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Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

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Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von politikjoker am 15.01.10 21:52

das Eingangsposting lautete :

Eigentlich wollte ich ja nur Bushi was erklären - doch da hab ich dann was gefunden, das einen eigenen Thread erfordert.
Leider ewig lang, aber lesenswert. Dafür gibts diesmal von mir keine KOmmentare. (vorläufig bounce )
Leset und grauset euch:

Agenda: Griechische Pein


Jahrelang hat Griechenland über seine Verhältnisse gelebt. Nun steht es vor dem Bankrott. Doch viele Griechen wollen immer noch nicht wahrhaben, dass sich etwas ändern muss. Und glauben auch nicht, dass sich etwas ändern wird. von Andrzej Rybak Athen
Natürlich ist Maria Palopoulou wütend. Wie so viele hier. "Der Staat hat mich jahrelang ausgenutzt", ruft die Frau und schiebt sich ihre schwarzen Locken aus dem Gesicht. "Nun wollen sie mich einfach rausschmeißen."
Palopoulou ist Sportwartin, in der Stadt hält sie Fußballplätze, Sportanlagen und Schwimmbäder in Ordnung. Als junge Frau hat sie in den 90ern bei der Athener Stadtverwaltung angefangen, am Anfang ohne schriftlichen Vertrag. "Ich habe mich um Kinderspielplätze gekümmert und wurde schwarz von der Stadt bezahlt", erzählt Maria. "Die letzten zehn Jahre hatte ich Zeitverträge, die jährlich verlängert wurden."

Es gibt viele Geschichten wie die von Maria Palopoulou. Oft klingen sie unglaublich, Schwarzarbeit von der öffentlichen Hand, prekäre Arbeitsverhältnisse, keine feste Anstellung. Und nun soll alles noch schlimmer werden, der Staat will und muss sparen. Maria Palopoulou wird wohl ihren Job verlieren.

Deshalb hat sie sich mit Tausenden Athenern am Sonntag vor dem Rathaus der griechischen Hauptstadt versammelt, um gegen die angekündigten Kürzungen zu protestieren. Müllmänner und Straßenkehrer sind gekommen, Bademeister, Landschaftspfleger und Gärtner. 2400 Leute sollen mit Ablauf ihres Zeitvertrags einfach gehen, weil die griechische Hauptstadt kein Geld hat, um sie länger zu bezahlen. Die Demonstranten machen ihrer Wut Luft, sie haben Transparente ausgerollt und Hunderte schwarze Luftballons steigen lassen.

Maria Palopoulou ist außer sich: "Unsere Regierungen haben die Zahlen immer frisiert", sagt sie. "Jetzt ist der Betrug einmal aufgeflogen. Statt aber die Ganoven zur Verantwortung zu ziehen, wird wieder nur bei den Schwächsten aufgeräumt."
Der griechische Staat hat nicht nur seine Bürger vor den Kopf gestoßen. Ganz Europa zeigt sich entsetzt von seinem Mitgliedsstaat. Es ist zwar seit Jahren bekannt, dass Griechenland über seine Verhältnisse lebt. Die Lage hat sich aber zugespitzt: Das Land steht vor der Pleite, vergangene Woche stufte die Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands herab. Ein Beben auf den Märkten war die Folge, und die anderen EU-Mitglieder blickten entsetzt auf den Abgrund, der sich da am Südostzipfel der Gemeinschaft auftut.
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Das Haushaltsdefizit wird in diesem Jahr etwa 13 Prozent des BIPs erreichen, doppelt so viel wie prognostiziert. Die Staatsverschuldung liegt bei 300 Mrd. Euro oder 125 Prozent des BIPs. Das ist Rekord, mehr als bei dem bisherigen Schuldenmeister Italien.
Wer in diesen Tagen nach Griechenland reist, wird aber kein Volk antreffen, das das Ausmaß der Krise voll begriffen hat. Sicher, es gibt Demos und Wut auf den Straßen. Das Land wirkt zerrissen, die Menschen aufgewühlt. Doch dass sich etwas ändern muss, wollen viele nicht wahrhaben.
Zumindest die neue Regierung versucht, Tatkraft zu demonstrieren. Georgios Papandreou, ein Sozialist, ist erst seit Oktober im Amt. "Griechenland hat auf internationalem Parkett jede Spur von Glaubwürdigkeit verloren", räumte der Ministerpräsident ein. Gleichzeitig rief er seine Landsleute auf, "die Reihen zu schließen" und gemeinsam zu handeln. Die Regierung kündigte an zu sparen, die Neuverschuldung bis 2013 wieder auf drei Prozent zu senken. Doch wie soll das gelingen? Und ist das glaubwürdig? Zumal kaum einer bereit ist, Einschnitte bei sich zu akzeptieren.

