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Wer lügt : Haben wir zuviel oder zuwenig Lehrer

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Wer lügt : Haben wir zuviel oder zuwenig Lehrer

Beitrag von politikjoker am 05.10.10 15:19

Also das soll sich noch wer auskennen!
Mal heißt es, wir hätten viel zuviel Lehrer - und meistens hamma viel zuwenig.
Aber nur 1 von beiden Aussagen kann wahr sein.

devil Also WER LÜGT HIER STÄNDIG ???? devil
Aber lest selbst:
Zahl der Lehrer steigt rasanter als Schülerzahl...Schüler, das sind um 3,9 Prozent mehr als noch 1990. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Lehrer um 9,2 Prozent auf 123.000 gestiegen..."Der Schulalltag besteht aus einer Kombination von Sozialarbeit, Krisenintervention, Familienberatung, Entwicklungspsychologie und Lehrtätigkeit"
http://derstandard.at/1285199945319/Weltlehrertag-Zahl-der-Lehrer-steigt-rasanter-als-Schuelerzahl
Das die Lehrer von der Schule und dem von SpÖvpG VERBROCHENEN Desaster-System völlig überfordert sind, ist längst klar.
http://www.forum-politik.at/osterreich-f21/salzburg-nach-schulen-voller-asylanten-sind-schulen-voller-kleiner-schuler-psychopathen-u-serien-verbrecher-t3040.htm
http://www.forum-politik.at/osterreich-f21/jugendliche-alkoholisiert-gewalttatig-brutal-psychotisch-od-nur-total-gelangweilt-schwerstens-kriminell-t3037.htm
http://www.forum-politik.at/politik-osterreich-f3/wien-wahl-schulen-wissensvermittlung-secundar-asylanten-deutsch-lernen-primar-t3076.htm

Doch wer lügt ?
Holen wir uns doch eine ältere Meldung auf den Schirm:
In Österreich droht Lehrermangel
Bevorstehende Abgänge verursachen Engpässe in allen Fächern, vor allem in Wien. Sogar Praktiker ohne Pädagogikausbildung oder pensionierte Lehrer werden geholt.
Was is los..?
Die scheinen ja zu "wegzusterben" wie die Fliegen. lol!
Er hat de facto eine Jobgarantie.
Einfach nur *wow* teufel
..Pensionswelle... Bis 2025 werde die Hälfte der derzeit 120.000 Lehrer in Österreich in Pension gehen, schon in den nächsten fünf bis zehn Jahren wird ein großer Teil abtreten – unter anderem in die Frühpension.
*aha!* Da hamma mal genaue Zahlen.
In 25 Jahren is die Hälfte weg. Schätzomative in 10 Jahren ca. 35% (seihen wir großzügig)

Na, schön.
Rechnen wir mal.
Jedes Jahr steigt die Lehreranzahl schätzomative ca. um 8 % (untertreiben wir mal)
D.h. ich hab in 10 Jahren ca. 80% mehr. teufel
D.h. 80% Zuwachs - 35% Abgang = 45% Zuwachs in ca. 10 Jahren.

Ja, ich weiß - alles nur "Hausnummern" - aber die beiden Artikel zusammengelesen, können gar keinen Lehrermangel in Österreich ergeben, da ich bis 2025 50% Lehrer verliere; aber ca. 250% (nehms nicht mehr so genau teufel ) dazu gewinne.

So, und was mach ma jetzt..? 107
Gemma jetzt nach Häufigkeit (!) der Meldung und befürchten Lehrermangel oder nach den Zahlen und nehmen an, daß Lehrermangel ausgeschlossen is..? teufel
*schüttelt nur mehr lachend den Kopf*

Ich stelle fest: Es wird fett gelogen!
Und wer ist für dieses schwindlige System, das irgendwo über Lügen "gehalten" wird, zuständig:
Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ)


devil*hat-keine-weiteren-Fragen*devil
Politik Joker

P.S.: Weiß sonst wer besser, wer hier lügt bzw. hat wer bessere Zahlen..?
Könnt ja sein, daß bloß ein Journalist die Zahlen nicht abschreiben kann, nicht wahr. lol!

