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Türkei: Gelebter Rassismus -> moderne Nazis verfolgen alles non-moslemische bzw. westliche

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Türkei: Gelebter Rassismus -> moderne Nazis verfolgen alles non-moslemische bzw. westliche

Beitrag von politikjoker am 06.10.09 1:15

http://www.forum-politik.at/osterreich-f21/schulskandalrassistische-linke-schulfuhrung-verweist-osterreicher-wegen-bosen-streich-an-muslima-von-schule-t2345.htm
Da wir soviele Türken und Moslems im Land haben und erst kürzlich eine fanatische Moslem-Mutter einen bösen Streich zweier österreichischer Kinder als glatten Terroranschlag hingestellt hat & so die linken, überforderten Schulleiter derart unter DRuck setzte, daß diese die "Lausmädels" mit der Höchststrafe bzw. dem Schulverweis belegte, dachte ich mir...schau ma uns mal die Türkei und ihr Verfahren mit Minderheiten an..
Die alten Nazis hatten noch alles non-arische im Visier; die aktuellen eben alles non-moslemische bzw. Westliche.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/761/310689/text/
Fahnen mit Christenkreuz lösen Proteste aus

Ein Dokumentarfilmer musste sich aus dem türkischen Kayseri zurückziehen: Er hatte für Filmszenen eine Fahne mit einem Kreuz aufgehängt.
Fahnen mit dem Christenkreuz, die bei Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm auf der Festung der türkischen Stadt Kayseri angebracht worden waren, haben in der Stadt wütende Proteste ausgelöst.

"Wir sind Muslime - was haben die Kreuze hier zu suchen?“ riefen etwa 50 Demonstranten, die vor der Festung im Stadtzentrum von Kayseri zusammenliefen, wie die türkische Presse am Donnerstag meldete.

Der Regisseur des Films, Tanyolac Türkben, musste die Polizei holen und schließlich die byzantinischen Fahnen abhängen lassen. Türkben, der selbst aus Kayseri stammt, sagte, er habe die Fahnen des Byzantinischen Reiches an der Festung aufhängen lassen, um zu illustrieren, dass die Anlage von den Byzantinern errichtet worden sei.

Türkbens Team stellte nach dem Zwischenfall die Dreharbeiten ein und verließ den Ort. Die Stadt ist auch die Heimat des türkischen Präsidenten Abdullah Gül.

In Türkbens Film "Anatolia" geht es um die verschiedenen Zivilisationen, die Kleinasien geprägt haben. Wenn er in anderen Teilen der Türkei ähnliche Probleme bekomme, müsse er das Filmprojekt aufgeben, sagte der Regisseur.
"Wir sind Muslime - was haben die Kreuze hier zu suchen?“
Und wenn wir uns fragen: Wir sind Österreicher / Deutsche: Was haben Schleier, Kopftuch usw. / Türkisch auf unseren Straßen zu suchen, sind wir sofort Nazis.
Interessant, oder.
Auch interessant, wie denn scheinbar das Feindbild der Türken ausschaut. Wir.

http://www.faz.net/s/RubCF3AeB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E73477A30988C48A9A1F277F24D38CD9E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Türkei
Rettet das zweite Jerusalem!

Von Karen Krüger

27. April 2009 „Im vergangenen Jahr hat der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan bei seiner Rede in Köln gesagt, Assimilation sei ein Verbrechen. Erdogan muss es wissen, denn seit Jahrzehnten versucht der türkische Staat, die Kultur von religiösen Minderheiten durch erzwungene Assimilation zu vernichten.“

Schon die einleitenden Worte von Kubilay Demirkaya, Sprecher der „Initiative Mor Gabriel“, machten deutlich: Mit freundlichen Mahnungen und Volksfeststimmung, die noch im Januar die Berliner Demonstration für den Erhalt des Klosters Mor Gabriel im Südosten der Türkei bestimmt hatten, will sich die jüngst gegründete „Initiative Mor Gabriel“ nicht zufriedengeben.

Die Welle von Klagen, mit denen das Kloster seit dem letzten Sommer überzogen wird, ist für die Initiative, die sich aus Vertretern der aramäischen, alevitischen, kurdischen, armenischen Gemeinden und aus Mitgliedern des Verbands der Griechen aus Pontos zusammensetzt, nur der bisherige Höhepunkt einer türkischen kulturellen Vernichtungspolitik.