Tiefes Misstrauen herrscht zwischen dem Staat und seinen Bürgern. "Wir Griechen betrachten den Staat als einen potenziellen Feind", sagt Nikos Xydakis, Chefredakteur der traditionsreichen Athener Zeitung "Kathimerini". Dann geht er tief zurück in die Geschichte: Vier Jahrhunderte türkische Fremdherrschaft hätten den Griechen einen Stempel aufgedrückt. Im 20. Jahrhundert folgten Bürgerkrieg und Militärdiktatur, und auch die Demokratie, die seit 1974 existiere, würde nicht wirklich gut funktionieren. "Wir haben eine politische Erbdemokratie aufgebaut, in der seit Jahren zwei Familienclans das Sagen haben, die Papandreous und die Karamanlis", sagt Xydakis. "Sie blockieren neue politische Kräfte."
Vetternwirtschaft und Klientelpolitik prägen deshalb den Alltag. Jede neue Regierung bläht die Staatsverwaltung auf, um Arbeitsplätze für ihre Anhänger und ihre Familien zu schaffen. Jeder sechste der beruflich aktiven Griechen, etwa eine Million Menschen, arbeitet heute im Staatsapparat.
Allein die letzte Regierung, eine Mitte-rechts-Koalition unter Kostas Karamanlis, hat die Verwaltung um 50.000 Menschen aufgestockt. Die Staatsschulden sind binnen fünf Jahren um 100 Mrd. Euro gestiegen.
Auch die Korruption nahm rapide zu: Laut Transparency International ist Griechenland heute der korrupteste Staat der EU - und das, obwohl Karamanlis ausdrücklich die Korruption bekämpfen wollte. "Warum sollen wir der neuen Regierung nun glauben, wenn sie verspricht, dem Schlendrian ein Ende zu setzen?", fragt Xydakis. "Uns ist schon so viel versprochen worden."
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Das ist das Problem des Landes: Es fehlt der Glaube, dass sich etwas ändern wird. Das Land ist nicht nur finanziell marode.
Irgendwie hat sich Griechenland eingegraben, eingenistet in dem scheinbaren Wohlstand. Das begann schon 1981, mit dem Beitritt zur damaligen Europäischen Gemeinschaft. Die damalige Regierung von Andreas Papandreou, dem Vater des heutigen Ministerpräsidenten, nutzte die Subventionen, um den Sozialstaat zu finanzierten: Die Bürger durften für mehr Geld kürzer arbeiten und früher in Rente gehen. Eigentumswohnung, Ferienhaus und mindestens ein Auto waren selbstverständlich.

Nach der Einführung des Euro 2002 wurden auch die Kredite billig: Die Griechen konnten sich, so schien es, alles leisten - und keine Regierung wagte es, den scheinbaren Wohlstand infrage zu stellen. "Unsere Probleme sind kein Folge der globalen Finanzkrise", sagt die ehemalige Ministerin und sozialistische Parlamentsabgeordnete Vasso Papandreou. "Sie sind hausgemacht."
Das griechische Szeneviertel Exarchia ist ein wenig wie Hamburg-Altona oder Kreuzberg. Schmale Straßen, die voll geparkt sind mit Autos, die Hauswände zugeklebt mit Plakaten, ein Café reiht sich ans nächste. Vor einem Jahr lieferten sich hier Jugendliche wochenlang Straßenschlachten mit der Staatsmacht, nachdem ein Polizist einen 15-jährigen Jungen grundlos erschossen hatte.

