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Syrien: Sind die Gegner von Assad Massenmord Terror Kurden ?

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Syrien: Sind die Gegner von Assad Massenmord Terror Kurden ?

Beitrag von politikjoker am 01.08.12 17:46

Dass die Gegner Assads Terroristen und mordlüsternde, kaltblütige Monster-Islamisten sind, die sich an "Allahu Akbar" aufgeilend(!) hilflose Gefangene hasserfüllt abschlachten, wissen wir seit heute bzw. ist es seit heute "amtlich":
http://www.forum-politik.at/t5261-syrien-rebellen-als-hasserfullte-morder-und-allahu-akbar-rufende-terroristen-demaskiert

Doch gibt es noch ein Detail, das manche vergangene Ereignisse plötzlich in einem völlig anderem Licht erscheinen lassen:
Assads Armee hat sich offenbar aus dem Norden des Landes kampflos zurückgezogen. Dort verwaltet sich die Minderheit der Kurden nun selbst und strebt nach Autonomie. Das ruft die Türkei auf den Plan.
Da-schau-her. Shocked
Ach, von DER Ecke weht der Wind.
Kurden sind die gefährlichsten, mordlustigsten und kriegerischten la Islamisten der Gegend.
http://www.dailymotion.com/video/xmxtnv_islamisierung-oder-warum-kinderficker-terror-volk-kurden-von-turken-gejagt-wird_news
=> Daher auch so von der Türkei gehasst und bekämpft bis aufs Blut. Die Türkei hat nämlich die Steinzeit verlassen und keinen Bock auf diese kranken Typen!
..kurdischer Aktivist. "Wir haben das erreicht, was wir immer wollten..
Da werden doch nicht ein paar - in der Gegend eher ungewöhnliche - Bomben geflogen sein, oder..? teufel
http://www.youtube.com/watch?v=kYOJ3Lp7w6g
http://www.youtube.com/watch?v=0LkV-OgmXmw
..Auf öffentlichen Plätzen patrouillieren bewaffnete kurdische Milizionäre...
Milizionäre haben die ganzen Massaker an Syriens Zivilbevölkerung verübt - NICHT das Assad Militär! devil
..Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan drohte sogar mit militärischen Angriffen auf PYD-Stellungen in Nordsyrien. Denn Ankara muss befürchten, dass sich neben dem halb autonomen Nordirak nun an der südlichen Grenze eine zweite unabhängige kurdische Enklave bildet.
Dies könnte auch kurdischen Separatisten in der Türkei Auftrieb geben und damit den Zusammenhalt des Zentralstaates gefährden...
Ich glaub, damit is alles klar.
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.
Die Kurden dürften die Bomben geworfen haben. Sie oder auch die Rebellen-Milizionäre(!) haben die Zvilisten massakriert.
Das dem Militär in die Schuhe zu schieben, nutzt ja beiden.
Die unglaubliche Grausamkeit der Massaker deutet aber eher auf eine "lange Tradition" des Massenmordes und "erzogene" Bösartigkeit hin.
Und das passt PERFEKT ins Kurden-"Profil".
So.
Und jetzt wissen wir auch, warum die Türkei die Schrott-Phantome (das sind Oldtimer wohl aus dem Museums-Hangar) hochgeschickt haben, um einen Kriegsgrund zu haben.
Genauso wissen wir, wieso sie jetzt die Grenzen abgeriegelt haben.
Die haben NULL Bock auf Terror Steinzeit Islamisten Kurden!

Spätestens jetzt sollte der Westen Assad unterstützen. Sonst könnte Türkei gegen Kurden wer weiß was für Wahnsinn anzetteln!!! pale affraid


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Zuletzt von politikjoker am 01.08.12 17:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Syrien: Sind die Gegner von Assad Massenmord Terror Kurden ?

Beitrag von politikjoker am 01.08.12 17:48

Syriens Kurden melden befreite Städte

Assads Armee hat sich offenbar aus dem Norden des Landes kampflos zurückgezogen. Dort verwaltet sich die Minderheit der Kurden nun selbst und strebt nach Autonomie. Das ruft die Türkei auf den Plan.
nmitten der Schlagzeilen über die blutigen Kämpfe in den Großstädten Damaskus und Aleppo ist ein Aspekt beinahe untergegangen: der Rückzug der syrischen Streitkräfte aus mehreren Kurdengebieten an der nördlichen Grenze des Landes.

