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ATIB – Die Integrationsverweigerer

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ATIB – Die Integrationsverweigerer

Beitrag von Neo am 14.09.10 15:44

ATIB ist die Abkürzung für “türkisch-islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich”. Diese fühlt sich laut Eigendefinition “zuständig für alle innerhalb der Republik Österreich sesshaften türkisch stämmigen und dem Islam zugehörigen Personen in sozialen, kulturellen, religiösen, sportlichen und erzieherischen Bereichen.” Also quasi für fast alle Bereiche.

Einen ihrer Grundsätze beschreibt ATIB folgendermaßen: “Eine der Absichten der Atib Union ist es, die Integration unserer Gesellschaft, in dem Land und mit den Landsleuten, mit welchen sie leben, zu erleichtern.” (Quelle) Nun, die Wahrheit sieht freilich anders aus.

ATIB ist direkt beeinflusst und geleitet von DIYANET (dt. Präsidium für Religionsangelegenheiten), der türkischen Religionsbehörde. Hier zieht also der türkische Staat unter dem Vorwand, sich um kulturelle und soziale Angelegenheiten von türkischen Mitbürgern in Österreich zu kümmern, seine Fäden und setzt alles daran, wirkliche Integrationsbemühungen zu verhindern. Stattdessen werden – landauf, landab – Parallelgesellschaften installiert, getreu dem Motto des “LIDERI” (=Führer) Recep Erdogans:

Anpassung ist ein Vergehen gegen die Menschlichkeit”
(10.02.08, Kölnarena)

Zu diesem Zwecke überzieht ATIB das Land mit Moscheen und sogenannten “Kulturzentren”. Eines davon liegt in der umstrittenen Dammstrasse in Wien Brigittenau. Dort betreibt ATIB inmitten eines dichtbesiedelten Wohngebietes bereits eine Moschee, die sie nun aber, ausdrücklich gegen die Interessen der Anrainer/innen ausbaut. Dazu kommen – alles mit Unterstützung von SPÖ und Grünen – ein Veranstaltungszentrum für ca. 420 Personen, mehrere Seminar- und Konferenzräume, ein türkischer Privatkindergarten, Wohnungen, ein türkischer Supermarkt und ein türkischer Friseur. Hier entsteht also eine türkische Paralellstruktur in Reinkultur, von einer Integration kann beim besten Willen keine Rede mehr sein.

Nun erregte ATIB wieder in Tirol Aufsehen. Auch dort betreibt ATIB mehrere Moscheen und Vereine (u.a. die “Fatih Camii” in Reutte. “Fatih” bedeutet übrigens “Eroberer“.) Zentrum der aktuellen Auseinandersetzungen ist der Sportplatz von Fulpmes. Ganz im Sinne ihres Integrationsverständnisses möchte ATIB in Fulpmes nämlich einen eigenen – selbstverständlich türkischen – Fußballverein gründen, den “Anadolu Fulpmes”. Voraussetzung, um den Verein beim Tiroler Fußballverband anmelden zu können, ist der Nachweis, über zehn Jahre die Benützung eines kommissionierten Fußballplatzes gesichert zu haben. Beim “Turn- und Sportverein” versteht man die Aufregung nicht und betont, mit bereits sieben TSV-Teams ausgelastet zu sein. Die Gemeinde erteilte der ATIB deshalb eine Absage. Diese will ATIB-Obmann Ismet Özcelik nicht akzeptieren:

„Wir gründen diesen Verein, egal wo”. Und weiter: “Das ist eine Kampfansage der Politiker und wir halten dagegen. Sollte die sportliche Sperre so weitergehen, dann werden wir uns mit einer eigenen Liste bei den Wahlen wehren”.

Gelebte Integration, nach ATIB-Stil.

Quelle: Tiroler Tageszeitung

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Re: ATIB – Die Integrationsverweigerer

Beitrag von bushi am 14.09.10 17:24

Neo schrieb:ATIB ist die Abkürzung für “türkisch-islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich”. Diese fühlt sich laut Eigendefinition “zuständig für alle innerhalb der Republik Österreich sesshaften türkisch stämmigen und dem Islam zugehörigen Personen in sozialen, kulturellen, religiösen, sportlichen und erzieherischen Bereichen.” Also quasi für fast alle Bereiche.
ATIB (dazu gehören auch die "Grauen Wölfe") und IGGIÖ (mit Präsident Schakfeh) anerkennen die muslimischen "Aleviten" nicht an.
Armenier und Aleviten kritisieren ATIB und IGGIÖ (beide tükisch ausgerichtet) weil sie von ihnen verfolgt und diskriminiert werden. (Wikipedia)
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