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• Fjordman – Wortlaut der nicht gemachten Zeugenaussage für den Breivik Prozess

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• Fjordman – Wortlaut der nicht gemachten Zeugenaussage für den Breivik Prozess

Beitrag von NoIslamInEurope am 20.06.12 19:35


EuropeNews 20 Juni 2012
Original: Fjordman's suggested testimony for the trial of Anders Behring Breivik, Gates of Vienna
Von Peder Jensen alias Fjordman
Übersetzt von Liz

2012 wurde ich von der Verteidigung vorgeladen, um im Prozess gegen den Massenmörder Anders Behring Breivik auszusagen. Bis Anfang Juni hatte ich ernsthaft in Erwägung gezogen einer Zeugenaussage über Internet zuzustimmen, aber letztendlich habe ich es doch verworfen.

Einer der Gründe dafür war, dass ich von Herzen die Art der verteidigenden Anwälte ablehnte, in der sie einige der Zeugen schlecht behandelt hatten, indem sie sie sie schikanierten auszusagen, ohne sie darüber in Kenntnis zu setzen, dass sie eigentlich gar keine rechtliche Verpflichtung haben überhaupt auszusagen. Ich finde dieses Benehmen unanständig und unethisch.

Ebenso fand ich es inakzeptabel, das bestimmte Gutachter als "Rechtsextremisten" bezeichnet wurden, deren Aussage nicht im Fernsehen gezeigt werden sollten. Dies wurde vom Gericht selbst festgelegt, repräsentiert durch die Richter Wenche Elizabeth Arntzen und Arne Lyng sowie die beisitzenden Richter Ernst Henning Eielsen, Anne Elisabeth Wisløff und Diana Patricia Fynbo.

Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Zeugenaussagen der pro-multikulturellen und pro-islamischen Zeugen gesendet werden sollten, wohingegen jene, die kritisch gegenüber dem Multikulturalismus und Islam sind, wie ich selbst und Bruce Bawer, nicht gesendet werden sollten. Dies ist eine offene politische und ideologische Zensur durch das Gericht, die inakezptabel ist.

Es gab allerdings eine Reihe von Dingen, die ich dem Publikum gerne mitgeteilt hätte. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, die Zeugenaussage Online zu veröffentlichen, die ich gerne gegeben hätte. Von Breiviks Verteidigern hatte ich einige Fragen erhalten, die darauf hindeuteten, dass sie mich zu Zensur und Vorurteilen in den Massenmedien befragen wollten. Meine kurze Antwort ist, dass es, ja, eine Zensur in den Mainstreammedien gibt, die ganz allgemein an einer deutlichen linken, politischen und ideologischen Voreingenommenheit zu Gunsten des Islams, der Massenimmigration und des Multikulturalismus leiden.

Ich möchte dies allerdings nicht zu meinem Hauptanliegen machen. Es ist unwahrscheinlich, dass es mir möglich gewesen wäre eine Aussage zu machen, die mit derjenigen identisch ist, die Sie hier lesen, weil man mich unterbrochen und mir verschiedene Fragen gestellt hätte. Dennoch glaube ich, dass viele der Dinge, die ich hier ansprechen werde für den Breivik Fall ganz allgemein wichtig gewesen wären.

Frage: Können Sie uns etwas über sich selbst und Ihren Hintergrund erzählen?

Mein richtiger Name lautet Peder Jensen. Ich habe seit Februar 2005 Artikel im Internet unter dem Pseudonym Fjordman veröffentlicht. Ursprünglich hatte ich begonnen Artikel auf meinem eigenen Blog zu veröffentlichen, aber seit 2006 habe ich als Gast auf anderen Webseiten gebloggt, üblicherweise in Englisch, obwohl einige meiner Texte auch in verschiedene andere Sprachen übersetzt wurden.

Ich wurde geboren in Ålesund und wuchs auch dort auf. Ich habe ein Universitätsstudium abgeschlossen, habe Englisch studiert, habe ein Examen in Geschichte mit Schwerpunkt Geschichte Norwegens, Weltgeschichte, Mittlerer Osten und chinesische Geschichte. An der Universität von Bergen in Norwegen, begann ich die arabische Sprache zu studieren und setzte dieses Studium an der Amerikanischen Universität in Kairo, Ägypten, im Jahr 2001 fort.

Ich habe für die von Norwegen geführte Beobachtergruppe TIPH in der palästinensischen Stadt Hebron gearbeitet, von 2002 und den größten Teil von 2003. Dies wurde zum Teil vom Außenministerium koordiniert, aber formal war ich Angestellter des Norwegischen Flüchtlingsrates (NRC), damals wurde dieser vom Parteisekretär der norwegischen Labour Partei, Raymond Johansen, geleitet. Einer meiner Chefs in Hebron war Arnstein Øverkil, der ehemalige Leiter des Polizei Sicherheitsdienstes (PST). Im Jahr 2004 habe ich meinen Master für Kultur und Technologie an der Universität Oslo gemacht und habe eine Master Thesenpapier über das Bloggen im Iran geschrieben.

