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Griechenland und die EU

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Griechenland und die EU

Beitrag von fidelio777 am 15.05.12 8:36

das Eingangsposting lautete :

Heute Morgen stand in der Printausgabe der Gratiszeitung 20minuten folgender Artikel:

Wien erwägt den Rausschmiess Griechenland aus der Eurozone.



In der Online Ausgabe ist davon leider nichts zu lesen. Da ist ein ganz anderer Bericht zu lesen.

Griechisches Drama


Technokraten oder Neuwahlen?


Auch die Gespräche am Montagabend brachten nichts - Man orakelt weiter, wies in Griechenland weitergeht.


Die Marathonverhandlungen über einen möglichen Ausweg aus dem politischen Patt in Griechenland gehen in ihren neunten Tag. Staatspräsident Karolos Papoulias will am (heutigen) Dienstag mit Vertretern von sechs der sieben ins Parlament gewählten Parteien zu Gesprächen über die Bildung einer Technokraten-Regierung zusammentreffen.

Ausgenommen ist lediglich die rechtsextreme Partei Goldene Morgenröte. Papoulias hatte am Montag nach tagelangen ergebnislosen Verhandlungen die Bildung der Expertenregierung vorgeschlagen und versucht, die einzigen drei klar pro-europäisch orientierten Parteien dafür zu gewinnen, die konservative Neue Demokratie (ND), die sozialistische PASOK und die Demokratische Linke.

Linken-Parteichef Fotis Kouvelis sagte aber nach dem Treffen am Montagabend, er sei kategorisch gegen eine Technokraten-Regierung. «Das wäre eine Niederlage für die Politik.» Die Kommunisten lehnten eine Teilnahme an den neuen Gesprächen am Dienstag ab.

Angesichts des Widerstands von Links hofft Papoulias auf Unterstützung von Rechts. Eine Stunde vor dem Krisentreffen am Dienstag will er deshalb zu einem Einzelgespräch mit dem Chef der Unabhängigen Griechen, Panos Kammenos, zusammenkommen. Kommt es zu keiner Einigung muss im Juni neu gewählt werden.

Kaum Chancen

Und dies scheint auch weiterhin das wahrscheinlichste Szenario. Der Chef der griechischen Sozialisten Evangelos Venizelos sagte am Montag noch: «Ich bin nicht optimistisch.» Die Dinge seien kompliziert. Der Chef der konservativen Nea Dimokratia, Antonis Samaris, appellierte an die Parteien, ihre Verantwortung wahrnehmen.


Pleite droht

Kommt es zu Neuwahlen, zeichnet sich gemäss Umfragen ab, dass Syriza diese gewinnen und damit 50 Sitze zusätzlich im Parlament erringen könnte. Syriza lehnt das Sparregime von EU und IWF ab und möchte es aufkündigen.

Vom Sparpaket machen Europäer und Internationalem Währungsfonds (IWF) jedoch weitere Zahlungen an das Land abhängig. Griechenland hat nach Angaben des Finanzministeriums in Athen nur noch Geld bis Mitte Juni. Danach drohen endgültig die Pleite und ein Austritt aus der Euro-Zone.

Europäer uneinig?

Die Euro-Finanzminister berieten am Abend in Brüssel über die Lage. Nach dem Treffen sagte Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker, es sei der «unerschütterliche Wunsch» aller, Griechenland in der Eurozone zu halten.

Das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro sei kein Thema gewesen. «Absolut niemand argumentierte in diese Richtung», sagte Juncker. Griechenland müsse am vereinbarten Spar- und Reformkurs festhalten. «Das ist nicht die Zeit, mit den Reformanstrengungen nachzulassen.»

EU-Währungskommissar Olli Rehn sagte, das Spar- und Reformprogramm sei ein Solidarpakt der anderen Euro-Länder mit Griechenland. Solidarität sei aber keine Einbahnstrasse. «Ohne eine Verpflichtung Griechenlands wird der Solidarpakt nicht funktionieren.»

Juncker hatte noch vor der Sitzung erklärt, die europäischen Partner müssten ihren Zeitplan auf den Prüfstand stellen und die Verträge mit Griechenland im Zweifel nachbessern.

Dagegen hatte sich unter anderem der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gewehrt. Das Problem sei «nicht eine Frage der Grosszügigkeit», sagte er. Die österreichische Finanzministerin Maria Fekter hatte gar gesagt, wenn Griechenland aus dem Euro austrete, müsse es auch die EU verlassen.

