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Neues Jahr, neue Steuern & ANGST vor der Zukunft für alle Österreicher

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Neues Jahr, neue Steuern & ANGST vor der Zukunft für alle Österreicher

Beitrag von politikjoker am 01.01.11 19:56

Tja...
Hoffte ich noch vor ein paar Stunden (!), daß das neue Jahr würde etwas rosiger werden, so sind diese leisen Hoffnungen bereits jetzt zerschlagen.
(In Wien gehts scheinbar noch mehr "rund", als je zuvor: Ca. jede 2. Meldung hatte was mit Verbrechen zu tun affraid => das kann 2011 ja noch sehr heiter werden!)

Viel mehr wird unsere Wirtschaft nochmal per aller möglichen Erhöhungen unter Druck gesetzt.
Am schlimmsten per Treibstofferhöhung, was ja schon beim letzten Mal eine grauenhafte Kettenreaktion ausgelöst hat, die viel, viel unserer Wirtschaftsleistung vernichtet hat.
Bsp.:
Höhere Treibstoffpreise = höhere Transportpreise -> höhere Kosten überall vom Postweg bis zur tägichen Fahrt zur Arbeit -> Kosteneinsparung durch Jobabbau -> weniger Geld zur Verfügung -> sparen überall -> weniger Umsatz für alle -> Kosteneinsparung durch Jobabbau -> andere erhöhen Preise -> machen weniger Umsatz, weil sich das weniger leisten können -> Kosteneinsparung...

Dazu sind Treibstoffpreise noch der offizielle Inflationstreiber
..denn jetzt schon ist der Treibstoff und dessen Erhöhung ein wesentlicher Treiber der Inflation.
http://www.finanz-journal.at/inflation-september-treibstoff-und-wohnen/
D.h. eigentlich hätte "nur" die Erhöhung der Treibstoffpreise per Steuer schon "gereicht", daß man Angst haben darf um die eigene Existenz, da schon allein DAS vielen Firmen 2011 "den Rest geben" wird. devil

Aber noch viel mehr wird erhöht sowie niederträchtigst Familie, Pflegebedürftigen usw. weggenommen oder gestrichen.

Gleichzeitig wird bei der Justiz gespart, was natürlich die Verbrecher noch mal so richtig freuen wird! devil

Flüge werden besteuert und damit der Tourismus, der eh schon seit Jahren "hängt" noch mal schwer getroffen.
Klar, könnte die eigenen Leute auch vermehrt bei uns urlauben lassen...aber die Fremden kommen dann meiner Meinung nach weniger gern zu uns.
Und ich schätze mal, die machen mehr aus, als die eigenen Leute... 95

Und natürlich: Asylanten bzw. Asylwesen läuft weiter auf vollen Touren und wird wohl auch 2011 (aus Sicht des Wutbürgers völlig sinnlos) Million um Million verbrennen. devil
http://www.forum-politik.at/t2436-asylanten-der-luxusurlaub-ist-nicht-genugstaatliche-kosten-eines-asylanten-nachgerechnet


*GOTT steh uns bei - die Politik tuts jedenfalls nicht!!*
zitter zitter
Politik Joker

P.S.: Quelle mit allem Wahnsinn:
Was das neue Jahr bringt
Weniger Geld für Familien, höhere Steuern auf Sprit, Zigaretten, Flüge und Aktiengewinne sowie härtere Strafen für Steuersünder
Neues Jahr, neue Gesetze. Der KURIER bietet einen Überblick über die wichtigsten Änderungen und Neuregelungen im kommenden Jahr.

Für Familien gibt es weniger Geld vom Staat. Anspruch auf Familienbeihilfe hat man ab Juli statt bisher bis zum 26. nur mehr bis zum 24. Geburtstag. In Ausnahmefällen wird sie ein Jahr länger gezahlt - das gilt für Mütter und Schwangere, Präsenz- und Zivildiener, Absolventen des freiwilligen sozialen Jahres und Leute, deren Studium mindestens zehn Semester dauert (z. B. Medizin).
Statt der 13. Familienbeihilfe, die erst 2008 eingeführt worden ist, gibt es künftig nur mehr ein Schulstartgeld von 100 Euro für die 6- bis 15-Jährigen. Der Mehrkindzuschlag ab dem dritten Kind wird von 36,40 auf 20 Euro reduziert. Abgeschafft wird der Alleinverdiener-Absetzbetrag für Paare, die keine Kinder (mehr) zu betreuen haben. Ausnahme: Pensionisten-Ehepaare, deren Bezüge unter 1155 Euro brutto liegen.

Beamte können künftig einen Papa-Monat in Anspruch nehmen. Väter im öffentlichen Dienst haben die Möglichkeit, sich nach der Geburt bis zu vier Wochen ohne Bezahlung freistellen zu lassen.Mit Jahreswechsel ist das Postmonopol Geschichte, der klassische Brief wird für den Wettbewerb geöffnet. Vorerst ist die Konkurrenz allerdings eher theoretisch: Die Post hat bis 2013 noch exklusiven Zugang zu den Postfachanlagen in Wohnhaussiedlungen. Bis Jahresende soll es rund 100 zusätzliche Postpartner geben, damit wäre die 2000er-Marke erreicht. Die Zahl der Postämter soll auf rund 500 sinken.

