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Schweiz: Wie Hotels sich auf muslimische Gäste einstellen

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Schweiz: Wie Hotels sich auf muslimische Gäste einstellen

Beitrag von fidelio777 am 11.07.12 11:27

Man kann halten was man will. Der Hotelbranche kann man nichts vorwerfen, sie machen nur Geld aus dieser Situation. Schliesslich haben die Ärmsten genug zu jammern, das sie zuwenig Geld verdienen. Bei den Preisen erstaunt mich das nicht.

Nur eines gibt mir da zu denken: In der Nähe eines solchen Gastes sollte man nicht Rauchen und keinen Alkohol trinken.

Weshalb müssen wir uns denen Anpassen und nicht sie uns und unseren Gepflogenheiten?

Nun ganz einfach, es sind ja nur Gäste.

Bei den inidschen und japanischen Gästen macht man kein solches Aufsehen. Dabei handelt es sich ja auch um Touristen, mit einer anderen Religion. Nur sind die Inder und Japaner vielleicht weniger Zahlungskräftig.

Schweiz

09.07.12

Wie Hotels sich auf muslimische Gäste einstellen

Koran mit Kompass im Hotelzimmer, arabisches Personal und längerer Küchenbetrieb: Muslimische Touristen sind in Schweizer Hotels gern gesehen. Die Mitarbeiter stellt das vor neue Herausforderungen.
Von Vera Rüttimann

Manche Gäste, die an diesem Vormittag auf der Zürcher Bahnhofstraße flanieren, kommen aus Riad, Dubai oder Doha. Wohlhabende arabische Familien, die vor der brütenden Hitze zu Hause in kühlere Länder geflohen sind. Im Straßenbild fallen sie auf: Araber mit Spiegelbrillen und weitgeschnittenen, cremefarbenen Hosen begleiten ihre meist verschleierten Frauen in teure Schmuck- und Modegeschäfte.

Etliche Hotels bieten den Gästen inzwischen einen besonderen Service: Sie bereiten Speisen "halal", also nach islamischen Speisevorschriften, zu. Eva-Maria Lindner, vom Swissôtel Zürich sagt: "Wir ermöglichen muslimischen Gästen, ihre Fastenzeit auch in den Ferien problemlos einzuhalten."

Die Küche bleibt daher länger als üblich offen, um sich den Essenszeiten der arabischen Gäste anzupassen. Oft kommen sie erst spät zum Iftar, der Mahlzeit nach Sonnenuntergang, ins Hotelrestaurant. Alle Mahlzeiten werden vor und nach Sonnenuntergang serviert. Manche Gäste wünschen geschächtetes Fleisch; sie trinken keine Cocktails, sondern Fruchtsäfte.


Gebetsteppiche und Kompasse

Am Zürcher Flughafen sind Hotels aufgeführt, die eine ganze Liste ramadankompatibler Dienstleistungen anbieten. Im Swissôtel können auf Anfrage Räume für das gemeinsame Gebet sowie Gebetsteppiche und Kompasse zur genauen Ausrichtung nach Mekka genutzt werden.

Arabische Fernsehsender und Zeitungen stehen zur Verfügung. Mitarbeiter an der Rezeption können arabischen Gästen den Weg zu umliegenden Moscheen weisen. Manche wissen sogar Tipps für libanesische, marokkanische und tunesische Restaurants.

Hotelmitarbeiter werden geschult

Während Hotels in Genf längst schon an das Bild von arabischen Gästen mit bullernden Wasserpfeifen und Pfefferminzduft gewöhnt sind, haben Städte wie Zürich, St. Gallen oder Basel noch Nachholbedarf in Sachen muslimischer Lebensart. Sie erkennen: Mit Halal-Speisen allein ist es nicht getan.

Die Hotelangestellten müssen auch mit der Lebensweise arabischer Gäste vertraut sein. Müssen wissen, dass die freudig erwartete Ramadan-Zeit für viele Gläubige oft einhergeht mit spirituellen Übungen zur inneren Reinigung, mit wohltätigen Handlungen – und mit Geselligkeit.

Viele wissen nicht, dass der Ramadan für manche Muslime die fröhlichste Zeit des Jahres ist. Hotels investieren daher verstärkt in spezielle interkulturelle Fortbildungen.

Zum "Muslim-Knigge" gehört unter anderem, dass man dem andern Geschlecht nicht lange in die Augen sehen darf. Auch darf man von sich aus nie einen Einheimischen berühren. Ein Kuss eines Mannes auf die Wange eines anderen bedeutet eine Freundschaftsgeste.