P.P.S.: Quellen
Heute ist "Weltlehrertag" - Gewerkschaft kritisiert fehlende Unterstützung und Imageschädigung

Wien - Die Zahl der Lehrer in Österreich steigt deutlich rasanter als die Zahl der Schüler. Wie aus Daten von Statistik Austria hervorgeht, gab es im Schuljahr 2008/09 rund 1,189 Mio. Schüler, das sind um 3,9 Prozent mehr als noch 1990. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Lehrer um 9,2 Prozent auf 123.000 gestiegen. Morgen, Dienstag, wird der "Weltlehrertag" begangen, das Motto lautet heuer nach Gewerkschaftsangaben "Der Wiederaufschwung beginnt mit Lehrerinnen und Lehrern". Der Weltlehrertag geht auf einen Beschluss von UNESCO, der Internationalen Arbeitsorganisation ILO und der Weltvereinigung der Lehrergewerkschaften (Education International, EI) zurück. Erstmals begangen wurde er am 5. Oktober 1994.

"Schwierigste Bedingungen"

Österreichs Lehrer würden "mit großem Einsatz unter schwierigen Bedingungen arbeiten", betonte der Vorsitzende der ARGE Lehrer in der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD), Walter Riegler. Die Pädagogen müssten aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen zusätzlich zum Unterricht umfassende gesellschaftspolitische Aufgaben übernehmen. "Der Schulalltag besteht aus einer Kombination von Sozialarbeit, Krisenintervention, Familienberatung, Entwicklungspsychologie und Lehrtätigkeit", so Riegler, der das fast völlige Fehlen der notwendigen Unterstützung der Lehrer durch anderes Fachpersonal kritisierte. Zudem würde durch die lang anhaltende Kritik am bestehenden Schulsystem "eine nachhaltige Imageschädigung der Lehrer erfolgen". Wie schon in den vergangenen Jahren werden die Lehrer an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) Dienststellenversammlungen am Weltlehrertag abhalten, teilte die Gewerkschaft der BMHS-Lehrer in einer Aussendung mit.

Schmied dankt, Walser kritisiert mangelnde Anerkennung

Unterrichtsministerin Claudia Schmied bedankte sich am Montag in einem Offenen Brief bei allen Pädagogen "für die Leistungen, die Sie für die Bildung und Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen erbringen". Junge Menschen auf ihre Zukunft bestmöglich vorzubereiten sei eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Den sich abzeichnenden Ansturm auf die Lehrerausbildung an den Pädagogischen Hochschulen bezeichnete Schmied als "erfreulich und motivierend".

Der Bildungssprecher der Grünen, Harald Walser, kritisierte in einer Aussendung, dass es in Österreich derzeit zu wenig Anerkennung für die "wertvolle Arbeit der Lehrer und Kindergartenpädagogen gibt". Schulreformen müssten von Lehrer mitgetragen werden, daher seien "ein motivierendes neues Dienstrecht, eine leistungsgerechte Entlohnung und zeitgemäße Arbeitsplätze unbedingt notwendig".
http://derstandard.at/1285199945319/Weltlehrertag-Zahl-der-Lehrer-steigt-rasanter-als-Schuelerzahl
vs
In Österreich droht Lehrermangel
Bevorstehende Abgänge verursachen Engpässe in allen Fächern, vor allem in Wien. Sogar Praktiker ohne Pädagogikausbildung oder pensionierte Lehrer werden geholt.

Wien. Wer heute ein Lehramtsstudium absolviert, braucht sich keine Sorgen um einen Job zu machen, im Gegenteil: Er hat de facto eine Jobgarantie. Das sagen sowohl Vertreter der öffentlichen Bildungseinrichtungen als auch Lehrervertreter. Denn an den Schulen steht eine enorme Pensionswelle bevor. Bis 2025 werde die Hälfte der derzeit 120.000 Lehrer in Österreich in Pension gehen, schon in den nächsten fünf bis zehn Jahren wird ein großer Teil abtreten – unter anderem in die Frühpension.

