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Fallstudie Islam und Kriminalität - Teil 1 "Blacklisting" statt freier Wissenschaft

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Fallstudie Islam und Kriminalität - Teil 1 "Blacklisting" statt freier Wissenschaft

Beitrag von NoIslamInEurope am 03.06.12 22:13



EuropeNews 1 Juni 2012
Von Robin Wondra

Teil 1 "Blacklisting" statt freier Wissenschaft – Wie ein einflussreiches Netzwerk um Prof. Bade die Migrationsforschung beeinflusst

Ähnlich wie in der deutschen Medienlandschaft gibt es auch in der die Migrations- und Integrationsforschung eine fragwürdige Auslegung der Publikationsfreiheit. Obgleich der gefühlten Zunahme der Kriminalität durch Muslime in Europa gibt es kaum fundierte Veröffentlichungen zu diesem Thema.

Aufgrund gehäufter Anfragen von Lesern hat sich die EuropeNews Redaktion entschlossen, mittels einer Fallstudie verschiedene Perspektiven der Problematik zu beleuchten. Mit der folgenden Serie haben wir uns das Ziel gesetzt, empirisch Daten zusammenzutragen und diese ohne Zensur zu veröffentlichen.

Um den wissenschaftlichen Anspruch zu wahren, gehen wir weg von einer rein sozialwissenschaftlichen Betrachtung hinzu einer ganzheitlich interdisziplinären Analyse, welche ethnopsycholinguistische Ansätze ebenso einschließt wie die Fachgebiete der Kriminalistik und der Rechtswissenschaft.

Dazu haben wir Menschen zum Zusammenhang zwischen Muslimen und Kriminalität befragt, die berufsbedingt Erfahrungen mit dieser Problematik haben.

Im ersten Teil geht es um das Kontrollorgan der deutschen Migrationsforschung, welches nicht nur auf Politik, Wissenschaft und Medien informellen Druck ausübt, sondern auch sogenanntes mittels "blacklisting" die Tabuisierung bestimmter Bücher, Personen und Fragestellungen betreibt.

Politbüro der Migrationsforschung – Prof. Bade Generalsekretär

Neben der Beratungsfunktion für Politiker auf Bundes- und Landesebene berät der aus zehn Wissenschaftlern bestehende "Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration" Forschungsvorhaben, koordiniert Forschungsgelder und empfiehlt Stipendiaten.

Das einflussreiche Netzwerk um den als Sarrazin Kritiker bekannt gewordenen Prof. Dr. Klaus J. Bade wird aus acht großen deutschen Stiftungen, wie der Volkswagenstiftung, der Stiftung Mercator oder der Bertelsmann Stiftung finanziert. Insgesamt stehen der Geschäftsstelle des Sachverständigenrates 1,7 Millionen Euro für Verwaltungsaufgaben zur Verfügung.

Für die von Stiftungen finanzierten Studien und Berichte fließen zusätzlich Millionenbeträge an die vom Sachverständigenrat auserwählten Projekte.
Die Geschäftsstelle des Sachverständigenrates weist 10 Beschäftigte und 7 weitere Mitarbeiter aus, zu viel wie die muslimische Autorin und Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek findet.

Kelek beschreibt den Sachverständigenrat als ein Politbüro der Migrationsforschung und vergleicht dessen Vorsitzenden mit der Funktion des Generalsekretärs. Beim näheren Hinschauen sind tatsächlich Parallelen zur wissenschaftlichen Zensur in den ehemaligen Ostblockstaaten erkennbar.

Der Sachverständigenrat agiert eher als Kontrollorgan der politischen Korrektheit, als seiner unabhängigen Beratungsfunktion nachzukommen. Probleme die nicht in das Gedankenschema einer bedingungslos einwanderungsfreundlichen Gesellschaft passen werden ignoriert oder relativiert, wie zum Beispiel die Entwicklung der Familienzusammenführung. Aufgrund zahlreicher Gesetzeslücken ist der Anteil der Familienzusammenführung auf 44% gestiegen, was vor allem den deutschen Sicherheitsbehörden Kopfzerbrechen bereitet.

Gegen Scheinehen, Zwangsheirat und hoch kriminelle Ausländer gibt es derzeit aufgrund der Disparität und der Überlagerung in deutschen und europarrechtlichen Vorschriften in der Praxis keine wirksamen rechtlichen Mittel. Durch den ungehinderten Familiennachzug wird vor allem die Migration in unsere Sozialsysteme begünstigt, objektive Studien zur Thematik gibt es keine.

Link Der Pragraphendschungel der EU - Teil 2 Europa in der Flüchtlingsfalle

Eigenständigkeit von Stiftungen in gefährdet

Anträge von Personen oder Instituten, die sich mit kritischen Fragestellungen befassen wollen und nicht das Wohlwollen des Sachverständigenrates erlangt haben, haben in Deutschland keine Chance auf Karriere oder Förderung. Laut Kelek werden kritische Geister an Universitäten gemobbt, es herrscht ein common sense, was und wie geforscht wird.

Aufgrund des großen Einflusses des Netzwerkes sind die meisten Wissenschaftler darauf bedacht, sich es nicht mit dem Kontrollorgan zu verderben. Kein Forscher oder Universitätsmitarbeiter wird sich öffentlich gegen das Netzwerk wenden, da Stipendien, Forschungsmittel von der "neutralen" Expertise des Sachverständigenrates abhängig sind.

