zwar wohin, aber keiner hat was gemerkt. Und das über 10 Jahre(!!!) devil lang!
Kontrolle gibt´s bei den LINKEN mit ihren faktisch NUR linken Seelen auf allen Posten offensichtlich nur am Papier.
Dabei müßten die bei "linken" Typen doppelt so stark kontrollieren, wie alle
anderen! devil

http://www.forum-politik.at/politik-osterreich-f3/obbosterreichs-groster-polit-finanz-skandal-aller-zeiten-mit-7-milliarden-verlust-t2313.htm
Noch nicht mal bekannt bzw. noch überhaupt nicht untersucht - und schon der alltime high der Skandale der Republik!
30 Jahre Spö-Wirtschaft haben einen Betrieb hemmunglos ausgesaugt und lassen geplant(!) bis 2013 7.000.000.000 € verschwinden. Natürlich zufällig. Kann passieren. Ist ganz normal.
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 09.12.12 8:01

http://www.forum-politik.at/politik-osterreich-f3/skylink-wien-pate-haupls-kampf-fur-verbrechen-und-gegen-fpo-t2191.htm
Auch schon längst ein Klassiker. 900.000.000 € verschwinden und keiner weiß, wohin oder wozu.
Für ca. 100.000€ stell´ ich dir ein Haus hin; für 500.000€ einen Palast und für 1.000.000€ eine kleine Stadt(!).
Wenn die LINKEN was bauen, reichen aber nicht mal (inzwischen) ca. 1.000.000.000€ für ein verfi***, armseliges, einzelnes, größeres Gebäude!
WIE ABSURD IS DAS EIGENTLICH..??????
http://www.forum-politik.at/t2378-spo-skylink-obb-trieben-usw-oder-wie-der-griff-in-die-kasse-bzw-diebstahl-im-grosen-stil-salonfahig-wurde

http://www.forum-politik.at/t2446-spo-wien-haupl-schmeist-satte-37-mio-euro-steuergeld-fur-vereinigte-buhnen-weggeld-is-verschollen
=> 37 Mio unter LINKEN Augen futsch OHNE WIRKUNG Shocked .
Is also futsch - überall hin, bloß nicht in die Bühnen, da die kein Geld haben! devil
=> UNFASSBAR!!! devil
=> Untreue, Korruption & weitere strafbare Aktionen - und keine interessiert´s!

http://www.forum-politik.at/spo-f31/spo-wien-haupl-ruiniert-wien-bzw-wirtschaftet-stadt-an-betrug-grenzend-fahrlassig-in-die-pleite-t2448.htm
Ja, richtig!
Wien hat jedes Jahr ca. 1 Hypo! Und das mit Inbrunst! Und das nicht notwendig!

http://www.forum-politik.at/t3016-karnten-druckerei-spo-steht-drauf-evtl-kriminelles-verschwinden-von-millionen-e-is-drinne
=> Haider soll da demROTEN Laden 8 Millionen über Hypo geschenkt haben, da Rückzahlung illusorisch war.
*äähhh*
Kulterer hat das zu verantworten. Und der is über Raiffeisen SpÖVPg nahe und damit sympathisierend mit LINKEN devil
Dürfte also schon seine Gründe gehabt haben, dass der ROTE Schuster als ex-Hypo Vorstand so verzweifelt die Schuld auf Haider gelogen hat. teufel
http://www.forum-politik.at/t2585-hypo-wien-stadt-volksbank-od-politische-verfolgung-in-osterreich-2009-wenn-mrd-verluste-nur-bei-haider-arg-sind#95516

to continue.. teufel
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„ignorantia legis non excusat“

Beitrag von bushi am 09.12.12 9:44

politikjoker schrieb: Untreue, Korruption & weitere strafbare Aktionen - und keine interessiert´s!
Sie haben nicht für die eigene Tasche gewirtschaftet, wie Schwarz-Blau-Orange!
Google: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" - "Dummheit schützt nicht vor Komplizenschaft" - "Dummheit schützt vor Strafe nicht"

Alle haben ihr vertraut. Monika R. galt als "so hoch spezialisiert", dass niemand kontrollierte, was sie wirklich tat. Offenbar waren alle Prüfer völlig überfordert Laughing (Österr., S.5)
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 10.12.12 3:36

bushi schrieb:.Sie haben nicht für die eigene Tasche gewirtschaftet, wie Schwarz-Blau-Orange!
Ahso..?
Jetzt sinds schon 3 Phantomparteien, die zugegriffen haben sollen..?
Na, denn rück mal für diese Zeit mit den Beweisen raus, dass da echt wer was abgegriffen hat bzw. in die eigene Tasche gesteckt hat - und bitte in Mio. Höhe - nicht ein paar Peanuts wie von Martinz.

Falls das jetzt nicht ganz schnell kommt, landest aber sowas von schnell als dreckiger Lügner UND Hetzer am Spottgalgen.

Also, du kennst das Spiel:

Quelle
oder
Lüge!

Alle haben ihr vertraut. Monika R. galt als "so hoch spezialisiert", dass niemand kontrollierte, was sie wirklich tat. Offenbar waren alle Prüfer völlig überfordert Laughing (Österr., S.5)
Jaja. LINKE hatten halt 1x zuviel Narrenfreiheit und sorgten dafür, dass keiner ihren Saustall kontrollierte.
Bzw. nach dem Eskapaden der Spö in letzter Zeit schlug halt eine linke Ratte bösartig und rachsüchtig bein den EIGENEN Leuten zu. teufel
http://www.forum-politik.at/t5477-schock-8343-prozent-lieben-2012-faymann-spoe-kommunismus

Außerdem versuchst du hier verzweifelt schleimigst, die LINKEN Täter zum Opfer zu lügen.
Weglügen funzt aber nicht - sind oben drüber die Beweise, wie die LINKEN sonst die Millionen ohne Kontrolle schon seit Jahren(!) mit Narrenfreiheit bei Seite schaffen - dann schon gar nicht.
Du landest höchstens vor Schleim triefend undd geifern sofort am Spottgalgen.
*winkt dir freundlich zu*


*da werden wohl noch ganz andere Skandale auffliegen teufel *
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 10.12.12 11:01

bushi schrieb: Monika R. galt als "so hoch spezialisiert", dass niemand kontrollierte, was sie wirklich tat. Offenbar waren alle Prüfer völlig überfordert (Österr., S.5)

Was wir bis heute noch nicht erfahren haben:
wie groß ist die Summe, die in dieses hochriskante Geschäft reingesteckt wurde?
Ich mein, um 340 Mio. Verlust bauen zu können, müssen die wohl mehr als 500 Mio. echtes Steuergeld in ein "unechtes" Investment gesteckt haben.
Und jede Bank, jeder Fond oder sonstiger Wichsgriffelspekulant gibt dem Vermittler dafür eine satte Provision. WER hat mit der Monika R. dieses (und vermutlich viele andere) unsaubere Geschäfte gemacht?
Und wäre nun nicht von der Staatsanwaltschaft zu ermitteln, ob nicht auch die Monika R. dafür eine Sub-Provision erhalten hat?

Es haben sich auch alle an den letzten Budgets mitarbeitenden Politiker mangelnder Aufsicht und Fachkunde gezeigt. Die lassen sich zusammenfassende Zahlen auf Powerpoint-Präsentationen zeigen und reden gscheit daher. Aber kein einziger von denen hat auch nur einmal hinterfragt und recherchiert, wie diese zusammenfassenden Zahlen zustandekommen und ob sie überhaupt Substanz haben.
Wie uns die letzten EU-Skandale allein schon am Beispiel Gierchenland gezeigt haben, ist damit zu rechnen, daß der heute bekanntgegebene Verlust noch ein Mehrfaches ausmachen wird.
Ärgerlich an dieser Situation ist nur, dass Salzburg ein eigenes Spielcasino hat. Hätte man die Monika R. vorher dort reingesetzt dann hätte sie vielleicht gelernt, wann man aufhören muß.

Die Landesmutti Gabi B. hat öffentlich im ORF erklärt, das sind nur fiktive Verluste....
Sie gehört doch bei so einer Aussage auf Ihren geistigen Zustand geprüft und sofort des Amtes enthoben!!!


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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von bushi am 10.12.12 11:04

politikjoker schrieb:
bushi schrieb:Sie haben nicht für die eigene Tasche gewirtschaftet, wie Schwarz-Blau-Orange!
Also, du kennst das Spiel:
Quelle
oder
Lüge!
du kannst an meiner Quelle nuckeln.....siehe Google!
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 10.12.12 11:26

http://www.krone.at/Oesterreich/Sbg_Beamtin_soll_340_Millionen_Euro_verspekuliert_haben-Kontrollen_umgangen-Story-343442
Am Freitag gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass bereits Anfang November eine erste Anzeige gegen die Beamtin eingegangen war.
Das war eine anonyme Gruppe, die sich "Salzburger Beamtenschaft" nennt.
Schlimm genug, daß man in dieser Bananenrepublik anonym bleiben muss, wenn man Schweinereien aufdeckt.

Die Unregelmäßigkeiten dürften bis in das Jahr 2001 zurückgehen. Ab 2003 soll die Beamtin zudem eigenmächtig riskante Finanzgeschäfte abgeschlossen haben. Zwar hatte sie laut dem Leiter der Finanzabteilung, Eduard Paulus, die Berechtigung dazu, allerdings dürfte sie die ihr eingeräumten Volumina überschritten haben.
Also Unregelmäßigkeiten seit über 10 Jahren und bei keiner Prüfung der Finanzgebarung fällt es wem auf?

Sämtliche Kontrolleinrichtungen - vom Rechnungshof bis zur Politik - seien mit falschen Berichten getäuscht worden.
Aber das Wesen einer Kontrolle besteht doch genau darin, NICHT vorgelegten Berichten zu glauben, sondern diese zu prüfen!

Erstmals aufgefallen ist die Referatsleiterin heuer im Mai, weil sie ein zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bewilligtes Geschäft abschloss, sagte Paulus. Die Frau sei damals ermahnt und die Personalabteilung informiert worden. Als sie am 17. Juli dann neuerlich einen solchen Abschluss tätigte, wurde Brenner informiert.
Nach dieser Darstellung hätte man schon im Mai, spätestens beim neuerlichen Vorfall im Juli eine Anzeige erfolgen müssen, aber scheint eine Parteifreundin vom Brenner gewesen zu sein, die Monika.