Ich hatte mich mit der Idee beschäftigt meine Doktorarbeit zu schreiben, über Themen, die mit Internetzensur zu tun hatten, aber bis jetzt habe ich diese Idee nicht mehr weiter verfolgt. Ich habe mich bewusst dazu entschieden keine Karriere beim NRC zu machen, dem Außenministerium oder in ähnlichen Organisationen, teilweise aus politischen Gründen. Ich wurde zu einem starken Kritiker des Islam und fand es in steigendem Maße schwierig für Organisationen zu arbeiten, die ich als zu pro-islamisch fand.

Es gibt viele ordentliche Mitarbeiter, die für den NRC arbeiten, die gute Arbeit leisten, aber die Verurteilung der Mohammed Karikaturen durch die Organisation machten es mir buchstäblich unmöglich weiterhin für sie zu arbeiten. Ich interpretierte ihre Antwort auf diesen Vorfall als klare Unterwerfung unter das Schariagesetz, islamische Einschüchterung und Zensur und dies konnte ich nicht akzeptieren.

Frage: Wie haben Sie auf die Attacken am 22. Juli reagiert? Sie wollten die norwegische Polizei kontaktieren?

Als die Attacken stattfanden, im Sommer 2011, arbeitete ich Teilzeit in einem Zentrum für Menschen mit akutem Autismus und mit Asperger Syndrom. Das war eine ordentliche Arbeit mit ordentlichen Menschen, aber da es eine Teilzeitstelle war, hatte ich auch genug Zeit mich gleichzeitig auf mein Schreiben zu konzentrieren und mit dem Lohn für meine Arbeit meine grundlegenden Bedürfnisse decken zu können. Die Leute für die ich gearbeitet habe, wussten absolut nichts über meine Bloggeraktivitäten.

Am 22. Juli lebte ich in Oslo. Am 23. Juli, buchstäblich über Nacht wurde ich zum zweitgehasstesten Menschen des Landes auf Grund der Handlungen eines mental unausgeglichenen Mannes, den ich niemals getroffen hatte. Dies war eine absurde Situation, mit der ich nur schwer umgehen konnte. Einige meiner Freunde rieten mir, Norwegen sofort zu verlassen, aber ich fand, dass dies Feigheit sei. Menschen, die weglaufen, sehen auch irgendwie schuldig aus und ich hatte nichts Kriminelles getan.

Nachdem ich mit Freunden und mit meiner Familie gesprochen hatte, entschied ich mich dazu, die norwegische Sicherheitspolizei (PST) aufzusuchen. Ich ging am 27. Juli persönlich zu ihrer Dienststelle in Nydalen in Oslo, wo ich mich mit meinem richtigen Namen vorstellte. Sie sagten mir, sie seien beschäftigt und baten mich stattdessen ihnen eine Mail zu schicken, was ich auch tat. Darauf verwiesen sie mich an die normale Polizei weiter.

Nachdem ich mich mit meinen Anwälten in der Rechtsanwaltskanzlei für die Angestellten unterhalten hatte, berichtete ich freiwillig auf der Polizeiwache Manglerud in Oslo am 4. August 2011, in Begleitung meines Anwalts Knut Ditlev Simonsen. Zu dieser Zeit hatten weder die Polizeibehörden noch die norwegischen Massenmedien die geringste Idee wer ich war, obwohl der Polizeianwalt Kraby etwas anderes behauptet hatte.

Das erste Treffen war turbulent. Ich fand es vernünftig, dass die Polizei mit mir sprechen wollte, wenn man bedenkt, dass einige meiner Texte in Breiviks Manifest zitiert worden waren. Trotzdem glaube ich immer noch nicht, dass die Anwälte der Polizei Christian Hatlo und Pål-Fredrik Hjort Kraby das Recht hatten die Wohnung eines Zeugen zu durchsuchen, der überhaupt nicht angeklagt war, ohne irgendeinen kleinen Beweisschnipsel zu haben, dass diese Person ein Verbrechen begangen hat. Die Tatsache, dass jemand zitiert wurde in diesem Manifest beweist nur, dass Anders Behring Breivik unter den Milliarden Individuen auf diesem Planeten war, die Zugang zum Internet haben. Auch Winston Churchill und John F. Kennedy wurden in diesem Manifest zitiert.

Im November wurde ich ein zweites Mal von der norwegischen Polizei vernommen. Diese Befragung fand nicht in Oslo statt. Die Kleider, die man konfisziert hatte während meine Wohnung durchsucht worden war, wurden mir zurückgegeben. Mir wurde auch gesagt, nachdem ich weitere Fragen beantwortet hatte, dass ich aus dem Fall raus sei, auf Grund der Tatsache, dass ich von Anfang an ehrlich gewesen war. Ich habe Breivik niemals getroffen noch kannte er meine wahre Identität bevor sie öffentlich wurde.