Eurogruppe will Griechenland in Währungsunion halten

Die Eurogruppe hat sich am Montag für den Verbleib Griechenlands in der Währungsunion ausgesprochen. «Wir werden alles Mögliche tun, um das zu erreichen», erklärte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker nach Beratungen mit den 17 Finanzministern am Montagabend in Brüssel. Kein Kollege habe sich für einen Austritt der Hellenen ausgesprochen, betonte Juncker. Zugleich rief er die Parteien in Athen auf, so schnell wie möglich eine Regierung zu bilden.

EU-Währungskommissar Olli Rehn nahm die Griechen in die Pflicht. Die Europartner und der Internationale Währungsfonds (IWF) hätten mit ihren Notkrediten einen «Solidaritätspakt» mit Athen geschlossen. Aber Solidarität sei keine Einbahnstrasse. «Ohne das Bekenntnis der griechischen Politiker zur Umsetzung ihrer Auflagen wird der Pakt nicht funktionieren», warnte Rehn. (dapd)

Quelle: http://www.20min.ch/ausland/news/story/Technokraten-oder-Neuwahlen--19236581

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Prüfung der Griechen-Bücher

Beitrag von bushi am 11.03.15 12:06

http://funpot.net/d.php?id=e95526ac06a7100f
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Griechenland-Milliardenhilfe ging an Deutsche und Französische Banken!

Beitrag von bushi am 12.03.15 15:00

"EZB nimmt uns die Luft zum Atmen"

Für den Finanzminister übt die EZB zu viel Druck auf Griechenland aus.

Auf eine Frage zu den Beziehungen zum deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte Varoufakis: "Herr Schäuble hat mir gesagt, dass ich das Vertrauen der deutschen Regierung verloren habe. Ich habe ihm gesagt, dass ich es niemals genossen habe."
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Re: Griechenland und die EU

Beitrag von fidelio777 am 16.03.15 15:36

bushi schrieb:Der Bürgermeister einer griechischen Stadt besuchte eine italienische Stadt und dinierte im Haus des dortigen Bürgermeisters.
Der Grieche war erstaunt über das prachtvolle Haus, das der italienische Kollege besaß, und fragte, wie er sich so ein Haus habe leisten können von seinem Gehalt.
Der Italiener zeigte aus dem Fenster und sagte:"Siehst du die Brücke da drüben?
Die EU hat Geld für eine zweispurige Brücke gegeben. Wir haben sie auf eine Bahn verengt und eine Ampel dazu gebaut. Damit konnte ich mir das Haus leisten."
Im folgenden Jahr besuchte der Italiener den Griechen und staunte nicht schlecht über sein Landhaus mit goldenen Wasserhähnen, Marmorböden und eine erlesene Auswahl an Sportwagen in der Garage.
Natürlich stellte der italienische Kollege die Frage: "Wie hast du denn das geschafft?"
Der Grieche zeigte aus dem Fenster und sagte: "Siehst du die Brücke da drüben?"
"Nein."
What a Face

Welcher von beiden ist wohl nun der intelligentere? Wohl der Grieche. Gewusst wie machen. Dies trifft in meinen Augen die EU Politik ganz genau.

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Griechen-Regierung plant Aufstand gegen EU-Troika

Beitrag von bushi am 18.03.15 8:42

Griechenlands Regierung plant eine Staats-Revolte! Gegen die Euro-Zone!
NEUE SOZIALLEISTUNGEN TROTZ TOTAL-PLEITE
http://www.bild.de/politik/ausland/griechenland-krise/griechen-regierung-plant-aufstand-gegen-eu-troika-40202256.bild.html
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USA warnt die EU

Beitrag von bushi am 14.07.15 21:09

Griechenland muß voll in der EU integriert bleiben, denn sie ist für Südost-Europa "strategisch" äußerst wichtig Exclamation (aus n-tv)
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Re: Griechenland und die EU

Beitrag von bushi am 23.07.15 22:37

Von der EU geforderten und beschlossenen griechische Sparverträge sind genau so viel Wert, wie diese Verträge:
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchner_Abkommen
https://www.youtube.com/watch?v=SetNFqcayeA
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-sowjetischer_Nichtangriffspakt
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Re: Griechenland und die EU

Beitrag von fidelio777 am 31.08.15 16:00

Nun hat fast ganz Europa das Gefühl, dass sie etwas ganz Grosses und Gutes getan haben. Ich kann es einfach nicht ganz Glauben, dass es nun mit Griechenland nach oben geht.

Wir werden sehen, was dann kommt, wenn die Wahlen in Griechenland durch sind.

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