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Welches Atomkraftwerk vergeht eher im Super Gau: Krsko oder Isar 1 ?

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Welches Atomkraftwerk vergeht eher im Super Gau: Krsko oder Isar 1 ?

Beitrag von politikjoker am 26.03.11 23:47

Die gruslige Wetten können losgehen! affraid
*abgestumpfte und hilflose Geste*
117 Tage lang ist das Atomkraftwerk von Krško ohne Störfälle betrieben worden. Am Mittwoch kam es aber, wie berichtet, zu einer riskanten Notabschaltung, weil die Stromversorgung gefährdet war. Das ist nicht das erste Mal, dass der Reaktor nahe der Kärntner Grenze ausfällt. Schon 2004 und 2008 gab es europaweiten Alarm!Am Mittwoch um 10.30 Uhr ist das passiert, wovor sich Manager Janec Krajnc im "Krone"- Interview (siehe Infobox) noch gefürchtet hatte: Wegen eines technischen Fehlers schaltete sich der Reaktor automatisch ab – Grund war der Ausfall einer 380- kV- Leitung im Umspannwerk vor dem Kühlturm. "Es gibt aber keine Auswirkungen auf die Umwelt. Sobald alle Systeme gecheckt sind, wird der Reaktor wieder hochgefahren", erklärt Ida Novak- Jerele, Sprecherin für das Atomkraftwerk.
Doch ganz so simpel war die Panne nicht: Denn wenn die Stromversorgung nicht einwandfrei funktioniert, gerät der Kühlkreislauf in Gefahr – und nur die Kühlflüssigkeit ist es, die im Reaktor selbst sicherstellt, dass es zu einer kontrollierten Kernspaltung, aber keiner unbeherrschbaren Kernschmelze kommt! Auch die slowenische Behörde für Kernkraftsicherheit hat den Ernst der Lage erkannt. Die Wartungsarbeiten am Donnerstag wurden von ihr überwacht.
Krško ist pannenanfällig, wenngleich bisher zum Glück alles glimpflich abgelaufen ist: 2004 gab es einen Notstopp wegen eines Defekts im Kontrollsystem, 2008 ein Leck im äußeren Kühlkreislauf. Trotzdem meint Chef Krajnc, eines der weltweit sichersten AKW zu betreiben.
http://www.krone.at/Kaernten/Pannenserie_im_Kraftwerk_Krsko_-_immer_wieder_Alarm-Technische_Probleme-Story-252757
VS
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politikjoker
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Re: Welches Atomkraftwerk vergeht eher im Super Gau: Krsko oder Isar 1 ?

Beitrag von politikjoker am 26.03.11 23:51

Panne beim Herunterfahren von Isar I
In dem Brunsbüttel und Krümmel ähnlichen Reaktor sank angeblich der Kühlwasserpegel im Druckbehälter
In der letzten Woche wurden anlässlich der Reaktorkatastrophe in Fukushima mehrere deutsche Atomkraftwerke vorläufig [local] abgeschaltet, die als relativ unsicher und besonders von der Laufzeitverlängerung begünstigt galten. Unter ihnen befand sich auch der bayerische Meiler Isar I - eine Anlage, deren Name Assoziationen mit einer beliebten [extern] Polizeiserie aus den 1960er Jahren weckt.
Dass es in dem Kraftwerk (das zusammen mit den umstrittenen Reaktoren [local] Philippsburg I, [local] Brunsbüttel und [local] Krümmel zu den Siedewasserreaktoren der [extern] Baureihe 69 zählt) allerdings nicht ganz so vertrauenswürdig zugehen könnte wie in der Fernsehserie, darauf deuten Vorwürfe hin, die die Ärzteorganisation [extern] International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW) erhebt. Danach sank beim Herunterfahren des Reaktors der Kühlwasserpegel im Druckbehälter, was ein "Schutzsignal" auslöste, das wiederum eine Schnellabschaltung in Gang setzte. Die Isar-I-Betreiberfirma Eon wollte sich gegenüber Telepolis nicht zu diesen Vorwürfen äußern.
Die Mediziner kritisieren unter anderem, dass "die Ursache für den Füllstandsabfall im Kern [...] bislang verschwiegen" würde. Die Öffentlichkeit, so IPPNW-Sprecher Henrik Paulitz, habe aber "einen Anspruch darauf, umgehend zu erfahren, warum Atomkraftwerksbetreiber in Deutschland noch nicht einmal dazu in der Lage sind, ein Atomkraftwerk stillzulegen, ohne den Reaktorschutz auszulösen und ein Sicherheitssystem in Anspruch zu nehmen".