"Das war damals nur der Auslöser, der die aufgestaute Wut der Jugendlichen zur Explosion gebracht hat", sagt Athanasios Zachariadis. Der junge Grieche studiert Pharmakologie und ist Mitglied der linken Bewegung Synaspismos. "Wir sind zutiefst frustriert, weil dieser Staat uns unserer Zukunft beraubt."
Griechenland hat die höchste Arbeitslosenquote bei den unter 29-Jährigen in der EU. Jeder vierte griechische Jugendliche hat keinen Job, ganze Heere schlagen sich mit Zeitverträgen und schlecht bezahlten Gelegenheitsarbeiten durch. Das Phänomen ist so weit verbreitet, dass es schon ein Namen für diese Kohorten gibt: "Generation 700 Euro" . Denn so viel - oder so wenig - können die meisten nur verdienen.

Sie leben deshalb noch bei ihren Eltern, eine eigene Wohnung können sie sich nicht leisten. "Wenn ich fertig bin, werde ich keinen Job im meinen Fach finden", sagt auch Athanasios. "In Griechenland kommen nur die Leute weiter, die einflussreiche Freunde in politischen Ämtern haben. Qualifikation spielt keine Rolle. Nicht mal mit einem Harvard-Diplom hat man in Athen eine Jobgarantie. "
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Athanasios hat seine langen Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden und schlürft eine Cola. Draußen nieselt es, der Winter hat auch Athen erreicht. Die Häuser rund um den Exarchiaplatz sind mit Tausenden Plakaten beklebt, die zum Kampf gegen das Establishment auffordern. Antifaschisten und Trotzkisten, Stalinisten und Anarchisten bilden eine bunte Collage auf den Mauern. "Die Griechen sind nicht ohne Grund zu einem Volk von Anarchisten geworden", sagt Athanasios. "Der Staat schert sich nicht um unsere Rechte. Und die Medien sind käuflich und verdrehen die Tatsachen."

Starke Vorwürfe, aber die Verachtung, die aus diesen Worten dringt, zeigt, wie brüchig die griechische Gesellschaft geworden ist.
So ist die Bildung rein theoretisch kostenlos. Doch wer keinen Privatunterricht nimmt, schafft die Aufnahmeprüfungen an der Uni kaum, das Niveau der Schulen ist zu schlecht. Die Lehrer wiederum geben privat bezahlte Nachhilfestunden, die sie selbstverständlich nicht als Einkommen deklarieren. Um die Nachhilfe bezahlen zu können, suchen die Eltern Zweitjobs in der Schattenwirtschaft.
Überhaupt, die Schattenwirtschaft. Sie ist Griechenlands Rettung und Fluch. Sie hilft, private Krisen zu meistern, raubt aber dem Staat das Fundament. Rund 30 Prozent des BIPs werden hier schätzungsweise erwirtschaftet. Ärzte und Rechtsanwälte, Ladenbesitzer und Handwerker, Baufirmen und Landwirte - sie alle hinterziehen Steuern. Die Hälfte der Nachtklubs fährt offiziell Verluste ein, ein Viertel meldet Einnahmen von 15.000 Euro an, was weniger ist als die deklarierten Einkommen der Angestellten. Ähnlich sieht es in der Gastronomie und im Hotelgewerbe aus.

Viele Griechen betrachten es als Notwehr. Dionisios etwa, der seinen Nachnahmen nicht nennen will. Der grauhaarige Besitzer eines kleinen Gemischtwarenladens im Zentrum von Athen weiß, dass die neue Regierung gegen Steuerhinterziehung vorgehen will. "Die sollen erst die Korruption da oben abstellen, wo es um Millionen geht", schimpft er hinter seiner Ladentheke. "Bei der Vergabe staatlicher Infrastrukturprojekte werden doch immer Millionen geschoben. Wenn ich hier alle Steuern zahle, kann ich gleich das Geschäft schließen, denn es rechnet sich nicht." Seit Jahren arbeitet Dionisios 16 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche. Reich ist er nicht geworden, aber immerhin reichte sein Einkommen, um zwei Kinder großzuziehen.
Steuerhinterziehung ist in Griechenland Alltag: Taxifahrer nehmen unterwegs einen zweiten Passagier mit, der für seine Teilstrecke Geld zahlt, das von Taxameter nicht erfasst wird. Klempner oder Elektriker stellen für ihre Arbeit grundsätzlich keine Quittung aus. Auch Ärzte und Anwälte bieten immer zwei Tarife an: einen teureren mit Quittung und einen billigeren - ohne Nachweis. "Jeder betrügt jeden, das ist das griechische Lebensprinzip", sagt Dionisios.
Die Korruption zerfrisst die Gesellschaft, den Staat. Jeder sechste Grieche zahlt Fakelaki, den "kleinen Umschlag", wenn er etwas erledigen muss. Nach Schätzungen von Transparency International werden in diesem Jahr auf diese Weise fast 1 Mrd. Euro gezahlt. Das ergibt pro Familie rund 1500 Euro im Jahr."Wenn man einen neuen Führerschein braucht oder auf eine Operation nicht warten will, zahlt man Fakelaki", sagt Kostas Bakouris, Chef der griechischen Abteilung von Transparency International. "Die meisten Griechen finden so etwas schlecht, akzeptieren es dennoch beinah klaglos."
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Der griechische Staat geht meist selbst mit schlechtem Beispiel voran. Vor fünf Jahren etwa haben staatliche Krankenhäuser die Zahlungen an ihre Lieferanten fast komplett eingestellt. Nun belaufen sich die Rückstände auf 6,2 Mrd. Euro, davon fallen 2,7 Mrd. Euro allein in diesem Jahr an.