Stiftungen stehen dem Wirken des Netzwerkes hilflos gegenüber, denn die "neutralen" Berater sind gleichzeitig Gutachter, Entscheider und Durchführer. Obwohl die Stiftungen Interesse daran haben sollten, dass grundlegende gesellschaftliche Probleme zu erforschen und der Politik das Handwerkszeug zu reichen zeitnah zu reagieren, schränken diese mit der Delegierung von Aufgaben an das politisch gefärbte Netzwerk von Sozialwissenschaftlern ihren Handlungsspielraum erheblich ein.

Zum einen führt das dazu, dass die Stiftungen nicht mehr dem in ihren Satzungen entsprechenden Zweck nachkommen, andererseits erhöht die der informellen Zensur geschuldeten mangelnden Problemlösungsbereitschaft von Politikern die Gefahr der Radikalisierung von Staatsbeamten und Teilen der Bevölkerung, die täglich mit der Problematik konfrontiert werden.

Ähnlich wie in der Weimarer Republik sympathisieren insbesondere Polizei- und Kriminalbeamte, Soldaten, Rettungskräfte und Lehrer zunehmend mit radikalem Gedankengut. Ein fataler Kreislauf, denn das Kontrollorgan lenkt nicht nur die Stiftungsgelder in die Forschung, sondern beeinflusst durch die scheinbar unabhängige Beratung die Vergabe öffentlicher Mittel für Integrationsmaßnahmen.

Mangelnde Interdisziplinarität

Die fehlende Freiheit der Wissenschaft in der Migrationsforschung führt wiederum dazu, dass die Politik immer wieder durch öffentliche Debatten überrascht wurde. Ein anderer Grund für die einseitige politisch gefärbte Bewertung liegt sicherlich auch in der Besetzung des Sachverständigenrates. Dieser besteht fast ausschließlich aus Sozial- und Kulturwissenschaftlern, denen man einen mangelnden Einblick in die soziale Realität, wie ihn bspw. Sicherheitsbehörden haben, mangels Praxisbezug des Berufszweiges nicht verübeln kann.

Wichtige Fächer der traditionell interdisziplinären Migrationsforschung durch die Besetzung des Sachverständigenrates kaum oder gar nicht vertreten. Neben Kriminologen, Experten von Europol, Bundeskriminalamt, Bundespolizei, Frontex und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, sind für eine objektive Bewertung migrationsspezifischer Forschung Rechtswissenschaftler, Psychologen und Europarechtsexperten unabdingbar.

Ob die Unterrepräsentierung von Rechtswissenschaft, Kriminologie, Psychologie, Ethnologie, Linguistik und deutscher Sicherheitsbehörden im Sachverständigenrat dem Überschuss von Sozial- und Kulturwissenschaftlern auf dem Arbeitsmarkt geschuldet ist oder gewollt ist, lässt sich nur schwer nachvollziehen. Für das Zuviel an Absolventen dürfte maßgeblich der fehlende Numerus Clausus und die universitätsinternen Vergabekriterien von Mitteln verantwortlich sein.

Fächer wie Soziologie, Kultur- oder Politikwissenschaft bekommen die Mittel meist anteilig entsprechend der Anzahl der Studenten im ersten Semester zugewiesen, da im Gegensatz zu Ingenieurswissenschaften kaum Eigenleistungen erbracht werden. Mangelnde zahlenmäßige Beschränkungen, wie bspw. durch Aufnahmeprüfungen, führen seit Jahren zu einem Überschuss an migrationsfreundlichen Sozialtheoretikern. In den Sozial- und Kulturwissenschaften ist folglich ein ähnlicher Trend wie in größeren Verwaltungen zu beobachten.

Aus einer Selbsterhaltungsmotivation heraus werden Projekte erfunden, um Stellen zu sichern oder zu schaffen. Der tatsächliche Mehrwert kann kaum objektiv überprüft werden. Geschieht dies wie in der Migrations- und Integrationsforschung aus politisch motivierten Gesichtspunkten weitgehend ohne Berücksichtigung der sozialen Realität, dürfte sich der tatsächliche Nutzen in Grenzen halten. Ein Kreislauf, unter dem zumindest in der deutschen Migrations- und Integrationsforschung die Freiheit der Wissenschaft zunehmend verschwindet.

Kriminologie und Rechtswissenschaft: überdurchschnittlicher Anteil muslimischer Täter

Interessant ist bei der Betrachtung jedoch, dass Wissenschaftler des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen (KFN) und die ehemalige Richterin des Amtsgerichtes Kirsten Heisig in ihren Veröffentlichungen einen weit überdurchschnittlichen Anteil von muslimischen Straftätern festgestellt haben.

Für eine weiterführende Untersuchung des Zusammenhanges zwischen Muslimen und Kriminalität fehlt es jedoch an aktuellen aussagekräftigen Quellen und Studien. Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) unterscheidet zwar in Deutsche und Nichtdeutsche, berücksichtigt man die Migranten der zweiten und dritten Einwandergeneration, welche in der Statistik als Deutsche erfasst werden, so dürfte der Anteil von Tätern mit ausländischen Wurzeln wesentlich höher als ein Viertel sein.

Quellen:
Erster Forschungsbericht zum gemeinsamen Forschungsprojekt des Bundesministeriums
des Innern und des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen
http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/fb107.pdf

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/2.1763/migrationsforschun...

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