Im Oktober sei dann ein neuer Experte eingestellt worden. Nach und nach stieß dieser auf die Ungereimtheiten. Am 26. November habe die Finanzmanagerin daraufhin ein Geständnis abgelegt.
Dem neuen Experten, ist das wohl zu steil geworden und er wollte da nicht mitspielen, auch nicht mit vertuschen. Kompliment an den Mann (oder war es einfach nicht mehr anders möglich...)
Der Finanzresortleiter Paulus gehört auch auf Wegschauen hin abgeklopft. Normal nimmt man bei sowas seinen Hut.

Ich wette, irgendeine dreckige Bank der US-Ostküste hat den Reibach gemacht,
und schmierige Österreicher bei Sparkasse oder Raika waren dafür die Knechte.
Dafür zahlen wir Steuern!!
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von bushi am 10.12.12 12:34

erschreckende Zustände in Österreich und alles begann zur Jahrtausenderwende Cool
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 10.12.12 18:04

Es kommt etwas mehr ans Tageslicht.
http://derstandard.at/1353208649072/Von-Aufdeckern-und-Bauernopfern
Dass die Fehlspekulationen Finanzlandesrat David Brenner (SPÖ) und den Finanzchef des Landes, Eduard Paulus, tatsächlich so überraschend trafen, wird in der Branche allerdings mit Skepsis aufgenommen. Gerüchte über horrende Verluste machen schon lang die Runde.
. . .
Zudem halten es Experten für unwahrscheinlich, dass die involvierten Banken ihre regelmäßigen Bewertungen der Derivate-Portfolios nur an die nun verdächtige Referatsleiterin R. schickten
. . .
Da müssten die Schreiben der Banken mit ihren Rückfragen betr. Absicherung und Ansuchen um Prüfung vorhanden sein.

Seit 2001 versucht Salzburg, die Finanzschuld aktiv zu managen, um die Zinslast zu reduzieren. Fixe Zinsen wurden gegen variable getauscht, obendrein mit fremden Währungen "optimiert". 1,7 Milliarden wurden so in Derivate gesteckt, zuletzt war der Betrag noch höher. Die Ausmaße des Spekulationsrades werden anhand eines Portfolios des Landes bei der Bank Austria über 878 Millionen Euro ersichtlich, das dem STANDARD vorliegt und das auch dem Land bekannt ist. An exotischen Währungen wurde kaum etwas ausgelassen, zwecks Prämiengenerierung wurden Optionen verkauft.
Ich schätze, mit der Krise so um 2008 herum, war der Verlust schon riesengroß.
Wieso steckt man diese 1,7 Mrd. nicht in sinnvolle Infrastrukturprojekte und den Großteil in Kredite an die heimische Wirtschaft? Ist es wichtiger, die Eskimos der Zockerbanksters in den USA zu bedienen?

Die Strategie: Zinsdifferenzen in verschiedenen Ländern ausnutzen. So wurden türkische Lira, südafrikanischer Rand und isländische Krone - allesamt von hohen Zinsen gekennzeichnet - gegen Euro "getauscht". Teils finanzierte man die Deals mit Kredit. Manche Instrumente existieren
noch immer, wie aus einer Anfragebeantwortung Brenners hervorgeht. In der Auskunft werden Pfund-Franken-Geschäfte genannt, die bereits 2008 massiv unter Wasser waren. Dabei schrillten die Alarmglocken viel früher. Die Deutsche Bank etwa stellte ihre Positionen auf dem Höhepunkt der Finanzkrise glatt, weil das Depot Salzburgs deutlich negativ war. Zudem gibt es verlässliche Angaben anderer Banker, wonach diese seit Monaten auf das explodierende Risiko hingewiesen hätten.
Wenn ehrgeizige Idioten-Fondsmanager in Banken das so machen, ist es deren Problem und das der Bank. Aber Beamte, die unser Steuergeld seriös verwalten sollen.... Evil or Very Mad

Informiert wurde, so die einhellige Aussage, nicht nur Frau R., sondern immer auch Paulus und in vielen Fällen Landesrat Brenner. Selbst am Frankfurter Finanzplatz waren die wilden Spekulationen Gesprächsthema, nur im Land selbst will keiner davon gewusst haben. Während sich Brenner als "Aufdecker" bezeichnet, werde "R. zum Bauernopfer gemacht", sagt ein Finanzmann.
. . .
Der Paulus und der Brenner gehören als erstes weg. War auch die Burgstaller Mitwisserin, dann auch die. Weitere Mitwisser ebenso, vermutlich betrifft es den halben Saustall, der sich Landesregierung nennt.

Der Rechnungshof stellte fest, dass Salzburg seit 2007 monatlich über den Stand informiert wurde. Banken haben dabei erhöhte Sorgfaltspflichten, müssen prüfen, ob der Geschäftspartner entsprechende Vollmachten hat und Unterschriften korrekt sind. War dies nicht der Fall, hätte Salzburg gute Chancen, den Schaden bei den Banken einzuklagen. Das ist aber nicht angedacht: "Da diese Geschäfte offenkundig nicht mehr existieren, ist eine Zuordnung jedenfalls derzeit unmöglich", erklärt Paulus. Er widerspricht damit früheren Angaben, wobei es sich um Buchverluste handle: Wurden Derivate tatsächlich aufgelöst, müssen Verluste realisiert worden sein. . .
Der Rechnungshof gehört auch geprüft. Entweder die leute verstehen ihr Handwerk nicht oder sie drücken beide Augen zu, bis sie von anonymen Anzeigern, Staatsanwalt und Medien gezwungen werden. "Paulus widerspricht sich", ja würde ich auch sagen. Wenn man genauer nachschaut wird da noch mehr Widersprüchliches rauskommen.
Ich bin für Wiedereinführung der Todesstrafe für Veruntreuung und Verluderung von Volksvermögen, wenn das nicht mit Pfändung der Schuldigen ausgeglichen werden kann. Dann fragt jedes Finanzgenie doch lieber vorher beim Chef nach, ob er im Bankster-Casino mit Steuergeld zocken darf.
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Wer kontrolliert die Kontrollore !?

Beitrag von bushi am 10.12.12 18:11

BunterKanzler schrieb:Also Unregelmäßigkeiten seit über 10 Jahren und bei keiner Prüfung der Finanzgebarung fällt es wem auf?
Sämtliche Kontrolleinrichtungen - vom Rechnungshof bis zur Politik - seien mit falschen Berichten getäuscht worden. Aber das Wesen einer Kontrolle besteht doch genau darin, NICHT vorgelegten Berichten zu glauben, sondern diese zu prüfen!
Jetzt reden sich alle Kontrollinstanzen darauf aus, dass ihnen Malversationen (Misswirtschaft, Unregelmäßigkeit) verheimlicht wurden.
Kontrollen werden in erster Linie dazu durchgeführt, um Malversationen
(Begriff für schlechte Verwaltung, Betrug, Unterschlagung und Veruntreuung) aufzudecken.
In Österreich wird ungeniert mit Steuergeld herumjongliert.
(Das freie Wort)
SPÖ und ÖVP wußten seit Langem vom Spekulationswahnsinn! (Kurier, S.2)
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 10.12.12 18:21

aus den Leserkommentaren von http://derstandard.at/1353208649072/Von-Aufdeckern-und-Bauernopfern?seite=2#forumstart
Mag. Monika Rathgeber vom Referat Budgetangelegenheiten des Landes
. . .
die einzeltäterin-geschichten klingen ja so, als ob es im ganzen land salzburg nur eine finanzbeamtin gab, die fern der politik tun und lassen konnte, was sie wollte (also gab es auch keine landesregierung und keinen landtag, und keinen landes- und bundesrechnungshof).
. . .
In einem funktionierenden Rechtsstaat würden Frau Burgstaller, Finanzlandesrat Brenner und die "Täterin" selber abgeschirmt in U Haft sitzen um rauszubekommen wer was wusste und somit zu verantworten hat
. . .
R. ist das Opfer, das vorgeführt wird. solche geschäfte mit 34 involvierten Banken (!) schließt du nicht als einzelperson ab. das ist unmöglich zu vertuschen...
. . .
Wieviel Geld muss der Steuerzahler noch hinlegen, bis die Banken zur Rechenschaft gezogen werden?
340 Millionen Salzburg
3000 Millionen Hypo Kärnten
2000 Millionen Wohnbaudarlehen Niederösterreich
3000 Millionen Bankenhilfe Erste und Raiffeisen für ihre Osteuropa Abenteur
?000 Millionen Griechenlandhilfe
. . .
Aktuell werden wohl alle fleißig mit Akten vernichten beschäftigt sein. Es muss ja beweisbar sein, dass niemand was mitbekommen hat.
. . .
Eine Abteilung voller gut bezahlter Hofräte, Doktoren und Magister, die über ein Jahrzehnt nichts davon mitbekommen haben will? Für mich gibt's da nur drei Möglichkeiten: Ahnungslosigkeit, Zustimmung oder Vertuschung. In Anbetracht der Schadenshöhe wäre wohl jeder der drei Gründe für sich schon ein Rücktritts- bzw. Suspendierungsgrund...
. . .
haben sie sich bei den genossen in linz abgeschaut. da läufts ja net viel anders.
. . .
Die Verluste mit den SWIFT Krediten der Stadt Linz gehen zu 100% auf Hrn. Nowotny! Dafür das er der BAWAG diesen Gefallen auf Kosten der Steuerzahler getan hat, wurde er vom Roten Proporz zum Nationalbankgouverneur ernannt!
. . .
Schätze einmal das viele davon gewusst haben, aber nur wenige verstanden!! haben was da eigentlich vor sich geht.
. . .
unsere politiker erzählern immer, dass sie eine so hohe verantwortung für uns tragen. und wenn dann mal die kontrolle versagt, dann putzen sie sich ab und sagen uns, dass sie ja doch nicht verantwortlich wären.
. . .

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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 11.12.12 5:45

bushi schrieb:erschreckende Zustände in Österreich und alles begann zur Jahrtausenderwende Cool
..bei den LINKEN vielleicht.
Bitte nicht schleimig und verlogen verallgemeinern, um die Haider-Schüssel Erfolgsjahre da DRECKIG reinzulügen:

bushi schrieb:
politikjoker schrieb:
bushi schrieb:Sie haben nicht für die eigene Tasche gewirtschaftet, wie Schwarz-Blau-Orange!
Also, du kennst das Spiel:
Quelle
oder
Lüge!
du kannst an meiner Quelle nuckeln.....siehe Google!
=> LÜGE!