Einer, der das spüren musste, ist Dionisis Sargentis, Chef einer Firma, die unter anderem orthopädische Geräte importiert und an Krankenhäuser verkauft. "Uns steht das Wasser bis zum Hals", sagt der Unternehmer, der auch Vorsitzender eines Verbands von Lieferanten ist. "Die Banken verweigern uns weitere Kredite, wenn der Staat nicht endlich die Altschulden bezahlt."
Das System hat Methode. "Wir finanzieren mit unseren Krediten seit Jahren das staatliche Gesundheitssystem", sagt Sargentis. Früher wurden die Lieferanten nach spätestens zwei Jahren bezahlt. Inzwischen sind es fünf, und Leuten wie Sargentis reicht es. Zahlt die Regierung nicht, werden Lieferanten das System "einstürzen lassen", droht er.

Es weihnachtet in Athen. Gegenüber dem Rathaus wurde eine riesige Krippenlandschaft aufgebaut, mit lebensgroßen Heiligenfiguren, Schafen und Kamelen. Auf vielen Plätzen stehen bunt dekorierte Weihnachtsbäume. In den Einkaufszentren drängen sich Tausende Griechen auf der Suche nach Geschenken.
"Sieht so ein krisengeschütteltes Land aus?", fragt Maria Palopoulou, die Sporwartin. Dann zeigt sie aber auf Müllberge, die sich ein Paar Straßen weiter gen Himmel türmen, weil die Müllabfuhr wegen geplanter Kürzungen streikt. "Das ist Griechenland, eine tolle Fassade, doch innerlich völlig verrottet."

http://www.ftd.de/politik/europa/:agenda-griechische-pein/50050860.html


Zuletzt von politikjoker am 15.01.10 22:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Teure U-Boote für Griechen!

Beitrag von bushi am 20.04.10 15:10

Bengelchen8 schrieb:
Laut ORF-Radio (Nachrichten; Ö3) müsste sich Österreich im Fall des Falles mit etwas über 880 Millionen (T)Euronen beteiligen.
Die Rüstungskäufe der Griechen haben eine wichtige Rolle bei den Kredit-Verhandlungen mit der EU gespielt.
Ergebnis: Der Pleitestaat bestellt sechs U-Boote und Fregatten bei den Deutschen und Franzosen. (Heute, S.5)
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Pleite-Griechen

Beitrag von bushi am 21.04.10 12:13

Die Griechen bekommen von fremden Staaten Geld, um die Wirtschaft wieder aufzubauen, gekauft werden aber teure U-Boote und Fregatten?
Ich hätte auch gern einen neuen Plasma-TV! Frag ich jetzt meinen Nachbarn, ob er ihn mir Kauft? (Heute-Lerserbrief)
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von Bengelchen8 am 22.04.10 10:46