Einer der letzten Zeugen seiner Zeit

Einen derartigen Zusammenschluss von aus der Türkei stammenden Minderheitenvertretungen gab es in Deutschland bisher noch nie - die Politik der Trennung, die von der Türkei gegen diese Gruppen betrieben wird, setzte sich bisher immer auch auf deutschem Boden fort.

Nun will man gemeinsam für den Erhalt der eigenen Identität kämpfen. Neben Mor Gabriel setzt sich die Initiative auch für eine Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern ein.

Wieder einmal gehe es darum, die Reste christlicher Präsenz in der Türkei auszulöschen, lautete der Tenor der Protestkundgebung in Köln. Die Ideologie seit dem Genozid an den Armeniern habe sich nicht verändert, einzig die Mittel seien dem Zeitgeist angepasst worden: In der Türkei ist es üblich, mit Verfahren um angeblich ungeklärte Grundbucheinträge den christlichen Gemeinschaften, die de jure als Stiftungen existieren, den Ort ihres Wirkens zu entziehen. Sollten die Klagen gegen Mor Gabriel Bestand haben, wird das Kloster enteignet.

Die Klosterkirche Mor Gabriels ist älter als die Hagia Sophia, älter als jedes Kloster auf dem Berg Sinai. Vielen Christen gilt es als zweites Jerusalem. Mor Gabriel liegt auf einem Hochplateau, dem Tur Abdin, dem Berg der „Knechte Gottes“, das sich tief ins biblische Tigris-Tal erstreckt.

Von den etwa achtzig Klöstern, die dort seit dem vierten Jahrhundert gegründet wurden, ist das im Jahr 397 erbaute Kloster eines der letzten Zeugen seiner Zeit.

Das Unterrichten wurde verboten

Die Vorwürfe, mit denen es konfrontiert wird, sind geradezu absurd. Und erinnern an die von national-religiösen Gruppen geführte Kampagne, die in den Jahren 2006 und 2007 zu dem Mord an einem katholischen Priester und drei Protestanten geführt hatte.

Mor Gabriel habe die Grenzen der umliegenden Dörfer verletzt, den Wald als Weidefläche okkupiert und verfüge ohnehin über mehr Land, als die Gläubigen zum Beten bräuchten. Außerdem sei das Kloster auf muslimischen Gräbern erbaut worden und habe dafür eine Moschee zerstört - Mor Gabriel wurde fast zweihundert Jahre vor dem Auftreten des Propheten Mohammed errichtet und damit lange bevor Moscheen gebaut werden konnten.
Der Abt spalte die Bevölkerung, schicke Kinder zur Missionsarbeit aus und unterrichte Fremde in einer fremden Sprache, lautet ein weiterer Vorwurf - tatsächlich wird in Mor Gabriel vierzig Kindern von Assyrern nachmittags ein aramäischer Dialekt gelehrt.

Doch das war bekannt: Im Jahr 1997 wurde dem Kloster das Unterrichten laut Dekret verboten, dieses aber weiterhin stillschweigend geduldet. Dass die türkische Regierung nach internationalen Protesten auf die drohende Enteignung ausgerechnet ankündigte, an der Universität von Mardin einen Lehrstuhl für Aramäisch einrichten zu wollen, empfinde man da als Hohn, sagte Demirkaya.

Der Generalkonsul reagierte aggressiv

Tatsächlich liest sich das bisherige Vorgehen der türkischen Justiz als Versuch, die syrisch-orthodoxen Christen einzuschüchtern und zu demütigen. Die ersten Gerichtstermine wurden auf deren Advents- und Weihnachtsfeiertage gelegt.

Am 24. April, dem Tag, an dem auf der ganzen Welt Armenier, Aramäer und Pontos-Griechen der Massaker in den Jahren 1915 und 1916 gedenken, lud die türkische Regierung ausländische Diplomaten und Politiker zur feierlichen Übergabe von Grundbüchern an ein aramäisches Dorf auf dem Tur Abdin ein. Und in Deutschland reagierten Vertreter der türkischen Regierung auf die Unterstützer der „Initiative Mor Gabriel“ aggressiv.

