Forum für Politik und Unterhaltung
Hallo!

Wir würden uns freuen, wenn wir dich im Forum begrüßen dürften.
Klicke einfach in der Navigationsleiste auf "Registrierung" oder in dieser Box auf "Anmelden" und schon bist du einen Schritt weiter und gehörst zur freundlichen Community!

Wir alle freuen uns auf deine Beiträge!

Achtung: Erst nach deiner Anmeldung/Registrierung kannst du alle Foren sehen und Beiträge lesen und beantworten.

Hinweis: Mitglieder die keinen Beitrag geschrieben und sich mehr als 90 Tage nicht eingeloggt haben, werden wieder gelöscht.
Wir bitten um dein Verständnis!

Das Mekka der Anarchisten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Das Mekka der Anarchisten

Beitrag von fidelio777 am 09.08.12 15:29

Da kommt der Kongress für alle die nichts am Hut haben mit Regierungen, Glauben, Gesetzen, Kapitalismus usw., eben das Gegenteil der Bilderberger.

Ein 5000 Einwohner Ort zittert vor diesen Anarchogangstern. Die möchtegern Weltverbesserer finden diesen Ortschaft als inspirierende Quelle. Es reicht sogar, dass das Medieninteresse sehr gross ist.

Das Mekka der Anarchisten

Aktualisiert um 08:29

Die Anarchisten kehren zu ihren Ursprüngen zurück: St. Imier wird erneut für fünf Tage zu ihrem Zentrum. Kapitalismus-Gegner aus dem In- und Ausland beraten über «diverse Wege des Widerstands».


Anarchisten aus aller Welt sind in den Berner Jura gepilgert. Bis Sonntag findet in St. Immer (St. Imier auf Französich) ein internationales Treffen von Libertären statt. Die Veranstalter rechnen mit rund 3000 Teilnehmern an den Workshops, Gesprächsrunden und Konzerten.

«Die Besucher kommen von allen Kontinenten ausser der Antarktis», sagte Michel Nemitz vom autonomen Kulturzentrum Espace Noir in St. Immer vor den Medien. Dass das Treffen ausgerechnet in der 4800-Seelen-Gemeinde stattfindet, ist indes kein Zufall.

«Historischer Ort»
«St. Immer ist ein historischer Ort für die Anarchisten der ganzen Welt» sagte Nemitz. Vor 140 Jahren nämlich fand in einem Gasthof in der Region eine Anarchisten-Zusammenkunft statt, aus der die erste anti-autoritäre Internationale hervorging.

Mit von der Partie war damals auch der russische Revolutionär und Philosoph Michael Bakunin. Die anti-autoritäre Internationale war eine Reaktion zu der von Karl Marx initiierten Internationalen. Anarchisten kritisierten diese als autoritär.

Gegen Gewalt
Der fünftägige Kongress soll nun unter anderem die Möglichkeit bieten, eine Bilanz der anarchistischen Bewegung zu ziehen, wie Nemitz weiter sagte. Zudem wollten die Anarchisten die Kräfte der Unterdrückten gegen ihre Unterdrücker bündeln. «Aber Gewalt ist nicht unsere Sache», sagte der Gewerkschafter Aristides Pedraza.

Für die Anarchisten reichten Kundgebungen auf der Strasse jedoch nicht aus, um die Gesellschaft zu verändern oder der Wirtschaftskrise zu trotzen. Vielmehr brauche es Raum für Widerstand und Solidarität wie etwa bei der Bewegung der sogenannten Empörten, sagte Pedraza.

Die Veranstaltungen in St. Immer sind öffentlich. Auf dem Programm stehen etwa Konferenzen, Runde Tische, Ausstellungen, Film- und Theatervorführungen und eine Buchmesse. Zu den Gesprächsthemen gehören unter anderen die autonomen Kulturzentren, der zivile Ungehorsam, die Situation in Griechenland und die Schuldenkrise generell.

Grosses Medienecho
In St. Immer fallen die Anarchisten auf. Sie sind meist schwarz gekleidet und halten sich in Gruppen auf. Praktisch alle Altersklassen sind am Treffen vertreten. Bei der Bergbahn zum Mont-Soleil treffen Wanderer und Libertäre aufeinander: Die einen wollen im Gebirge des Berner Juras wandern, die anderen wollen ein temporäres Zeltlager aufstellen. Die Stimmung erinnert teilweise an ein Open-Air.

Die massenweise Ankunft der Anarchisten dürfte ausserdem das Geschäft des lokalen Gewerbes ankurbeln. Derzeit bevölkern viele Libertäre die Terrassen der Gaststätten der Gemeinde. Für den Anlass steht überdies ein fünfsprachiger Kinderhort zur Verfügung. Das anarchistische Treffen stösst ausserdem auf grosses Medieninteresse. Rund 70 Journalisten aus dem In- und Ausland haben sich für den Anlass akkreditiert. (bs/sda)

Quelle: http://www.derbund.ch/bern/kanton/Das-Mekka-der-Anarchisten/story/14498744

------------------------------------
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.

Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

www.kopp-verlag.de
avatar
fidelio777
CO- ADMIN
CO- ADMIN

Männlich
Anzahl der Beiträge : 5113
Alter : 57
Ort : CH-3400 Burgdorf
Nationalität :
Anmeldedatum : 11.10.09

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten