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Christoph Blocher will in den Ständerat

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Christoph Blocher will in den Ständerat

Beitrag von fidelio777 am 11.04.11 16:44

Der ehemalige Bundesrat der SVP Christoph Blocher stellt sich im Herbst für die Wahlen erneut zur Verfügung und zwar in die kleine Kammer - Ständerat - für den Kanton Zürich.

Es werden ihm zwar wenige Chancen gegeben, aber für den Nationalrat sollte es ihm reichen, meinen viele Politologen.

Ich bin echt froh, dass er sich wieder wählen lässt. So kommt wenigstens einer in die Politik zurück der kein Blatt vor dem Mund hat. Der sagt was es zu sagen gibt.


Wer zieht gegen Blocher in den «Krieg»?


Der Sturm auf den Ständerat akzentuiert sich in der Zürcher SVP-Kandidatur: Niemand Geringerer als der Parteiübervater Christoph Blocher steigt hier in den Ring – er zieht nach eigenen Worten gar «in den Krieg». Fragt sich, gegen wen. Neben den bisherigen Verena Diener (Grünliberale) und Felix Gutzwiller (FDP) kandidieren mindestens zwei weitere, Balthasar Glättli oder Bastien Girod von den Grünen, sowie ein SP-Vertreter.

Bis Ende Monat evaluiert die SP Kanton Zürich den geeigneten Kandidaten, Mitte Mai wird die Kandidatur bekannt gegeben. «Durch die Kandidatur von Christoph Blocher wird es eine viel grössere Materialschlacht und Medienaufmerksamkeit geben», sagt Präsident Stefan Feldmann. Entsprechend wichtig sei die Auswahl des Gegenkandidaten. Er sollte laut Feldmann bekannt sein, rhetorisch beschlagen, politisch sattelfest und charismatisch. Das Alter sei «nicht entscheidend», wobei es jemand, der kurz vor der Pensionierung stehe, schon schwerer habe.

Lieblingskandidat Markus Notter

Infrage kommen die amtierenden Nationalräte sowie ehemalige oder abtretende Polit-Schwergewichte. Allen voran wird der zurücktretende Regierungsrat Markus Notter als Lieblingskandidat gehandelt. Er hätte die Vorzüge, die ihn nicht nur als Kandidaten, sondern auch als Ständerat selber prädestinieren würden: überparteiliche Akzeptanz, hoher Bekanntheitsgrad, schlagfertige Rhetorik, gepflegter Politstil.

Ob Notter zur Verfügung steht, ist die andere Frage. Er hatte seine Rücktrittsankündigung mit der Aussage verknüpft, kein politisches Amt mehr anzustreben. «Man muss ihn überzeugen», sagt SP-Nationalrat Andreas Gross auf Anfrage von DerBund.ch/Newsnetz. Seiner Ansicht nach führt kein Weg an Notter vorbei. Auch er selber hätte sich eine Kandidatur vorstellen können, doch die Partei wolle lieber jemand anderen: «Ich bin der SP zu transnational, zu proeuropäisch.»

Bleiben Fehr, Jositsch und Galladé

Auch Nationalrätin Anita Thanei winkt ab. Eine Ständeratskandidatur komme für sie nicht infrage. Christine Goll tritt per Ende dieser Legislatur zurück und scheidet daher aus dem Kandidatenkarussell aus. Bleiben Jacqueline Fehr, Daniel Jositsch und Chantal Galladé, die sich für eine Kandidatur eignen würden: Fehr als ehemalige Bundesratskandidatin und langjährige Parlamentarierin, Jositsch hat 2009 gegen SVP-Kandidat Ernst Stocker einen spannenden Wahlkampf um den Regierungssitz geführt und an der Urne etliche Panaschierstimmen geholt, Galladé ist 2007 gegen Ueli Maurer und Verena Diener im Ständeratswahlkampf angetreten und hat im ersten Wahlgang mehr Stimmen als Diener erzielt. Fehr und Jositsch äussern sich nicht zur Frage, ob sie kandidieren wollen: «kein Kommentar». Galladé sagt: «Ich will Ständerätin werden, deshalb habe ich schon einmal kandidiert. Ob jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Kandidatur ist, lasse ich offen.»

Sollten alle Partei-Aushängeschilder absagen, bleibt der SP noch die Möglichkeit, auf weniger bekannte, aber vielversprechende jüngere Politiker zu setzen. So werden zum Beispiel die Kantonsräte Martin Naef oder Raphael Golta als mögliche Kandidaten gehandelt. Naef hatte sich als Präsident der SP Zürich einen Namen gemacht, Golta ist Fraktionschef im Zürcher Parlament.