Der einzige direkte Kontakt zwischen uns lief über einen norwegischen Blog, Document.no, auf dem wir und viele andere, regelmäßig Kommentare veröffentlichten. Einmal versuchte er mich via Email zu kontaktieren. Ich hatte aber kein Interesse ihn zu treffen und habe seinen Vorstoß höflich abgelehnt. In dieser Hinsicht ist es wichtig zu erinnern, dass Breivik keine gewalttätigen Kommentare geschrieben hatte.

Es ist unklar, ob Breivik psychisch krank ist, aber nur einige Leute bezweifeln, dass er zumindest eine Persönlichkeitsstörung hat und manchmal Beweise für psychopathisches Verhalten zeigt. In der Psyche eines Psychopathen wird jede Zurückweisung oder Kränkung der eigenen Person, so gering sie auch sein mag, als Angriff gesehen, die gerächt werden muss.

Ich deutete der norwegischen Polizei im Jahr 2011 an. Dass ich keinerlei Kenntnisse einer Terrororganisation wie den Tempelrittern habe und dass ich sehr stark bezweifele, dass sie existieren. Auch ist es zweifelhaft, dass eine solch hypothetische Organisation, wenn es sie denn gegeben hätte, ein spezielles Interesse an einem Einzelnen gehabt hätte ohne höhere Ausbildung, militärische Erfahrung, praktisches Wissen oder ein politisches Netzwerk, das für sie einen wichtigen Wert haben könnte. Breiviks selbstzentrierte Persönlichkeit würde eine solche Zusammenarbeit auch schwierig gestalten. Es stimmt mich zufrieden zu beobachten, dass die Polizei, nachdem sie seit beinahe einem Jahr die Sache untersucht hat, anscheinend zu dem selben Ergebnis gekommen ist.

Frage: Haben Sie Breiviks Kompendium oder Manifest gelesen? Und wenn es so ist, wie ist ihr Eindruck davon und was können Sie zum Inhalt sagen?

Als ich damals im Herbst 2011 von der Polizei befragt wurde, hatte ich es nicht gelesen. Dennoch entschied ich mich im Frühjahr 2012 es zu lesen, hauptsächlich weil Gerüchte umgingen, dass ich als Zeuge aussagen müsste, aber teilweise auch, weil ich mit dem Gedanken spielte ein Buch über den Breivik Fall zu schreiben. Etwa eine Woche bevor der Prozess begann war ich mit dem Lesen des Manifests fertig. Ich hatte den gesamten Text gelesen (so wie er im Internet zu finden war) von Anfang bis Ende und ich hatte mir während des Lesens Notizen gemacht. Ich möchte betonen, dass ich keine detaillierte Analyse des gesamten Manifests angefertigt habe, ich sehe auch keine Veranlassung dazu – dass sollte die Arbeit der Polizei sein.

Frage: Was ist Ihr allgemeiner Eindruck des Manifests?

Breiviks sogenanntes Manifest kann man nur als richtiges Machwerk bezeichnen. Es gibt bestimmte Texte darin, die, wenn man sie isoliert betrachtet logisch und stimmig erscheinen, aber das liegt einfach nur daran, dass Breivik selbst sie nicht geschrieben hat. Im Allgemeinen kann man sagen, ist es ein bemerkenswert unstimmiger Text, ein wirres Produkt eines sehr verwirrten Verstandes. Das Kompendium ist extrem schlecht bearbeitet und unverhältnismäßig lang. Es ist wenig glaubwürdig, dass Breivik angeblich Jahre daran gearbeitet hat.

Der erste Teil des Manifests scheint halbwegs stimmig zu sein, aber nur weil dort Texte verschiedener islamkritischer Autoren zitiert oder reproduziert wurden, einschließlich Robert Spencer, Bat Ye'or und Andrew G. Bostom. Die zweite Hälfte ist dramatisch und zuweilen erschreckend anders, mit Beschreibungen von Methoden um einen Massenmord zu begehen, dazwischen eingestreut bedeutungsloses Geschreibsel über die Tempelritter und beinahe peinliche banale Einzelheiten über welche Art Musik Breivik gerne hört bis hin zu seinem tragbaren iPod. Das Manifest enthält eine Liste der europäischen Kernkraftwerke als potentielle terroristische Ziele und akribische Aufzeichnungen von Breivik aus dem Frühling 2011 wie man seine eigene Bombe herstellt.

Das Kompendium behauptet dass der Unfall in Tschernobyl im Jahr 1986 ein terroristischer Anschlag gewesen sei. Es ist nicht klar woher die Idee stammt, denn diese Theorie ist ziemlich ungewöhnlich sogar im Internet.

Das Manifest enthält Diskussionen darüber, welche Art von Ausrüstung und Waffen am besten für Exekutionen geeignet seien. Es ist offensichtlich, dass Breivik dies nicht von mir, Robert Spencer oder Bat Ye'or abgeschrieben haben kann, denn wir haben niemals in irgendeiner Form über so etwas geschrieben. Jedoch zitiert er von vielen verschiedenen Webseiten, darunter die internetbasierte Wikipedia, als bekannteste Quelle. Das Ausmaß, in dem er aus Wikipedia zitiert hat in seinem Kompendium, überraschte mich sehr, als ich es las. Auf diesen Umstand gab es ein vergleichsweise geringes Medienecho in den Massenmedien. Es gibt Dutzende von Hinweisen auf Wikipedia in dem Manifest, einschließlich jener Teile, in denen es um Waffen, Munition, Granaten und Bewaffnung geht.