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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 11.12.12 6:34

BunterKanzler schrieb:Das war eine anonyme Gruppe, die sich "Salzburger Beamtenschaft" nennt. Schlimm genug, daß man in dieser Bananenrepublik anonym bleiben muss, wenn man Schweinereien aufdeckt.
Gelle... What a Face
Das is halt die bizarre, neue LINKE Welt. *blinzelt unschuldig*
Also Unregelmäßigkeiten seit über 10 Jahren und bei keiner Prüfung der Finanzgebarung fällt es wem auf?
Nope. Wer LINKS is, wird nicht wirklich geprüft. GENAU auf jeden "öffentlichen" Fliegenschiß wird NUR bei nicht-LINKS geachtet. teufel
http://www.forum-politik.at/t5396-karnten-beamten-kritzelei-reicht-fur-linke-hetze-gegen-fpk-dorfler
=> Da KANN gar nicht genau geprüft werden, weil irgendwasMussMussMussMuss doch da sein!! devil
=> Isses aber schon seit Jahren(!) nicht. Das stört die LINKEN aber bezüglich Hetze kein bißchen. teufel
http://www.forum-politik.at/t5529-linke-lugen-hetze-denunzianten-propaganda-a-la-nazi-gegen-fpo-strache-aufgeflogen
Sämtliche Kontrolleinrichtungen - vom Rechnungshof bis zur Politik - seien mit falschen Berichten getäuscht worden.
Aber das Wesen einer Kontrolle besteht doch genau darin, NICHT vorgelegten Berichten zu glauben, sondern diese zu prüfen!
Schizo, nicht wahr..? Is so richtig schön alles pervertiert und das genaue Gegenteil von dem, was es sein sollte.
Beim nächsten Mal, wenn ich wo falsch parke, sag ich auch "Laut meinen Aufzeichnungen stehe ich hier nicht seit "nur ungefähr" drei Stunden, sondern seit genau 50 Minuten und... *schaut auf die Uhr* 20 Sekunden."
=> 107 107
Der Finanzresortleiter Paulus gehört auch auf Wegschauen hin abgeklopft. Normal nimmt man bei sowas seinen Hut.
Aber nicht doch! What a Face
Das sind LINKE. Und du kannst doch nicht vom LINKEN Eck - zuständig für Rücktrittsforderungen immer und an alle wegen NIX - verlangen, dass die plötzlich LINKE angehen.
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 11.12.12 6:35

Diese Energien sind NUR für nicht-LINKS "reserviert" - auch für Dinge, die man weder tun KANN, noch gemacht HAT:
http://www.forum-politik.at/t5178-part-of-the-game-schuldspruch-fur-scheuch-fuhrt-linken-polizeistaat-light-ein
..An exotischen Währungen wurde kaum etwas ausgelassen, zwecks Prämiengenerierung wurden Optionen verkauft.
..Wieso.. diese 1,7 Mrd. nicht in .. die heimische Wirtschaft?
Exotische Währungen - und das auch noch in Massen..? Shocked
Welcher rational denkender Mensch kommt auf solch groben Unfug..? Shocked
Man muss ja wirklich kein Finanzexperte sein, um zu wissen, dass das NUR in die Hose gehen KANN! devil
Gutmenschen geistesgestört!!! devil ^125

Und zur Frage warum nicht in die Heimat investiert, sondern Gott und dem Ausland das Geld geschenkt..?
LINKE hassen die Heimat aus tiefsten Herzen - wohl weil ihr Feindbild die Nazis die Heimat liebten:
http://www.forum-politik.at/t3332-antifa-wien-kommunisten-voller-has-auf-recht-ordnung-religion
Der Paulus und der Brenner gehören als erstes weg. War auch die Burgstaller Mitwisserin, dann auch die. Weitere Mitwisser ebenso, vermutlich betrifft es den halben Saustall, der sich Landesregierung nennt.
Ich bitte dich! *rollt mit den Augen*
Das sind LINKE! Very Happy
Die sind grundsätzlich an nix schuld und sowieso und überhaupt niemals kriminell, korrupt oder fahrlässig. engel
Oder: Was für Faymann gilt...
http://www.forum-politik.at/t5430-sachen-zum-lachen-spoe-ostermayer-befurwortet-spoe-faymann-inseraten-korruption-und-alles-is-gut

Und der is der ober-Motz Österreichs.
Sei ehrlich: Glaubst du WIRKLICH, der LINKE Korruptionskanzler läßt in Salzburg seine gesamte LINKE Mannschaft in den Knast werfen, wenn ihm die Justiz gehorcht, wie ein Hundterl..?
Niiiicht wirklich. *abgestumpftes Schulterzucken*
Der Rechnungshof gehört auch geprüft. ..Dann fragt jedes Finanzgenie doch lieber vorher beim Chef nach, ob er im Bankster-Casino mit Steuergeld zocken darf.
Wer soll denn was prüfen..?
Die Justiz macht keinen Mucks, wenn es LINKEN nicht gefällt. pale
Und der Korruptionskanzler hisself samt LINKEN Korruptlingen überall an den Schalthebeln wird SICHER NICHT was beschließen, das sein mafioses System oder gar ihn selbst gefährden könnte.

Denn:
Shocked WARUM SOLLTE ER...? Shocked
Gibt´s ja keinen Grund dafür.

*abgestumpftes und erfahrenes Schulterzucken*
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Beitrag von BunterKanzler am 11.12.12 10:18

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/1322419/OeVP-stellt-in-Salzburg-am-16-Jaenner-Neuwahlantrag
Was mit dem Leiter der Finanzabteilung, dem der ÖVP zugeordneten Eduard Paulus passiert, wollte Haslauer nicht sagen: "Es gibt eine politische Verantwortung. Die kann keinen Beamten treffen. Und es gibt eine disziplinäre Verantwortung. Diese Frage muss man stellen, wenn die Fakten auf dem Tisch sind."
Also der ÖVP-Paulus hat auch "nix bemerkt"...
Die ÖVP ist genauso an dem Skandal beteiligt, aber scheint sich mit kleinerer Teilschuld davonstehlen zu können. Daher ergreift sie die Chance mit Neuwahlen punkten zu können.
Hier wird wieder mal Parteipolitik gemacht, das verbratene Steuergeld ist denen so wurscht wie der SPÖ. Für SPÖVP zählt nur ihre Partei-Taktik, Staat und Bürger sind zweitrangig und bloß Mittel zum Zweck.

Interessant und erklärungsbedürftig:
Detail am Rande: Bei der Präsidiumssitzung wurde bekannt, dass offenbar auch eine Anzeige gegen eine zweite Person gibt. Konkrete Informationen nannte Haslauer allerdings nicht.
Die Monika Rathgeber kann nicht gemeint sein, weil die wurde ja schon ausgiebig erwähnt.
Wer ist die zweite angezeigte Person?
Hier scheint schon wieder mal etwas von Anfang an vertuscht zu werden!
Wer hat die Anzeige eingebracht?
Vielleicht wieder diese "Anonyme Salzburger Beamtenschaft"?
Hier herrscht ziemliche Funkstille in den Medien, dabei würde das jeden Bürger brennend interessieren, was diese Gruppe darstellt. Wäre gut, wenn die anonymen Beamten sich per Internet einbringen!
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Von der gelobten Finanzexpertin zur entlassenen Zockerin

Beitrag von bushi am 11.12.12 10:47

Monika Rathgeber kann nur diszipinär bestraft werden, Gabi Burgstaller hat die politische Verantwortung.


BunterKanzler schrieb:
Und jede Bank, jeder Fond oder sonstiger Wichsgriffelspekulant gibt dem Vermittler dafür eine satte Provision. WER hat mit der Monika R. dieses (und vermutlich viele andere) unsaubere Geschäfte gemacht?
-"Und wäre nun nicht von der Staatsanwaltschaft zu ermitteln, ob nicht auch die Monika R. dafür eine Sub-Provision erhalten hat?"........
........dann käme für Monika Rathgeber auch noch das Gericht (Justiz) ins Spiel.
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 11.12.12 13:02

bushi schrieb:........dann käme für Monika Rathgeber auch noch das Gericht (Justiz) ins Spiel.
Das sowieso jetzt schon, seit sie ein (Teil-)Geständnis abgelegt hat.
So wie ich es aus den wischiwaschi-Berichten herausgelesen habe, hat sie die Unterschriftenfälschungen und die untersagten Hochrisikoveranlagungen zugegeben.
Wie bei fast allen Straftaten ist es gut möglich, daß dies erst die Spitze des Eisberges ist.

In meinem (leider noch fiktiven) BuntenReich wäre die Tussi schon längst in U-Haft.
Was ist, wenn sie wirklich eine hohe Provision eingestrichen hat und morgen in München einen Flug in die Karibik bucht? "Des ham wa ja ned wissen können." cyclops
Hat die einen Frauenbonus? Ist wohl immer noch die "ganz liebe Kollegin"? Quotenfrau?

Und die Vollhonks Paulus und Brenner wären nicht die Untersuchenden des Falles, sondern von mir als verdächtigte Mitwisser und damit selber Objekt der Untersuchung bis auf weiteres aus dem Amt entfernt, aber ohne weiterlaufende Bezüge...
Bei Erhärtung des Verdachts und Gefahr der Beweismittelunterschlagung ebenso U-Haft.

Aber wir sind ja leider nicht im BuntenReich, sondern in der korrupten mörderischen Republik ohne Bananen...
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Finanz-Jongleurin seit Tagen untergetaucht.

Beitrag von bushi am 11.12.12 21:10

BunterKanzler schrieb:
In meinem (leider noch fiktiven) BuntenReich wäre die Tussi schon längst in U-Haft.
Was ist, wenn sie wirklich eine hohe Provision eingestrichen hat und morgen in München einen Flug in die Karibik bucht? "Des ham wa ja ned wissen können."
Hat die einen Frauenbonus? Ist wohl immer noch die "ganz liebe Kollegin"? Quotenfrau?
Jene Frau, die Hunderte Millionen Euro Steuergeld verspekulierte, ist verschollen.
Von Finanzbeamtin Monika R. fehlt weiter jede Spur.
Die Frau ist vom Erdboden verschluckt.
Dass R. auf der Flucht ist, traut ihr niemand zu.
Sie zählte bis zu ihrer Entlassung zu den Topverdienern des Landes.
(Österr., S. 5)
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 12.12.12 9:39

bushi schrieb:Von Finanzbeamtin Monika R. fehlt weiter jede Spur.
Die Frau ist vom Erdboden verschluckt.
Dass R. auf der Flucht ist, traut ihr niemand zu.
Sie zählte bis zu ihrer Entlassung zu den Topverdienern des Landes.

Man hat der bewunderten "Expertin" auch nicht zugetraut, daß sie mit ihren genialen Finanz"investments" 340 Mio. Miese bauen wird. Verschätzten sich die niemands da nicht etwas?
Ganz dumm ist die Frau ja nicht, daher kann sie sich ausmalen, wie lange sie im Häfen sitzen kann, wenn sie wirklich Unterschriften gefälscht hätte.

