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NICHT in Gold investieren - Geld ausgeben, solange es was wert is

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NICHT in Gold investieren - Geld ausgeben, solange es was wert is

Beitrag von politikjoker am 13.12.11 2:12

Alles drängt zum Gold, weil Sparen (ca. 1,xx bis ca. 2%) wegen der Inflation (ca. 3%+) ziemlich fürn Hugo is. sofa

Das is imho keine Gute Idee.
Der Goldpreis is aktuell relativ hoch, wird auch noch steigen - jedoch auch garantiert runterdonnern.
Leider weiß man nicht, wann das passiert.

Definitiv jedoch hat sich noch jeder "Gheimtip" den jeder kennt What a Face , später als Falle und Flop für die Anleger herausgestellt...man erinnere sich nur an die Telekom-Aktien u.ä. .

Weiters ist zu 100% klar, daß die Preise steigen.
Und das nicht wenig.
Diverse PC-Hardware - die ja preislich sonst niemals nicht steigt - hat sich plötzlich fast verdoppelt (!) 95 .
Daß sonst die Preise auch eher grundsätzlich steigen, sollte ja bekannt sein.

Daher hat man jetzt imho folgende Optionen:
1.) Man gibt jetzt das Geld aus, solange es noch einen Wert hat - ca. 2012 schauts da möglicherweise wesentlich düsterer aus sofa

2.) Man setzt auf alles AUßER Gold und investiert z.B. in Silber, das nicht soooo extremen Spekulationsschwankungen unterworfen ist.


Denn:
Wenn ein Herr Novotny offiziell (!) ne Rezession 2012 nicht mehr ausschließt, kann man als "gelernter Österreicher" fix davon ausgehen, daß die kommt (!) 95 .
Die heimische Wirtschaft wird 2012 nur ein Wachstum von 0,7 Prozent schaffen. Es könnte auch eine Rezession werden.
http://kurier.at/wirtschaft/4477310-nationalbank-gibt-sturmwarnung.php
Außerdem hat ganz Europa (!) kein Geld, um die Schulden zu bezahlen - geschweige denn die ganzen Banken total am la zu retten.

Alle reden zwar davon - doch da ist kein Geld!
NIX!
Nur Schulden und Arbeitslose ohne Ende!!! 95
http://www.youtube.com/watch?v=UJ36aBgX9uo

Dennoch sind alle geil aufs Schuldentilgen.
Leider füllen Lügen fürs dumme Volk keine Bankkonten.

Einzig mögliche Option, daher IMHO:
Weltweit (!) (die Usa sind ja auch total pleite) die Gelddruckerpressen anwerfen.
Und schon *schnipp* is das Geld am Konto plötzlich fast nix mehr wert! 95

Daß das dann Aufstand & co bedeutet...das is eine andere Geschichte. 95

Jedenfalls:
Entweder in alles außer Gold und Aktien (Aktienmarkt is noch unberechenbarer, als der Goldmarkt und macht WIRKLICH schon mal, was er will) investieren - ODER sich jetzt alle Wünsche erfüllen, wenn das Geld noch was wert is.
Ende 2012 isses nämlich möglicherweise fast nix mehr wert...


sofa
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Re: NICHT in Gold investieren - Geld ausgeben, solange es was wert is

Beitrag von bushi am 21.12.11 18:08

Keine Krise in Sicht (orf-2 13h) .............. Kaum Wachstum (orf-2 19,30h)
Umsatzrekord zu Weihnachten (Krone, S.6)
Ab 2013 geht es wieder aufwärts. Augen zu und durch: 2012 wird Österreichs Wirtschaft nur minimal wachsen, dann soll aber der Aufschwung kommen. (Kurier.at)
......alle springen auf - auf den Zug der Hysterie und nach dem Mayakalender Welt-Untergangsstimmung......
..... http://www.21dezember2012.org/mayakalender.html

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Re: NICHT in Gold investieren - Geld ausgeben, solange es was wert is