Die Bedeutung von Wikipedia als Quelle ist plausibel, wenn man bedenkt, dass der Massenmörder selbst während des Prozesses ausgesagt hat, dass Wikipedia seine wichtigste Weiterbildungsquelle gewesen sei. Breivik als Wikipediaterroristen zu bezeichnen mag eine leichte Übertreibung sein, aber es hat schon seine Verdienste daran gehabt.

Eine andere bemerkenswerte Tatsache ist, dass in einigen Teilen des Manifests sein Englisch gut ist, es aber in anderen Teilen deutlich schlechter ist. Breivik macht Grammatikfehler in verschiedenen Teilen seines Manifests, beispielsweise einzelne Numerus Fehler der Art „they thinks that ...“, die solch grundlegender Natur sind, dass sogar ein automatisches Korrekturprogramm, so wie man es in dem populären Programm Word findet, dieses ausgemerzt hätte. Wenn Breivik wirklich mehrere Jahre an diesem Manifest gearbeitet hat – welches, wie er behauptet unsere Zivilisation retten wird – dann ist es nur schwer zu verstehen, warum er nicht ein paar Extraminuten investiert hat, um ein einfaches Korrekturprogramm drüberlaufen zu lassen. Es scheint beinahe, als ob der Inhalt des Manifests für ihn nur von zweitrangiger Bedeutung war.

Zusammen mit seiner absurden Länge – mehr als 1500 Seiten, für die es keine rationale Rechtfertigung gibt – bleibt bei einem der Eindruck zurück, dass die Hauptfunktion dieses Manifests die Hervorhebung von Breiviks eingebildeter Größe als Mensch sei.

Frage: Ist es wahr, dass Sie in diesem Manifest zitiert werden? Und wenn ja, was denken Sie darüber?

Ich habe immer über das geschrieben, was ich als wahr angesehen habe, auch wenn die Wahrheit als unangenehm angesehen wird. Ich werde das auch in diesem Fall tun. Das sogenannte Manifest zitiert und missbraucht zahlreiche ehrbare Menschen, von Winston Churchill und John Locke zu Orwell und Gandhi. Einige der militantesten Zitate, außer jenen, die von Breivik selbst geschrieben wurden, stammen von zwei ehemaligen Präsidenten der USA, Thomas Jefferson und John F. Kennedy.

Unter diesem seltsamen Spektrum an Texten findet man auch Zitate aus Artikeln, die ich geschrieben habe und in manchen Fällen vollständige Essays. Ich habe das Manifest nicht im Detail analysiert und ich habe auch nicht vor es zu tun, aber ich kann bestätigen, dass es Passagen enthält, die ich wiedererkenne und geschrieben habe. Wie vieles andere aus dem Inhalt, wurde auch dies aus Texten kopiert, die im Internet in Englisch vorliegen.

Frage: Sie haben Breiviks Manifest als seltsam bezeichnet. Was meinen Sie damit?

Ich meine damit, dass der Text eine Mischung ist aus weithin verschiedenen Quellen, die auf eine Weise arrangiert wurden, die es unwahrscheinlich macht, dass irgendjemand anders als Breivik selbst darin einen Sinn erkennen kann. Verschiedene Experten aus verschiedenen Disziplinen haben herausgefunden, dass es schwierig ist, irgendeine klare Logik oder einen gemeinsamen roten Faden in diesem Manifest zu erkennen, welches in viele verschiedenen ideologische Richtungen weist.

Eines der wenigen Dinge, bei denen der Autor konsequent bleibt ist, dass er kein Nazi ist. Allerdings während des Prozesses pries Breivik wiederholt bekannte Neonazis und deutete an, dass „kulturell Konservative“ identisch seien mit den Achsenmächten während des Zweiten Weltkriegs – mit anderen Worten, Nazi-Deutschland und seine Alliierten. Er ist auch ein Antirassist, der glaubt, dass Rasse wichtig sei und ein Antisozialist, der sich anerkennend über die revolutionären Sozialisten wie Fidel Castro und Che Guevara äußert. Es ist schwierig Breiviks Ideologie zu kritisieren, denn es ist schwierig zu erkennen, dass er überhaupt eine hat, abgesehen von einer starken Faszination für Gewalt und einem bemerkenswert deutlichen Wunsch seine eigene Person ins Rampenlicht zu stellen.

Am Anfang des Prozesses deutete Breivik an, dass seine Rollenvorbilder allesamt Menschen seien, die Gewalt einsetzten, unabhängig von ihrer Ideologie – internationale und nationale Sozialisten wie auch militante Muslime. Im Falle Anders Behring Breiviks gibt es Grund anzunehmen, dass Gewalt kein Mittel ist ein spezifisches Ende zu erreichen sondern eher, dass Gewalt das Ende selbst ist.