Der Vorfall beim Herunterfahren ist allerdings nicht das Einzige, was die IPPNW an Isar I stört. Der Organisation zufolge ist der Reaktorbehälter der Baulinie 69 eine "gefährliche Fehlkonstruktion" die nicht einmal den "Anforderungen der österreichischen Dampfkesselverordnung" standhalte. Auch eine Studie der [extern] Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) kam 2006 zu dem Ergebnis, dass aufgrund der Sicherheitsmängel dieses Typs das Risiko einer großflächigen Verstrahlung im Kernschmelzfall bei über 50 Prozent liegt.

Diese Kritik, die eher konkret-technischer als grundsätzlich-atomkraftskeptischer Natur ist, kennt auch der Politik. Unter anderem deshalb meinte Ministerpräsident Horst Seehofer am Dienstag, er halte es für wahrscheinlich, dass Isar I nach der politisch verordneten Zwangspause nicht mehr ans Netz geht. Darüber hinaus warnte der CSU-Parteichef, es gebe nicht nur unter Energiemanagern, sondern auch in der Koalition Kräfte, die Atomkraftwerke wieder anschalten wollten, wenn die Landtagswahlen vorbei sind und der Super-Gau in Fukushima ausbleibt. Eine solche Rückkehr zu den alten Verhältnissen sei mit ihm jedoch nicht zu machen.

Wen Seehofer in seiner Warnung unter anderem gemeint haben könnte, wurde gestern bekannt, als die [local] Süddeutsche Zeitung Auszüge aus einem Sitzungsprotokoll veröffentlichte, in dem Wirtschaftsminister Rainer Brüderle mit der Äußerung zitiert wird, dass es das Kernkraftmoratorium deshalb gebe, weil "angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen Druck auf der Politik laste und die Entscheidungen daher nicht immer rational" seien.

Er, so soll der Wirtschaftsminister auf einer Versammlung des [extern] Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) am 14. März gesagt haben, sei jedoch weiter ein Befürworter der Atomkraftnutzung und werde darauf achten, dass Industriezweige, die viel Strom verbrauchen, auch zukünftig in Deutschland produzieren können. [extern] BDI-Hauptgeschäftsführer [extern] Werner Schnappauf ließ daraufhin verlautbaren, die Worte des Bundeswirtschaftsministers seien aufgrund von "Protokollfehlern" falsch wiedergegeben worden. Dazu, was Brüderle nach Erinnerung des BDI konkret sagte, wollte man sich beim BDI aber nicht weiter äußern, weil es sich um eine "vertrauliche Sitzung" gehandelt habe. Eine Anfrage an das Wirtschaftsministerium blieb bis zum Abend unbeantwortet.
Quelle

Gruslig übrigens: Orf weiß scheinbar eher nix davon - und auch sonst scheinbar keine unserer Medien... affraid affraid
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politikjoker
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Re: Welches Atomkraftwerk vergeht eher im Super Gau: Krsko oder Isar 1 ?

Beitrag von politikjoker am 26.03.11 23:55

Gruseln wir uns doch gleich weiter!!!
Störfälle in deutschen AKW
4000-mal Alarm
..aber gleich so richtig!!!
Die Bundesregierung will alte AKW vom Netz nehmen. Wie sicher sind die deutschen Atommeiler überhaupt? Jeder Betreiber muss Probleme an das Bundesamt für Strahlenschutz melden. In den vergangenen 30 Jahren gab es mehr als 4000 Störfälle - ein Überblick.Hamburg - In Japan explodieren zwei Kernkraftwerke, und in Deutschland wird die Kritik an der Atomtechnologie wieder laut. Sind die hiesigen Meiler überhaupt sicher? Diese Frage stellen sich Bevölkerung, Umweltschützer und Politiker.

Der wohl schwerste Vorfall in Deutschland ist rund zehn Jahre her. Im Dezember 2001 meldete das Atomkraftwerk Brunsbüttel in Schleswig-Holstein eine Wasserstoffexplosion. Drei Meter Rohrleitung wurden zerfetzt - direkt am Herzen des Reaktors. Atomexperten zufolge gehört der Zwischenfall zu den schlimmsten in der deutschen AKW-Geschichte. Region und Betreiber kamen glimpflich davon. Doch auch in den Jahren nach der Wasserstoffexplosion meldete der zweitälteste Reaktor Deutschlands immer wieder Schäden und Störungen.