Lassen wir mal die Griechen außen vor; sehen wir uns mal unser eigenes Land an:
Unsere Staatsverschuldung liegt bereits bei über 200 Milliarden Euro! Ich will diese Summe gar nicht in Schilling angeben, sonst wird wohl einigen schlecht.....
Umgelegt auf die Einwohnerzahl hat Österreich weitaus höhere Schulden als Griechenland!
Jetzt kommt unser Finanzminister daher mit gewaltigen Steuerbelastungen für jeden Einzelnen von uns! Was wird wohl die Konsequenz sein?
Der private Konsum wird gewaltig zurückgehen und somit auch die "errechneten" Steuereinnahmen! Diese negativ-Spirale wird sich immer schneller nach "unten" drehen!
Was hilft es denn wirklich, wenn die "Neuverschuldung" von 4,7% auf etwa 2,4% "gesenkt" wird??????
Verschuldung ist und bleibt Verschuldung; ein Abbau der bereits bestehenden Schulden ist somit fern aller Möglichkeiten! Jetzt stehen wir bei etwas über 200 Milliarden; ein Anstieg in den nächsten drei Jahren auf (minimalst) 220 Milliarden ist somit klar vorgezeichnet!

Wenn DAS kein klarer Pleite-Kurs ist, dann weiß ich auch nix mehr.......
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von Bengelchen8 am 22.04.10 15:56

Gerade erst gelesen: Die Griechen sind gar nicht "Europameister" in punkto Verschuldung; Irland liegt da noch um einiges vorne (über 14% Verschuldung).

Was auch auffällt: Sehr viele schimpfen über die "faule/streikende" griechische Bevölkerung; keiner zeigt klar und deutlich auf die eigentlichen Verursacher/Schuldigen dieser Misere: Politiker/KOnzerne/Banker!!!!!! DIE sind alle fein raus; hat doch ohnehin jeder ein dickes Bankkonto irgendwo "steuerschonend" gebunkert.
Wie üblich soll der "kleine Mann/Frau von der Straße" all die Scherben nicht nur einsammeln, sondern auch noch bezahlen!
Parallelen mit Österreich sehe ich allerdings in sehr großem Umfang......
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von Sakc _ Pauer am 23.04.10 13:42

Es ist soweit: Griechen bitten Europa um Finanzhilfe

Einen Tag, nachdem den Griechen ein deutlich höheres Defizit als erwartet prognostiziert wurde, zieht Regierungschef Giorgos Papandreou die Reißleine: Er will die EU und den IWF um bis zu 45 Milliarden Euro bitten.

Insgesamt kann Athen Hilfsgelder in der Höhe von 45 Mrd. Euro in Anspruch nehmen. Die EU-Länder helfen den Griechen mit 30 Milliarden Euro, von denen 858 Mio. Euro aus Österreich kommen.

klick

in die Säcke Steuerzahler , danke EU-JA- Wähler .... devil
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Eindeutig:Pröll verarscht uns alle

Beitrag von Bengelchen8 am 24.04.10 21:47

(Quelle:Krone.at)
Pröll: Keine Kosten für Steuerzahler durch Griechen
Das offizielle Ansuchen Griechenlands um die Aktivierung des EU-Notfallplans sorgt auch in Österreich für Aufregung. Zu den bis zu 45 Milliarden, die die Euro-Staaten und der Internationale Währungsfonds in Form von Krediten bereitstellen, kommen bis zu 858 Millionen aus Österreich. Finanzminister Josef Pröll gab am Freitag ein Versprechen ab: "Dem österreichischen Steuerzahler entstehen keine Kosten, weil die Hilfe in Form von Darlehen gewährt wird, die mit Zinsen zurückbezahlt werden müssen."

devil devil devil devil devil
Estmal: Österreich ist selber mehr als pleite; hat also die Mittel gar nicht um derart großzügige Kredite (Geldgeschenke) zu vergeben.
Dann: Ist diesem Finanzjongleur nicht klar, dass jemand der de facto pleite ist niemals in der Lage sein kann wiederu neue Schulden zu begleichen????
Hier wird doch die klassische "Loch auf---->Loch zu" Praktik betrieben!
Kredite damit Kredite beglichen werden können; welch Schwachsinn in Reinkultur!
Diese "EU-Hilfe" kann ungesehen bereits jetzt als "Verlust" ausgebucht werden; berappen dürfen's wir alle......; ich plattze gleich!
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von bella am 27.04.10 8:27