SP Schweiz redet erstmals mit

Jedenfalls hat der Wahlkampf um Ständeratssitze auch bei der SP eine gewisse Priorität erlangt. Erstmals arbeiten die Berner und die Zürcher Kantonalparteien im Hinblick auf die Ständeratskandidaturen eng mit der Parteileitung der SP Schweiz zusammen. «Der Ständerat ist auch für uns zentral, wir wollen in beiden Räten zulegen», sagt Generalsekretär Thomas Christen.

Einen blossen «Showauftritt, wie diesen die SVP veranstaltete», plane die SP nicht (siehe Box). Aber bereits heute sei klar, dass die SP noch nie mit derart vielen so starken Kandidaturen angetreten sei, sagt Christen. Neben den nominierten neuen Kandidaten Pascale Bruderer (Aargau), Paul Rechsteiner (St. Gallen), Stéphane Rossini (Wallis) und Edith Graf-Litscher (Thurgau) würden in den nächsten Monaten zahlreiche weitere Kandidaten gekürt. Im Kanton Bern überlegt sich Ursula Wyss, ein weiteres Mal für den Ständerat zu kandidieren, nachdem sie im Februar die FDP-Nationalrätin Christa Markwalder überflügelt hat.
(DerBund.ch/Newsnetz)

Quelle: http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Wer-zieht-gegen-Blocher-in-den-Krieg/story/22725010

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Re: Christoph Blocher will in den Ständerat

Beitrag von politikjoker am 11.04.11 18:19

Naaaa, neeeeetttttttt!!
Naaa, neeeeet schon wieder ein "Bruderkrieg" ums Schaufale im Polit-Sandkasten 107 devil
Ausgerechnet jene drei SVP-Ständeräte, die erneut zu den Wahlen antreten, gehen auf Distanz zur Wahlkampfstrategie von Christoph Blocher. Der Glarner This Jenny, der Schwyzer Alex Kuprecht und der Schaffhauser Hannes Germann halten nichts davon, sich in einen nationalen Ständeratswahlkampf ihrer Partei einzufügen, wie sie der «NZZ am Sonntag» erklärten.
http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/nach-kampfkandidatur-svp-staenderaete-greifen-blocher-an-106964587

*neeeeiiinnnnnn, ihr Narren!!!!!!*
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Re: Christoph Blocher will in den Ständerat

Beitrag von fidelio777 am 15.04.11 16:11

Es musste ja so kommen. Die Neider stehen überall schnell zur Seite.

Die beiden sind ja nicht so Populär wie der Herr Blocher selbst. Deshalb haben die was dagegen, dass er wieder Kandietiert. Es ist im Grunde genommen eine Schande, dass sich die Herren auf solches einlassen müssen.

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Re: Christoph Blocher will in den Ständerat

Beitrag von politikjoker am 16.04.11 4:07

"Die Dummheit der LINKEN wird sehr oft nur mehr von der Tollpatischigkeit der Rechten übertroffen."


devil *das darf doch alles nimmer wahr sein!!* devil
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Re: Christoph Blocher will in den Ständerat

Beitrag von fidelio777 am 18.04.11 13:56

Doch, doch, es scheint wahr zu sein.

Dabei sollten die beiden froh sein, dass sich der Herr Blocher aufstellen lässt. Die beiden haben ja eh nicht viel zu sagen, weil sie fast niemand kennt. Die sollten lieber einmal auf das hören, was im Volk gemunkelt und geredet wird.

Nein, stattdessen haut man auf einen Parrteikollegen ein. Reiner neid, sowas.

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Re: Christoph Blocher will in den Ständerat

Beitrag von politikjoker am 18.04.11 22:40

*Hat einfach keinen Schimmer, wie er seinen Zorn über diese kindische Dummheit von erwachsenen POlitikern in Worte fassen soll!

Das darf doch alles nicht wahr sein!!

Statt ihre Kräfte alle zu bündeln, befetzen die sich in der öffentlichen Sandkiste wegen persönlicher Eitelkeiten!*

Und weit und breit keiner, der die dummen xxl Kinder zur Ruhe und Disziplin FOTZT!! *fauch!*


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Re: Christoph Blocher will in den Ständerat

Beitrag von fidelio777 am 20.04.11 8:10

Schau am Ende wird wohl der Wähler entscheiden, wer in das Parlament kommt oder nicht. Nur ist sich mancher Wähler nicht bewusst, was er überhaupt wählen soll. Die lassen sich doch alle einlullen.