Eine genaue Prognose legt das Unterrichtsministerium ganz bewusst nicht vor, weil es zu viele Unbekannte beim Vorruhestand gebe. Länder wie Wien rufen aber schon händeringend nach neuen Lehrern. Vorsichtigen Schätzungen des Stadtschulrates zufolge werden allein in der Bundeshauptstadt an den Volks-, Haupt-, Sonderschulen, AHS und BMHS in den kommenden beiden Schuljahren insgesamt 830 der rund 22.000 Lehrer in Pension gehen.

Das größte Minus gibt es bei den Volksschulen: 125 Lehrer gehen im Jahr 2010/11, und ein Jahr später noch einmal 130. Bei den AHS gehen in Summe 290. Doch nicht nur die frei werdenden Plätze müssten nachbesetzt werden, heißt es in Wien. Es müssten sogar zusätzliche Stellen geschaffen und besetzt werden. Denn in Wien steigt die Zahl von derzeit rund 16.000 Taferlklasslern sogar leicht an.

Auch in Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg wird die Pensionswelle mit starken Abgängen von Lehrern zu Buche schlagen. Die nächsten fünf bis zehn Jahre gelten als besonders heikel. Zumal auch Bayern und die Schweiz zunehmend Lehrer aus Österreich abziehen – mit üblicherweise besseren Verträgen und Gehältern als im Inland.


Oberösterreich sucht bereits

Im akademischen Bereich würden bereits jetzt Lehrer gesucht, heißt es beim Landesschulrat für Oberösterreich auf „Presse“-Anfrage. Es sei nicht einfach, alle Stellen zu besetzen. Auch der „Polster“ von 1000Pflichtschullehrern, die im Land derzeit noch auf der Warteliste stehen, werde bald aufgebraucht sein. Spätestens in zwei Jahren müsse man mit – teuren – Überstunden arbeiten. In anderen Bundesländern finden sich für viele Neue Mittelschulen (in denen Hauptschul- und Gymnasiallehrer gemeinsam unterrichten) nicht einmal mehr ausreichend AHS-Lehrer. Besonders schlimm ist das in Vorarlberg, das das Modell fast flächendeckend eingeführt hat. Nur im Süden Österreichs stellt sich die Lage anders dar. Dort sinken die Schülerzahlen, der Lehrerbedarf stagniert.

Wo die Pensionswelle greift, betrifft sie fast alle Fächer. Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) warnt im „Presse“-Interview vor allem vor Engpässen in den Naturwissenschaften. Auch Personalchef Reinhard Gruden vom Stadtschulrat Wien sieht in Mathematik, Chemie und Physik Engpässe entstehen, zudem in Musik oder in Fächern, für die Klassen geteilt werden – wie Englisch oder Leibesübungen. „Ich kann ein Lehramtsstudium eisern empfehlen.“

Außer auf Überstunden setzen Schulen schon jetzt auf Lehramtsstudenten kurz vor dem Abschluss oder holen Pensionisten zurück. Auch Praktiker aus der Privatwirtschaft können unterrichten, sagt BMHS-Lehrervertreter Jürgen Rainer. Viele wollen aber nicht. Zwar sei während der Krise ein Job im Klassenzimmer interessant. Um die Praktiker aber auch bei florierender Wirtschaft im Schulbetrieb zu halten, fehlt ein besseres Dienstrecht, das noch verhandelt werden muss.
http://diepresse.com/home/bildung/schule/534864/index.do
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Re: Wer lügt : Haben wir zuviel oder zuwenig Lehrer

Beitrag von pspdvd1997 am 21.09.11 20:05

Ich finde das so
Wier haben zu viel komische Lehrer und zu-wenig mit verstand

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Re: Wer lügt : Haben wir zuviel oder zuwenig Lehrer

Beitrag von politikjoker am 22.09.11 3:17

pspdvd1997 schrieb:Ich finde das so
Wier haben zu viel komische Lehrer und zu-wenig mit verstand
*unterschreibt das einfach nur fett, aber auch traurig*
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