Frage: Wer profitiert wieder einmal davon?
Antwort: DIE BANKEN
Frage: Wer steckt hinter den Banken?
Antwort: Die oberste Schicht der Weltelite?
Frage: Sinn des Ganzen Desasters?
Antwort: Die neue Weltordnung!
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von bushi am 27.04.10 9:06

bella schrieb:
Antwort: Die neue Weltordnung!
und wer bestimmt schonwieder die Weltordnung
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von Bengelchen8 am 27.04.10 9:45

bushi schrieb:
bella schrieb:
Antwort: Die neue Weltordnung!
und wer bestimmt schonwieder die Weltordnung

Das kann heute keiner mehr so genau sagen. Früher hätte man eine klare Antwort parat gehabt: Die Ami's!
Heute zu Zeiten der "Globalisierung" ist's um einiges komplizierter; die Amis alleine können gar nichts mehr bestimmen, die kriegen überall höchstens eine auf die Schnauze.
Im Verbund mit diversen Großkonzernen (weltweit) funzts aber wieder. Wer allerdings da wirklich "das Sagen" hat lässt sich absolut nicht mehr auf bestimmte Personen/GRuppen/Staaten einschränken.
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aus orf 2 -19,30h Nachrichten

Beitrag von bushi am 27.04.10 19:42

Griechenland zahlt für einen Zehnjahreskredit 9,6% Zinsen, Österreich würde 3,4% zahlen.
***
An den Finanz- und Bankproblemen sind die "Weißen"-Juden Schuld. - (weiße Juden haben nichts mit Juden zu tun ! damit sind auch eigene gierige Leute gemeint !)
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von imgi am 27.04.10 22:11

Euroland ist abgebrannt......

Leute, ohne Scherz, hebt eure Krtöten v. der Bank ab und gönnt euch etwas Schönes, über kurz od. lang ist es weg, denn dafür sorgen Politik und Inflation - wenn nicht gar eine Währungsreform.

Diese Schuldenlast zu bedienen ist einfach illusorisch!
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von bella am 28.04.10 7:24

bushi schrieb:
bella schrieb:
Antwort: Die neue Weltordnung!
und wer bestimmt schonwieder die Weltordnung

Ich nicht Bushi! Very Happy
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von bushi am 28.04.10 9:27

Griechenland wurde für die Kreditvergabe "herabgestuft". Es soll auch Portugal folgen. (orf 2 - 9h Nachr.)
Von der Wallstreet - wurde wegen Falschauslegung bei der Kreditvergabe - Österreich erst vor kurzem herabgesetzt.
Die Herabstufung wurde schnell widerrufen, damit für Österreich kein größerer Schaden eintritt.
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Die weissen hungrigen Wölfe........

Beitrag von bushi am 28.04.10 10:09

Die Lage in Griechenland spitzt sich immer mehr zu: Die Staatsfinanzen sind aus dem Lot geraten, schon bald müssen viele Milliarden Euro an Krediten zurückbezahlt werden, Geld, das nicht vorhanden ist. Das hat die Spekulanten auf den Plan gerufen: Wie hungrige Wölfe umkreisen sie die Beute namens Griechenland. Die EU Granden wiederum versuchen wie ein verärgerter Hausherr, diese hungrigen Wölfe mit dem Stock zu verscheuchen. Das gelingt nur kurzfristig, kaum weggejagt, sitzen sie schon wieder vor der Tür und jaulen, um Beute machen zu können.
Ob die Griechen es schaffen, "aus eigener Kraft" aus der Krise zu kommen? dann nur mit massiver Unterstützung der EU.
Die hungrigen -"weißen"- Wölfe warten auf die Beute. Sie wissen: Wenn sie Griechenland schaffen, dann wird es anschließend noch viel größere Stücke geben......
(Krone, S.5)
"Weiße Wölfe" wie Lehman Brothers und Goldman Sachs. Goldman wird vorgeworfen, maßgeblich zur weltweiten Finanzkrise beigetragen und Kunden mit dubiosen Immobiliengeschaften geschädigt zu haben.
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Finanzhaie

Beitrag von bushi am 29.04.10 10:10

Berüchtigte Fonds und Agenturen setzen bzw. stufen Länder kreditmäßig runter wie es ihnen gerade paßt. (28.4.orf-2 22,30h Runder Tisch)
Österreich ist es auch erst kurzfristig passiert.
Nach Griechenland umkreisen schon die Finanzwölfe ihre nächsten Opfer - Portugal, Spanien, Italien.
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wir werden vorbereitet zum aussackeln bzw. uns werden auch die haare geschnitten.