Noch dazu als Topverdienerin ist es gut möglich, daß sie ihre eigenen Kohle etwas weniger risikoreich veranlagt hat und gerade ein paar Auslands-Überweisungen oder Abhebungen macht. Gibt schöne Fleckerln auf dera Welt, wo man gut leben kann, wer das nötige Kleingeld dazu hat.

Einen guten Anwalt hat sie bereits:
http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/politik/sn/artikel/beschuldigte-im-finanzskandal-kontert-politisch-gedeckt-39620/
ging der Salzburger Anwalt Herbert Hübel, Rechtsbeistand der entlassenen Landesbediensteten, in die Offensive
. . .
"Ein Geständnis hat es nie gegeben. Sie hat vielmehr am 26. November gewarnt, man solle bei diesen Veranlagungen aufpassen. Sie selbst war in diesem Bereich schon seit Juli nicht mehr tätig", betonte Anwalt Hübel im Gespräch mit den SN. Und er erhebt auch schwere Vorwürfe: "Das Land Salzburg musste seit Juli über alles Bescheid wissen. Auch die Frau Landeshauptfrau braucht sich nicht überrascht zu geben."
. . .
"Bis heute ist keine Strafanzeige des Landes bei Gericht eingetroffen."
Da sieht man wieder mal, was die Medien für einen Topfen schreiben.
Es gibt noch nicht einmal eine fertige Strafanzeige bei Gericht. Der RA wird es wohl wissen, dem traue ich zutreffendere Aussagen diesbezüglich zu. Wieso dauert das alles immer so lange?!!

Die Politik steckt unter Garantie voll drin und konnte es nur bis jetzt geheim halten.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1322862/Salzburg_Kontrollierte-Sprengung-einer-Fehlspekulation?_vl_backlink=/home/index.do
Als im Juli diesen Jahres in der Salzburger Finanzverwaltung der 41-jährigen Monika R. die Bankvollmacht entzogen und die Referatsleiterin in den Zwangsurlaub geschickt wurde, brach in den Treasury-Abteilungen vieler Banken regelrecht Panik aus. Unter Zusage ihrer Anonymität sprachen involvierte Banker, Juristen und Berater mit der „Presse“ über den Salzburger Finanzskandal. Und sie kommen unisono zu einem Ergebnis: Der Fall ist in Österreich einzigartig. Und die Politik wusste über die riskanten Geschäfte Bescheid.
. . .
„Da wurden Derivativgeschäfte abgewickelt, die mit der Finanzgebarung eines Landes nichts zu tun haben“
. . .
Auch das offizielle, vom Landtag abgesegnete, vom Rechnungshof geprüfte Portfolio habe es in sich gehabt. Da wurde munter auf den Neuseeland-Dollar spekuliert. Noch im November sprach Finanzlandesrat David Brenner (SPÖ) in einer Anfragebeantwortung von Devisentermingeschäften und Zins-Swaps. Im Budgetbeschluss 2010 des Landes Salzburg ist von „Abgeleiteten Geschäften“ die Rede, die nichts anderes bedeuten als Finanzspekulation
. . .
„Diese Geschäfte gehören in eine Investmentbank und nicht in eine Landesregierung“
. . .
Warum alles nur auf Beamtenebene abgelaufen ist, warum keine Bank die zuständigen Politiker informiert habe? Darüber schweigen die Bankexperten. „Man will ja weiterhin Geschäfte machen“, heißt es.
. . .
Seit dem Sommer rechneten die Mitarbeiter in den Treasury-Abteilungen mit dem großen Knall. . . . „Das war eine kontrollierte Sprengung“, sagt ein Jurist. Die Politik habe den richtigen Zeitpunkt abgewartet, um an die Öffentlichkeit zu gehen. Als der Rechnungshof an diesem Tag einen wohlwollenden Bericht über die Salzburger Finanzverwaltung veröffentlichte, war dieser Moment gekommen. Nun konnte man behaupten, dass man ebenfalls hinters Licht geführt worden sei.
. . .
Wichtig sei nun ein „kontrollierter Ausstieg“, . . . „Alle Heuschrecken dieser Welt wissen, dass Salzburg nun in der Klemme steckt. Und das treibt die Preise ordentlich in die Höhe“
. . .
aus Leserkommentaren:
Rotary Club zieht die Fäden?
Könnte es sich hier um ein Netzwerk von Rotariern handeln, die den Steuerzahler abzockten...? Zufall, dass Brenner dort verankert ist , und vielleicht auch Freund Paulus ? Und Bankdirektoren spielen sicher gerne mit.

und jetzt bitte noch die beteiligten banken und die auflistung der gewinne aus den jahren 2000-2008 und die verwendungszwecke der gelder.
Das geht wirklich unter bei all der Aufregung:
Wieviele Millionen haben (bitte namentlich genannte) Banken dabei abgesahnt?
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 12.12.12 14:31

Das wird immer "besser":
http://salzburg.orf.at/news/stories/2562846/
hat das Land neben den offiziellen 50 Derivatgeschäften noch 253 weitere laufen, von denen bisher nichts bekannt war.
. . .
Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) kämpfte in der Sitzung am Mittwoch mit den Tränen.
Das bringt uns jetzt auch nix, wenn Gabi rumflennt. Rücktritt! Hau doch endlich ab!

„Ich möchte mein ehrliches und tiefes Bedauern ausdrücken und mich bei der Salzburger Bevölkerung dafür entschuldigen, dass der Eindruck entstanden ist, wir, die Regierung hätten dieses Land größte Turbulenzen gebracht. Ich verspreche aber, dass ich mich um eine lückenlose Aufklärung und darum bemühe, Schaden für das Land Salzburg abzuhalten“
Die derzeitigen "Turbulenzen" betreffen grade erst mal Euch Drecks-Versager-Parteifunktionäre denen der Bürger ausgeliefert ist.
Die richtigen Turbulenzen kommen erst, liebe Gabi. Nämlich dann, wenn aus den Zocker-Geschäften mit vermutlich noch größerem Verlust ausgestiegen werden muss, als er jetzt schon auf dem Papier da ist. Dann hat das Land Salzburg vermutlich mit einem Schlag 500 Mio bis 1 Milliarde mehr Minus im Budget. Das Spiel ist aus, Ihr Trottel! Spätestens 2008 im ersten Gipfel der laufenden Weltfinanzkrise hätte man auf den Boden der Tatsachen zurückkommen müssen. Aber diese Lineardenker glauben, es geht ewig so weiter mit dem weltweiten Finanzbetrug und dem selbstherrlichen Herrschen der unfähigen Parteifunktionäre!

Hoffen wir, bei den nächsten Wahlen in Salzburg haben es selbst die blödesten Wähler begriffen, daß SPÖVP abzustrafen sind. Meine Wahlempfehlung: FPÖ oder Stronachpartei.
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 13.12.12 7:14

BunterKanzler schrieb:..Und jede Bank, jeder Fond oder sonstiger Wichsgriffelspekulant gibt dem Vermittler dafür eine satte Provision..
Halte ich für ein Gerücht.
Wenn ich im Casino auf was setze, kriege ich ja auch keine Provision, wenn ich gleich Haus und Hof setze. lol!

Die Betrügerin hat ja nicht wie ein Versicherungskeiler "Spiel-Verträge" fürs Land abgeschlossen, oder so ein Unfug.

Sie hat SELBST investiert mit FREMDEN Geld.
Dafür gibt dir keiner was.
Is so, als wettest alles auf rot - und das ununterbrochen, ohne dass je rot kommt.
D.h. schon - aber da hast dann gerade auf ne einzelne Zahl gewettet, damit mehr Kohle kriegst. teufel

War ja nix anders in Salzburg. Weit und breit keine Kontrolle oder Prüfung - nur das Steuergeld zur freien Verfügung.
Und dann wurde noch verzweifelt auf alles mögliche (obskure Fremdwährungen) gesetzt, was diese Irre wohl im Internet als "todsichere Anlage" gelesen und als Dilettantin auch voll geglaubt hat.


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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 13.12.12 10:11

Aus dem Land der Finanz-Experten:

http://kurier.at/politik/inland/gabi-burgstaller-bittet-um-entschuldigung/1.793.587
Finanzskandal weitet sich aus - Salzburger müssen um drei Milliarden zittern

Haslauer warf dem SPÖ-Landesfinanzreferenten David Brenner vor, diese 253 Derivatgeschäfte verschwiegen zu haben. Brenner rechtfertigte sich, er habe diese „auflösen“ lassen und nichts davon gesagt, „weil sie nicht mehr existieren“.

Brenner erfuhr von den 253 Geschäften am 15. Oktober. Bei dem Gespräch wies er die Finanzabteilung an, das Derivat-Portfolio „an den geltenden Richtlinien für Finanzmanagement auszurichten“. Innerhalb eines Monats wurden die 253 Zinswetten also „umstrukturiert“.
. . .
Anlaufende Verluste müssen nicht sofort auf das Budget durchschlagen, sondern erhöhen den Schuldenstand des Landes, der derzeit bei 1,8 Milliarden Euro liegt
. . .
Für FPÖ und Grüne ist Brenner jedoch nicht der einzige Schuldige: Grünen-Chef Cyriak Schwaighofer bezeichnet die gesamte Landesregierung als „unfähig“ und kritisiert, dass die SPÖ jahrelang ein „System von neoliberaler Spekulationsgier“ mitgetragen habe. FPÖ-Landesparteiobmann Karl Schnell wettert: „Das ist nicht der Skandal einer Partei, sondern der Regierung.“

http://kurier.at/politik/inland/salzburg-zockerin-einvernommen-u-haft-offen/1.774.969#section-1792318
Februar 2003 genehmigte der damalige ÖVP-Finanzlandesrat Wolfgang Eisl risikoreiche Finanzgeschäfte, etwa Future-Optionsscheine und Zinsderivate
. . .
Ich habe den Verdacht, die Parteien-Verbrecher in Salzburg haben sogar noch extra Rechnungshofprüfungen machen lassen, bei denen nichts Auffälliges gefunden wurde (werden durfte), damit man nachher sich abputzen könnte, "weil ja selbst der Rechnungshof nix gefunden hat".

So eine Art vorbeugendes Alibi dafür, daß "wir alle betrogen wurden und von nix gewusst haben"...
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 13.12.12 12:11

Finanzskandal weitet sich aus - Salzburger müssen um drei Milliarden zittern
UmGottesWillenUmGottesWillen...!