Hotelmitarbeiter sollten auch wissen, dass es rücksichtsvoll ist, während des Ramadan vor arabischen Gästen weder zu rauchen noch Alkohol zu trinken.


Wichtige Gäste in schwierigen Zeiten

Dass es heute in Schweizer Hotels Spezialitäten wie Hummus, Couscous, Falafel und Fladenbrot gibt und sogar Gebetsteppiche verliehen werden, hat auch einen handfesten wirtschaftlichen Hintergrund: Gäste aus Ölstaaten sind finanziell hoch lukrativ. Für die durch den starken Franken gebeutelte Schweizer Tourismusindustrie ist diese Klientel unverzichtbar.

Schon lange erkannt hat das die Region Berner Oberland, vornehmlich das mondäne Gstaad. Betuchte Besucher aus den Golfstaaten gehören hier zu den Stammgästen. Ganze Etagen werden an Clans vermietet.

Die Vorreiter des "Halal-Tourismus" haben viel von der islamischen Tourismusindustrie gelernt. In diesem wachsenden Markt gibt es etwa Airlines, in denen an Bord auch religiöse Programme angeboten und Gebetszeiten angekündigt werden.

Immer neue Dinge lassen sich Schweizer Touristiker für betuchte Gäste aus arabischen Ländern einfallen. So organisiert Interlaken Tourismus in diesem Sommer eine "Halal Barbeque Cruise" auf dem Brienzersee. Dort werden auch Falafel und Hummus serviert.

Quelle: http://www.welt.de/reise/nah/article108143907/Wie-Hotels-sich-auf-muslimische-Gaeste-einstellen.html

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Re: Schweiz: Wie Hotels sich auf muslimische Gäste einstellen

Beitrag von bushi am 11.07.12 12:40

fidelio777 schrieb: In der Nähe eines solchen Gastes sollte man nicht Rauchen
.....sind auch Wasserpfeifen verboten Question

Es gibt zwei Arten von Wasserpfeifen: Shisha, eine traditionell orientalische Wasserpfeife, die mit Schlauch und meist mit speziellem Tabak geraucht wird;
Bong, eine Wasserpfeife, die ohne Schlauch geraucht wird.
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Es ist doch professionell, dass sich die Hotellerie den Gästen anpasst.

Beitrag von Gotthelf am 16.07.12 7:36

fidelio777 schrieb:Man kann halten was man will. Der Hotelbranche kann man nichts vorwerfen, sie machen nur Geld aus dieser Situation. Schliesslich haben die Ärmsten genug zu jammern, das sie zuwenig Geld verdienen. Bei den Preisen erstaunt mich das nicht.

Nur eines gibt mir da zu denken: In der Nähe eines solchen Gastes sollte man nicht Rauchen und keinen Alkohol trinken.

Weshalb müssen wir uns denen Anpassen und nicht sie uns und unseren Gepflogenheiten?

Nun ganz einfach, es sind ja nur Gäste.

Bei den inidschen und japanischen Gästen macht man kein solches Aufsehen. Dabei handelt es sich ja auch um Touristen, mit einer anderen Religion. Nur sind die Inder und Japaner vielleicht weniger Zahlungskräftig.

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Es ist doch professionell, dass sich die Hotellerie den Gästen anpasst. Dann kommen diese wieder.
09.07.12

Wie Hotels sich auf muslimische Gäste einstellen

Koran mit Kompass im Hotelzimmer, arabisches Personal und längerer Küchenbetrieb: Muslimische Touristen sind in Schweizer Hotels gern gesehen. Die Mitarbeiter stellt das vor neue Herausforderungen.
Von Vera Rüttimann

Manche Gäste, die an diesem Vormittag auf der Zürcher Bahnhofstraße flanieren, kommen aus Riad, Dubai oder Doha. Wohlhabende arabische Familien, die vor der brütenden Hitze zu Hause in kühlere Länder geflohen sind. Im Straßenbild fallen sie auf: Araber mit Spiegelbrillen und weitgeschnittenen, cremefarbenen Hosen begleiten ihre meist verschleierten Frauen in teure Schmuck- und Modegeschäfte.

Etliche Hotels bieten den Gästen inzwischen einen besonderen Service: Sie bereiten Speisen "halal", also nach islamischen Speisevorschriften, zu. Eva-Maria Lindner, vom Swissôtel Zürich sagt: "Wir ermöglichen muslimischen Gästen, ihre Fastenzeit auch in den Ferien problemlos einzuhalten."

Die Küche bleibt daher länger als üblich offen, um sich den Essenszeiten der arabischen Gäste anzupassen. Oft kommen sie erst spät zum Iftar, der Mahlzeit nach Sonnenuntergang, ins Hotelrestaurant. Alle Mahlzeiten werden vor und nach Sonnenuntergang serviert. Manche Gäste wünschen geschächtetes Fleisch; sie trinken keine Cocktails, sondern Fruchtsäfte.


