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JEDER EU Bürger bein Verstand weiß es&kein Politiker sagt es:Griechenland darf man nicht helfen

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JEDER EU Bürger bein Verstand weiß es&kein Politiker sagt es:Griechenland darf man nicht helfen

Beitrag von politikjoker am 04.05.10 4:33

Diesmal einfach nur mal ein Zitat:
Trotz der Kredite werde Griechenland 2012 zahlungsunfähig, prophezeit der Publizist und emeritierte Wirtschaftsprofessor Walter Wittmann im cash-Interview. Das bedeute aber nicht die Pleite Europas.

cash: «Euroland, abgebrannt. Ein Kontinent auf dem Weg in die Pleite», titelt der «Spiegel» am Montag. Würden Sie auch soweit gehen?

Walter Wittmann: Nein, überhaupt nicht. Der Spiegel muss sich verkaufen, ich muss das nicht (lacht).

Warum gerät Europa nicht ins Schlingern?

Griechenland hat einen vernachlässigbar kleinen Anteil an der Wirtschaftsleistung Europas. Hauptexporteur Deutschland liefert nur zu einem Anteil von 3 Prozent Waren und Dienstleistungen an Griechenland. Wenn die Griechen ausfallen, ist das auch egal.

Das Rettungspaket für Griechenland liess Europas Aktien- und Devisenmärkte zu Wochenbeginn kalt.

Wer etwas Verstand hat weiss, dass das ganze Geld verloren geht. Griechenland darf man nicht helfen.

Ist Hellas also nicht gerettet?

Griechenland ist überhaupt nicht gerettet. Nehmen wir an, dass Hellas das ganze Programm in Anspruch nimmt, dann hat das Land einfach 110 Milliarden Euro mehr Schulden. Das beste wäre gewesen, sie hätten umgeschuldet, zum Beispiel gesagt: Die Hälfte der Anleihen werden nicht mehr getilgt und verzinst.

Warum hat man Griechenland denn überhaupt ein Rettungspaket gemacht?

Letzten Endes hat man das Paket nur geschnürt, damit die in Griechenland engagierten Banken nicht selber in die Bredouille kommen und der Staat wieder einspringen muss.

Inwieweit hängt Griechenland am Tropf der Schweiz? Ich denke da an das Exposure der Banken bei griechischen Staatsanleihen...

Es gibt da sehr divergierende Schätzungen. Die höchste mit 68 Milliarden habe ich neulich erfahren, die niedrigste liegt bei 7 Milliarden. Letztere ist wohl eine frisierte Zahl, das ist einfach nicht möglich. Nicht berücksichtigt sind hierbei zudem die Milliarden in Euro-Obligationenfonds und das Exposure der Versicherer. Das Risiko ist also enorm.

Was halten Sie von den fast 36 Milliarden Franken an griechischen Schwarzgeldern, die auf den Konten Schweizer Banken schlummern sollen?

Diese habe ich in der vorher genannten Aufzählung noch gar nicht berücksichtigt.

Rechnen Sie mit dem Angriff Athens auf den hiesigen Bankenplatz?

Nein, diese Gefahr sehe ich nicht. Der Einfluss Griechenlands ist nicht so gross wie derjenige der USA. Die Griechen können uns höchstens verbieten, in ihrem Land Ferien zu machen, um es überspitzt zu sagen.

Unklar ist auch, wie die immense Staatsverschuldung von 275 Milliarden Euro nachhaltig gesenkt werden soll...

Ja, sicher. Es sind sogar mehr als 300 Milliarden Euro. Die letzte Zahl, die ich gesehen habe, sind 340 Milliarden. Aber 10 Prozent mehr oder weniger macht den Braten auch nicht fett. Meines Erachtens geht es nur darum, den Schuldenanteil am Bruttoinlandsprodukt zu relativieren. Ich würde lieber sehen, wenn Griechenland die Schulden nicht mehr bedienen würde bis auf das von der EU geforderte Niveau.

Sind die Staatsschulden nur die Spitze vom Eisberg?

Sicher. Wie in jedem Staat gibt es die Schulden der privaten Haushalte, sprich Hypothekar- und Konsumkredite. Dann kommen die Lücken in der Staatsversicherung hinzu, also die impliziten Staatsschulden, wie sie in Deutschland genannt werden.

Muss man sich hierzulande auf die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands einstellen?

Die wird später kommen und dann in höherem Ausmass. Während drei Jahren will man jetzt erstmal unterstützen. Sobald man sieht, dass da nicht Fortschritte gemacht werden, dann werden die Zahlungen eingestellt. Spätestens 2012 sind wir soweit mit der Zahlungsunfähigkeit.

Was braucht es zur Stärkung des Euro?

Das beste wäre, wenn die Griechen Pleite gemacht hätten. Dann wäre das Problem aus Sicht der Finanzmärkte gelöst. Den Euro sehe ich nicht in Gefahr.

