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Das ist wohl die Höhe von Grausamkeit.

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Das ist wohl die Höhe von Grausamkeit.

Beitrag von fidelio777 am 10.05.11 15:39

In einem Quartier in Luzern wollte ein Hausbesitzer Kinder fern halten von seinem Grundstück. Dies tat oder tut es mit einem Zaun der elektrisch geladen ist. Man spricht von 240 Watt. Beim Spielen der Nachbarskinder ist nun ein 8-jähriges Mädchen verletzt worden durch den Stromschlag.

Die betroffenen Familien haben Anzeige erstattet. Die Stadt Luzern hat sich vorgenommen den Besitzer des Grundstückes anzuklagen. Sieht nun von einer Anklage aber ab.

Ich weiss wirklich nicht, was in solchen kranken Köpfen vorgeht. Da liegt eindeutig eine Straftat vor und der wird nicht einmal geahndet. Das Rechtssystem ist echt Krank. Oder es hat zuviele Gutemenschen in den Gerichten.

Stromschläge gegen Kinder - Stadt klagt nicht


Mit einem Elektrodraht auf einem Spielplatzzaun wollten zwei Luzerner spielende Kinder fernhalten. Obwohl eine 8-Jährige nach einem Schlag ins Spital musste, will die Stadt die beiden nicht anzeigen.


In Luzern hatten zwei Anwohner dem örtlichen Nachwuchs den Krieg erklärt. Sie spannten einen Elektrodraht auf den Ballspielplatz im Quartier Rothen. Nachdem im März zum zweiten Mal ein Kind schmerzliche Erfahrungen mit dem Weidezaun machte und ins Spital musste, griff die Stadt Luzern ein. Der Draht wurde kurz darauf abmontiert, die Behörden prüften eine Klage gegen beiden Urheber. Nun ist klar: Der Stadt sind die Hände gebunden.

Die Abklärungen der Stadt haben ergeben, dass «keine ausreichenden Gründe für die Stadt als Klägerin vorliegen», sagt Daniel Deicher, Stabchef der Direktion für Umwelt, Verkehr und Sicherheit. Die Stadt könne weder wegen Sachbeschädigung noch Hausfriedensbruch gegen die Übeltäter vorgehen. Obwohl sich die beiden Täter bereits 2009 über eine Anordnung der Stadt hinweggesetzten und den Draht auf dem Zaun beliessen, kann die Stadt auch dieses Mal nicht mehr machen, als auf die Einsicht der beiden Anwohner hoffen. Stadträtin Ursula Stämmer habe mit den beiden Anwohnern den Kontakt gesucht, sagt Deichler. «Sie hat deutlich gesagt, dass sie das Vorgehen befremde.» Anders als 2009 kontrolliert die Stadt nun auch regelmässig, ob der Zaun auch wirklich stromfrei bleibt.

Vater prüft Klage

Die beiden Anwohner könnten allerdings für ihre Taten doch noch zur Rechenschaft gezogen werden. Nachdem die Stadt keine Anzeige erhebt, prüft nun der Vater des letzten Opfers mit seinem Anwalt eine Klage. «Sollten wir die Möglichkeit haben, werden wir die beiden Herren anzeigen», sagt Luis Colombo (Name geändert) gegenüber 20 Minuten Online. Seine achtjährige Tochter Sara berührte im März den Draht mit dem Kopf und knallte in der Folge vom zwei Meter hohen Zaun auf den Boden. Nach dem Schlag zitterte sie am ganzen Körper, hatte Kopfschmerzen, konnte kaum gehen und musste letztlich ins Spital.

Weidezäune können gefährlich sein

Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben sind Weidezäune nicht harmlos: Wie es in einem Infoblatt der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) heisst, können elektrische Zäune gerade für Kinder «gefährlich sein». So werde bei vielen neuen Geräten der Stromschlag durch einen kleineren Widerstand stärker. Der Widerstand wiederum wird durch Nässe oder Schweiss verkleinert. Kommt also ein schwitzendes Kind in Berührung mit dem Draht, steigt das Risiko für Herz- und Kreislaufstörungen. Gefahr droht vor allem, wenn der Zaun mit dem Kopf oder dem Nackenbereich berührt wird, wie es beim BUL handel. Alle bekannten Unfälle mit Weidezäunen seien auf die Berührung mit dem Kopf oder dem Nackenbereich zurück zu führen gewesen.

Quelle: http://www.20min.ch/news/mittelland/story/Stromschlaege-gegen-Kinder---Stadt-klagt-nicht-31432652

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Re: Das ist wohl die Höhe von Grausamkeit.

Beitrag von fidelio777 am 10.05.11 15:41

Bei diesem Hausbesitzer sollte man das ganze Haus mal unter Strom stellen, vielleicht kann er sich dann vorstellen wie es ist, wenn ein Stromschlag durch den ganzen Körper kommt.

Denke das dies ein Kinderhasser ist.

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