Ich bin da mal gespannt, was da kommt im Herbst. Ich hoffe nur, dass es der Blocher noch einmal schafft.

Nun stellt sich sogar noch ein ehemaliger Skistar auf für die Nationalratswahlen für die SVP. Der könnte noch einigen Zündstoff bringen.


"Ich stinke lieber äusserlich als innerlich"


Ex-Skiprofi Paul Accola hat die Katze aus dem Sack gelassen: Er kandidiert im Herbst auf einer SVP-Liste für den Nationalrat. Grosse Chancen rechnet er sich aber nicht aus.

Der Lärm im Hintergrund ist so gross, dass man den ehemaligen Skirennfahrer und Bauunternehmer Paul Accola am Telefon kaum versteht: Er sei gerade dabei, Holz auf seinen Transporter aufzuladen. «Ein grosses Highlight», wie er sagt. Womöglich muss er seine geliebte Tätigkeit allerdings schon bald zurückstecken – wie heute bekannt wurde, wird sich Accola auf die Fünfer-Liste der SVP International im Kanton Graubünden setzen lassen.

Lange wurde über eine Kandidatur des Ex-Gesamtweltcupsiegers gerätselt, Accolas Besuche im Bundeshaus und an der Albisgüetli-Tagung nährten die Spekulationen zusätzlich. Er selbst gab sich während Monaten bedeckt, doch heute sagt er: «Der Entscheid ist eigentlich schon vor längerer Zeit gefallen, da brauchte es gar keinen Druck von der Parteispitze. Ich musste nur noch einige bürokratische Hürden aus dem Weg räumen.»

Gemäss Partei-Communiqué will die SVP mit ihrer «Internationalen Liste» die Bedeutung der «Fünften Schweiz» sowie deren Anliegen und Interessen im Wahlkampf hervorheben. Seinen Platz auf ausgerechnet jener Liste legitimiert Accola dadurch, dass er während seiner Weltcup-Zeit «in der Welt herumgekommen» sei und mit vielen Botschaftern und Auslandschweizern gesprochen habe. Angesichts dieser Argumentation liegt allerdings die Vermutung nahe, dass sich die SVP schlicht seine Bekanntheit zu Nutzen machen will, um eine sonst chancenlose Liste voranzutreiben.

Wahl wäre «Riesenüberraschung»

Seine Wahlchancen schätzt Accola als gering ein. Ein allfälliger Ruf nach Bern wäre eine «Riesenüberraschung», er wäre laut eigener Aussage auch nicht enttäuscht bei einer Nichtwahl. Einen politischen Plan B hat er nämlich schon im Köcher: «Ich könnte mir durchaus vorstellen, als Kandidat bei Gemeinde- oder Kantonsratswahlen anzutreten», so der passionierte Baggerfahrer.
Als wollte er seine Hemdsärmligkeit unter Beweis stellen, pflegt Accola auch bei öffentlichen Anlässen in einfachen Pullovern aufzutreten. Den ihm eigenen Stil will er auch bei einer möglichen Polit-Karriere weiter pflegen: «Ich stinke lieber äusserlich als innerlich», sagt er – und wendet sich wieder seinen schweren Baumaschinen zu.

Die «internationale» Liste der SVP

Die SVP International tritt nach eigenen Angaben bei den Nationalratswahlen im Herbst in mehreren Kantonen mit eigenen Listen an. Das Aushängeschild in Graubünden ist Ex-Skiprofi Paul Accola. Er ist allerdings nicht der einzige ehemalige Skirennfahrer auf der Bündner Liste. Der zweite heisst Willi Forrer. Der 75-Jährige lebt in Klosters-Dorf. Er gewann in den 1960-er Jahren drei Schweizer Meistertitel und 21 internationale Skirennen.

Weiter auf der Liste figurieren Peter Telli, Corina Hemmi-Pleisch und Hansjürg Lippuner. Die Nationalratskandidatin und die vier Nationalratskandidaten haben laut der SVP jahrelang im Ausland gelebt oder gearbeitet und die Schweiz als «freiwillige Botschafter» vertreten.

(fum/sda)

Quelle: http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/-Ich-stinke-lieber-aeusserlich-als-innerlich--27799672

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