Frage: Gibt es viele Menschen, die Breiviks gewalttätige Aktionen unterstützen?

Brynjar Lia, ein leitender Wissenschaftler am Forschungsinstitut des norwegischen Verteidigungsministeriums und einer, der am wenigsten politisierten Zeugen dieses Prozesses, hob hervor, dass das was Breivik von anderen Terroristen unterscheide, der absolut fehlende Kontext ist. Sogar die brutalsten Al-Kaida Djihadisten versuchen den normalen Muslim durch ihre gewalttätigen Taten zu erreichen.

Breivik jedoch hat buchstäblich keinerlei Sympathie aus irgendeiner Gruppe erhalten, egal welcher politischen Couleur mit der einen möglichen Ausnahme einiger ziemlich am Rand stehender Gruppen, echter Neonazis. Wenn es sein Ziel war einen größeren Aufstand zu erzeugen, dann war es bis jetzt in dieser Hinsicht ein kompletter Fehlschlag. Dies mag daran liegen, dass seine Weltsicht so von der Norm abweicht und so weit entfernt ist von der Realität, dass er tatsächlich unfähig ist die Reaktionen anderer Menschen zu verstehen, oder dass seine Gewaltaktionen hauptsächlich darauf abzielten Aufmerksamkeit zu erzielen – oder möglicherweise beides.

Es ist fraglich in welchem Maß man Breivik als ein rationales Individuum bezeichnen kann. In dem Maße in dem er eines ist könnte man vielleicht argumentieren dass er eines seiner Ziele erreicht hat. Der amerikanische Schriftsteller Daniel Pipes – einer der viele Individuen die gröblichst in dem sogenannten Manifest missbraucht wurden – entwickelte schon früh eine Hypothese über Breiviks Absichten, dass diese gewesen sein soll, jene zu schädigen, die er in seinem Kompendium zitiert hat, genau deswegen, weil sie nicht gewalttätig sind. Unter anderem erwähnt er dort, dass sein begrenztes Engagement mit der Fortschrittspartei in Oslo in der Öffentlichkeit wahrscheinlich gegen diese Partei verwendet werden wird. Breivik mochte diese Idee offensichtlich.

Diese Theorie wurde erheblich gestützt durch die Tatsache, dass Breivik öffentlich festgestellt und wiederholt hat während des Prozesses, dass er mit seinen Aktionen und seinem Manifest eine „Hexenjagd“ lostreten will auf moderate Stimmen und nicht-gewalttätige Kritiker des Islams und er Einwanderung. Unglücklicherweise ist er bisweilen mit seinen Bemühungen ziemlich erfolgreich gewesen. In dieser Hinsicht haben die Massenmedien und das politische Establishment im Grunde vom ersten tag an als Breiviks nützliche Idioten fungiert.

Frage: Breivik zeichnet von sich selbst gerne das Portrait eines großen militärischen Führers, der in den Fußstapfen Karl Martells wandelt in dem Streben die traditionelle Männlichkeit wiederherzustellen. Was sagen Sie dazu?

Menschen wie Karl Martell und Jan Sobiesky III haben persönlichen Mut bewiesen, indem sie sich einer schwer bewaffneten Armee auf dem Schlachtfeld entgegengestellt haben, als beide Parteien sich bewusst darüber waren, dass sie sich in einem Krieg befanden. Anders Behring Breivik hat unbewaffnete Zivilisten aus seinem eigenen Heimatland abgeschlachtet, die auf eine Schlacht überhaupt nicht vorbereitet waren. Er ist ein feiger Schlächter. Traditionelle Männlichkeit betont außerdem den Schutz der eigenen Frauen und Kinder, und nicht sie zu massakrieren.

Als ich 14 oder 15 Jahre alt war – im selben Alter wie die jüngsten Opfer auf Utøja – nahm ich an Treffen des Jugendflügels der sozialistischen Linkspartei teil, die ideologisch noch links von der AUF steht. Breivik hätte also auch mich töten können als ich in dem Alter war.

Frage: Ist es wahr, dass Breiviks Weltanschauung unter Anti-Islamisten verbreitet ist?

Viele sogenannten Gutachter, einschließlich Terje Emberland, Mattias Gardell, Lars Gule und Øyvind Strømmen, haben vorgebracht, dass Breiviks Weltanschauung ziemlich verbreitet ist unter Anti-Islamisten und Islamkritikern. Das ist ausgesprochener Unsinn.

Es ist allerdings legitim hervorzuheben, dass beispielsweise Gardell öffentlich mit Repräsentanten der islamischen djihadistischen Terrororganisation Hamas kooperiert hat, und dass Anders Behring Breivik wiederholt seine große Bewunderung für islamische djihadistische Terrororganisationen ausgedrückt hat.