Beitrag von politikjoker am 22.12.11 6:34

Naja, es gibt schon wieder ne Inflationswarnung.
Die Inflationsrate wird in Österreich 2011 deutlich zulegen und im Jahresschnitt auf 2,5 Prozent klettern - mit abnehmender Tendenz gegen Jahresende hin...
http://www.salzburg.com/online/nachrichten/wirtschaft/Inflation-steigt-laut-Prognosen-2011-deutlich.html
Jaja, abnehmende Tendenz...wohl eher die übliche Beruhigungspille für die dumme und naive BürgerIn.
http://www.mawev.at/home/news---tipps/idart_364-content.html

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/716901/Inflation-steigt-wieder-auf-36-Prozent

Und warum alle nur mehr auf den großen Knall warten, sollte auch klar sein.
Die Banken werden nicht ums Gelddrucken herumkommen, da all die "rumgeisternden" Giga Beträge für die Rettung nicht existieren.
Es existieren nur Schulden und Arbeitslose:
http://www.youtube.com/watch?v=UJ36aBgX9uo

Siehe auch hier:

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Re: NICHT in Gold investieren - Geld ausgeben, solange es was wert is

Beitrag von politikjoker am 22.12.11 6:35

1.1. Allgemeine Informationen



Inflation lässt sich in verschiedene Geschwindigkeiten (schleichend, trabend, galoppierend und Hyperinflation) und Phasen (akzelerierte Phase - stabilisierte Phase - dezelerierte Phase) gliedern.



> Leichte Inflation (Etwa 0% bis 5% Wertverlust im Jahr) - hat nachfragefördernde Wirkung, da Leute ihr Geld ausgeben oder investieren wollen. Natürlich verlangen sie für Investitionen immer noch eine Liquiditätsprämie, d.h. die Renditen müssen deutlich über der Inflationsrate liegen.



> Schwere Inflation - Bei schwerer Inflation (etwa über 5% Wertverlust im Jahr) verliert das Tauschmittel Geld seinen Wert schneller als andere Güter (z.B. Immobilien, Aktien, Sachkapital allgemein) und büßt daher die Wertmaßstabsfunktion und Wertaufbewahrungsfunktion ein, statt dessen wird eine Ersatzwährung verwendet, so z. B. Zigaretten in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg, der US-Dollar in der Türkei oder Argentinien. Es kommt zur Flucht in wertstabile Sachwerte und zu Kapitalflucht. Auf den Kapitalmärkten nimmt das Kapitalangebot ab, da die Anbieter wegen der Inflation mit einem Werteverzehr rechnen, der Kapitalzins steigt. Aus gleichem Grund werden langfristige Kredite kaum noch angeboten, schon gar nicht mit festem Zins. So besteht auch für Kreditnehmer keine Planungssicherheit mehr. Bisher knapp lohnende Investitionen werden durch Zinssteigerung unrentabel, Unternehmen, deren Rendite nicht mehr ausreicht, gehen Bankrott.





1.2. Auswirkungen der Inflation



Die inländische Währung wertet im Falle flexibler Wechselkurse ab, bei festen Wechselkursen jedoch wird es für ausländische Anbieter attraktiver, Waren im Inland anzubieten, für die inländischen Anbieter lohnt es sich weniger zu exportieren. Es kommt zu Importüberschüssen.



Durch die Inflation kommt es zu einer Senkung der Reallöhne, da die Gewerkschaften meist nicht in der Lage sind, schnell genug Lohnsteigerungen durchzusetzen. Ebenso sinken die Realeinkommen von Personen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, da Sozialleistungen vom Staat meist nicht entsprechend der Inflation erhöht werden. Spürbar wird die Inflation, Stichwort Teuerung besonders bei Nahrungsmittel-Einzelhandel im Gas- und Strombereich sowie bei Treibstoffen. Beonders hart wird es wenn Lebensmittelpreise wie zum Besipiel im Vergleich zwischen 2007 und 2008 um mehr als 7%, Eier und Milch um 11%, Brot um 12% und Teigwaren um unglaubliche 44% steigen. Die Treibstoffpreise stiegen im selben Zeitraum um 25%. Mögliche Maßnahme gegen diese Punkte finden Sie auch untern dem allgemeinen Punkt Inflation.