Gebetsteppiche und Kompasse

Am Zürcher Flughafen sind Hotels aufgeführt, die eine ganze Liste ramadankompatibler Dienstleistungen anbieten. Im Swissôtel können auf Anfrage Räume für das gemeinsame Gebet sowie Gebetsteppiche und Kompasse zur genauen Ausrichtung nach Mekka genutzt werden.

Arabische Fernsehsender und Zeitungen stehen zur Verfügung. Mitarbeiter an der Rezeption können arabischen Gästen den Weg zu umliegenden Moscheen weisen. Manche wissen sogar Tipps für libanesische, marokkanische und tunesische Restaurants.

Hotelmitarbeiter werden geschult

Während Hotels in Genf längst schon an das Bild von arabischen Gästen mit bullernden Wasserpfeifen und Pfefferminzduft gewöhnt sind, haben Städte wie Zürich, St. Gallen oder Basel noch Nachholbedarf in Sachen muslimischer Lebensart. Sie erkennen: Mit Halal-Speisen allein ist es nicht getan.

Die Hotelangestellten müssen auch mit der Lebensweise arabischer Gäste vertraut sein. Müssen wissen, dass die freudig erwartete Ramadan-Zeit für viele Gläubige oft einhergeht mit spirituellen Übungen zur inneren Reinigung, mit wohltätigen Handlungen – und mit Geselligkeit.

Viele wissen nicht, dass der Ramadan für manche Muslime die fröhlichste Zeit des Jahres ist. Hotels investieren daher verstärkt in spezielle interkulturelle Fortbildungen.

Zum "Muslim-Knigge" gehört unter anderem, dass man dem andern Geschlecht nicht lange in die Augen sehen darf. Auch darf man von sich aus nie einen Einheimischen berühren. Ein Kuss eines Mannes auf die Wange eines anderen bedeutet eine Freundschaftsgeste.

Hotelmitarbeiter sollten auch wissen, dass es rücksichtsvoll ist, während des Ramadan vor arabischen Gästen weder zu rauchen noch Alkohol zu trinken.


Wichtige Gäste in schwierigen Zeiten

Dass es heute in Schweizer Hotels Spezialitäten wie Hummus, Couscous, Falafel und Fladenbrot gibt und sogar Gebetsteppiche verliehen werden, hat auch einen handfesten wirtschaftlichen Hintergrund: Gäste aus Ölstaaten sind finanziell hoch lukrativ. Für die durch den starken Franken gebeutelte Schweizer Tourismusindustrie ist diese Klientel unverzichtbar.

Schon lange erkannt hat das die Region Berner Oberland, vornehmlich das mondäne Gstaad. Betuchte Besucher aus den Golfstaaten gehören hier zu den Stammgästen. Ganze Etagen werden an Clans vermietet.

Die Vorreiter des "Halal-Tourismus" haben viel von der islamischen Tourismusindustrie gelernt. In diesem wachsenden Markt gibt es etwa Airlines, in denen an Bord auch religiöse Programme angeboten und Gebetszeiten angekündigt werden.

Immer neue Dinge lassen sich Schweizer Touristiker für betuchte Gäste aus arabischen Ländern einfallen. So organisiert Interlaken Tourismus in diesem Sommer eine "Halal Barbeque Cruise" auf dem Brienzersee. Dort werden auch Falafel und Hummus serviert.

Quelle: http://www.welt.de/reise/nah/article108143907/Wie-Hotels-sich-auf-muslimische-Gaeste-einstellen.html

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Re: Schweiz: Wie Hotels sich auf muslimische Gäste einstellen

Beitrag von politikjoker am 17.07.12 1:21

Wie man´s nimmt.
Is halt "geförderte" Islamisierung.
Wenn die nämlich Leute zurücklassen, wird´s für die Schweizer häßlich:
Schweiz: Türke kauft sich von Vergewaltigung frei
Ein vorbestrafter, 24-jähriger Türke, der eine 17-jährige Jugendliche vergewaltigte, nachdem diese den Sex mit ihm für 50 SFR ablehnte, darf jetzt nach Zahlung von 12.000 SFR und viel Reue doch nicht in den Knast. Eine schweizer Staatsanwältin zog heute einen entsprechenden, mit Pauken und Trompeten angekündigten Antrag auf Berufung, zurück.
http://www.pi-news.net/2009/09/schweiz-tuerke-kauft-sich-von-vergewaltigung-frei/
..zitiert nach: NZZ Online
Islamisierung bedeutet IMMER Böses.
Die Frage ist nur, WEM das widerfährt...