Auf Breivik wird immer wieder Bezug genommen als „anti-islamistisch“ insbesondere unter jenen, die diese Leute nicht mögen. Es ist aber klar, dass Breivik, basierend auf dem Manifest und seinen Kommentaren bei diesem Verfahren eine große Bewunderung in sich birgt, wie zum Beispiel für das Terrornetzwerk Al-Kaida, welches er als Rollenvorbild für seine Gewalt ansieht. Wenn man bedenkt, dass die islamischen djihadistischen Terroristen ihre Inspiration für ihre Taten in den islamischen religiösen Texten finden, wie zum Beispiel im Koran, dann kann man behaupten, dass eine der indirekten Quellen von Breiviks Inspiration für seine gewalttätigen Taten der Koran war.

Seine Vorstellung durch diesen Massenmord zu einem „Märtyrer“ zu werden sind stark beeinflusst von der islamischen Denkweise, was er in seinem Manifest auch bereitwillig zugibt. Wenn man seine Begeisterung für Gewalt, Terrorismus und Videos von Enthauptungen zugrunde legt, dann zeigt Breivik solch eine offensichtliche Verwandtschaft zu muslimischen Djihadisten, dass es niemanden überraschen sollte, wenn er hinter Gittern zum Islam konvertiert.

Man braucht gar nicht im mindesten krank zu sein, wenn man sich über die Konsequenzen der gegenwärtigen Einwanderungspolitik in vielen westlichen Nationen Sorgen macht, wenn man beobachtet, wie viele gebürtige Europäer in einer Anzahl von Ländern innerhalb der nächsten paar Jahre zu Minderheiten werden.

Breiviks möglichen Wahnsinn kann man in seinen zutiefst abartigen Vorstellungen über die Tempelritter beobachten, einer Organisation, die wahrscheinlich gar nicht existiert. Er hat ausführlich über die Tempelritter gesprochen in Interviews mit der Polizei und in Unterhaltungen mit seinen ersten vom Gericht bestellten psychiatrischen Gutachtern und hat seine Erklärungen zu dieser Geschichte erst dann geändert, als man ihn als krank bezeichnet hatte. Man mag mit den ersten beiden forensischen Psychiatern Torgeir Husby und Synne Sørheim uneinig sein, aber die Tatsache bleibt bestehen, dass die Organisation der Tempelritter als sehr real erscheint und für jene Teile des Manifest, die Breivik wahrscheinlich selbst geschrieben hat, grundlegend ist. Dies war sicherlich keine Randerscheinung in seinem Verstand.

In seinem Manifest beschreibt sich Breivik selbst als „Richter, Geschworener und Vollstrecker“ was zu einem Teil die Art beschriebt in der er sich tatsächlich verhalten hat, als er seinen Massenmord durchgeführt hat. Dieses Konzept wurde sehr wahrscheinlich einem Comic entnommen namens 'Judge Dredd', das auch verfilmt worden ist. Mit anderen Worten, Anders Behring Breivik identifiziert sich mit einer fiktionalen Comicfigur. Einige Beobachter mögen vorschlagen, dass man es auch als ein Zeichen einer ernsthaften Loslösung von der Realität sehen kann, in der Weise, dass ein Mensch offensichtlich Schwierigkeiten hat zwischen seiner eigenen fiktionalen Welt und der realen Welt zu unterscheiden.

Einige seiner Uniformen und Beschreibungen der Tempelritter Rituale scheinen einem Cartoon entsprungen, beinahe clownesque. Sie würden Gelächter hervorrufen, hätte er nicht Dutzende Menschen getötet. Beschreibungen seiner Lebenskraft als Prozentzahl könnten aus Computerspielen entnommen sein, in denen solche Klassifizierungen alltäglich sind. Die Art, in der er in seinem Manifest die verschiedenen Waffentypen, Munitionen und die Ausrüstung auflistet, hat Ähnlichkeiten zu den Ausrüstungslisten in Computerspielen wie World of Warcraft.

Man muss an dieser Stelle betonen, dass die große Mehrheit derjenigen, die Online Computerspiele spielen wie World of Warcraft kein solches gewalttätiges Verhalten zeigen. Ich habe in meiner Verwandtschaft Jugendliche, die viel Zeit mit dem Spielen von WoW verbracht haben, aber sie würden keiner Fliege was zuleide tun. Dennoch ist es vorstellbar, dass eine Person, die schon vorher an einer getrübten Entscheidungsfähigkeit zwischen Fiktion und Realität litt, durch solche Rollenspiele anfälliger ist.

Die Öffentlichkeit kann versichert sein, dass es kein allgemeines Verhalten innerhalb einer antiislamischen Umgebung ist, sich eine imaginäre, Cartoonwelt zu erschaffen, in der man „Richter, Geschworener und Vollstrecker“ ist, das Oberhaupt einer nicht-existierenden pan-europäischen Terrororganisation, die darauf abzielt, Kernreaktoren in die Luft zu jagen, für die Polizei in Unterwäsche zu posieren, nachdem man Dutzende Menschen abgeschlachtet hat, ein Manifest zu schreiben über seine Angewohnheit Süßigkeiten zu essen und eine Schwester, die angeblich sexuell übertragbare Krankheiten verbreitet, oder zu glauben, dass man von der katholischen Kirche heilig gesprochen wird, weil man unbewaffnete Teenager umgebracht hat. Dies sind ganz klar bizarre Verwirrungen, die das anzeigen, was wir normalerweise als Wahnsinn bezeichnen zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung und möglicherweise auch im medizinischen Sinn.