Bei noch zu Zeiten vor der Inflation abgeschlossenen Verträgen verschiebt sich das wirtschaftliche Gleichgewicht. So wird generell der Schuldner besser gestellt, während sich die Position des Gläubigers verschlechtert. Das gilt zum Beispiel für Mieten, Unterhaltszahlungen, Renten- und Pensionsansprüche und Honorarforderungen aufgrund gesetzlich geregelter Honorarordnung wie bei Rechtsanwälten und Ärzten.



Einer der großen Profiteure der Inflation ist der Staat. Der Realwert seiner Verschuldung nimmt wegen der Inflation deutlich ab. Ein beliebtes Mittel zur Staatsentschuldung ist in neuerer Zeit die Währungsabwertung gegenüber z.B. dem US-Dollar, die letztendlich "Punktinflation" darstellt. Durch kalte Progression steigen außerdem die realen Steuereinnahmen. Die größten Verlierer sind Inhaber von Geldvermögen und festverzinslichen Wertpapieren wie Staats- oder Unternehmensanleihen. Diese Vermögen werden durch die Inflation entwertet.



Bei schwerer Inflation steigt auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, denn da das Geld ständig entwertet wird, will niemand es lange behalten. Kann nicht genug werthaltiges Sachkapital produziert werden, wird versucht, Wert in Devisen anzulegen. Die Entwertung des Geldes wird so beschleunigt.



Häufig gibt es nach der Inflation eine Währungsreform. Besonders schwere Inflationen mit monatlichen Wertverlusten von über 50% werden auch als Hyperinflationen bezeichnet. Hyperinflationen sind in der Geschichte schon mehrmals auch deshalb abgebrochen worden, weil selbst der Realwert des Papiers zum Drucken der Banknoten höher war als der Wert einer Banknote.





1.3. Beseitigung der Inflation



Eine Möglichkeit, Inflation zu stoppen, besteht darin, Preise und Gehälter staatlich zu binden. Ein Versuch dazu scheiterte in den 70er Jahren in den USA unter Präsident Richard Nixon. Viele Wissenschaftler halten Preisbindungen für sinnlos, sogar schädlich für eine Volkswirtschaft und den Grundsätzen einer Marktwirtschaft widersprechend. Ein früher Versuch, Preise am Klettern zu hindern, ist das Höchstpreisedikt des römischen Kaisers Diokletian.



Monetaristen, deren Überzeugungen momentan die Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken der Welt beeinflussen, versuchen, mit Hilfe der Geldmenge die Inflation zu steuern. Eine Senkung der umlaufenden Geldmenge würde etwa bedeuten, dass mit weniger verfügbares Geld die gleiche Anzahl von Produkten gekauft werden muss.



Dadurch sinkt der Preis, da der Wert des Geldes insgesamt steigt. Eine solche Maßnahme wäre, wenn die Geldmenge zu stark reduziert würde, deflationär und rezessiv. So sank während der Weltwirtschaftskrise in den USA die Geldmenge um 30 %. In den 1970er Jahren orientierten sich die Zentralbanken noch am Zins. Allerdings stellte sich heraus, dass die Zentralbanken nur den kurzfristigen Geldzins, nicht aber den langfristigen Kapitalzins beeinflussen konnten. Im Gegenteil stiegen die langfristigen Zinsen sogar. Milton Friedman zeigte die Ungeeignetheit des Zinses zur Geldmengensteuerung und empfahl statt dessen das Preisniveau. Heutige Zentralbanken versuchen deshalb, das Wachstum der Geldmenge dem Wachstum des Produktionspotentials anzugleichen. Um für die Wirtschaftssubjekte die wirtschaftliche Planung zu erleichtern, verkünden manche Zentralbanken auch Inflationszielwerte, d. h. sie kündigen eine Geldpolitik an, die das Ziel hat, die Inflation unterhalb eines bestimmten Zielwertes zu halten. Die EZB hat z.B. einen Zielwert von knapp unter 2 %. Probleme bereitet inzwischen zunehmend die Vermögenspreisinflation, die sich in spekulativen Blasen zeigen kann.