Man solle sich nicht auf die Deutschen verlassen, denn für Deutsche seien Türken ohnehin alle gleich. Wenn die Deutschen könnten, würden sie die Türken durch eine Tätowierung kennzeichnen und ihnen das Gleiche antun, was sie während der Nazizeit getan haben. Die Türkei sei die einzige Schutzmacht, die die Türken schützen würde, zitierte die Initiative den türkischen Generalkonsul Hakan Kivanc. Und forderte dessen Absetzung.
Man beachte die Hervorhebungen. Wieso erinnert das einen nur an ca. 64 Jahre altes Denunziantentum und heutige Lügen a la "Um 2.30 Nachts herrscht gute Sicht, Haider ist mit donnerendem Motor laut krachend einen Zaun umlegend usw. mucksmäuschenstill neben dem ca. 20m entfernt schlafenden Hausherren verunfallt, Brotbeutel sind Nazidevotionalien a la Poster der Beatles usw. ?
Muß ein Zufall sein....

http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Studie-In-der-Tuerkei-grosses-Misstrauen-gegen-Christen/53618
Studie: In der Türkei großes Misstrauen gegen Christen
zuletzt aktualisiert: 01.10.2009 - 02:30

Istanbul (kna). Jeder dritte Türke will keinen Christen zum Nachbarn haben. Das geht aus einer Studie hervor, die mit Unterstützung der Europäischen Union erarbeitet und gestern von mehreren türkischen Zeitung veröffentlicht wurde. Eine deutliche Mehrheit von 55 Prozent lehnt demnach eine Beschäftigung von Angehörigen der nicht-muslimischen Minderheiten in Justiz oder den Sicherheitskräften ab. 42 Prozent sprachen sich gegen jüdische Nachbarn aus.Quelle: Rheinische Post
Was frage ich nochmal immer, wenn wiedermal eine non-linke Partei oder ein non-linker Politiker als Nazi denunziert wird ?
Hat er was gegen Juden ? Verbrennt er die gerne ? SS Mitglied ? usw.
Man beachte das Hervorgehobene und vorallem das groß Geschriebene.
Gruslig, nicht ....? affraid

Aber es kommt besonders bezüglich Religion noch viel dicker:
http://www.welt.de/politik/article2501751/Christen-in-der-Tuerkei-beim-Gebet-festgenommen.html
Religionsfreiheit
Christen in der Türkei beim Gebet festgenommen

Soldaten haben in der türkischen Provinz einen Priester und mehr als 20 Christen festgenommen. Die Gemeinde wollte in der Region einen Gottesdienst abhalten. Aufgefallen sind sie, als sie Bonbons an Kinder und Bibeln an die Erwachsenen verteilt haben. Danach haben die Sicherheitskräfte eingegriffen.

In der türkischen Provinz Artvin sind 22 Christen aus ihrer Kirche heraus festgenommen und abgeführt worden, weil Anwohner und Sicherheitskräfte sie der „missionarischen Aktivitäten“ verdächtigten. Wie die Tageszeitung „Taraf“ und andere türkische Medien meldeten, sichtete eine Streife der paramilitärischen Gendarmerie am Freitag im Dorf Cevizli einen Priester im Ornat auf der Straße vor einer Kirche. Die Soldaten nahmen sowohl den Priester als auch die in der Kirche betende Gemeinde – 18 Frauen und drei Männer – fest und führten sie zur Wache ab.

Bei dem Geistlichen handelte es sich um einen georgischen Priester, wie sich bei der Aufnahme der Personalien herausstellte. Der 33-Jährige war drei Tage zuvor aus dem nahen Georgien eingereist, um in den Kirchen der Region Gottesdienste zu zelebrieren.

Die Bewohner von Cevizli gaben zu Protokoll, die Christen hätten im Dorf Bonbons an Kinder und Bibeln an Erwachsene verteilt. Diese Aktivitäten war den Sicherheitskräften aufgefallen. Die Gendarmen nahmen dem Geistlichen eine Geldstrafe von umgerechnet 70 Euro für das Tragen von religiöser Kleidung in der Öffentlichkeit ab, das in der Türkei verboten ist; anschließend wurden die Christen freigelassen.
*wow* Stellt euch mal vor, jemand verbietet den Türken ihre Kopftücher und Schleier. Da is man aber sofort sowas von Nazi & rassistisch, das kann man sich garnicht vorstellen.