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Shocked Oida! Shocked
Shocked Das sind vielleicht Zahlen! Shocked
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*hat´s jetzt sonst mal eben die Sprach verschlagen und geht nur mehr in Deckung sofa *
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 14.12.12 9:19

irgendwer lügt doch da: http://www.salzburg.gv.at/lpi-meldung?nachrid=23858
Nr. 624 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages

(4. Session der 14. Gesetzgebungsperiode) - - - Beantwortung der Anfrage der Abg. Dr. Rössler und Schwaighofer an Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Brenner (Nr 473 der Beilagen) betreffend die Finanzgeschäfte des Landes Salzburg

Zur Beantwortung der Anfrage der Abg. Dr. Rössler und Schwaighofer betreffend die Finanzgeschäfte des Landes Salzburg vom 10. Mai 2012, erlaube ich mir, Folgendes zu berichten:

Grundsätzlich sei angemerkt, dass hinsichtlich Veranlagungen und Finanzierungen differenziert werden muss. Im Vorspann der Anfrage und in den Fragen selbst werden diverse Aussagen zu Veranlagungen und Finanzierungen allerdings vermengt.

Bezüglich Veranlagungen darf ausdrücklich auf die Aussagen des Rechnungshofes in seinem Bericht aus dem Jahr 2009 verwiesen werden. Der Rechnungshof hat in diesem Zusammenhang folgende Feststellung getroffen:
"Die mittel- und langfristigen Veranlagungen des Landes wurden, wie auch das Schuldenmanagement von der Finanzabteilung des Amtes der Salzburger Landesregierung verwaltet. Die Veranlagungen erfolgten ausschließlich in wenig risikobehafteten, festverzinslichen Wertpapieren. Der Stand der veranlagten Wertpapiere schwankte zwischen € 5,14 Mio (2002) und € 9,43 Mio (2005). Die jährliche Durchschnittsverzinsung von 6,8 % (2002) auf 3,3 % (2005) und stieg im Folgejahr wieder auf 4,9 % an.
Der Rechnungshof erachtet die Abwicklung des Schulden- und des Veranlagungsmanagements in einer Organisationseinheit als zweckmäßig. Der mögliche Veranlagungsertrag sollte auch weiterhin in einem angemessenen Verhältnis zum eingegebenen Risiko stehen."

Inzwischen betragen die Veranlagungen nur mehr € 1,24 Mio (siehe auch Antwort 1).

Auch die Richtlinien des Landes wurden vom Rechnungshof geprüft und beurteilt. Der Rechnungshof hielt dazu im Jahr 2009 fest:
Der Rechnungshof "erachtet die nunmehr festgelegte Richtlinie und die Portfolio- und Risikobewertungen als wesentlichen Schritt zur weiteren Optimierung des Finanzierungsmanagements. Er empfahl, weiterhin eine laufende Portfolio- und Risikobewertung vorzunehmen und darauf basierend die operative Tätigkeit im Derivativgeschäft auszurichten."

Darüber hinaus darf darauf hingewiesen werden, dass der Rechnungshof das Finanzierungsmanagement des Landes Salzburg einer neuerlichen Prüfung unterzogen hat. Ein aktualisierter Bericht wird für Herbst/Winter 2012 erwartet.

Zu Frage 1: Welche Forderungen und Verbindlichkeiten des Landes bestanden zum Stichtag 31. Dezember 2011 (bitte um detaillierte Auflistung nach Art des Papiers, Emittent sowie der wesentlichen Konditionen (Nennwert, Fristen, Zinssätze, Währung) wird gebeten)?

Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten sind in den Nachweisen zu den Rechnungsabschlüssen des Landes in Summe und einzeln ausgeführt.

Insbesondere wird dabei auf den Nachweis über den Stand an Wertpapieren (Seite 111 der Beilagen zum Rechnungsabschluss 2011) und auf den Nachweis über den Schuldenstand und Schuldendienst 2011 (Seiten 98 bis 101 der Beilagen zum Rechnungsabschluss 2011) hingewiesen.

Die zum 31. Dezember 2011 noch bestehenden Wertpapiere des Landes setzen sich aus zwei öffentlichen Pfandbriefen der Salzburger Landes-Hypothekenbank AG zusammen, wovon einer bereits im Oktober 2012 auslaufen wird.
. . .
Zur Erstellung der Landesvoranschläge 2010 und 2011 wurde das in der Vergangenheit bestandene Wertpapiervermögen zum Großteil aufgelöst, sodass nur mehr dieser Restbestand verblieben ist.

Zu Frage 2: Wie hoch stufen Sie die Risiken der genannten Papiere ein?

Das Risiko der Wertpapiere ist denkbar gering, da es sich um fix verzinsliche Pfandbriefe handelt, bei der das Emittenten-Risiko durch einen zusätzlichen Deckungsstock (Pfandbriefkonstruktion) abgesichert ist. Das maximale Verlustrisiko beträgt hiefür, kalkuliert nach einem quantitativen Ansatz, der sogenannten Value-at-Risk-Methode mit einer Konfidenz von 95 % und gerechnet auf die Gesamtlaufzeit der Veranlagungen, unter € 100.000,--.

Während das Risiko aus Veranlagungen des Landes sehr gering ist, ist das Risiko aus den Finanzschulden des Landes im Vergleich naturgemäß höher. Letzteres orientiert sich an der Höhe der Finanzschulden selbst, der Kapital- und Zinsbindung der Finanzschulden und ist auf das Wertänderungsrisiko für sich ändernde Zinsen zurückzuführen.

Zu Frage 3: Von welchem Gremium bzw welchen Personen wird über diese Veranlagungen entschieden?

Die Aufnahme von Finanzschulden des Landes und die Veranlagung von Landesgeldern erfolgt ausschließlich durch die Finanzabteilung des Amtes der Salzburger Landesregierung, Referat 8/02, gemäß der Geschäftseinteilung des Amtes der Landesregierung.
Die Höhe der im jeweiligen Jahr aufzunehmenden Finanzschulden ist mit der im jeweiligen Landesvoranschlag vom Salzburger Landtag genehmigten Neuverschuldung begrenzt.

Der seit 2007 eingerichtete Finanzbeirat ist ein Gremium mit Empfehlungscharakter hinsichtlich der Finanzierungs- und Risikostrategie des Landes. Die Auswahl der konkreten Form der Schuldaufnahmen bzw einer Veranlagung erfolgt aufgrund der rechtlichen Vorgaben und Richtlinien durch die Finanzabteilung.

Zu Frage 4: Welche externen BeraterInnen werden für diese Finanzgeschäfte hinzugezogen (bitte um Angabe der Personen bzw Unternehmen)?

Im Rahmen des Finanzmanagements des Landes Salzburg wurde im Jahr 2007 ein Finanzbeirat eingerichtet, dem neben Mitarbeitern der Finanzabteilung auch zwei externe Berater angehören. Diese Berater stehen mit dem Land Salzburg in keiner weiteren Geschäftsbeziehung und es handelt sich dabei auch nicht um Vertreter von Banken.

Zu Frage 5: Welche Kosten entstehen dem Land durch die Hinzuziehung der externen FinanzberaterInnen?

Die Kosten für die externen Berater betrugen 2011 insgesamt € 18.700,--. Die Kosten entstehen im Zusammenhang mit der monatlichen Evaluierung sämtlicher Risiken des Landes. Darin enthalten sind auch die Abdeckung der Kosten für An- und Abreisen der externen Mitglieder im Finanzbeirat.

Zu Frage 6: Wurden in den vergangenen fünf Jahren Währungsspekulationen – beispielsweise mit indones. oder mexikan. Währungen – durchgeführt? Falls ja, in welcher Form (zB Zinsstruktur auf Swap-Basis) und welcher Höhe?

Das Land Salzburg tätigt keine Spekulationsgeschäfte, also auch nicht mit der indonesischen oder mexikanischen Währung. Wenn Derivate abgeschlossen werden, dient dies ausschließlich der Risikoreduktion und –diversifikation, auch werden diese nur im Rahmen der gesetzlichen Ermächtigungen durchgeführt.

Zu Frage 7: Bestehen für das Land irgendwelche Haftungsrisiken aus Beteiligungen, Veranlagungen oder ähnlichem? Wenn ja, wofür und in welcher Höhe?

Der Stand der Haftungen ist in den Beilagen zum Rechnungsabschluss (Seiten 115 bis 117 der Beilagen zum Rechnungsabschluss 2011) transparent für jede übernommene Haftung des Landes detailliert ausgewiesen.

Mit umfasst sind dabei selbstverständlich auch Haftungsrisiken aus Beteiligungen. Diese beinhalten Haftungen des Landes für künftige Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen der Salzburger Landeskliniken, für Investitionen der Messezentrum Salzburg GmbH, für die Chirurgie-West Errichtungs- und Vermietungs GmbH, die Land-Invest und die Salzburger Osterfestspiele GmbH. Diese sind im Haftungsnachweis betraglich einzeln und explizit angeführt.

Für Veranlagungen werden keinerlei Haftungen übernommen.

Ich ersuche das Hohe Haus um Kenntnisnahme dieser Anfragebeantwortung.

Salzburg, am 21. Juni 2012 Mag. Brenner eh
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Nicht nur Länder spekulieren.

Beitrag von bushi am 14.12.12 15:43

Bund vezockte 296 Millionen unter Ex-Minister Grasser. (heut. Österr., S.5)
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 15.12.12 5:34

BunterKanzler schrieb:irgendwer lügt doch da: ..
LLL
Linke Leidenschaft Lügen.

Reden wir von LINKEN, reden wir von linken und FALSCHEN Seelen und dann is Lügen selbstverständlich.
bushi schrieb: Bund vezockte 296 Millionen unter Ex-Minister Grasser. (heut. Österr., S.5)
Grasser wird da "nur" aus dem LINKEN Hetzer-Eck deppert, nazi-artig denunzierend und SCHLEIMIG ins Spiel gebracht.

Schuld daran is die ÖBFA - und sonst erst mal niemand!
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/649807/OeBFA_Verlust-auf-nur-296-Millionen-Euro-begrenzt


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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 15.12.12 9:21

Der SPÖ-Versager Brenner ist nun zurückgetreten und will sich aus der Politik verabschieden.

Aufsichtspflicht vernachlässigt, mind. 340 Mio. Schaden, und jetzt vermutlich in einem SPÖ-nahen Unternehmen sich weiter gut bezahlen lassen.
Ob für so Typen wie Brenner & Co nicht noch eines schönen Tages der verdiente Nachschlag kommt?