Die Orte Afrin und Kobani im Norden von Aleppo sowie Amude und Deirik weit im Osten des Landes sollen nun weitgehend unter der Kontrolle der PYD stehen, des syrischen Arms der türkischen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK). "Die Gegend um Kobani herum ist jetzt befreit", sagt Sarhat, ein ortsansässiger kurdischer Aktivist. "Wir haben das erreicht, was wir immer wollten: Wir regieren uns selbst. Unsere Leute sind in den Polizeistationen, wir haben eigene Sicherheitskräfte, die uns gegen Angriffe von innen und außen verteidigen."

Videoclips im Internet zeigen, wie neuerdings die rot-weiß-grün gestreifte Fahne der Kurden vor den Verwaltungsgebäuden im Wind weht. Jugendliche reißen syrische Nationalflaggen herunter; die Menschen feiern auf der Straße. Auch das Banner der PKK hängt an den Fassaden und Poster des inhaftierten Parteigründers Abdullah Öcalan. Auf öffentlichen Plätzen patrouillieren bewaffnete kurdische Milizionäre.

Türkei könnte tiefer in Konflikt gezogen werden

Kurdische Parteien haben zwar in den vergangenen Tagen bereits die "autonome Region Westkurdistan" ausgerufen. In Qamishli, einer Kleinstadt in Ostsyrien, soll eine Regionalregierung von Nordsyrien-Kurdistan die Arbeit aufgenommen haben.

Doch die Realität, die sich nach dem Abzug der Streitkräfte ergibt, ist äußerst komplex und widersprüchlich: Eine Vielzahl kurdischer Gruppen ringen um Einfluss. Auch regionale Mächte mischen sich immer stärker in den Konflikt. Die Kurden drohen zwischen die Fronten zu geraten.

Vor allem für die Türkei wächst nun das Risiko, noch tiefer in den syrischen Konflikt gezogen zu werden. Seit Monaten bereits lässt die Türkei es zu, dass die Rebellen der Freien Syrischen Armee (FSA) den Süden des Landes als Rückzugsgebiet nutzen.

Doch nun zeigt sich zunehmend, wie gefährlich der Aufstand nebenan werden kann. Entsprechend nervös reagierte Ankara auf die jüngsten Entwicklungen in den Kurdengebieten. Am Mittwoch wurden sämtliche Grenzübergänge für den Frachtverkehr geschlossen; die Regierung verlegte zusätzliche Truppen in die Grenzregion.

Erdogan drohte mit militärischem Angriff

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan drohte sogar mit militärischen Angriffen auf PYD-Stellungen in Nordsyrien. Denn Ankara muss befürchten, dass sich neben dem halb autonomen Nordirak nun an der südlichen Grenze eine zweite unabhängige kurdische Enklave bildet.

Dies könnte auch kurdischen Separatisten in der Türkei Auftrieb geben und damit den Zusammenhalt des Zentralstaates gefährden. "Wir werden nicht zulassen, dass eine Terrorgruppe sich in Nordsyrien und der Türkei eine Basis einrichtet", sagte Erdogan. "Wenn Schritte gegen diese Terrorgruppe eingeleitet werden müssen, dann werden wir diese Schritte definitiv einleiten."

Indes versucht die Regionalregierung im Nordirak, ihren Einfluss in Syrien auszuweiten und sich als Schutzmacht der dortigen Kurden zu profilieren: Massud Barsani, der Präsident der Region, bestätigte vor wenigen Tagen im arabischen Fernsehsender al-Dschasira, dass im Nordirak kurdische Kämpfer aus Syrien trainiert worden sind.

Die militärische Ausbildung soll helfen, "ein Sicherheitsvakuum in Nordsyrien zu verhindern". Bislang sollen allenfalls einzelne dieser Peschmerga-Kämpfer zurückgekehrt sein, die meisten hielten sich noch auf der irakischen Seite der Grenze auf, wie Aktivisten in verschiedenen Städten sagen. Unklar bleibt einstweilen, wem ihre Loyalität gelten wird.

Warum hat Syrien Gebiete aufgegeben?

