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Graz zum Katastrophengebiet erklärt

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Graz zum Katastrophengebiet erklärt

Beitrag von strizzi am 18.07.09 20:31

Nach den brütend heißen Temperaturen in den vergangenen Tagen ist Graz am Samstag um 13.45 Uhr plötzlich wegen massiver Überschwemmungen zum Katastrophengebiet erklärt worden. Nach starken Regenfällen traten im gesamten Stadtgebiet Bäche über die Ufer. Die Bevölkerung wurde gebeten, möglichst nicht ins Freie zu gehen - richtig gefährlich wurde es aber zum Glück nicht. Gegen 15 Uhr entschärfte sich die Situation und es hörte auf zu regnen. Infobox Bilder aus GrazAb etwa 10.00 Uhr Vormittag waren 100 Mann der Berufsfeuerwehr und rund 40 Mann der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. In St. Peter trat nicht nur der Petersbach über die Ufer, aufgrund der Regenfälle bestand auf einem Grundstück am Moserwaldweg auch die Gefahr einer Hangrutschung. Vorerst kam's aber nicht dazu.



Schöckelbach riss Damm nieder
Der über die Ufer getretene Schöckelbach in Andritz brachte in den Gebieten Weinitzen und Niederschöckel den Sandsackamm bei den Peneff-Gründen zum Einsturz. Die Gründe wurden überschwemmt, die Feuerwehr sicherte eine Tiefgarage und arbeitet an der Wiederherstellung des Dammes. Am Gabriachbach in St.Peter waren die beiden Retentionsbecken bis zum Rand gefüllt und drohten überzugehen. Der Thalersee schwoll stark an, Wasser wurde automatisch in den Mühlgang abgelassen.

Feuerwehr hauptsächlich im "Keller-Einsatz"
Überschwemmt wurden auch mehrere Radwege sowie ein Sportplatz im Bezirk Mariatrost. Die Feuerwehren waren allerdings vorrangig mit dem Auspumpen der Keller und dem Freimachen der Straßen beschäftigt: "Im Katastrophenfall wird vor allem dort gearbeitet, wo Gefahr abgewendet werden kann", erklärte Enrico Radaelli von der Freiwilligen Feuerwehr.

"Alles im Griff"
Oberbrandrat Heimo Krajnz rechnete damit, dass bis in die späten Abendstunden alle überfluteten Keller ausgepumpt seien und Entwarnung gegeben werden könne. "Wir haben mit unseren Einsatzkräften - 100 Mann der Feuerwehr, 30 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, Mitarbeiter des Kanalbauamtes und der Wirtschaftsbetriebe - die Situation im Griff."

Auch Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg hatte einige der neuralgischen Punkte besichtigt und gab einen kurzen Überblick: "Die Gefahr einer Hangrutschung in St. Peter ist nicht zu unterschätzen, einige hohe Bäume sind schon umgestürzt. Der Schöckelbach drückte massiv Wasser gegen die Peneff-Siedlung; die Feuerwehr baut gerade einen vierreihigen Damm auf. Danke für den vorbildlichen Einsatz!"

Vorsorgemaßnahmen bereits am Freitag getroffen
Alfred Pölzl, stellvertretender Abteilungsleiter des Katastrophenschutzes, berichtete, dass schon am Freitag in St. Peter eine Aktion gestartet wurde: Die Feuerwehr hat 800 Sandsäcke zur Verfügung gestellt, die gefüllt und gleich am Samstag schon benötigt wurden.

Katastrophenalarm "kein Grund zur Panik"
Die Erklärung der Stadt Graz zum Katastrophengebiet sei "ein Formalschritt" gewesen, so Wolfgang Hübel vom Katastrophenschutz. "Das ist gesetzlich so vorgesehen, wenn Menschen oder Sachen gefährdet sein könnten." Erst in so einem Fall sei die Polizei auch berechtigt, Leute aus gefährdeten Gebieten wegzuweisen. In Graz seien keine Menschen gefährdet, betonte Hübel. Er rechnete aber damit, dass der Katastrophenalarm aus Sicherheit noch bis Sonntag aufrecht bleibt.

4.000 steirische Haushalte ohne Strom
Nicht nur in Graz ging es am Samstag um: Durch die Unwetter (umstürzende Bäume) wurden in der gesamten Steiermark rund 150 Trafostationen so stark beschädigt, dass sie ihren Betrieb nicht fortsetzen konnten. Rund 4.000 Haushalte waren vorübergehend ohne Strom, so der Sprecher der Energie Steiermark, Urs Harnik-Lauris. Am stärksten betroffen waren die Süd- und die Weststeiermark.

Zahlreiche Bäume entwurzelt
Umstürzende Bäume würden dauernd neue Stromleitungen beschädigen, während einige bereits wieder repariert seien. "Die Stromversorgung ist jedenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen", so Harnik-Lauris am Samstagnachmittag. Graz selbst war weniger betroffen, da hier die meisten Leitungen bereits unterirdisch laufen.

Letzte schwere Unwetter am Mittwoch
Erst am Mittwochabend war die gesamte Steiermark von schweren Gewitterstürmen und Hagel heimgesucht worden - allein der Landwirtschaft entstanden mindestens zwei Millionen Euro Schaden.


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Millionenposse um Grazer Bim

Beitrag von bushi am 13.08.10 17:43

Irre: Laut Schweizer "Tagesanzeiger" hat die Stadt Graz für knapp 100 Millionen Euro 45 nagelneue Niederflutrams eingekauft.
Kleiner Hacken: Die Straßenbahnen der Schweizer Firma Stadler Rail sind gleich für 16 Stellen der Altstadt zu breit ausgelegt!
Jetzt muß das Schienennetz für weitere 17 Millionen Euro den XXL-Wägen angepaßt werden und trotzdem müssen die Bim-Garnituren
künftig in Schneckentempo fahren. (Heute, S.10)
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Re: Graz zum Katastrophengebiet erklärt

Beitrag von Bengelchen8 am 13.08.10 21:54

bushi schrieb:Irre: Laut Schweizer "Tagesanzeiger" hat die Stadt Graz für knapp 100 Millionen Euro 45 nagelneue Niederflutrams eingekauft.
Kleiner Hacken: Die Straßenbahnen der Schweizer Firma Stadler Rail sind gleich für 16 Stellen der Altstadt zu breit ausgelegt!
Jetzt muß das Schienennetz für weitere 17 Millionen Euro den XXL-Wägen angepaßt werden und trotzdem müssen die Bim-Garnituren
künftig in Schneckentempo fahren. (Heute, S.10)

Der "Besteller" dieser Trams gehört sofort an den Eiern aufgehängt! Sind diese Trotteln nicht mal fähig nicht erst seit gestern bestehende bauliche Tatsachen in die Ausschreibung zu integrieren????
In den "oberen Etagen" gibt's anscheinend nur noch lauter Vollidioten!
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