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Wiener Schüler wollte aus "Hass" Frau töten

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Wiener Schüler wollte aus "Hass" Frau töten

Beitrag von Neo am 19.09.10 17:52

Wende im Fall des 15-jährigen Burschen, der am Samstag in der elterlichen Wohnung in Wien-Favoriten eine Frau niedergestochen und anschließend behauptet hatte, diese bei einem Einbruch ertappt und in Notwehr gehandelt zu haben. In Wahrheit hatte sich der Schüler bei einem Escort-Service eine Prostituierte bestellt. Er wollte sich allerdings nicht mit dieser vergnügen, sondern sie umbringen.Die Tat dürfte der 15-Jährige schon länger geplant haben. Er suchte sich bei dem Escort-Service, das er anrief, keine bestimmte Frau aus und gab auch keine speziellen Vorlieben an. Die 24-Jährige, die kurz darauf bei ihm anläutete, wurde demnach aus reinem Zufall zum Opfer einer Gewalttat. Zwischen der Frau und ihrem vermeintlichen Kunden kam es laut Polizei zu keinerlei sexuellen Handlungen. Vielmehr ging der Bursch sogleich mit Fäusten und einem Messer auf die 24-Jährige los und stach mehrmals auf sie ein.
Die Frau aus Rumänien konnte sich in ein Nebenzimmer retten und Hilfe rufen. Das Opfer befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Zum Motiv erklärte der Bursch demnach den Ermittlern, er habe "einen Hass auf Prostituierte". Das Opfer konnte von der Polizei inzwischen auch befragt werden und aus ihrer Sicht kein rationales Motiv für die Attacke nennen. Auch die Ermittler rätseln, woher der vom 15-Jährigen ins Treffen geführte Hass auf Prostituierte rührt. Der Schüler dürfte keine plausible Erklärung genannt haben. Die Staatsanwaltschaft wird nun die geistige Verfassung des 15-Jährigen abklären lassen.
Der Fall gibt selbst erfahrenen Kriminalisten Rätsel auf. Während das schwer verletzte Opfer sich einsperrte und lautstark um Hilfe schrie, blieb der Schüler seelenruhig in der Wohnung und wartete auf das Eintreffen der Uniformierten. Den Beamten machte der Bursch dann vor, er sei von einem Friseurbesuch nach Hause gekommen und habe die Frau, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ansprechbar war, auf frischer Tat beim Einbrechen erwischt. Zwei männlichen Mittätern der Einbrecherin wäre die Flucht gelungen, während ihm in Notwehr nichts anderes übrig geblieben sei, als zum Messer zu greifen.
Ein mit dem Fall betrauter Kriminalist attestierte dem Burschen "eine gewisse Raffinesse in der Ausrede". Der Ermittler bezeichnete den Jugendlichen weiters als "schweren Problemfall". Sollte ein Gerichtspsychiater feststellen, dass beim 15-Jährigen zum Tatzeitpunkt Zurechnungsunfähigkeit gegeben war, würde ein Schuldausschließungsgrund vorliegen. Der Schüler wurde ins Landesgerichtliche Gefangenenhaus überstellt.

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