Denn Barsani steht dem Kurdischen Nationalrat nahe, einer Koalition aus mehr als einem Dutzend kleiner Parteien, während die PYD enge Verbindungen zur PKK in der Türkei pflegt. Derzeit ist die PYD nach Einschätzung verschiedener kurdischer Quellen die militärisch weitaus stärkste Gruppe in der Region. Die im Irak trainierten Peschmerga aber könnten das Kräfteverhältnis in Nordsyrien ändern.

Wie genau es zum Abzug der staatlichen Sicherheitskräfte in Nordsyrien gekommen ist, ist umstritten. Offenbar hat das Regime in Damaskus den Kurden die Gebiete weitgehend kampflos überlassen. Zudem sind ausschließlich Ortschaften betroffen, die unter Kontrolle der PYD stehen. In den Städten Qamishli und Hassakeh dagegen sollen die Sicherheitskräfte noch vor Ort sein.

Die Frage ist also, warum die Streitkräfte des Regimes dieser Gebiete aufgegeben haben. "Das hat mit den Kämpfen in Damaskus und Aleppo zu tun", sagt Barsan Iso, ein in der Türkei ansässiges Mitglied des Volksrats von Westkurdistan, einem Bündnis verschiedener Parteien, dem auch die PYD angehört. "Das Regime brauchte die Truppen, um die beiden Großstädte halten zu können.

Afrin, Kobani, Deirik und Amude haben sie zurückgelassen, weil es sehr kleine Orte sind, die strategisch keine wichtige Bedeutung haben." Die Armee und die Sicherheitskräfte hätten ihre Positionen daher geräumt, sagt er, nur vereinzelt sei es zu kurzen Feuergefechten gekommen.

Gerüchte über Folterungen

Dagegen berichtet das Magazin "Focus", verschiedene Kurdenparteien, darunter die PYD, hätten sich mit Präsident Assad auf die Gründung eines eigenen Staates in Nordsyrien verständigt.

Zudem werfen arabische wie auch einige kurdische Aktivisten und Oppositionelle der PYD vor, mit dem Assad-Regime zu kooperieren, um ihre eigene Macht abzusichern: Seit Monaten kommen immer wieder Berichte auf, dass die Führung in Damaskus die Repression in den Kurdengebieten quasi an die PYD ausgelagert hat. "Es gab junge Aktivisten, die hier Proteste gegen das Regime organisiert haben", sagt ein Menschenrechtler in Afrin, der sich Khomeird Hawari nennt. "Doch die sind von der PYD angegriffen worden. Sie haben in die Luft geschossen, Demonstranten verprügelt und einige von ihnen verschleppt."

Einzelne Dissidenten sollen sogar gefoltert und ermordet worden sein. Andere kurdische Quellen bestreiten derweil, dass die PYD Proteste niederschlagen lässt.

Was derzeit in den kurdischen Gebieten geschieht, lässt sich daher nicht mit Sicherheit sagen. Formell gehören alle bewaffneten Einheiten der neu gegründeten Union zum Schutz der Bevölkerung an, die sowohl dem Kurdischen Nationalrat als auch dem Volksrat von Westkurdistan unterstellt sind. Zudem haben der Nationalrat und die PYD Mitte Juli in Erbil ein Abkommen geschlossen.

Selbstverwaltung gelingt offenbar gut

Doch viele Beobachter glauben, dass die Einigkeit nur auf dem Papier existiert, während die PYD alle anderen Parteien an den Rand gedrängt hat. Allerdings geben selbst die ortsansässigen PYD-Gegner zu, dass der Gruppierung die Selbstverwaltung in den kurdischen Gebieten bislang gut gelingt: Der Alltag in den Behörden soll weiter geordnet ablaufen. In den Schulen wird die kurdische Sprache unterrichtet; auch neue kurdische Kulturzentren haben eröffnet.

Zugleich hat die PYD bislang verhindert, dass die Rebellen der Freien Syrischen Armee in ihre Gebiete eindringen. Offenbar wollen die Kurden vermeiden, dass die FSA den Bürgerkrieg in ihre Region trägt.

Außerdem stehen viele von ihnen den Rebellen zutiefst misstrauisch gegenüber, da sie nach Jahrzehnten der Unterdrückung durch das Regime fürchten, dass ihre Interessen womöglich auch in einem künftigen Syrien nicht berücksichtigt werden.