Beitrag von bushi am 30.04.10 21:24

es geschieht ihnen Recht den faulen Griechen weil sie über ihre Lebensverhältnisse leben Twisted Evil
Die ersten konkreten Gegenmaßnahmen der Regierung werden die Bevölkerung hart treffen. Die Mehrwertsteuer soll von 21 auf 23% steigen.
Die Pensionen dürfen auf Jahre eingefroren werden. Bei den Beamten ist von Lohnkürzungen um bis zu 10% die Rede, Zulagen sollen fallen.
Die Steuern auf Tabak, Sprit, Alkohol werden erhöht. Einschnitte könnten das 13. und 14. Gehalt um ein Drittel kürzen................(Krone, S.3)

Da gehts uns Österreichern doch noch prima Laughing also was regt`s ihr euch auf, wenn man bei uns die MWSt. doch nur auf 22% erhöhen.
Die Zigarettenpackungen nur um 20 Cent teurer und 1 Liter Sprit doch nur um läppische 5-10 Cent. Die Steuerbegünstigung für 13. und 14. soll fallen
und keine Pensionserhöhung bis ein Jahr vor der Wahl. Also unsere Kürzungen und Teuerungen sind bei weitem nicht so hoch wie bei den Griechen.
Es geht uns also viel, viel besser als den prasssüchtigen Griechen, Portugiesern, Spanier und Italiener teufel
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Der Kleine zahlt so wie immer die Zeche.

Beitrag von bushi am 01.05.10 21:02

Österreich will Griechenland mit sechs Milliarden Euro unterstützen. Indirekt werden die griechischen Milliardäre unterstützt. (Österr., S.5)

Im Zusammenhang mit dem Griechenland verordneten Spar-Paket kommen ziemlich einzigartige Gepflogenheiten eines europäischen Landes zutage. So sollen jetzt endgültig "Erb-Pensionen" abgeschafft werden, das heißt: Unverheiratete Töchter von Beamten und Militärs konnten die Pensionsansprüche ihrer verstorbenen Väter erben. (Krone, S.2)

Der kleine zahlt die Zeche: u.a. Streichung des 13. und 14. Monatsgehaltes. Neuerliche Erhöhung der Mehrwertsteuer von 21 auf 23%.
Anhebung des Pensionsalters auf 67 Jahre. Alle Gehälter werden drei Jahre eingefroren...... u.a.m. (Österr., S.4)
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Das Luxusleben der Pleite-Griechen.

Beitrag von bushi am 02.05.10 10:20

Wie gehen die Menschen mit der Krise um? Erstaunlich cool, kein Geld - aber von Sparen nichts zu sehen.
Lokale sind gesteckt voll, Wein und Ouzo fließen in Strömen und in den Jachthafen werden die Luxusjachten sommerfein poliert. (Österr., S.12 u. 13)
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Griechen sollen mindestens 120 Milliaren Euro bekommen.

Beitrag von bushi am 02.05.10 12:28

Papandreou sagte - sein Land habe einen Finanzierungsbedarf von 60 Milliarden € pro Jahr. (Kurier.at)
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von Bengelchen8 am 02.05.10 13:20

bushi schrieb:Papandreou sagte - sein Land habe einen Finanzierungsbedarf von 60 Milliarden € pro Jahr. (Kurier.at)

Das Perverseste daran: Justament griechische Multi-Milliardäre verdienen an dieser Krise weitere Unsummen (von den "Rest-Europäern" per Steuern abgezwackt)!!!!!
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von Neo am 03.05.10 21:23

mittlerweile sinds 110 milliarden unglaubliche summe

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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von bella am 05.05.10 9:32