Gabi! Du bl... S... ! Jetzt bist du dran, auf gehts - Rücktritt, trau dich!
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von bushi am 15.12.12 14:45

BunterKanzler schrieb:
Gabi! Du bl... S... ! Jetzt bist du dran, auf gehts - Rücktritt, trau dich!
Burgstaller für Neuwahlen
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Finanzskandal-Burgstaller-fuer-Neuwahlen/88270914
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 15.12.12 17:19

Auf diese Neuwahlen muss man gespannt sein.
Wenn dabei nicht deutliche Gewinne für FPÖ und Grüne, sowie stärkste Verluste für SPÖ und leichte Verluste für ÖVP rauskommen, ist der Beweis erbracht, daß die Wähler vollkommen verdummt, obrigkeitsgläubig und unzurechnungsfähig sind.
Man braucht sich dann nicht erwarten, daß Wahlen jemals etwas zum Positiven verändern werden.
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 16.12.12 3:44

BunterKanzler schrieb:..Ob für so Typen wie Brenner & Co nicht noch eines schönen Tages der verdiente Nachschlag kommt?
ERST wenn die LINKEN ihre Macht verloren haben oder wir sie zumindest aus der Justiz geworfen haben.
Sonst: KEINE CHANCE, MANN! Crying or Very sad
Gabi! Du bl... S... ! Jetzt bist du dran, auf gehts - Rücktritt, trau dich!
Es geht nicht darum, sich zu trauen, sondern Verantwortung zu übernehmen und Rückrat zu zeigen.

Und BEIDES sind für LINKE leider Fremdwörter, solange die Justiz LINKE schützt.
BunterKanzler schrieb:Auf diese Neuwahlen muss man gespannt sein.
Wenn dabei nicht deutliche Gewinne für FPÖ und Grüne, sowie stärkste Verluste für SPÖ und leichte Verluste für ÖVP rauskommen, ist der Beweis erbracht, daß die Wähler vollkommen verdummt, obrigkeitsgläubig und unzurechnungsfähig sind.
Man braucht sich dann nicht erwarten, daß Wahlen jemals etwas zum Positiven verändern werden.
Hervorhebung: GENAU das.
Die LINKEN mit ihrer statistisch totalen Kontrolle über die Massenmedien sorgen schon dafür, dass die MASSE richtig "gelenkt" wird.

Leider gibt´s zur Demokratie keine Alternative.
Die Muslime zeigens ja NUR (ohne "statistisch", da selbst in Saudi Arabien die Frau am la is und verachtet 121 ), wie es nicht geht:
http://www.youtube.com/user/islamisierung2/videos

Einzige wahre Alternative: LINKE aus den Machtpositionen verjagen. Sonst wird sich tatsächlich NIE was zum Positiven ändern KÖNNEN.
Fakt!


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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von the Patriot (no NAZI) am 16.12.12 14:14

Hallo Leute,

warum tuts euch sooooo aufregen, solche Linken Gschichtl laufen auch bei der ÖVP.

Beispiel:

Die ÖBB investierte bei der Schneebergbahn vor deren Verkauf um 4 Mio Euro noch rasch 9 Mio Euro in dessen Infrastruktur und dem Neubau des Restaurantes oben, also der Bergstation.

Das geschah unter dem Damaligen Vorstandsmitglied der ÖBB Dr. Gerhard Stindl.

Dann verhöckerte dieser an den PRÖLL-Clan die Schneebergbahn um nicht mal die Hälfte und wurde kurze Zeit später nach ablauf seines ÖBB Vertrages Geschäftsführer der inzwischen PRÖLSCHEN Schneebergbahn.

Fragt mal in Niederösterreich was sich der Clan um Landeshauptmann Pröll inzwischen alles an ehemaligen Staatsbetrieben eingesackt hat, ihr würdet staunen.

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was alles aus "Braunau" kommt

Beitrag von bushi am 16.12.12 17:46

the Patriot (no NAZI) schrieb:Hallo Leute,
warum tuts euch sooooo aufregen, solche Linken Gschichtl laufen auch bei der ÖVP.
Fragt mal in Niederösterreich was sich der Clan um Landeshauptmann Pröll inzwischen alles an ehemaligen Staatsbetrieben eingesackt hat, ihr würdet staunen.
Monika R. lebte in der schillerden Welt der Spekulaten - Sie galt als Finanzgenie.
In Salzburg haben alle die 41-Jährige verstoßen, die noch vor Wochen als Superstar in Finanzgeschäften galt.
In ihrer Familie am Bauernhof in der Nähe von Braunau hat sie noch bei Hund und Katze den nötigen Trost.
(16.XII. Krone, S.10)...................................(jörg haider stammt auch aus oberösterreich)
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 17.12.12 4:38

@the patriot
Peanuts und sooo "kompliziert".
Man merkt, wie unfähig die Övp sogar bei Korruption is. lol! loool

Da schöpfen die LINKEN doch gleich aus dem Vollen und lassen etwa 990 Mio. € verschwinden:
http://www.forum-politik.at/t2378-spo-skylink-obb-trieben-usw-oder-wie-der-griff-in-die-kasse-bzw-diebstahl-im-grosen-stil-salonfahig-wurde
=> Die kleckern nicht mit ein paar völlig IRRELEVANTEN Milliönchen - die fahren gleich an mit de Werte mit zig Mio. bis hunderten Mio. Shocked

@Bushi:
Dein schleimiger Einwurf interessiert auch nur die denunzierenden LINKEN.
Die Rote hat´s in ihrer Gier über ihren Ditelletantismus "nur" zur Schwerverbrecherin gebracht - Haider is spätestens seit dem Mord an ihm durch LINKE (siehe meine Signatur) eine LEGENDE (und Held im Kampf gegen sie).
Also schleim hier nicht so ekelhaft rum! devil


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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 17.12.12 9:10

bushi schrieb:Monika R. lebte in der schillerden Welt der Spekulaten - Sie galt als Finanzgenie.
Die allermeisten der heute obenauf Schwimmenden sind nichts als Blender und gut inszenierte Medien-Produkte und Parteigünstlinge.

Richtig widerwärtig, was für Nullen und Schauspieler hofiert werden!
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 17.12.12 16:11

Der nächste bitte! (Nicht Skandal, sondern Rücktritt...)
Beim Finanzhofrat Paulus (ÖVP-nah) scheint der Erkenntnisprozeß auf gutem Wege zu sein.

"Oida! Du host nix gmerkt? Dann bist für dei Amtl unfähig, oiso Rücktritt. Kannst mit Brenner und Burgstaller an gemeinsamen Urlaub mochen. Als Nixmerker hobts jo vüle Gemeinsamkeiten..."

Als Bundesheerler versteht er´s so vielleicht besser: "Paulus! Wegtreten!"

http://salzburg.orf.at/news/stories/2563483/
. . . seine Funktion als Präsident der Österreichischen Offiziersgesellschaft stellte Paulus ruhend,
. . .
wenn klare Fakten auf dem Tisch liegen, könne auch über eine Suspendierung entschieden werden. Dass es eine Anzeige gibt, bestätigte das Büro von Personallandesrat Sepp Eisl Montagmittag.
. . .
Die Begründung der Anzeige: Zum einen habe Paulus am 15. Oktober Finanzreferent David Brenner (SPÖ) über 253 nicht gemeldete Derivate informiert - bei einer Budgetklausur vier Tage später hätten aber darüber weder Paulus noch Brenner etwas gesagt..
. . .
Ein Experte darf laut Geschäftsordnung des Landtags nur direkt auf Fragen der Abgeordneten antworten. Nun geht aus dem Wortprotokoll der Sitzung klar hervor, dass sowohl Abteilungsleiter Paulus als auch die beschuldigte Referatsleiterin Monika R. dezitiert zu den Spekulationen und zu kolportierten Verlusten gefragt wurden. Sowohl Paulus als auch die beschuldigte Referatsleiterin verschwiegen den wahren Sachverhalt gegenüber den Abgeordneten und taten sie sogar als Verleumdung oder Falschmeldung ab.
. . .
eine klare Missachtung des Landesparlaments.
. . .
wurde Paulus am 3. Dezember von der anonymen Gruppierung „Salzburger Beamtenschaft“ auch bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.
. . .
Über den Inhalt der Anzeige machte der Staatsanwalt keine Angaben.
. . .
Dienstvorgesetzer von Eduard Paulus ist Landesamtsdirektor Christian Marckhgott, ebenfalls ein ÖVP-naher Mann.
Das ist ein Problem dieser Republik der Strolche:
egal welche Regierung dran ist, die überheblichen Hofräte und Landesbeamten werkeln und packeln weiter wie sie lustig sind!
Löbliche Ausnahmen: die "Anonymen Salzburger Beamten" welche die Sache ins Rollen gebracht haben.

Passende Lyrik von Eugen Roth zum Fall:

„Einsichten“

Ein Mensch beweist uns klipp und klar,
Daß er es eigentlich nicht war.
Ein andrer Mensch mit Nachdruck spricht:
Wer es auch sei - ich war es nicht!
Ein dritter läßt uns etwas lesen,
Wo drinsteht, daß er's nicht gewesen.
Ein vierter weist es weit von sich:
Wie? sagt er, was? Am Ende ich?
Ein fünfter überzeugt uns scharf,
Daß man an ihn nicht denken darf.
Ein sechster spielt den Ehrenmann,
Der es gewesen nicht sein kann.
Ein siebter - kurz, wir sehen's ein:
Kein Mensch will es gewesen sein...

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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von bushi am 17.12.12 18:44

BunterKanzler schrieb:Als Bundesheerler versteht er´s so vielleicht besser: "Paulus! Wegtreten!"
schon F. Paulus machte Verluste, aber er überlebte.
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 18.12.12 10:59

Das wird eng für die Rathgeber.

http://salzburg.orf.at/news/stories/2563536/
Nach einem Gesprächsprokoll von Ende November soll die entlassene Referatsleiterin Monika R. allerdings eingestanden haben, 200 Millionen an Wohnbau-Mitteln veranlagt zu haben - obwohl das verboten war
. . .
Bereits Mitte November hatte noch-Finanzreferent David Brenner (SPÖ) in einer Anfragebeantwortung den Grünen mitgeteilt, dass Salzburg zum Stichtag 16. November 2012 insgesamt Derivate im Wert von fast 1,8 Mrd. Euro halte. Der Betrag sei in 50 Zinsgeschäften mit nationalen und internationalen Banken veranlagt
Ich fürchte, die bisher verlautbarten 340 Mio. Verlust können sich mit jeder Woche erheblich ausweiten. Die sollen schnell aus diesen Veranlagungen rausgehen, und nicht darauf hoffen, daß sich das bessert.
Nachdem nun seit Wochen feststeht, daß Steuergeld illegitim veranlagt ist, gehört das SOFORT rückgängig gemacht, sonst machen sich die jetzigen Finanzverwalter doch wieder (mit)schuldig!

Leserkommentar http://derstandard.at/1353208778496/OeVP-Salzburg-stellt-am-16-Jaenner-Neuwahlantrag?seite=2#forumstart
Paulus und Rathgeber wurden vom gleichen externen Finanzberater betreut, der auch in NÖ tätig war.
. . .
In NÖ, wo Sobokta mit dem Wissen von LH Pröll fast die dreifache (!!!) Summe verspekuliert hat, gibt es nicht einmal ein Zucken mit den Augenwinkel.
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 18.12.12 16:57

Je mehr Fragen an diese Salzburger Finanzabteilung gestellt werden, umso mehr kommt auf, was das für ein Saustall ist!

http://www.format.at/articles/1251/930/348923/salzburg-verbotene-spekulationen-wohnbaugeldern
"Die restlichen 445 Mio. Euro sind sicher nicht in den Wohnbaufonds geflossen", sagte Blachfellner am Dienstag zur APA. "Nicht einmal die Finanzabteilung weiß, was mit dem Geld passiert ist."

Dort betonte man auf APA-Anfrage, derzeit auf Hochdruck zu prüfen. "Im Moment können wir keine gesicherten Informationen liefern. Jede Aussage dazu wäre unseriös."
Da fliessen also Hunderte Millionen an Steuergeld, und diese unfähigen korrupten depperten Hofräte wissen nicht wo die verbucht sind?
Mit Wohnbaugeldern des Bundes spekulieren darf die Regierung nicht: Denn in den Darlehensverträgen, mit denen vonseiten der ÖBFA Bundesmittel weitergegeben werden, ist klar geregelt: Bundesmittel dürfen ausschließlich innerhalb des sogenannten "Sektors Staat" weitergegeben werden und nicht Veranlagungszwecken dienen.
Paulus und Burgstaller sind eindeutige Rücktrittskandidaten -
und obendrein Fälle für den Staatsanwalt.
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Verspekuliert

Beitrag von bushi am 19.12.12 13:33

BunterKanzler schrieb:Und jede Bank, jeder Fond oder sonstiger Wichsgriffelspekulant gibt dem Vermittler dafür eine satte Provision. WER hat mit der Monika R. dieses (und vermutlich viele andere) unsaubere Geschäfte gemacht?
Und wäre nun nicht von der Staatsanwaltschaft zu ermitteln, ob nicht auch die Monika R. dafür eine Sub-Provision erhalten hat?
Die Landesmutti Gabi B. hat öffentlich im ORF erklärt, das sind nur fiktive Verluste....
Sie gehört doch bei so einer Aussage auf Ihren geistigen Zustand geprüft und sofort des Amtes enthoben!!!
Derivatgeschäfte sind bekanntlich sehr provisionsintensiv, wie die Boni vieler Banker unter Beweis stellt.
Im Zusammenhang mit der Salzburger Ver-Spekulation sollte man einmal die Frage stellen, wohin die Provision geflossen sind und wer aller (unter der Tischkante) davon profitiert hat. (Heute-Leserbrief)
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von politikjoker am 20.12.12 4:48

BunterKanzler schrieb:Da fliessen also Hunderte Millionen an Steuergeld, und diese unfähigen korrupten depperten Hofräte wissen nicht wo die verbucht sind?
Genau Shocked .
Kann bei den LINKEN auch ganz schnell in die Milliarden gehen, da sie Narrenfreiheit haben und sie nicht kontrolliert werden:

http://www.forum-politik.at/t2378-spo-skylink-obb-trieben-usw-oder-wie-der-griff-in-die-kasse-bzw-diebstahl-im-grosen-stil-salonfahig-wurde
=> Gleiches "System" ohne Kontrolle.
Das Geld wird verballert - und es kommt überall an, BLOß nicht da wo es "offiziell" hin soll.
Skylink kostet vorstellbar ca. 10 Mio, da du schon mit 1 Mio. einen Prunkpalast mit allem pi pa po hinstellst.
Wo sind also die ca. 990 Mio geblieben..?? Suspect
Futsch.
Unkontrolliert in dunkle Taschen de LINKEN Freunderl.

http://www.forum-politik.at/t3736-geldvernichter-benotigen-neues-parlament#104103
=> Wo fließen die restlichen ca. 299 Mio hin..? Suspect

http://www.forum-politik.at/t2446-spo-wien-haupl-schmeist-satte-37-mio-euro-steuergeld-fur-vereinigte-buhnen-weggeld-is-verschollen
=> Wohin sind die ca. 37 Mio WIRKLICH hingeflossen..?
Usw.


@Bushi:
Das is immer noch NUR vergleichbar mit nem Casino. Die irre LINKE hat auf diverse Pakete gewettet, wie man im Casino auf diverse Zahlen oder Karten wettet.
Da gibt´s keine Provision.
Entweder du gewinnst, oder verlierst.
Und LINKE Dilettanten KÖNNEN halt nur die Verlierer sein! devil
Einfache Regeln.


*mehr LINKE an der Macht, mehr MachtMIßBRAUCH, mehr Steuergeld verschollen*
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Monika R. verdiente 13.000 (!) € pro Monat

Beitrag von bushi am 20.12.12 10:19

politikjoker schrieb:Das Geld wird verballert - und es kommt überall an, BLOß nicht da wo es "offiziell" hin soll.
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Finanz-Chef-zockte-auch-privat/88742779
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 20.12.12 12:05

politikjoker schrieb:Da gibt´s keine Provision.
http://www.boerse-express.com/wiki/Derivate
Eine noch viel grössere Gefahr stellen aber die bereits bei Abschluss angefallenen Gebühren, Provisionen und Gewinnbeteiligungen dar.
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 20.12.12 15:04

»Demokratie ist eine
Regierungsform, die die
Anordnungen einiger
Korrupter durch die
Beschlüsse vieler Inkompetenter ersetzt.«

G. B. Shaw

Hier labert wieder einer der roten Socken:
http://salzburg.orf.at/news/stories/2563905/
Die SPÖ zieht seit der Finanzkrise dagegen immer wieder zu Feld und wettert gegen diese „Heuschrecken“. Dass das Salzburger Fianzfiasko jetzt ausgerechnet unter der Federführung des SPÖ-Finanzreferenten passiert sein soll, erschüttert rotes Urgestein - den Salzburger Spitzengewerkschafter und AK-Vizepräsidenten Walter Androschin - zutiefst
jaja, erschüttert, daß es aufkommt....
„Mir geht’s nicht sehr gut, weil genau mit dieser Zockerei sozialdemokratische Grundsätze missachtet wurden“,
Dir gehts nicht gut, weil es nun deutlicher erkennbar wird, was für ein verlogener Sauhaufen ihr seid!
Nur eure vertrottelten SPÖ-Mitläufer-dumm-Menschen haben das bis heute nicht geschnallt.
Für uns als Sozialdemokraten und Gewerkschafter gilt, dass Steuergeld nicht verzockt werden darf
Ihr Sozis und ÖGBler predigt Wasser, aber sauft Wein. Kein Österreicher mit etwas Hirn glaubt euch noch. Verlogene Dr...s.u!
„Ich bin selbst im Landesparteivorstand. Es ist nie ein Thema gewesen, dass hier Derivate, Zins-Swaps, schräge Währungsgeschichten, dass das Geld hier veranlagt wird. Das war wirklich nie Thema. Ich war wirklich genauso überrascht wie die Mitbürgerinnen und Mitbürger von Salzburg, dass derart sozusagen gezockt wurde.“
Du rückgratloser Wurm, dann zieh die Konsequenzen und tritt aus der SPÖ aus. Oder klebst lieber weiter auf deinem bequemen Partei-Bonzen-Sessel?
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 20.12.12 15:16

http://salzburg.orf.at/news/stories/2563904/
. . . am Mittwoch stieß Kutschera so durch Zufall auf eine bisher unbekannte Veranlagung, deren Wert noch nicht feststeht: „Wir sind dadurch draufgekommen, weil uns eine Bank die Fälligkeit eines Wertpapiers gemeldet hat. Und da haben wir gesehen, dass wir diese Aufzeichnungen nicht haben“, sagt Kutschera. Ob das bisher unbekannte Geschäft im Minus oder Plus ist, muss erst analysiert werden.
. . .
Am Dienstag hieß es noch, dass 445 Millionen Euro gesucht würden. Am Mittwoch sagte ein Sprecher, es könnten auch 700 Millionen Euro sein
. . .
um eine absolute, hundertprozentige Sicherheit zu haben, dass wir jetzt wirklich alle Positionen haben, müssen wir jetzt sehr, sehr viele Banken anschreiben und diese ersuchen, uns diese Positionen zu nennen.“. . .
Das nenn ich verantwortungsvolle Buchhaltung?!
Die müssen erst bei Banken nachfragen, damit sie wissen, wie es um ihre Finanzen steht...

http://salzburg.orf.at/news/stories/2563997/
Der frühere Finanzreferent Othmar Raus (SPÖ) hat 2007 die beiden Finanzberater Lauri Karp und Utz Greiner als externe Experten in den neu gegründeten Finanzbeirat des Landes Salzburg berufen. Sie sollten der inzwischen entlassenen Referatsleiterin fachliche Tipps bei den Spekulationsgeschäften geben. Die Vorschläge der externen Fachleute hatten laut Insidern auch Gewicht. Sie mussten auf Weisung des Finanzreferenten von den Mitarbeitern der Finanzabteilung auch umgesetzt werden, was nach dem bisherigem Informationsstand aber nicht immer befolgt worden sein soll.[/b]
Die Rolle dieser ganzen Berater und Experten gilt es zu durchleuchten.
Das wird es aber bei unserer weisungsgebundenen Justiz-Veranstaltung nicht wirklich spielen.
Österreich ist Weltmeister im Vertuschen und Verschleppen von Skandalen.

http://www.competence-site.de/Lauri-Karp
http://www.kfpsalsa.de/ueber-uns
KFPD GmbHWestendstraße 19
60325 Frankfurt am Main
Geschäftsführer:
Hr. Lauri Karp

Möglich geworden ist dies durch den persönlichen Hintergrund, der uns - Lauri und Margo Karp - als Gründer von KFPD auszeichnet. Unsere besondere Kompetenz zum Thema „derivative Finanzprodukte“ nutzen wir seit mehr als einem halben Jahrzehnt bei der erfolgreichen Beratung von Derivate-Nutzern in Deutschland, vor allem bei der Betreuung von Kommunen und mittelständischen Unternehmen.
Ist das ein Verwandter von Lauri Karp?
http://www.bibliotecapleyades.net/sociopolitica/esp_sociopol_bilderberg_46.htm
Die durch die Bilderberger freigegebene Teilnehmerliste für 2012
. . .
Karp, Alexander aus den USA. CEO von Palantir Technologies. Dieses High-Tech-Unternehmen wurde mit Startkapital von der CIA geschaffen, deshalb glaube ich diese Beteuerungen für den Schutz der Privatsphäre der Nutzer nicht. Wie alle anderen von der CIA finanzierten High-Tech-CEOs ist Karp jüdisch.