Daher haben die Kurden bisher während der Revolte auch keine tragende Rolle gespielt; auch vom Syrischen Nationalrat fühlen sie sich nicht vertreten. "Die FSA hat hier bei uns nichts zu suchen", sagt Sarhat, der Aktivist in Kobani. "Denn bislang hat uns der Syrische Nationalrat unsere Rechte vorenthalten. Es gibt eine Trennung zwischen uns und dem arabischen Rest des Landes. Deswegen führen wir nun unsere eigene Revolte."
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Re: Syrien: Sind die Gegner von Assad Massenmord Terror Kurden ?

Beitrag von fidelio777 am 07.08.12 14:12

Und da noch einen oben drauf.

Syrien

Christen zwischen den Fronten

Berichte über Übergriffe von Islamisten gegen Christen in Syrien häufen sich. Sie werden oftmals verdächtigt, regimetreu zu sein. Doch es gibt auch viele Christen, die sich aktiv am Aufstand gegen das Regime beteiligen.


Mit der Verschärfung der Kämpfe zwischen den Truppen des syrischen Regimes und der bewaffneten Opposition verschärft sich auch das Leiden der Zivilbevölkerung. Hunderttausende Bürger unterschiedlicher politischer und religiöser Herkunft sind auf der Flucht, teils innerhalb des Landes, teils in Grenzregionen zu den Nachbarländern. Die Suche nach einem sicheren Ort ist für viele Syrer zur Hauptsorge geworden. Die gilt nicht zuletzt für die syrischen Christen: schätzungsweise gut zehn Prozent der Bevölkerung; viele von ihnen haben Angst, im Falle eines erfolgreichen Aufstands gegen Diktator Bashar Al-Assad als Opfer oder Verlierer auf der Strecke zu bleiben.

Christliche Flüchtlinge aus der syrischen Stadt Kusair berichteten einer Korrespondentin von "Spiegel Online" kürzlich, mehrere ihrer Angehörigen seien von radikalen Islamisten ermordet worden, die sich am Kampf gegen das Regime von Bashar Al-Assad beteiligen. Vorausgegangen sei eine regelrechte Kampagne gegen die christliche Minderheit. "Ständig wurden wir beschuldigt, für das Regime zu arbeiten", sagte eine in den Libanon geflohene Christin dem Magazin. "Sie haben am Freitag in der Moschee gepredigt, dass es eine heilige Pflicht sei, uns zu vertreiben." Anfangs sei man gut mit den Rebellen ausgekommen. Später hätten überwiegend aus dem Ausland stammende Islamisten sie gegen die Christen aufgehetzt.

Angesichts der Medienzensur des Regimes sind solche Angaben kaum überprüfbar. Dennoch häufen sich die Berichte über Übergriffe und Vertreibungen. Ein christlicher Würdenträger aus Syrien, der aus Angst vor Anfeindungen anonym bleiben will, erklärte gegenüber dem arabischen Programm der DW: "Leider werden die Christen häufig beschuldigt, das Regime zu unterstützen. In einigen Gebieten wurden sie längst zur Flucht gezwungen. Man sagt ihnen: Ihr müsst entweder für oder gegen uns sein."

"Viele haben große Angst"
In Syrien ist nur jeder Zehnte Christ
Christen haben unter dem Assad-Regime jahrelang einen deutlich besseren Status und vor allem mehr Sicherheit genossen als viele ihrer Glaubensbrüder in anderen arabischen Ländern, erklärt der anonyme Christen-Vertreter. "Viele haben jetzt große Angst, dass ein politischer Islam an die Macht kommt, der die Christen nur noch als Minderheit und Schutzbefohlene betrachtet, die nicht dieselben Rechte und Pflichten genießen wie die anderen Bürger." Auch die Angst vor anti-christlichen Terrorkommandos wie im Irak wachse.

Ähnliche Beobachtungen macht der syrische Soziologe Ishaq Kanaou: "Die Christen in Syrien haben große Angst, dass islamische Kräfte an die Macht kommen und sie selber dadurch zu Bürgern zweiter Klasse werden", so Kanaou im DW-Interview. "Diese Angst erwächst natürlich auch aus den Erfahrungen, die Christen in Ägypten und vor allem im Irak gemacht haben, wo sie immer mehr an den Rand gedrängt wurden." Dennoch stünde "die Mehrheit der syrischen Christen inzwischen auf Seiten der Opposition". Sie agierten dabei allerdings sehr vorsichtig, um sich nach beiden Seiten hin möglichst wenig angreifbar zu machen: "Die Christen fürchten sich genauso wie andere Bürger in Syrien vor der Brutalität des Regimes. Sie fürchten sich aber ebenso vor radikalen und extremistischen Gruppen."

