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Muslimische Verbände kritisieren "Anti-Fanatismus"-Kampagne

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Muslimische Verbände kritisieren "Anti-Fanatismus"-Kampagne

Beitrag von fidelio777 am 30.08.12 12:17

Das Bundesinnenministerium in Deutschland hat eine Kampagne gestartet gegen die Radikalisierung des Islam. Es wurden Plakate kreiert mit dem Titel: Vermisst wird. Es soll mit dieser Aktion gegen die fortschreitende Radikalisierung des Isams geworben werden. Mit dieser Aktion möchten sie verhindern, dass junge Menschen die Konvertiert sind in radikale Kreise gehen.

Ist ja klar, dass die Aktion nicht von allen begrüsst wird. Die Muslimischen Verbände haben bereits proteste hinterlegt. Das Bundesinnenministerium ist ab solchem irritiert.

Weshalb sie irritiert sind kann man dem Artikel entnehmen.

"Stigmatisierung": Muslimische Verbände kritisieren "Anti-Fanatismus"-Kampagne

"Hassan" wird von besorgten Angehörigen vermisst: Eine Plakatkampagne des Bundesinnenminsteriums, die für eine Hotline gegen Radikalisierung werben soll, stößt bei den Muslimen auf Kritik. Auch die Antidiskriminierungsstelle ist irritiert.


Eine Kampagne des Bundesinnenministeriums gegen religiösen Fanatismus sorgt für Irritationen. Die laut Ministerium beteiligten muslimischen Verbände distanzierten sich deutlich und kritisierten mangelnde Kommunikation. Die Leiterin der Bundes-Antidiskriminierungsstelle, Christine Lüders, äußerte sich am Dienstag in Berlin "befremdet" über die Aktion, mit der ein Beratungstelefon zur Hilfe gegen die Radikalisierung muslimischer Jugendlicher bekannter gemacht werden soll. "Die Motive wecken den Anschein der Stigmatisierung einer ganzen Gruppe", sagte Lüders.

Auf Plakaten unter der Überschrift "Vermisst" werden muslimisch aussehende junge Leute gezeigt, die in die Hände "religiöser Fanatiker und Terrorgruppen" abzurutschen drohten. Bereits nach der Vorstellung der Kampagne am Freitag hatte es Kritik von Muslimen gegeben, die die Anzeigen als stereotypisierend empfanden.

Die muslimischen Verbände DITIB, der Verband der Islamischen Kulturzentren VIKZ, der Zentralrat der Muslime in Deutschland und die Islamische Gemeinschaft der Bosniaken teilte mit, die Plakataktion sei bereits im Anfangsstadium stark kritisiert worden. Die endgültigen Plakate habe man bis zur Veröffentlichung nicht gesehen, die Bedenken seien nicht aufgegriffen worden.

Die vier Verbände sind Teil der Initiative Sicherheitspartnerschaft von Muslimen mit den Sicherheitsbehörden. Es bleibe weiterhin ein «unerreichter Idealfall», als Partner in der Initiative nicht nur als Statist in Kenntnis gesetzt zu werden, bemängelten sie.

Es sei zu befürchten, dass die Plakataktion in der gegenwärtigen Form neue Konfliktfelder schaffe, ergänzten die muslimischen Verbände. Es werde eine "gesellschaftliche Paranoia" heraufbeschworen, die geeignet sei, Misstrauen bis in die Tiefen der Gesellschaft zu säen.

Das Bundesinnenministerium hatte die Vorwürfe zuvor in Reaktion auf Lüders abgewiesen. "Selbstverständlich ist die Anzeigenkampagne mit den in der Initiative Sicherheitspartnerschaft vertretenen muslimischen Verbänden abgestimmt", teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums mit. Ziel der Initiative sei es, gemeinsam der zunehmenden Radikalisierung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen entgegenzutreten.

Auch den Vorwurf, mit der Kampagne würden Stereotype bedient, bezeichnete das Innenministerium als nicht nachvollziehbar. Es werde nicht nur auf Jugendliche mit Migrationshintergrund abgezielt, sondern auch deutsche Konvertiten würden mit einbezogen. Neben "Hassan", "Fatima" und "Ahmad" befindet sich auf einem der "Vermisst"-Plakate auch ein "Tim", dessen Eltern seine zunehmende Radikalisierung befürchten.