Utz Greiner http://www.slg.co.at/Kontakt/ZurPerson/V1507/Detail/D1507/27?LVP1507=O_%5bLastName%5d%2c%5bFirstName%5d
Seinen beruflichen Werdegang begann Herr Greiner 1984 als Kreditreferent sowie Korrespondenzbankenbetreuer für Österreich und Osteuropa bei der Bank of America (Wien). Herr Greiner war als Leiter Kredit & Marketing Osteuropa bei der Bank of America (Zürich) und anschließend im Rahmen der Specialised Trade Services (Exportversicherungen, Forfaiting & Countertrade) bei der Bank of America in London tätig.

Als Bestandteil seiner Aufgaben bezüglich Osteuropa vertrat Herr Greiner die Bank of America in den Umschuldungskomitees für Ex-Jugoslawien, Rumänien und Polen.

Würde mich nicht wundern, wenn die Frau Rathgeber diese Seminare besucht hat und dort ihre vermeintliche Weisheit mit Löffeln gefressen hat:
http://www.semigator.de/seminare/Waehrungsrisiko-Management-1468898-0
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von bushi am 20.12.12 20:34

BunterKanzler schrieb:Das nenn ich verantwortungsvolle Buchhaltung?!
Die müssen erst bei Banken nachfragen, damit sie wissen, wie es um ihre Finanzen steht...

hier in Österreich bescheißt jeder jeden
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Beitrag von politikjoker am 21.12.12 7:20

BunterKanzler schrieb:
politikjoker schrieb:Da gibt´s keine Provision.
http://www.boerse-express.com/wiki/Derivate
Eine noch viel grössere Gefahr stellen aber die bereits bei Abschluss angefallenen Gebühren, Provisionen und Gewinnbeteiligungen dar.
Mag sein - aber WER kriegt die Provisionen, WER zahlt die Gebühren und WO is der Gewinn bei einem NUR Verlust..?

Ich tippe da eher auf die Bank - weniger auf den Spieler.
In unserem Falle war der Spieler Monika - und die kriegt eher keine Provision dafür, dass sie spielt.

Der Artikel bezieht sich meiner Meinung nach nur auf die Banker, die Provisionen dafür kriegen, dass mit Kohle aus Verträgen mit Kunden spielen und das vermehren.
Der Spieler - Monika - kriegt keine Provision - der kriegt ja den Gewinn.
Also in unserem Falle - NIX. lol!

Schätze, dass war genauso, als würde irgendwer auf der Börse spekulieren.
Da kriegst ja auch keine Provision.
Entweder dein Geld wird mehr, oder weniger.
Gebühren mußt aber dennoch zahlen - als Spieler an die Bank fürs Kaufen und Verkaufen usw. .

Schätze weiters, dass Monika eben in ihrer maßlosen Selbstüberschätzung den Bankmenschen ausgespart hat, damit sie gierig alles Geld selbst einstreifen kann.

Jedenfalls:
Kannste drehen, wie du magst - du als Spieler kriegst den Gewinn - keine Provision.
Die kriegt nur ein "Dritter", der für dich bei Fonds oder so spielt.


*CASINO - nicht Versicherung & co - bitte da endlich mal zu kapieren! devil *
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

Beitrag von BunterKanzler am 21.12.12 14:18

[quote]
politikjoker schrieb:
BunterKanzler schrieb:
politikjoker schrieb:Da gibt´s keine Provision.
http://www.boerse-express.com/wiki/Derivate
Eine noch viel grössere Gefahr stellen aber die bereits bei Abschluss angefallenen Gebühren, Provisionen und Gewinnbeteiligungen dar.
Mag sein - aber WER kriegt die Provisionen, WER zahlt die Gebühren und WO is der Gewinn bei einem NUR Verlust..?

Ich tippe da eher auf die Bank - weniger auf den Spieler.
Natürlich fliessen Provisionen. Die Frau Rathgeber kann nicht ohne eine Bank oder einen Broker ihre Derivatgeschäfte platzieren. Und für diese Dienstleistung kassieren die Gebühren und PROVISIONEN.
Daß du nur "tippen" kannst, zeigt, daß du es nicht weisst, aber daherschwafelst.

Der Artikel bezieht sich meiner Meinung nach nur auf die Banker, die Provisionen dafür kriegen, dass mit Kohle aus Verträgen mit Kunden spielen und das vermehren.
Der Spieler - Monika - kriegt keine Provision - der kriegt ja den Gewinn.
Ich hab nirgends geschrieben, daß die Frau Rathgeb direkt Provisionen bekommen hätte, aber das Institut, das die von ihr gewählten Anlagen gezeichnet hat. Und da stellt sich die Frage, ob der Institutsmitarbeiter (z.B. dieser Karp) nicht Provisionen mit der Rathgeber geteilt hat. Diesem Verdacht sollte nachgegangen werden.

http://salzburg.orf.at/news/stories/2564176/
die Situation in Salzburg ist jetzt so, dass zu diesen 340 Millionen Euro Buchverlusten aus Derivatgeschäften noch einmal 445 Millionen Euro an Wohnbaugeldern kommen, die offenbar irgendwo verschwunden sind, und noch einmal 300 Millionen Euro, die sich das Land bei der Bundesfinanzierungsagentur geholt hat - die sind auch nicht aufgetaucht bisher. Und es gibt Wertpapiere im Ausmaß von 1,2 Milliarden Euro, die in irgendwelchen Fonds herumliegen und nicht zugeordnet werden können. Das ist ja ein Chaos, das unbeschreiblich ist.

http://salzburg.orf.at/news/stories/2564178/
Voraussichtlich bis zur Sondersitzung am 23. Jänner wird klar sein, ob Hofrat Paulus suspendiert werden muss.

http://salzburg.orf.at/news/stories/2564184/
Im Auftrag des Landes Salzburg durchkämmt gerade ein ehemaliger Mitarbeiter der Deutschen Bank die Akten der Finanzabteilung
. . .
Die Daten für die Koordinierungsgruppe werden von Harald Kutschera, einem ehemaligen Mitarbeiter der Deutschen Bank gesammelt, der seit Oktober für das Land arbeitet. Doch Kutschera soll zuvor für die Bank genau diese Geschäfte mit dem Land abgeschlossen haben.

Ähnliches gilt für Willi Hemetsberger, den ehemaligen Vorstand der „Bank Austria“, der mit seiner Firma Ithuba Capital AG den Schaden für das Land minimieren soll, aber gleichzeitig als guter Bekannter von Noch-Finanzreferent David Brenner (SPÖ) gilt.
. . .
Der Wiener Rechtsanwalt Ingo Kapsch sieht darin eine Unvereinbarkeit: „Beide Herren haben wegen ihrer früheren Tätigkeit für Banken, mit denen das Land Salzburg Geschäfte getätigt hat, einen Interessenskonflikt. Sie werden kaum die Empfehlung abgeben, gegen ihre früheren Arbeitgeber vorzugehen“
. . .
Prüfen, ob Geschäfte marktkonform waren
„Teil der Aufarbeitung sollte jedenfalls sein, sich die negativen Barwerte, die bei Abschluss des jeweiligen Derivatgeschäfts für das Land Salzburg bestanden haben, zu prüfen - und zu beurteilen, ob diese marktkonform waren oder nicht“, sagt der Anwalt. „Wenn diese Margen überhöht waren - das ist jetzt ein Hypothese - dann könnte hier eine Anspruchsgrundlage bestehen und das Land Salzburg die Möglichkeit haben, einen Ersatz für die Fehlberatung zu erlangen.“
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Beitrag von BunterKanzler am 22.12.12 11:40

Jetzt ist Gelegenheit für ernsthafte Oppositionsparteien, ihrer Kontrollaufgabe gerecht zu werden.
Die Frau Rössler tut das bisher ganz gut. Ich mag die Grünspinner nicht, aber wo jemand von denen etwas richtig macht, soll man das anerkennen:

http://salzburg.orf.at/news/stories/2564254/
Sie habe kein Vertrauen in den Mann, der den undurchsichtigen Geschäften nachspüren soll, begründet Grünen-Abgeordnete Astrid Rössler ihre Forderung. Der Gedanke, dass diese Bank über einen ihrer ehemaligen Mitarbeiter Zugang zu Unterlagen hat, die möglicherweise für die Bank von Nachteil wären, sei alles andere als beruhigend, argumentiert Rössler. Kutschera sitzt derzeit auf dem Posten der entlassenen Referatsleiterin.
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Millionen-Provisionen für Banken.

Beitrag von bushi am 22.12.12 12:56

BunterKanzler schrieb:
politikjoker schrieb:Da gibt´s keine Provision.
Natürlich fliessen Provisionen.
Wer an den Spekulationen mit Steuergeld sicher verdient hat.
In Salzburg sind 785 Millionen € Steuergeld versickert, in Niederösterreich rechnet man mit einem "Minderertrag" bei der Spekulation mit Wohnbaugeld von einer Milliarde.
In St. Pölten als auch in Salzburg dürften Banken kräftig mit Provisionen verdien haben: Bei der Zockerei in Salzburg sind für die Abwicklung der Hochrisiko-Geschäfte bis zu 85 Millionen € an die Geldinstitute geflossen. (Krone, S.2)
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Beschuldigte Landesbedienstete klagt gegen Entlassung

Beitrag von bushi am 22.12.12 19:05

politikjoker schrieb:
Die Betrügerin hat ja nicht wie ein Versicherungskeiler "Spiel-Verträge" fürs Land abgeschlossen, oder so ein Unfug.
Sie hat SELBST investiert mit FREMDEN Geld.
Salzburg - Die wegen mutmaßlicher Spekulationsverluste in der Höhe von 340 Millionen Euro beschuldigte Landesbedienstete Monika R. bekämpft ihre fristlose Entlassung bei Gericht. (Der Standard, S.7)
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Re: Spoe: Salzburg Finanzskandal ist KEIN Einzelfall; geschweige denn für Österreich "normal"

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