Denselben Zwiespalt beschreibt auch George Stevo, Sprecher der Organisation "Christliche Syrer für Demokratie": Die wenigsten Christen stünden auf Seiten des Regimes, meint Stevo im Interview mit der DW. "Die meisten gehören vielmehr der schweigenden Mehrheit an, und es gibt sogar eine starke Präsenz von Christen im oppositionellen Syrischen Nationalrat." Dort seien sie mit gut zehn Prozent vertreten.

Christen als Opfer des Regimes
Der Sprecher des oppositionellen "Revolutionsrates" in Aleppo, der Muslim Mohammed Lukman Luleh, hält es ebenfalls für falsch, Syriens Christen pauschal als Regime-nah zu verdächtigen. Viele hätten sich im Zuge der Eskalation längst dem Aufstand gegen Al-Assad angeschlossen, so der Anti-Regime-Aktivist gegenüber der DW: "Es gibt inzwischen sogar viele Christen, die wegen ihrer Beteiligung an der Revolution getötet wurden. Erst kürzlich haben Heckenschützen des Regimes in Damaskus wieder einen christlichen Aktivisten ermordet." Wie die meisten Informationen aus Syrien können auch solche Angaben wegen der staatlichen Zensur nicht unabhängig überprüft werden.

Noch weiter in der Kritik am Regime in Damaskus geht der italienische Jesuitenpater Paolo dall'Oglio, der sich in Syrien 30 Jahre lang dem Dialog zwischen Muslimen und Christen widmete und das Land kürzlich verlassen musste. Die syrischen Christen seien in ernster Gefahr, sagte er kürzlich der Deutschen Nachrichtenagentur (dpa). Das Assad-Regime versuche seit Jahren, die Christen an sich zu binden. Zu diesem Zwecke schüre es eine Angst vor Islamisten, die nun zunehmend real werde. Allerdings würden auch Assads Truppen selbst christliche Gemeinden angreifen, beklagt der italienische Jesuitenpater: Zahlreiche Kirchen seien zerstört, rund 150.000 Christen vertrieben worden. Unabhängig überprüfbar ist auch dies alles nicht. Wenn überhaupt, dürfte die Wahrheit erst nach dem Ende des Regimes ans Licht kommen.

Der christliche Oppositionsaktivist George Stevo meint: "Wir syrischen Christen müssen begreifen, dass nicht irgendein Regime oder eine bestimmte Person uns schützen kann, sondern nur ein demokratisches System und eine syrische Zivilgesellschaft". Ob sich Syrien in diese Richtung entwickeln wird, ist derzeit allerdings völlig ungewiss.

Quelle: http://www.dw.de/dw/article/0,,16144673,00.html?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

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Re: Syrien: Sind die Gegner von Assad Massenmord Terror Kurden ?

Beitrag von politikjoker am 09.08.12 4:49

Ich finds eher unglaublich, wie DUMM dort manche Christen sind, wenn sie gegen Assad und für ihre eigene Ermordung, Hand Abhacken usw. kämpfen...
Sure 9, Vers 5: Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!
http://www.forum-politik.at/t5136-islam-deswegen-begehen-islamisten-taglich-weltweit-massenmord-an-christen-und-muslimen

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Re: Syrien: Sind die Gegner von Assad Massenmord Terror Kurden ?

Beitrag von fidelio777 am 09.08.12 10:48

politikjoker schrieb:Ich finds eher unglaublich, wie DUMM dort manche Christen sind, wenn sie gegen Assad und für ihre eigene Ermordung, Hand Abhacken usw. kämpfen...
Sure 9, Vers 5: Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!
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Ja, sicher ist es dumm von ihnen, dass sie für ihre eigene Ermordung und so weiter kämpfen, wenigstens so lange dieser Assad an der Macht ist. Vermutlich wird der noch lange an der Macht bleiben.