Bisher bestand die schwarz-gelbe Regierung stets darauf, dass die deutschen Meiler sicher seien. Die Katastrophe in Japan scheint zu einem Umdenken zu führen. Denn schon am Montagnachmittag wurden Fakten geschaffen: Das seit rund 35 Jahren laufende AKW Neckarwestheim 1 wird vom Netz genommen. Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) will zudem das umstrittene Kernkraftwerk Isar I abschalten. In Deutschland müssen alle Störfälle dem Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter gemeldet werden. Dazu gehören sicherheitsrelevante Unfälle oder auch Messungen über erhöhte Strahlenwerte auf dem Gelände der Reaktoren. Die Behörde stuft jede Meldung nach Gefährlichkeit ein. Allein für 2009 hat die Stelle 27 Störfälle gezählt. Alle Fälle wurden in der Kategorie N eingestuft und für unbedenklich erklärt.

Größere Unfälle in den Kraftwerken Deutschlands blieben bisher aus. Die Sicherheitsstandards, so beteuern die Betreiber, seien enorm hoch, der technische Zustand der Meiler - zumindest was die neueren Modelle betrifft - gehöre zu den besten weltweit.

Probleme gab es dennoch. Seit ihrer Inbetriebnahme kommen die 17 noch laufenden deutschen Kernkraftwerke insgesamt auf über 4000 Störfälle, die meisten ereigneten sich in den älteren Meilern. Eine Übersicht über die wichtigsten Vorfälle aus über 30 Jahren deutscher AKW-Geschichte:

Biblis A, seit 1975 in Betrieb

Das Kraftwerk in Hessen gehört zu den ältesten in Deutschland. 1979, vier Jahre nach Inbetriebnahme, werden Probleme an der Kühlmitteldruckregelung gemeldet. 1980 messen Experten erhöhte Werte von radioaktivem Jod 131. 2009 gibt es vor allem Probleme beim Löschsystem und bei verschiedenen Kühlpumpen. Für Biblis A und B wurden seit Inbetriebnahme über 830 Störfälle gemeldet. Nun soll der Atommeiler nach Angaben der hessischen Landesregierung im Juni für zunächst acht Monate vom Netz gehen. Geplant seien Revisionsarbeiten, sagte Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) in Wiesbaden.

+++

Neckarwestheim 1, seit 1976 in Betrieb

1980 muss der Reaktor kurzfristig abgeschaltet werden, da es Probleme mit der Kühlmittelpumpe und beim Speisewasser gibt. 1997 stellen Techniker fest, dass die Füllstandsollwerte in den Flutbehältern deutlich unterschritten sind. 2009 wird gemeldet, dass die Notstromversorgung teilweise beeinträchtigt ist. Die Reaktoren Neckarwestheim 1 und 2 registrierten seit Inbetriebnahme über 500 Störfälle. Am Montag kündigte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) an, das Kraftwerk vom Netz zu nehmen.

+++

Brunsbüttel, seit 1977 in Betrieb

Das Kraftwerk Brunsbüttel in Schleswig-Holstein gehört zu den ältesten Atommeilern in Deutschland. 1978 - ein Jahr nach Inbetriebnahme - entweicht durch ein Leck radioaktiver Dampf. 1989 werden bei einer Prüfung Risse an Rohren des Kühlsystems entdeckt. Ende 2001 zerfetzt eine Wasserstoffexplosion rund drei Meter Rohrleitung. Der Vorfall ist nach Einschätzung von Atomexperten einer der gravierendsten in der Geschichte der deutschen AKW. Seit der Meiler am Netz ist wurden über 450 Störfälle gemeldet.

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Biblis B, seit 1977 in Betrieb

1997 fallen zwei nukleare Nebenkühlwasserpumpen durch Überflutung aus. 2002 und 2004 melden die Betreiber Ausfälle bei der Notstromversorgung. Gemeinsam mit Biblis A liegt die Störbilanz des Kraftwerks bei über 830 Fällen seit Inbetriebnahme.

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Unterweser, seit 1979 in Betrieb

1986 werden radioaktive Stoffe innerhalb der Anlage freigesetzt. Die Ursache für den technischen Fehler ist nicht vollständig geklärt. 1998 stellen Techniker fest, dass der Reaktor nach einer Reparatur mit gesperrten Sicherheitsventilen an einer Hauptdampfleitung wieder in Betrieb gegangen ist. 2006 fällt nach Überflutung eine Nebenkühlpumpe aus. Seit 1979 wurden insgesamt 330 Störfälle gemeldet.

+++

Isar I, seit 1979 in Betrieb

1998 werden Schäden an den Brennelementen gemeldet. Ein Jahr später kommt es bei einem Probelauf zu Störungen an der Kraftstoffversorgung eines Notstromdieselaggregats. Auch 2009 macht der Generatorschalter am Notstromdiesel Probleme. Die Reaktoren Isar 1 und 2 veröffentlichen seit Inbetriebnahme nahezu 350 Störfälle. CSU-Kreisen zufolge will Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) das Kraftwerk in Kürze vom Netz nehmen.