Wegen der Erhöhung der Tabaksteuer werden Zigaretten im neuen Jahr um 15 bis 20 Cent pro Packung teurer; ab Juli steht noch einmal eine Preiserhöhung von 5 bis 10 Cent an. Die Regierung rechnet mit Mehreinnahmen von 100 Millionen Euro 2011 und 150 Millionen im Jahr 2012.
Dafür fällt die 200-Stück-Regelung beim Import: Innerhalb der EU dürfen wieder 800 Zigaretten (vier Stangen) eingeführt werden.

Fliegen wird teurer: Die Flugticketsteuer gilt für Ticketkäufe ab 1. Jänner und Flüge ab 1. April. Sie beträgt auf Kurzstrecken 8 Euro, auf Mittelstrecken 20 Euro und auf Langstrecken 35 Euro. Wie viel davon die Airlines auf die Kunden abwälzen werden, ist offen. Die Regierung erwartet Einnahmen von 60 Millionen Euro 2011 und 90 Millionen ab 2012.
Die Steuer gilt nur für Flüge ab Österreich. Wer nach Deutschland und zurück fliegt, zahlt aber doppelt: Dort gibt es jetzt ebenfalls eine Flugticketsteuer.Die Pensionen steigen 2011 um 1,2 Prozent. Das gilt allerdings nur bis zu 2000 Euro, darüber gibt es eine geringere Erhöhung, ab einer Pension von 2310 Euro pro Monat gar keine.
Die Geringfügigkeitsgrenze steigt auf 374,02 Euro pro Monat. Bis zu diesem Betrag können auch Frühpensionisten dazuverdienen, ohne die Pension zu verlieren. Die Ausgleichszulage (= Mindestpension) beträgt ab 1. Jänner für Alleinstehende 793,40 Euro, für Ehepaare 1189,56 Euro.
Ab 1. Juli müssen Bezieher von ausländischen Pensionen für diese Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Betroffen sind rund 120.000 Personen, die derzeit einen Teil ihrer Pension aus dem Ausland bekommen und bisher noch nicht die 5,1 Prozent gesetzliche Krankenversicherung zahlen.
Die Rezeptgebühr wird um zehn Cent auf 5,10 Euro erhöht. Der Zugang zu den Pflegestufen 1 und 2 wird erschwert; statt 50 bzw. 75 sind nun 60 bzw. 85 Stunden Pflegebedarf pro Monat nachzuweisen. Rund 24.000 Menschen werden davon betroffen sein. In der Stufe 6 wird das Pflegegeld von 1242 auf 1260 Euro angehoben.

Studenten müssen sich auf neue Zugangshürden an den Universitäten einstellen. Die Regierung hat sich darauf geeinigt, dass es ab Herbst 2011 neue "Studieneingangsphasen" geben soll. Bevor das "echte" Studium beginnt, müssen Studienanfänger ein Aufnahmeverfahren bestehen.Die niedrigen Zinsen wirken sich auch beim Bausparen, der Altersvorsorge und den Lebensversicherungen aus: Die staatliche Bausparförderung sinkt von 3,5 auf 3,0 Prozent. Der Zuschuss für die Zukunftsvorsorge wird von 9,0 auf 8,5 Prozent reduziert. Bei neuen Lebensversicherungen dürfen ab 1. April nur mehr 2 Prozent Zinsen garantiert werden - derzeit sind es 2,25 Prozent.

Die Finanz kassiert ab 2011 ein Viertel von Wertpapier-Kursgewinnen. Die Vermögenszuwachssteuer gilt für ab Jahresbeginn gekaufte Wertpapiere, die Besteuerung beginnt faktisch aber erst im Oktober. Bisher musste für solche Gewinne nur Einkommensteuer gezahlt werden, wenn man die Aktien kürzer als ein Jahr behalten hat. Die Spekulationsfrist fällt jetzt weg. Ein Ausgleich von Kursgewinnen und -verlusten bei der Steuerberechnung ist nur in ein und demselben Kalenderjahr möglich. Die Regierung erwartet sich 2011 rund 30 Millionen Euro, ab 2014 sollen es 250 Millionen Euro pro Jahr sein.