Eine andere früher durchgeführte, aber mit manchen Nachteilen verbundene Möglichkeit war die Golddeckung der Währung. Wenn Gold nicht unmittelbar Geld war, wurde der Wert des umlaufenden Papiergeldes in einem bestimmten Verhältnis durch Goldreserven bei den Banken gedeckt. Eine hundertprozentige Deckung war dabei nicht notwendig, es reichte ein kleineres Verhältnis, um unter normalen Umständen jederzeit Papiergeld in Gold auf Verlangen eintauschen zu können. 1971 gaben die USA unter Präsident Nixon offiziell die Goldeinlösungspflicht Dollar gegen Gold, die schon nur noch gegenüber staatlichen Zentralbanken bestanden hatte, auf. Dies war ein Teil des Endes des internationalen Währungssystems von Bretton Woods 1973. Bis dahin waren mittelbar alle Währungen noch an Gold gebunden, die Währungen an den US-Dollar, der US-Dollar an das Gold. Da nach dem Ende von Bretton Woods die Inflationsraten weltweit in die Höhe schnellten, gibt es immer wieder Überlegungen, ob zu diesem System zurückgekehrt werden sollte. Angesichts derzeit niedriger Inflationsraten wird dies allerdings weniger wegen der Inflationsgefahren, sondern mehr zur Eindämmung von Wechselkurs-Schwankungen gelegentlich angedacht.



Gestoppt wurden die hohen Inflationsraten der 70er Jahre, nachdem der Lohn- und Preisstopp unter Präsident Nixon erfolglos blieb, durch restriktive Geldpolitik, das heißt, das Geldangebot wurde verknappt und die Zinssätze sowohl am langen wie am kurzen Ende, die lang- als auch die kurzfristigen Zinssätze, schnellten zum Dekadenwechsel 70er auf 80er Jahre (Paradigmenwechsel vom Keynesianismus zum Neoliberalismus) in die Höhe. Dabei können die Zentralbanken die kurzfristigen Zinssätze recht unmittelbar beeinflussen, während die langfristigen Zinssätze nur mittelbar beeinflusst werden. Seit den 80er Jahren scheint das Gespenst der Inflation gebannt zu sein, doch sind seitdem die Zinssätze gemessen an der goldenen Regel der Akkumulation zu hoch, vor allem bei den langfristigen Zinssätzen. Zuvor während der keynesianischen Epoche, während der hohen Inflationsraten, waren die Zinssätze an dieser Regel gemessen zu niedrig gewesen. Eine sehr untergeordnete Rolle spielen freiwirtschaftliche Überlegungen zum Thema der Inflation, da sie von den meisten Ökonomen abgelehnt werden.
Quelle

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Re: NICHT in Gold investieren - Geld ausgeben, solange es was wert is

Beitrag von politikjoker am 27.05.12 2:03

Hier, warum Gold so alles andere, als eine sichere Investition ist:
Doch auch Gold schwankt stark wie wir gerade in den letzten Monaten mit zwischenzeitlichen Kursverlusten von fast 20 Prozent erleben durften. Und Gold wirft gar keine Rendite ab. Es kann deshalb nicht die einzig selig machende Geldanlage sein.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wo-ist-Anlegergeld-noch-sicher-article4960656.html
Daher mein Tip:
Edelmetalle aller Art: JA, Gold: NEIN.
Da Gold überall als "Geheimtipp" gehandelt wird, nutzen das natürlich auch Gangster-Banker aus und sorgen genau für solche Schwankungen.
So verdienen die ihr Geld...

Pharmazeutische Produkte sind übrigens auch eine Überlegung wert...


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