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Philippsburg 1, seit 1980 in Betrieb

1983 entweicht radioaktives Jod-131, da Brennelemente defekt sind. 2001 bleibt der Reaktor in Betrieb, obwohl das Notkühlsystem nicht funktionsfähig ist. 2009 meldet Betreiber EnBW Probleme am Nebenkühlwassersystem und bei der Versorgung durch Notstromdieselaggregate. Philippsburg 1 und 2 registrierten seit Inbetriebnahme über 500 Störfälle.

+++

Grafenrheinfeld, seit 1982 in Betrieb

1997 melden die Techniker ein Leck an einem Wärmetauscherrohr eines Zwischenkühlers. Auch 2009 berichtet Betreiber E.ON von Pannen bei der Notstromversorgung am Kraftwerk. Seit 1982 wurden über 200 Störfälle gemeldet.

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Krümmel, seit 1984 in Betrieb

2007 macht Krümmel zum ersten Mal Schlagzeilen: Ein Trafo brennt und verursacht etliche Folgeschäden. Die Betreiber Vattenfall und E.on melden Risse an der Steuerleitung eines Sicherheits- und Entlastungsventils sowie Brennstabschäden. 2009 löst ein Kurzschluss die Reaktorschnellabschaltung aus. Seit 1984 wurden über 300 Störfälle gemeldet.

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Gundremmingen B, seit 1984 in Betrieb

1986 wird der Reaktor kurzfristig abgeschaltet, weil die Turbinenstellventile fälschlicherweise geöffnet wurden. 2005 stellen Techniker Schäden an Teilen der Brennelemente fest. Das AKW ist seit 1984 am Netz. Seitdem wurden im B und C-Trakt der Anlage zusammen über 200 Störfälle gemeldet.

+++

Grohnde, seit 1985 in Betrieb

Bereits 1990 werden Schäden an Brennelementen festgestellt. 1993 meldet der Betreiber Fehler in der Sicherheitstechnik. 2009 werden Berichte über Spannungsausfälle oder fehlerhafte Warnsignale im Reaktorschutzsystem bekannt. Seit 1985 wurden über 200 Störfälle bekannt.

+++

Gundremmingen C, seit 1985 in Betrieb

Ein Riss in einer Schweißnaht sorgt 1995 für Probleme im Kraftwerk. Vor allem das Nachkühlsystem ist betroffen. 2009 muss der Reaktor kurzfristig abgeschaltet werden, weil der Füllstand im Reaktordruckbehälter zu hoch ist. Aus Gundremmingen in Bayern gingen seit Mitte der 1980er Jahre über 200 Störfälle beim Bundesamt für Strahlenschutz ein.

+++

Philippsburg II, seit 1985 in Betrieb

1998 finden Techniker heraus, dass die Pumpen im nuklearen Nachwärmeabfuhrsystem unzureichend gegen Überhitzung sind. 2000 muss der Reaktor abgeschaltet werden, da Sicherheitskomponenten im Kühlsystem gestört sind. Aus beiden Kraftwerken in Philippsburg wurden seit Inbetriebnahme über 500 Störfälle gemeldet.

+++

Brokdorf, seit 1986 in Betrieb

Das AKW Brokdorf ist seit 1986 in Betrieb. 1993 kommt es zu einem größeren Zwischenfall. Die Anlage muss abgeschaltet werden, weil aus einem Reinigungssystem Schwefelsäure in einen der Kühlkreisläufe fließt. 1995 werden undichte Brennelemente entdeckt. Insgesamt meldet Brokdorf über 200 Störfälle seit Inbetriebnahme.

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Isar II, seit 1988 in Betrieb

1989 muss der Reaktor abgeschaltet werden, da die Hauptspeisewasserpumpe ausfällt. 2002 werden Schäden am Leistungsschalter einer Zwischenkühlwasserpumpe entdeckt. Gemeinsam mit dem Reaktor Isar I meldet die Anlage seit Inbetriebnahme nahezu 350 Störfälle.

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Emsland, seit 1988 in Betrieb

2000 fällt das System für Löschwasser aus. Neun Jahre später muss der Reaktor kurzfristig abgeschaltet werden, da die Blockeinspeisung ausfällt. Die Betreiber haben seit Inbetriebnahme rund 120 Schäden an das Bundesamt für Strahlenschutz weitergegeben.

+++

Neckarwestheim 2, seit 1989 in Betrieb

1991 meldet der Betreiber Schäden an den Abstandhaltern der Brennelemente. 2004 wird das Deionatsystem überstrapaziert. Radioaktivität wird dadurch in geringen Mengen freigesetzt. 2009 machen den Betreibern vor allem Probleme mit der Notkühlung oder Korrosionsbefunde an Steuerelementen zu schaffen
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