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Re: Schweiz: Wie Hotels sich auf muslimische Gäste einstellen

Beitrag von fidelio777 am 30.07.12 15:54

bushi schrieb:
fidelio777 schrieb: In der Nähe eines solchen Gastes sollte man nicht Rauchen
.....sind auch Wasserpfeifen verboten Question

Es gibt zwei Arten von Wasserpfeifen: Shisha, eine traditionell orientalische Wasserpfeife, die mit Schlauch und meist mit speziellem Tabak geraucht wird;
Bong, eine Wasserpfeife, die ohne Schlauch geraucht wird.

Es wird abgeraten in der Nähe eines solchen Gastes zu rauchen und das gilt auch für Wasserpfeifen und da ist es egal von welcher Art die sind.

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Re: Schweiz: Wie Hotels sich auf muslimische Gäste einstellen

Beitrag von fidelio777 am 30.07.12 15:56

Gotthelf schrieb:
fidelio777 schrieb:Man kann halten was man will. Der Hotelbranche kann man nichts vorwerfen, sie machen nur Geld aus dieser Situation. Schliesslich haben die Ärmsten genug zu jammern, das sie zuwenig Geld verdienen. Bei den Preisen erstaunt mich das nicht.

Nur eines gibt mir da zu denken: In der Nähe eines solchen Gastes sollte man nicht Rauchen und keinen Alkohol trinken.

Weshalb müssen wir uns denen Anpassen und nicht sie uns und unseren Gepflogenheiten?

Nun ganz einfach, es sind ja nur Gäste.

Bei den inidschen und japanischen Gästen macht man kein solches Aufsehen. Dabei handelt es sich ja auch um Touristen, mit einer anderen Religion. Nur sind die Inder und Japaner vielleicht weniger Zahlungskräftig.

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Die Küche bleibt daher länger als üblich offen, um sich den Essenszeiten der arabischen Gäste anzupassen. Oft kommen sie erst spät zum Iftar, der Mahlzeit nach Sonnenuntergang, ins Hotelrestaurant. Alle Mahlzeiten werden vor und nach Sonnenuntergang serviert. Manche Gäste wünschen geschächtetes Fleisch; sie trinken keine Cocktails, sondern Fruchtsäfte.


Gebetsteppiche und Kompasse

Am Zürcher Flughafen sind Hotels aufgeführt, die eine ganze Liste ramadankompatibler Dienstleistungen anbieten. Im Swissôtel können auf Anfrage Räume für das gemeinsame Gebet sowie Gebetsteppiche und Kompasse zur genauen Ausrichtung nach Mekka genutzt werden.

Arabische Fernsehsender und Zeitungen stehen zur Verfügung. Mitarbeiter an der Rezeption können arabischen Gästen den Weg zu umliegenden Moscheen weisen. Manche wissen sogar Tipps für libanesische, marokkanische und tunesische Restaurants.

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Nein. es ist nicht Professionell das sich die Hotellerie den Gästen anpasst, sondern hier geht es nur um reine Abzocke der Gäste. Leider erleben diese Hotels aber auch von diesen sehr feinen Leuten ab und zu mal ein riesen Desaster. Nämlich, dass sich Gäste ohne Bezahlung aus dem Staub machen. Davon wird aber nicht gross gesprochen ausgenommen es handelt sich um eine Saudische Prinzessin.

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Re: Schweiz: Wie Hotels sich auf muslimische Gäste einstellen

Beitrag von fidelio777 am 30.07.12 15:58

politikjoker schrieb:Wie man´s nimmt.
Is halt "geförderte" Islamisierung.
Wenn die nämlich Leute zurücklassen, wird´s für die Schweizer häßlich:
Schweiz: Türke kauft sich von Vergewaltigung frei
Ein vorbestrafter, 24-jähriger Türke, der eine 17-jährige Jugendliche vergewaltigte, nachdem diese den Sex mit ihm für 50 SFR ablehnte, darf jetzt nach Zahlung von 12.000 SFR und viel Reue doch nicht in den Knast. Eine schweizer Staatsanwältin zog heute einen entsprechenden, mit Pauken und Trompeten angekündigten Antrag auf Berufung, zurück.
http://www.pi-news.net/2009/09/schweiz-tuerke-kauft-sich-von-vergewaltigung-frei/
..zitiert nach: NZZ Online
Islamisierung bedeutet IMMER Böses.
Die Frage ist nur, WEM das widerfährt...

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Auch diesem Beitrag ist nichts anzufügen.

Leider lässt sich die Schweiz kaufen von diesen Misepetern.

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