Offiziell herrscht in der Türkei zwar Religionsfreiheit, weder der christliche Gottesdienst noch das Missionieren sind verboten. In der Praxis gelten Christen und erst recht Missionare der türkischen Öffentlichkeit aber vielfach als feindliche Agenten, die die türkische Nation unterwandern wollten.
Man beachte das türkische Feindbild in der Praxis: Wir.
Und Menschen gernau aus einem solchen "Umfeld" laufen bei uns zu 1000den schon rum. affraid

Natürlich würden wir nicht von einer Religion sprechen, die brutale Morde wegen Ehre gut heißt, würde alles so harmlos abgehen.
Blut kommt jetzt hinzu:
http://www.focus.de/politik/ausland/tuerkei-hexenjagd-auf-christen_aid_225237.html
Türkei: Hexenjagd auf Christen
Nach Jahren der Aufwiegelung herrscht unter türkischen Muslimen Paranoia gegenüber Missionaren

Nur Eingeweihte wissen, wo sich die Istanbuler Immanuel-Kirche befindet. Es gibt kein Türschild, von einem Kirchturm ganz zu schweigen. Ein Wachmann schließt für Besucher ein Eisentor auf. Die Verschwiegenheit ist nötig, denn draußen in den Gassen des Basars am Goldenen Horn genießen Christen einen üblen Ruf: „Ich rufe alle Türken auf, sich nicht hinters Licht führen zu lassen“, warnt der Händler Yusuf Nizan vor ihnen. Denn: „Die Missionare wollen unseren muslimischen Glauben zerstören.“

Das glauben nicht nur Istanbuler Händler, sondern viele Türken. Und offenbar auch die Killer, die in der vergangenen Woche im osttürkischen Malatya drei Christen die Kehlen durchschnitten: dem protestantischen Pastor Necati Aydin, dem in Malatya ansässigen Deutschen Tilman Geske und Ugur Yük-sel, einem Mitarbeiter des christlichen Verlags Zirve. „Wir haben es fürs Vaterland getan“ stand auf einem Zettel, der bei den mutmaßlichen Tätern – fünf Männern im Alter von 19 und 20 Jahren – gefunden wurde. „Sie wollen uns unser Land und unseren Glauben nehmen. Ihr werdet stolz auf uns sein.“

Die rund 120000 Christen in der Türkei haben es schwer. Von bürokratischen Schikanen bis hin zur Gewalt reicht der Druck, dem sie ausgesetzt sind. Am schwersten aber lastet auf ihnen der ständige Verdacht, das Land unterwandern zu wollen. Vor allem die protestantischen Kirchen, die im Gegensatz zu den alteingesessenen Kirchen der Armenier, Griechen und Aramäer aktiv für ihren Glauben werben, stehen unter diesem Dauerverdacht. „Unter dem Begriff Missionar verstehen die allermeisten Türken einen Feind der Türkei, der das Land zerstören will“, sagt Behnan Konutgan, Pfarrer der Immanuel-Kirche, der in seinem Berufsalltag selbst häufig mit solchen Vorwürfen konfrontiert wurde.

„Mindestens 20-mal wurde ich schon abgeführt oder musste auf der Wache erscheinen“, erzählt der Pfarrer, der zu den Verfassern der türkischen Bibel-Übersetzung gehört. Zwar ist das Verkünden der Bibel in der Türkei völlig legal. „Aber die Bevölkerung und selbst die Polizei kennen die Gesetze nicht.“

„Sind in dem Verlag tatsächlich Bibeln gefunden worden?“, fragten türkische Reporter in Malatya die Sicherheitsbehörden am Tatort – als könnte das erklären oder rechtfertigen, warum drei Menschen abgeschlachtet wurden.

In der Türkei habe nach Jahren der Aufwiegelung eine „Hexenjagd auf Christen“ begonnen, konstatiert Pastor Ihsan Özbek von der protestantischen Erlöserkirche in Ankara. Was die Zukunft der türkischen Christen angeht, ist er pessimistisch: „Wir wissen sehr gut, dass die Morde von Malatya nicht die letzten gewesen sein werden.“

Die Türkische Blutspur

Armenischer Journalist

19. Januar 2007 – Istanbul

Hrant Dink wurde auf offener Straße hingerichtet. Er war kritischer Journalist und armenisch-apostolischer Christ.