Frage: Glauben Sie, dass Breivik geistesgestört ist?

Ich habe Breivik nie persönlich getroffen, also kann ich auch keine aufschlussreiche Antwort auf diese Frage gebe, wie ich aber zuvor bereits sagte, glaube ich, dass es schon einige Elemente in seinem Manifest und seinen Aussagen gibt, die er hinterher tätigte, die einen Wahnsinn im klinischen Sinne des Begriffs anzeigen könnten. Dennoch gibt es gleichzeitig keinen Zweifel, dass er eine kalkulierte Brutalität mit seinen terroristischen Aktionen am 22. Juli 2011 zur Schau stellte. Einige seiner Aussagen vorher, während und nach dieser grauenhaften Attacke könnten auch anzeigen, dass er wusste, dass er reale Menschen abschlachtete.

Ich stelle fest, dass einige von jenen, die während dieses Prozesses ausgesagt haben und sogar noch viel mehr jene, die dies nicht getan haben, kategorischer in ihren Meinungen gewesen sind, wenn es darum geht ob Breivik gesund ist oder nicht. Es mag arrogant erscheinen allzu feste Schlussfolgerungen zu ziehen über eine Person, der man nie begegnet ist. Meiner Meinung nach haben sich zu viele Menschen dessen schuldig gemacht. Ich werde daher davon Abstand nehmen ein Urteil darüber zu fällen was mit Breivik nicht stimmt.

Dennoch würde ich gerne folgendes sagen: Zu der Zeit als Breiviks schreckliche Massaker stattfand arbeitete ich mit Menschen, die unter einem stark ausgebildeten Autismus oder unter Asperger Syndrom litten. Asperger ist der Oberbegriff für Menschen mit sehr verschiedenen Charakteristika, aber wenn es so etwas wie eine typische Person mit Asperger gäbe, dann würde er eher sehr stark Magnus Carlsen ähneln, ein Norweger, der zur Zeit der stärkste Schachspieler auf der Welt ist, als Breivik.

Ich habe keine formale Ausbildung in Psychiatrie, aber ich habe einige Erfahrung auf diesem Gebiet, weil ich einige Jahre lang hin und wieder in der geschlossenen Abteilung der psychiatrischen Station des Ålesund Krankenhauses gearbeitet habe. Ich habe Erfahrungen aus erster Hand in der Arbeit mit Menschen, die an Psychosen leiden oder an paranoider Schizophrenie. Eines der Dinge, die ich bei dieser Arbeit lernte ist, dass es für einen Menschen perfekt möglich ist, eine überdurchschnittliche Intelligenz zu besitzen und gleichzeitig sowohl kühl kalkulierend als auch manipulativ zu ein, währenddessen er total verrückt ist. Der menschliche Verstand ist unendlich komplex.

Ich weiß nicht welche Diagnose am besten auf Breivik passt und ich nehme davon Abstand ihm eine zu erstellen, aber es ist interessant wie viele führende Experten in unserem Land auf dem Gebiet der Psychiatrie es schwierig finden eine präzise Diagnose zu stellen.

Vielleicht ist die Tatsache, dass zwei sich widersprechende psychiatrische Berichte kein Beweis dafür sind, dass das eine Paar forensischer Psychiater, wie Torgeir Husby und Synne Sørheim, die scharf von der Presse angegriffen wurden Idioten sind, während die anderen beiden vom Gericht bestellten Psychiater absolut richtig liegen. Es kann sein, weil Breivik, objektiv gesagt, schwer einzuordnen ist. Sogar die erfahrenen Psychiater Agnar Aspaas und Terje Tørrisen geben zu, dass sie niemand zuvor getroffen haben, der so war wie Breivik. Er ist atypisch sogar für einen atypischen Fall.

Anders Behring Breivik bricht nicht nur die Grenzen des normalen Verhaltens, er verletzt sogar die Grenzen des abnormalen Verhaltens. Manchmal zeigt er Anzeichen, die eine Paranoia vermuten lassen und Wahnsinn, aber er ist kein typische paranoider Schizophrener, auch zeigt er typische Charakterzüge für einen Menschen mit Asperger Syndrom. Die meisten Menschen die entsprechend diagnostiziert wurden tun keinem Menschen etwas zuleide oder töten jemanden. Es ist möglich, dass er einige der vorgenannten Diagnosen hat, oder keine davon.

Wir versuchen oft eine klare Unterscheidung zwischen dem kalkulierten Bösen und dem irrationalen Wahnsinn zu ziehen, aber eine solch scharfe Trennung existiert unter Umständen nicht immer. Manchmal sind die Grenzen fließend. Breivik könnte solch ein Fall sein, es ist schwer dies mit Sicherheit zu sagen.