Sollten die Rebellen doch wider erwarten gewinnen, kommt einer nach der genau so auf dieser Linie ist, wenn nicht sogar noch schlimmer.

Die Christen sollten sich im Moment ein wenig zurückhalten und im Hintergrund kämpfen.

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Re: Syrien: Sind die Gegner von Assad Massenmord Terror Kurden ?

Beitrag von politikjoker am 09.08.12 15:51

fidelio777 schrieb:Ja, sicher ist es dumm von ihnen, dass sie für ihre eigene Ermordung und so weiter kämpfen,...
Das ist in erster Linien ein Propaganda-Krieg.
Die Rebellen - wahrscheinlich Kurden - haben es perfekt geschafft, ihre Greultaten Assad in die Schuhe zu schieben.
Wenn das die ganze Welt glaubt, dann natürlich auch einige Christen.
Blödheit is ja nicht nur auf Muslime beschränkt.

Dass solche Taten Assad garnix bringen und seine Leute gar nicht begangen haben KÖNNEN, da Militär und NICHT Milizen - das kümmert die dumme Masse ja nicht! devil

Und wenn sie dann "aufwachen" in einer Hölle aus Bombenanschläge und willkürlicher Sharia nebst Handabhacken und Frauenhass - dann isses zu spät.

Und leider is Assas auch zu blöd, den Leuten zu vermitteln, was kommt, wenn er geht.
Gibt ja genug Bomben-Berichte aus den Nachbarländern.
Aber es soll halt nicht sein....


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Re: Syrien: Sind die Gegner von Assad Massenmord Terror Kurden ?

Beitrag von fidelio777 am 10.08.12 14:33

@Politjoker

Das ist richtig. In erster Linie geht dort nur um die reine Propoganda.

Was danach kommt, interessiert ja im Moment niemand.

Und das was nachkommt, könnte unter Umständen noch schlechter sein, als das jetztige Regime.

International, will ja niemand eingreifen. Selbst die islamische Welt will das nicht.

Sollte es doch dazu kommen, dass dort von anderen Staaten angegriffen wird, erklären die islamisten per sofort den

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Kampf unter Muslime

Beitrag von bushi am 04.01.14 20:39

fidelio777 schrieb:
International, will ja niemand eingreifen.
Der Krieg und Terror in Syrien und Irak ist zwischen Sunniten (El-Kaida und ISIS-Känpfer) und Schiitten/Alawiten. (Kurier, S.4)
Bei Familienstreitigkeiten soll man sich raushalten  Twisted Evil
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wer kämpft gegen wen?

Beitrag von bushi am 06.01.14 20:08

Rebellen kämpfen gegen El Kaida

Mehrere syrische Rebellengruppen kämpfen gegen ISIL, El Kaida und ISIS und nicht gegen den 'bösen' Assad. (5.I.Kurier, S.10)
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Re: Syrien: Sind die Gegner von Assad Massenmord Terror Kurden ?

Beitrag von fidelio777 am 20.01.14 15:09

Die zerfetzen sich selbst in diesen Ländern. Jeder meint er sei der bessere Mensch und alle stützen sich auf Allah ab.

Und der Rest der Welt schaut zu.

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Re: Syrien: Sind die Gegner von Assad Massenmord Terror Kurden ?

Beitrag von bushi am 20.01.14 15:16

fidelio777 schrieb:Die zerfetzen sich selbst in diesen Ländern.
Schuld sind die Engländer und Franzosen wegen ihrer Grenzziehung nach dem 1.WK
dass auch spürbar war in Europa, bis zum Ende des vorrigen Jahrtausend.
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Re: Syrien: Sind die Gegner von Assad Massenmord Terror Kurden ?

Beitrag von fidelio777 am 20.01.14 15:41

bushi schrieb:
fidelio777 schrieb:Die zerfetzen sich selbst in diesen Ländern.
Schuld sind die Engländer und Franzosen wegen ihrer Grenzziehung nach dem 1.WK
dass auch spürbar war in Europa, bis zum Ende des vorrigen Jahrtausend.

Nun müssen die Europäer schuld sein an diesem Krieg.

Mag ja schon sein, dass die Engländer und Franzosen ihren Teil dazu beitragen zu diesen Kriegen. Dann nur aufgrund dessen, dass die mal Kolonien hatten in diversen Ländern.

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