Katholischer Priester

5. Februar 2006 – Trabzon

Pater Andrea Santoro wurde durch einen Schuss in die Brust getötet. Seine Leiche fand man im Hof der Santa-Maria-Kirche.

Christliche Verleger

18. April 2007 – Malatya

Pastor Necati Aydin, Übersetzer Tilman Geske und Verlagsmitarbeiter Ugur Yüksel wurden in der vergangenen Woche von Extremisten gefoltert und ermordert. Der Grund: Die drei Christen druckten und verkauften in der Türkei Bibeln. Strenggläubige Muslime sahen dadurch ihre eigene Religion gefährdet.
Man beachte die Hervorhebung.
Vor ca. 64 Jahren wurden bei uns ähnliche Reden geschwungen.
Aber auch noch heute wird solche Hetze durch den Äther gegrölt. Professionell natürlich. Wir sind ja modern!
http://de.wikipedia.org/wiki/Dokumentationsarchiv_des_%C3%B6sterreichischen_Widerstandes
1993 wurde ein völlig neustrukturiertes „Handbuch des österreichischen Rechtsextremismus“ herausgebracht, das den Schwerpunkt auf die Darstellung und Analyse des organisierten Rechtsextremismus legte und die dominierende Rolle der FPÖ unter Führung Jörg Haiders im Rechtsextremismus aufzeigte.
Und zu seinem Begräbnis sind dann die ganzen 1000den von Rechtsextremen Omas, Mädels, Männer, Burschen usw. Kärntens aufmarschiert. Die Punker-Frisuren und Lederjacken wurden kurz "versteckt".
Na, wenn das nicht ein romantisches, boshaftes und erz-linkes Märchen is, weiß ich auch nicht.

Aber back to theme:
http://derstandard.at/1250691242615/Haeuser-von-Christen-in-Istanbul-gekennzeichnet
Häuser von Christen in Istanbul gekennzeichnet
25. August 2009, 19:03
Kurdische Vertreter im Parlament verlangen Aufklärung - Noch ist ungeklärt, wer hinter der Aktion steckt

Die kurdische Parlamentsabgeordnete Sebahat Tuncel sorgt mit einer Parlamentsanfrage über eine mögliche Kennzeichnung christlicher Häuser derzeit für Aufsehen: Demnach wurden in den letzten Wochen Häuser in Sisle und Samatya, Gegenden in Istanbul, in denen viele Armenier und Griechen leben, mit roten oder grünen Zetteln gekennzeichnet. Tuncel will von Innenminister Besir Atalay wissen, wer hinter dieser Kennzeichnung steckt und welchen Sinn das haben soll.

Die Anfrage von Sebahat Tuncel geht auf einen Bericht in der armenisch-türkischen Wochenzeitung Agos zurück. Wie Agos-Redakteur Ariz Nalci dem Standard bestätigte, hätten beunruhigte, "überwiegend ältere Angehörige der armenischen Community" bei der Zeitung angerufen und darüber berichtet, dass an ihren Häusern kleine rote oder grüne Zettel pickten. Man ging der Sache nach und stellte fest, dass rund 100 Häuser, in denen nicht immer, aber doch sehr häufig Armenier leben, mit diesen Zetteln, die ungefähr die Größe eines U-Bahn-Tickets haben, beklebt seien.

"Wir wissen nicht, was das bedeuten soll", sagte Nalci, aber etliche Leute seien beunruhigt. Nachfragen bei der Stadtverwaltung und der Polizei haben bislang kein Ergebnis gebracht. "Niemand weiß davon", sagt Nalci, weshalb nun die Abgeordnete Tuncel den Innenminister aufgefordert hat, die Sache aufzuklären. "Es kann ein schlechter Scherz sein", sagte Nalci, "es kann aber auch einen ernsten Hintergrund haben."

So geht aus der Anklageschrift gegen die nationalistische Erge- nekon-Gruppe, der vorgeworfen wird, einen Putsch gegen die Regierung von Ministerpräsident Erdogan vorbereitet zu haben, hervor, dass Anschläge auf Armenier als ein Mittel für eine gezielte Destabilisierungskampagne vorgesehen waren.