Kann es sein, dass dies die Eineitung der richtig großen Krise ist, die Rockefeller am 23.9.1994 vor dem US Business Council erwähnte?
Wenn Ja, dann war/ist das Desaster mit Griechenland und den anderen Negerantenländern mehr als geplant!
Originalzitat Rockefellers:
"Alles was wir benötigen, ist die eine, richtige große Krise, und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren."
Das Kuriose dabei: Bspl. Österreich, selbst mit 200 Milliarden Euro verschuldet, will, mit weiß nicht wieviel Milliarden einem Land helfen, das mit 300 Milliarden verschuldet ist!?!? Ein Fass ohne Boden! Und wieder sind die Geldsäcke die Nutznieser! Die Völker Europas müssen bluten!
So wie ich das sehe, läuft es darauf hinaus, dass sich die Elitären Herren, die allesamt die Finger in den Banken/Immobilienmärkten haben, die Welt aufkaufen.
Irgendwie erinnert mich das an die Monarchie, da haben sich die Adeligen untereinander die Länder aufgeteilt, in Saus und Braus gelebt, wähend die Völker hungerten und mit horrenden Steuern ausgesaugt wurden.
Aber hat sich da nicht der "Mob" erhoben?!
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ALLE lebten über ihre Verhältnisse ?

Beitrag von bushi am 10.05.10 20:47

politikjoker schrieb:
Jahrelang hat Griechenland über seine Verhältnisse gelebt. Nun steht es vor dem Bankrott.
Doch wer ist schuld?
"Die, die sich jahrzehntelang Villen gebaut haben, während wir uns von ihnen Lügen einlullen ließen", schreit Sofia K. Die Verwaltungsbeamtin hat gerade Blumen vor der Bank niedergelegt, in der vorigen Mittwoch drei Menschen im Rauch erstickten. Frau Sofia muss jetzt von ihren 1200 Euro monatlich
20 Prozent abgeben, um zu helfen, das Land vor dem Konkurs zu retten.
"Meinetwegen können sie das Parlament abbrennen", sagt Tassos K. ungerührt, "Die 300 Abgeordneten gehören doch alle in den Knast."
Der 73-jährige Portier eines Hotels verdient sich etwas zu seiner kargen Rente dazu. "Die denken doch nur daran, an der Macht zu bleiben, so haben sie doch den Staat kaputt gemacht." (Die Presse, S.7)
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von bella am 13.05.10 7:37

Und jetzt ist Italien dran! Und dann ........
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Der Fisch beginnt am Kopf zu stincken an.

Beitrag von bushi am 16.05.10 12:11

"Faul, korrupt, verlogen", die Menschen eines Landes werden seit Wochen zu Europas Feindbild gemacht. (Kurier-Titelseite)
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Re: Griechenland Schandfleck der EU gestern heute und in Zukunft dank Betrug Lügen Korruption und dauer-Mißwirtschaft

Beitrag von bushi am 01.11.11 12:32

Ihr Behördechaos bekommen die Griechen nicht in den Griff.
Wie jetzt bekannt wurde, hat Griechenland jahrelang Pensionen an bereits Verstorbene überwiesen.
Bis zu acht Milliarden Euro soll der griechische Pensionsfonds so verloren haben. Das Geld kassierten betrügerische Angehörige der Toten - offenbar ohne dass sie Kontrollen der Behörde zu befürchten hatten.
Zusätzlich kam zutage: 9.000 Rentner, die Pensionen kassierten, waren als über 100-Jährige registriert.
(Österr., S.6)
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Pleite-Griechen, wollt ihr uns für dumm verkaufen?

Beitrag von bushi am 02.11.11 12:45

Lügen-Premier Papandreou stürzt EU trotz Milliarden-Geschenk ins Chaos.
Sie erschummelten sich den Beitritt zur Eurozone, fälschten jahrelang ihre Bilanzen, lassen sich von uns
"Euro-Nazis" mit bis zu 239 Milliarden Euro helfen. Jetzt will Griechen-Chef Papandreou auch noch über das von der EU geforderte Sparprogramm abstimmen lassen!
Damit ist das Euro-Rettungspaket hinfällig, bereis heute soll in Cannes ein neuer Krisen-Gipfel abgehalten werden. (Heute, S.5)
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Von der Rettung bis zum Kollaps

Beitrag von bushi am 02.11.11 23:09

Beim Referendum müssen sich die Griechen zum Sparkurs bekennen. Wenn nicht, drohen Chaos, Dominoeffekte und das Aus für den Euro.
Die Griechen sollen abstimmen, ob sie die geschnürten Hilfspakete überhaupt wollen. Votieren sie mit Nein, könnte die gesamte Eurozone auseinanderbrechen.
(Kurier.at)




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