Die telefonische Hotline der "Beratungsstelle Radikalisierung", die mit der Kampagne beworben werden soll, wurde zu Jahresbeginn vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eingerichtet. Besorgte Angehörige oder Freunde können sich dort melden, wenn sie vermuten, dass sich jemand aus ihrem Umfeld radikalisiert. Die Werbekampagne, die auf Deutsch, Türkisch und Arabisch verbreitet wird, kostet den Angaben zufolge 300.000 Euro

Quelle: http://www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews[tt_news]=187069&cHash=3b078dd1809ee2fef55ad276aeaef50b

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Re: Muslimische Verbände kritisieren "Anti-Fanatismus"-Kampagne

Beitrag von fidelio777 am 30.08.12 12:24

Die armen Verbände sind ganz massiv verstört weil sie angeblich nicht mit einbezogen wurden. Das sagen sie zumindest.

Nun weiss man ja, dass die lügen wie gedruckt. Oder sie wollen sich als die Diskriminierten darstellen, was sie ja bei jeder sich bietenden Angelegenheit tun.

Die muslimischen Verbände DITIB, der Verband der Islamischen Kulturzentren VIKZ, der Zentralrat der Muslime in Deutschland und die Islamische Gemeinschaft der Bosniaken teilte mit, die Plakataktion sei bereits im Anfangsstadium stark kritisiert worden. Die endgültigen Plakate habe man bis zur Veröffentlichung nicht gesehen, die Bedenken seien nicht aufgegriffen worden.

Dem Gegenüber sagt das Bundesinnenministerium dem sie nicht so. Wir haben die betreffenden Verbände alle vorgängig alle mit einbezogen. Was das auch immer heissen mag ist dem Bundesinnenministerium überlassen. Nur ich kann mir denken, dass die diese Verbände alle mit einbezogen haben.

Das Bundesinnenministerium hatte die Vorwürfe zuvor in Reaktion auf Lüders abgewiesen. "Selbstverständlich ist die Anzeigenkampagne mit den in der Initiative Sicherheitspartnerschaft vertretenen muslimischen Verbänden abgestimmt", teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums mit.

Tatsache ist doch die, dass sich diese Muslimverbände nicht vorschreiben wollen, was sie zu tun und zu machen haben und schon gar nicht wen sie alles radikalisieren wollen. So schauts doch aus.

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Re: Muslimische Verbände kritisieren "Anti-Fanatismus"-Kampagne

Beitrag von fidelio777 am 03.09.12 14:50

Diese Kampagne hat doch seine Wirkung.

Sicherheitspartnerschaft: Muslimische Verbände beenden Kooperation

Mehrere muslimische Verbände haben ihre Mitarbeit in der "Initiative Sicherheitspartnerschaft" beendet. Sie fühlten sich von den staatlichen Stellen immer wieder vor vollendete Tatsachen gestellt.


Die kooperative Haltung der Verbände habe nicht dazu geführt, dass die internen Kommunikations- und Arbeitsprozesse den Erfordernissen einer solchen Partnerschaft Rechnung getragen hätten, heißt es in einem am Freitag in Köln veröffentlichten Schreiben an das Bundesinnenministerium.

Den Brief haben die Türkisch-Islamische Union DITIB, der Verband der Islamischen Kulturzentren, der Zentralrat der Muslime und die Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland unterschrieben. Darin werfen sie den staatlichen Stellen vor, die in den vergangenen Monaten geäußerte Kritik nicht berücksichtigt zu haben.

Nach fast einjähriger Zusammenarbeit führe dies immer wieder zu Ergebnissen, die schwer und bisweilen gar nicht in den Gremien und Gemeinden zu verantworten seien, heißt es. Diese Vorgehensweise stelle die muslimischen Verbände als Kooperationspartner immer wieder vor vollendete Tatsachen, schaffe destruktive Diskussionen statt konstruktiver Lösungen.

In dieser Woche hatte eine Kampagne des Bundesinnenministeriums zu religiösem Fanatismus erneut für Irritationen gesorgt. So sollen die muslimische Verbände vorher nicht über die Kampagne informiert worden sein, mit der ein Beratungstelefon zur Hilfe gegen die Radikalisierung muslimischer Jugendlicher bekannter gemacht werden soll. Die Muslim-Vertreter forderten einen Stopp der Aktion und kritisierten die mangelnde Kommunikation.

