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Gymnasium für Alle.

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Gymnasium für Alle.

Beitrag von bushi am 25.05.10 13:37

Hauptschule = "out"; Kooperative Mittelschule = "out"; Gymnasium für Alle = "in".

Die Probleme mit "verhaltungsauffälligen Schülern" werden immer größer. Fachleute sollen helfen.
"Der flächendeckende Einsatz von Sozialarbeitern an heimischen Schulen ist seit Jahren unsere Forderung" erklärt SP-Polit. Christa Vlayka.
(Sonn.-Krone, S.23)
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Zurück zu den Wurzeln!

Beitrag von Austri am 25.05.10 17:50

Der Begriff Gymnasion (altgriechisch γυμνάσιον von gymnós „nackt“), Mehrzahl/Plural: Gymnasia, deutsch oft Gymnasien, kommt daher, dass die Athleten sich vorher in Umkleideräumen ganz auszogen und so nackt trainierten. Außerdem rieben sie ihren Körper mit Öl ein. Anschließend ließen sie Staub und Sand über ihren nackten Körper rieseln. Das Gymnasion war im antiken Griechenland eine Trainingsstätte für Athleten.
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sinngemäß aus Zeitung........

Beitrag von bushi am 30.05.10 19:14

.........die "Depperten" werden ins Gymnasium gehen und die Anderen in Privatschulen.
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Die Neuen Mittelschulen enttäuschen.

Beitrag von bushi am 01.02.14 21:23

Neue Mittelschule nicht besser als Hauptschule.

Ergebnisse der Bildungstests:
Gymnasium............600 Punkte (von 800 möglichen)
Hauptschule..........480 Punkte
Neue Mittelschule...478 Punkte

Die neue Mittelschule taugt offensichtlich nichts, obwohl die Lehrerpersonalkosten am höchsten sind, denn bei Hauptfächern werden ZWEI Lehrer beigestellt.

(Die Presse, S.4)
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Trotz Pleite.....

Beitrag von bushi am 02.02.14 10:27

.....Heinisch-Hosek (SPÖ) hält an Mittelschule fest Exclamation   
Zahlt es sich nach dem Testergebnis noch aus, Millionenbeträge in die NMS zu investieren?
Bei den Tests zu den Bildungsstandards schnitt die Neue Mittelschule (NMS) schlechter ab als die Hauptschule.
Heinisch-Hosek setzt trotzdem weiter auf die NMS.
http://www.österreich.at/nachrichten/Heinisch-Hosek-haelt-an-Mittelschule-fest/130545552
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Re: Gymnasium für Alle.

Beitrag von recensere am 02.02.14 10:48

Das war von Vornherein zum Scheitern verurteilt. Aber das hätt ich euch schon vor 3 Jahren, als die Bildungdebatte ins Rollen kam, sagen können.
Das ganze Konzept ist völlig für A & F.

Es geht um eine Herunternivellierung - die Politik kann gut ausgebildete, selbstständig denkende Menschen nicht brauchen. Dem stupiden Wahlvolk versucht man den Schmarrn als "Innovation" und "Reform" zu verkaufen. Dazwischen noch das Wort "Chancengleihheit" dazwischenschreien und schon funktioniert die Doktrin. Aber genau das Gegenteil von Chancengleichheit ist der Fall.
Und wie bushi angemerkt hat: Jene die etwas auf sich halten und den Kindern Bildung ermöglichen wollen, werden auf Privatschulen zurückgreifen. So wie die Wirtschaftslage aber aussieht, können sich das in Zukunft nur noch gut-verdienende leisten.
Willkommen in der 2-Klassen-Gesellschaft.


Das neue System ist teurer und schlechter als das alte jemals war.

http://diepresse.com/home/bildung/schule/1556564/Die-Neuen-Mittelschulen-enttaeuschen?_vl_backlink=/home/bildung/index.do

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Zweiklassengesellschaft

Beitrag von bushi am 02.02.14 12:11

recensere schrieb:Willkommen in der 2-Klassen-Gesellschaft.
gibts bei der Krankenversicherung schon lange, ohne privater Zusatzversicherung gibts OP-Wartezeiten  bei Orthopädie (Hüfte, Knie), Grauer Star und Prostata. Aber bei diesen Fällen kann  man schon lange vorher den Termin  planen. Bei Gefahr im Verzug gibts keine OP-Wartezeiten.
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Wer braucht noch die Matura?

Beitrag von bushi am 23.02.14 17:47

 Chef der AHS-Gewerkschafter stellt nun Prüfung in Frage, denn es gebe immer mehr Aufnahmeverfahren an Universitäten und Fachhochschulen und die Matura als allgemeine Studienberechtigung sei eigentlich keine Berechtigung mehr.
(Krone, S.3)

  scratch wer  braucht denn schon eine 'allgemeine' Bildung Question 
 
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kein Vertrauen auf Matura !?

Beitrag von bushi am 25.02.14 10:04

Minister Mitterlehner will 'Aufnahmeprüfung' ausweiten auf weitere Uni's und Fachhochschulen. (lt.orf u. puls4)

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3553714/bald-huerden-auch-fuer-jusstudium.story
http://derstandard.at/1392685594031/Rechtswissenschaften-koennten-beschraenkt-werden
http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/1564662/UniZugang_Jus-konnte-beschraenkt-werden-
siehe Kommentare.........Das Macht das Jus Studium wieder einfacher. Wie entscheide ich im Fall X? - Anruf bei der Parteizentrale...
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Re: Gymnasium für Alle.