Vor zweieinhalb Jahren wurde der Chefredakteur von Agos, Hrant Dink, vor der Redaktion von einem rechtsradikalen Jugendlichen erschossen. Die Hintermänner dieses Mordes werden ebenfalls bei Ergenekon vermutet.

Bis sich jetzt Sebahat Tuncel der Geschichte mit den Zetteln annahm, war das Ganze lediglich eine lokale Geschichte. Weder der Sprecher des griechischen Patriarchats, Dositeos Anagnostisois, noch der Pfarrer der evangelischen Gemeinde, Holger Nollmann, wussten davon. Agos und Sebahat Tuncel verlangen nun, dass die Polizei eine offizielle Untersuchung vornimmt, um die Betroffenen zu beruhigen. "Sie sollen öffentlich dazu Stellung nehmen", sagte Nalci, "damit wir wissen, was los ist."

In der Vergangenheit, zuletzt 1955, war es mehrmals zu Ausschreitungen gegen die christlichen Minderheiten gekommen. (Jürgen Gottschlich aus Istanbul/DER STANDARD, Printausgabe, 26.8.2009)
Na, bitte genauso wie vor ca. 64 Jahren. Bloß sind die Opfer non-Muslime. Damals Kreide; heute Zettelchen.
Und Gewalt bis Mord ist auch noch möglich.
Ob wir wieder die halbe Welt brauchen, um das wieder halbwegs ins Lot zu kriegen...in der Zukunft..?
Meine, die Geschichte wiederholt sich doch schon. Fast gleich. Bloß fragt sich, wer denn diesmal in Europa die Verfolgten sein werden, wenn das alles so weiter geht, wie bisher..... affraid

http://nachrichten.t-online.de/c/15/02/48/90/15024890.html
Erneut Touristin in der Türkei vergewaltigt
Erschienen am 12. Mai 2008
Nur wenige Wochen nach der Vergewaltigung und Ermordung einer italienischen Künstlerin während einer Reise durch die Türkei ist erneut eine westeuropäische Touristin vergewaltigt und ausgeraubt worden. Die beiden mutmaßlichen Täter wurden aufgrund der Aussagen des Opfers aufgespürt und festgenommen. Das meldete die türkische Presse am Montag unter Berufung auf die Polizei.

Von zwei Männern vergewaltigt und ausgeraubt
Die Dänin, zu deren Identität keine näheren Angaben gemacht wurden, befand sich auf einer Fahrradtour um die Welt. Im zentralanatolischen Yozgat wurde sie nach eigenen Angaben von zwei Männern auf einem Motorrad angehalten. Die vergewaltigten sie und raubten sie aus. Die beiden Männer wurden inzwischen der Justiz überstellt.

Erst im April italienische Künstlerin ermordet
Mitte April hatte der Tod der italienischen Künstlerin Giuseppina Pasqualino di Marineo in der Türkei für Schlagzeilen gesorgt. Die 33-Jährige war per Anhalter unterwegs gewesen und wurde in der nordwesttürkischen Stadt Gebze von einem Autofahrer vergewaltigt und anschließend ermordet. Der Fall löste eine Debatte über die nach wie vor weit verbreitete Gewalt gegen Frauen in der Türkei aus. Menschenrechtler und Kommentatoren beklagten, dass die Türkei das Problem nach wie vor nicht energisch genug bekämpfe.
Jajjajaja, wenn man als Frau ins Land der Frauen-Fleisch-Stücke geht, kann man schon mal als Stück Fleisch behandelt werden. Und das gleich in Serie.
*tz,tz,tz*
Nur mal so ein weiser Rat: Je weiter südlich, desto größere Chance, schnell mal vergewaltigt zu werden:
http://www.forum-politik.at/international-f6/asylanten-und-ihre-morderische-kulturen-und-sitten-t2186.htm#93629

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(die wievielte Chronik rund um Verbrechen politisch oder menschlich ist das eigentlich schon..? What a Face )
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Re: Türkei: Gelebter Rassismus -> moderne Nazis verfolgen alles non-moslemische bzw. westliche

Beitrag von bushi am 06.10.09 9:43

[quote="politikjoker"]
"Wir sind Muslime - was haben die Kreuze hier zu suchen?“
quote]
auch das rote kreuz hat dort nichts zum suchen, dafür gibts den roten halbmond Twisted Evil
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