Quelle: http://www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews[tt_news]=187237&cHash=6a06225d58046742870c5ffd28145303

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Re: Muslimische Verbände kritisieren "Anti-Fanatismus"-Kampagne

Beitrag von fidelio777 am 06.09.12 12:46

Man staune nicht schlecht. Die türkischen Verbände gehen in oben genannter Angelegenheit nun sogar vor die Vereinten Nationen und die OSZE.

Da wird eine Kampagne gestartet und was resultiert daraus?

Sie fühlen sich angegriffen und kündigen die Zusammenarbeit und ziehen danach vor die UN und OSZE, mit der Begründung, dass sie durch diese Kampagne benachteiligt werden.

Da haben wir wieder einmal mehr den Beweis, dass es so ist, dass die sich viel mehr erlauben dürfen als wir es nur erahnen.

Plakataktion: Türkische Gemeinde wendet sich an OSZE und UN


Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat sich wegen einer umstrittenen Plakatkampagne des Bundesinnenministeriums an die Vereinten Nationen und die OSZE gewandt. "Wir sind besorgt, dass durch diese Plakataktion Muslime in der Mehrheitsbevölkerung stigmatisiert, die Denunziation gestärkt und die Vorurteile gegenüber Muslimen verstärkt werden", schrieb der Verband.

Die UN und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa werden um Intervention bei der Bundesregierung gebeten. Die umstrittene Plakatkampagne wirbt mit fiktiven Vermisstenanzeigen für ein Beratungstelefon zur Hilfe bei islamistischer Radikalisierung junger Leute. In der vergangenen Woche hatten bereits vier muslimische Verbände in Reaktion auf die Plakate die "Initiative Sicherheitspartnerschaft" auf Eis gelegt. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) habe Kritik nicht berücksichtigt. Die Plakataktion schwöre "gesellschaftliche Paranoia" herauf. Friedrich kündigte an, die Sicherheitspartnerschaft fortzusetzen.

Die telefonische Hotline der "Beratungsstelle Radikalisierung", die mit der Kampagne beworben werden soll, wurde zu Jahresbeginn vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eingerichtet. Besorgte Angehörige oder Freunde können sich dort melden, wenn sie vermuten, dass sich jemand aus ihrem Umfeld radikalisiert. Die Werbekampagne, die auf Deutsch, Türkisch und Arabisch verbreitet wird, kostet den Angaben zufolge 300.000 Euro.

Quelle: http://www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews[tt_news]=187279&cHash=714638b8235687f4048d6cd0fd371116

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Re: Muslimische Verbände kritisieren "Anti-Fanatismus"-Kampagne

Beitrag von politikjoker am 06.09.12 18:45

Is ja zum Lachen!! lol! loool
Die UN kann höchstens eingreifen, gibt´s Krieg bzw. gefährliche Krisen - und die Osze kümmert sich auch nur um Frieden und Wiederaufbau.

Hat mit dem eh schmalspurigen und total verweichlichten Kampf gegen Hass, Mord und Totschlag-Befehlen im Koran einen Dreck was zu tun.
Koran Sure 9, Vers 5: Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!
http://www.forum-politik.at/t5136-islam-deswegen-begehen-islamisten-taglich-weltweit-massenmord-an-christen-und-muslimen
Die kann man erst anrufen, schlägt Europa eines Tages zurück und "rechnet ab".

Allerdings wird dann keiner mehr die UN & co anrufen können, weil die können ja unmöglich überall auf der Welt sein teufel .

Bis dahin können die Islamisten gerne mit ihren larifari Geheule und "Phantom-Kriegs-Fantasien gegen sie" bei beiden antanzen.
Letztere können gar nix machen - höchstens lachen.

Ist es nicht faszinierend, wie die islamisten - trotz aller Bemühungen - dann völlig hilflos dastehen und sich nicht mal mit Beschwerden gegen das Unvermeidliche - ihren brutalen, gnadenlosen und blutigen Rauswurf aus dem Westen - wehren können...?


*abwarten und Tee trinken - der Islam is eine Bewegung der Selbstzerstörung*
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Re: Muslimische Verbände kritisieren "Anti-Fanatismus"-Kampagne

Beitrag von fidelio777 am 07.09.12 15:54

@Politikjoker

Ist das nett. Wahrscheinlich haben die vor lauter Hasstiraden gegen den Westen vergessen, das die UN eine andere Aufgabe hat. Die sind echt daran sich selbst zu zerfleischen. Nur weiter so, wir nehmen es ihnen nicht übel.


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