Die Bankenabgabe, die dem Staat pro Jahr 500 Millionen Euro bringen soll, könnte von den Instituten zumindest teilweise an die Kunden weitergegeben werden. Das haben Banker jedenfalls anklingen lassen.
Die Strafen für Steuerhinterziehung werden verschärft. Der neue Tatbestand "Abgabenbetrug" gilt als Verbrechen - damit sind Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren möglich. Bisher lag die Höchststrafe bei sieben Jahren. Außerdem können Geldstrafen bis zu 3,5 Millionen Euro, bei Kapitalgesellschaften bis zu 10 Millionen Euro verhängt werden.Gespart wird auch in der Justiz . Bürger und Unternehmen bekommen das in Form höherer Gerichtsgebühren zu spüren. Auch Abfragen und Eintragungen im Grundbuch werden teurer. Für Geldstrafen wird mit 1. Jänner die Strafnachsicht gestrichen - man muss also auf alle Fälle zahlen. Nur mehr Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren können "bedingt" mit Probezeit verhängt werden. Ab September gibt es eine Kronzeugenregelung , um Korruption besser bekämpfen zu können.

Durch die Anhebung der Mineralölsteuer wird Diesel um 6 Cent und Benzin um 4,8 Cent pro Liter teurer. Im Gegenzug steigt die Pendlerpauschale um 10 Prozent. Ein wenig teurer wird auch die Autobahnvignette , sie kostet 76,50 Euro für das ganze Jahr.
Mit 1. März wird die Normverbrauchsabgabe (NoVA) für Pkw erhöht - je nach Schadstoffausstoß um 50 bzw. 75 Euro. Zulassungsscheine werden im Scheckkartenformat ausgegeben, was 19,80 € mehr kostet.
Für Raser gibt es härtere Strafen: Wie lange der Führerschein entzogen wird, hängt künftig von der Höhe der Geschwindigkeits-überschreitung ab.
http://kurier.at/nachrichten/2061577.php
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"Im Westen (Österreich) nichts Neues."

Beitrag von bushi am 03.12.11 17:48

politikjoker schrieb:
Hoffte ich noch vor ein paar Stunden (!), daß das neue Jahr würde etwas rosiger werden, so sind diese leisen Hoffnungen bereits jetzt zerschlagen.
Am schlimmsten per Treibstofferhöhung, Höhere Treibstoffpreise = höhere Transportpreise -> höhere Kosten überall vom Postweg bis zur tägichen Fahrt zur Arbeit -
Dazu sind Treibstoffpreise noch der offizielle Inflationstreiber.....denn jetzt schon ist der Treibstoff und dessen Erhöhung ein wesentlicher Treiber der Inflation.

Was das neue Jahr bringt
Neues Jahr, neue Gesetze.
Steuer auf Grundverkäufe soll Kassen füllen
Die Koalition ringt noch ums Sparpaket und neue Steuern zum Abbau der Schulden. Eine Steuer auf Umwidmungs-Gewinne ist aber so gut wie fix.

Rund 5600 Hektar Grund werden in Österreich jährlich in Bauland umgewidmet. Der Gewinn daraus wird von den Marktforschern von Kreutzer Fischer & Partner auf stolze 2,7 Milliarden Euro geschätzt. Sehr oft nahezu steuerfrei, wohlgemerkt, wenn der Grund mehr als zehn Jahre im Besitz der Verkäufer ist.
Das könnte sich bald ändern - durch eine Umwidmungssteuer. "Das ist Teil des Verhandlungspaketes", heißt es aus dem Büro von Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (SPÖ). Konkreter wird sein Parteikollege, Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter: "Dieser Jackpot sollte ordentlich besteuert werden", fordert er im KURIER-Gespräch. "Daher ein dringender Appell von mir, das rasch abzuschließen. (Kurier.at)
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"Frohes Neues Jahr"

Beitrag von bushi am 01.01.16 10:37

für einen heiteren Jahresbeginn

http://funpot.net/d.php?id=b683ee3bcace8623

"I am from Austria"
https://www.youtube.com/watch?v=NXI25UbPOAY

Spitzbuben
https://www.youtube.com/watch?v=gND_MJfvzJI
https://www.youtube.com/watch?v=KMmIb852OQs
https://www.youtube.com/watch?v=m-pud7fyQqY
https://www.youtube.com/watch?v=Vfu2HA1vIAs
https://www.youtube.com/watch?v=n3eKvc8lqFw
https://www.youtube.com/watch?v=0XQmgZiEHxw
https://www.youtube.com/watch?v=1tBlwwliVSchttps
https://www.youtube.com/watch?v=xj6oaA8qexA



STEUERREFORM
Was uns das Jahr 2016 bringt
Das Jahr 2016 bringt Österreichs Steuerzahlern eine spürbare Entlastung.
Erben und Schenken von Immobilien in der Familie, also die unentgeltliche Weitergabe von Grund, Wohnungen oder Häusern, wird ab Anfang 2016 großteils teurer.
Menschen mit höherem Einkommen müssen auch höhere Sozialversicherungsbeiträge zahlen, die Höchstbeitragsgrundlage im ASVG wird um 210 Euro auf 4.860 Euro erhöht.
Der Garantiezinssatz in der Lebensversicherung und der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge sinkt von 1,5 auf 1,0 Prozent.
Tabaksteuererhöhung
KEST von 25% auf 27,5% auf Aktien und Anleihen..... Sparbuch ausgenommen
usw.
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