Ohne dass man notwendigerweise mit allem übereinstimmt, was die forensischen Psychiater festgestellt haben, bleibt einem ein wenig Zweifel, dass ein Mensch mit solch hoch entwickelten Gewaltphantasien, der Dutzende Menschen abgeschlachtet hat ohne das kleinste Zeichen von Reue, in der Zukunft auch eine Gefahr für seine Umwelt darstellt. Ob er als gesund oder als krank befunden wird ist für mich eher eine zweitrangige Frage. Viel wichtiger ist, dass er eingesperrt bleiben sollte für den Rest seines Lebens. Ich glaube, dass es den Gerechtigkeitssinn aller Norweger zutiefst verletzen würde, wenn es Breivik erlaubt würde in ein paar Jahren das Gefängnis zu verlassen.

Frage: Gibt es irgendetwas Ihrer Meinung nach, das während dieses Prozesses noch nicht ausreichend diskutiert wurde?

Ich selbst war bei diesem Prozess nicht anwesend, aber mein Eindruck ist, dass die Staatsanwälte Inga Bejer Engh und Svein Holden hervorragend gearbeitet haben. Auch die norwegische Polizei scheint eine gute Arbeit geleistet zu haben in einem sehr großen und komplexen fall, zumindest wenn es um die Ermittlungen geht nach den Attacken. Wie sie vor und während den Angriffen gearbeitet haben müssen anderen beurteilen.

Es wurde zuvor in den Massenmedien behauptetem, dass nur ein paar Monate bevor die Attacke stattgefunden hat, im März 2011, ein Mann bei der Telefonzentrale der Regierungsbehörden in Oslo angerufen hat und ein Manifest erwähnt hat, und dass Mitglieder der AUF erschossen werden sollten. Angeblich bedrohte er die Regierung, Premierminister Jens Stoltenberg und die ehemalige Premierministerin Gro Harlem Brundtland.

Wenn das stimmt, dann bieten sich zwei Möglichkeiten an. Die erste ist, dass der Anrufer nicht Breivik war, die zweite, dass er es war. Wenn der Anrufer nicht Breivik war, dann ist das sehr interessant, aber das plausibelste Szenario ist, dass er es wirklich war. Wenn wir der Presse vertrauen dürfen – und das ist nicht immer der Fall – dann hat Breivik beides, sowohl bestätigt als auch bestritten, dass er der fragliche Anrufer war.

Breivik hat es geschafft eine große Attacke auszuführen, ohne dass er vorher entdeckt wurde, aber wenn es in der Tat wahr ist, dass er das Regierungsbüro angerufen hat, nur ein paar Wochen bevor die Autobombe gezündet wurde und davon gesprochen hat Mitglieder von AUF zu erschießen, dann ist dies ein ziemlich bizarres Verhalten für einen Menschen der verzweifelt versucht hat unter dem Radarschirm der Behörden zu fliegen. Er ist ein wirklich hohes Risiko eingegangen entdeckt zu werden als er dies tat. Dies legt nahe, dass er nicht immer psychisch ausbalanciert war, so wie er es uns Glauben machen will. Offensichtlich ist er „durchgedreht“ zumindest ein Mal und dies ziemlich schwerwiegend. Dieser Vorfall ist nicht notwendigerweise entscheidend, aber es könnte helfen mehr Licht auf Breiviks Psyche und Geisteszustand zu werfen.
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http://www.youtube.com/user/NoIslamInEurope2?feature=mhee

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Re: • Fjordman – Wortlaut der nicht gemachten Zeugenaussage für den Breivik Prozess

Beitrag von politikjoker am 23.06.12 4:02

Ach ja, das Manifest is ja soooo unverständlich! 107

Aber auch nur, wenn man ein Linksfaschist is, weil es die ganze Nazi-Hetze von denen als Lüge entlarvt bzw. die ganze Welt der LINKEN kaputt macht, da für die ja alle Gegner einfach Nazis sein MÜSSEN!! devil

Wenn dann klar drin steht, dass der Kerl kein Nazi sein kann, da er H. hasste, gehen die auf "tilt" bzw. lügen sich ihre Welt wieder zurecht.

Siehe hier:
http://www.dailymotion.com/video/xl9hce_oslo-breivik-wutburger-hitler-hasser-von-sozialisten-mit-fetten-lugen-zum-nazi-gemacht_news

Da is nix Verwirrendes oder krankes.
Is ja wirklich ganz leicht verständlich, dass Breivik kein Nazi wäre und H. die Schuld für den heutigen Selbsthass von Europas Politk gibt.
Und genau das is ja der Fall!
Wegen H. hassen vor allem die LINKEN bei uns die Heimat und Vaterland!
Siehe hier:
http://www.youtube.com/watch?v=57xmDlyfzkk


devil devil
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Re: • Fjordman – Wortlaut der nicht gemachten Zeugenaussage für den Breivik Prozess

Beitrag von bushi am 26.11.12 20:31

Massenmörder Anders Behring Breivik
http://www.oe24.at/welt/Anschlag-von-Anders-Behring-Breivik-Neues-VIDEO-aufgetaucht/86272252
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Re: • Fjordman – Wortlaut der nicht gemachten Zeugenaussage für den Breivik Prozess

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