Die Staatsverschuldungskrise in Europa überschattet momentan alles andere. Offenbar ist mit dem Rettungspaket die Schuldenkrise in Europa noch nicht zu Ende. Was heisst das kurz- bis mittelfristig für die Märkte?

Das heisst, die Unsicherheit hält weiter an. Am Montag haben die Märkte gezeigt, dass sie den Hilfsmassnahmen nicht trauen. Die Anleger werden immer wieder auf Griechenland schauen, ob Fortschritte erzielt werden. Zudem müssen EU-Länder wie Spanien oder Grossbritannien erst mal vor ihrer eigenen Haustüre kehren. Die Börse will immer Sicherheit, nicht Unsicherheit.
http://www.cash.ch/news/topnews/wittmann_griechenland_darf_man_nicht_helfen-904188-771

Deswegen haben die USA die GRiechen über ihre Rating-Agenturen gestützt.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/dossier/Ratingagenturen-unter-Beschuss-article847992.html
Viel zulange wurde dem bekannten Lügner & Betrüger zugeschaut - und die EU als Klo der Politiker kann eh nix!

Die Zündschnur brennt jetzt & es ist nur eine Frage der Zeit, bis die EU entweder schwer geschädigt ist, oder in ihrem bisherigen, aufgeblähten Zustand nimmer lebensfähig ist.

affraid affraid
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Griechenland streikt-

Beitrag von bushi am 13.05.10 15:46

Neue Streikwelle vom 12. bis 19. Mai. (Krone, S.2)
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Re: JEDER EU Bürger bein Verstand weiß es&kein Politiker sagt es:Griechenland darf man nicht helfen

Beitrag von bushi am 25.05.10 9:18

Griechenland hat den Vorschlag der Türkei, bei Kampfflugzeugen abzurüsten, abgelehnt. Die Türkei hatte vorgeschlagen, die Patrouillen in den Ägäis mit unbewaffneten Flugzeugen durchzuführen.
http://www.shortnews.de/id/832949/Griechenland-brueskiert-die-Tuerkei-wegen-Vorschlag-zum-Abruesten

Die Antwort der Griechen: " Warum abrüsten! Wir haben ja jetzt genug Kohle für 1000sende Abfangjäger!"
http://www.rostfrei.org/news.php?id=10206
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Die Griechen als Rüstungskäufer.

Beitrag von bushi am 13.06.10 19:21

Griechenland sei einer der größten Rüstungskäufer der Welt, Österreich müsse seine Schulden mitzahlen.
Es dürfte kaum bekannt sein, dass das kleine Griechenland in den vergangenen fünf Jahren zu den fünf größten Rüstungskäufern der Welt zählt! (Das freie Wort)
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Griechen begehen Selbstmord mit Anlauf - hoffentlich ohne uns.......

Beitrag von bushi am 02.11.11 20:24

Die Griechen, denen wie EU-Steuerzahler in Summe 200 Milliarden Euro in ihr kaputtes Land pumpen und für die die Banken auf 50% der Schulden verzichtet haben, wollen selbst entscheiden, ob sie pleitegehen dürfen.
Das ist vielleicht taktisch klug und demokratisch anständig. In Wahrheit freilich begehen die Griechen nun Selbstmord mit Anlauf. In Griechenland beginnt eine verzweifelte Diskussion, ob man sich kaputtsparen oder bankrottgehen soll.
Und so wie die Stimmung der Wähler derzeit eingeschätzt wird, will die Mehrheit der Griechen lieber pleitegehen als sparen. Damit stürzt Europa ins Chaos. Sollen wir einem potenziellen Selbstmörder noch Geld Zahlen?
(wolfgangfellner@oe24.at)
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Euro-Krisentreffen

Beitrag von bushi am 03.11.11 18:26

Die griechische Regierung bekommt vorerst kein Geld mehr von den EU-Partnern.
Die eigentlich schon freigegebene nächste Tranche in Höhe von acht Milliarden Euro wird nicht ausgezahlt.
Der Austritt Griechenlands aus der Euro-Gruppe ist kein Tabu mehr.
(Kurier, S.7)
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Re: JEDER EU Bürger bein Verstand weiß es&kein Politiker sagt es:Griechenland darf man nicht helfen

Beitrag von bushi am 13.05.12 20:14

Milliardenhilfe an Griechenland flossen auf Sperrkonten der Banken.
(siehe Beitrag "Europa-Betrug an Griechenland")
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Re: JEDER EU Bürger bein Verstand weiß es&kein Politiker sagt es:Griechenland darf man nicht helfen

Beitrag von Rapunzel am 14.05.12 18:14

ich denk mir, die grechen legens draufan, raus aus dieser idiotischen, korrupten EU rauszukommen!!!
Mehr Wert auf Fremdenverkehr, die korrupten Politiker/Banker/ Tankermillionäre zur Kasse bitten und dann zum Teufel schicken - und Griechenland ist gerettet und staht in einigen Jahren besser da als wir alle blödsinnigen Lemminge,die immer noch der EU folgen!!!
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