Beitrag von recensere am 25.02.14 14:13

bushi schrieb: Chef der AHS-Gewerkschafter stellt nun Prüfung in Frage, denn es gebe immer mehr Aufnahmeverfahren an Universitäten und Fachhochschulen und die Matura als allgemeine Studienberechtigung sei eigentlich keine Berechtigung mehr.
(Krone, S.3)

  scratch wer  braucht denn schon eine 'allgemeine' Bildung Question 
 
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Zugegeben, die Frage ist aber wirklich berechtigt.
Denn die Matura ist wirklich keine Studienberechtigung mehr. Und für den Antritt zu einer Studienberechtigungsprüfung (die man bei haufenweise Studienrichtungen auch MIT Matura absolvieren muss), braucht man keine Reifeprüfung.
Ja, richtig, es darf JEDER, auch ohne Matura, eine Studienberechtigungsprüfung ablegen und studieren. Außer einem etwas höheren Einstiegsgehalt bei Berufergreifung nach der Oberstufe, bringt die Matura eigentlich nicht mehr viel.

2013 gab es in folgenden Fächern Aufnahmeverfahren:

Medizin
Betriebswirtschaft
Internationale Betriebswirtschaft
Volkswirtschaftslehre
Biologie
Pharmazie
Ernährungswissenschaften
Informatik
Wirtschaftsinformatik
Psychologie
Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Lehramt

Wir haben einen Mangel an: Biologen, Ärzten, Lehrern und Pharmazeuten
Der Grund weshalb diese Studien so überrannt sind, ist die Anzahl der deutschen Studenten. In einer Bio-Vorlesung muss man die Österreicher mittlerweile suchen! Deutschland hat den Numerus Clausus und wer dort keine Chance hat, kann bei uns noch immer durchs Aufnahmeverfahren kommen. Der Jammer ist halt, dass die dt. Studenten nach dem Abschluss nicht in Ö bleiben, sondern logischerweise wieder nach Hause zu Familie und Freunden gehen. Sprich: Wir wenden Ressourcen und Studienplätze auf, um für andere Länder Akademiker auszubilden. Das trifft insbesondere auf Medizin, Biologie und Pharmazie zu.
Aufnahmeverfahren ausschließlich für ausländische Studenten oder einen prozentuellen Maximalanteil dürfen wir aufgrund des unsinnigen EU-Rechts nicht einführen!

Weshalb man für SÄMTLICHE Lehramtsstudien Aufnahmeprüfungen eingeführt hat ist mir ein Rätsel, denn es gibt kaum LA-Studenten - und das wird sich bei der Bildungspolitik auch so schnell nicht ändern -> der Lehrermangel wird schlimmer. In meinem Jahrgang sind vielleicht 15 Chemie-Lehramtsstudenten (und im Hörsaal sitzen ca. 400 Leute!), in Physik sind es geringfügig mehr - das ist NICHTS.

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Re: Gymnasium für Alle.

Beitrag von fidelio777 am 26.02.14 16:03

recensere schrieb: Studenten. In einer Bio-Vorlesung muss man die Österreicher mittlerweile suchen! Deutschland hat den Numerus Clausus und wer dort keine Chance hat, kann bei uns noch immer durchs Aufnahmeverfahren kommen.

Dieser Satz machte mich nun so richtig stutzig.

Man erinnere sich: Die Schweiz hat am 9. Februar 2014 über die Masseneinwanderung abgestommen. Die Bevölkerung hat dies angenommen, weil wir es eben satt haben, dass viele dahin kommen um zu arbeiten und so den Einheimischen die echt arbeiten wollen den Arbeitsplatz wegzunehmen. Die Folge war ja, dass die EU nun das Gefühl hat man müsse die Schweiz bestrafen. Die Drohungen die von der EU kommen sind happig. Denn sie haben das Gefühl, dass die Personenfreizügigkeit massiv eingeschränkt wird.

Die EU hat mir der Schweiz ein Abkommen unterzeichnet welches sich ERASMUS nennt. Dieses Abkommen, soll den Austausch der Studenten regeln. Die Deutschen haben nun das Gefühl (was zum teil auch berechtigt ist) sie werden in der Schweiz überhaupt nicht mehr willkommen sein. Mit anderen Worten es geht um die Studienplätze. Hier in der Schweiz wurde mal über den Numerus Clausus gesprochen. Eingeführt wurde er an der Uni Bern für die Medizinstudenten, weil zu viele Arzt studieren wollten, genau für ca. 4 Jahre (bin mir da nicht ganz sicher) welcher mit folgender Begründung: Wir haben zuwenig Ärzte in der Schweiz, deshalb gilt der Numerus Clausus nicht mehr. Gute Begründung.

Tja, und nun hat die Schweiz ein weiteres angebliches Problem. Weil die EU resp. die Deutschen das ERASMUS künden wollen, hat die Schweiz das Gefühl, dass man keine Ärzte man bekommt.

Tja und nun steht da eben geschrieben, dass die Deutschen den Numerus Clausus haben. Nach meiner Meinung ist dies schlicht und einfach eine Frechheit. Die wollen ihre eigenen Studentenzulassungen beschränken und im Ausland studieren lassen. Es kommt sie halt billiger diese ins Ausland zu schicken.

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Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.

Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

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