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Regierung zahlte vor Wahl Unsumme für Inserate

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Regierung zahlte vor Wahl Unsumme für Inserate

Beitrag von bemstl am 10.01.09 8:43

Klotzen statt kleckern: Die frühere Regierung hat während des Nationalratswahlkampfs mehr als 8,67 Millionen Euro für Inserate ausgegeben, Spitzenreiter war dabei das Infrastrukturministerium des jetzigen Bundeskanzlers Werner Faymann mit 1,75 Millionen Euro. Das geht aus der Beantwortung mehrerer parlamentarischen Anfragen des BZÖ hervor. Die Zahl könnte sich noch erhöhen, da das Bundeskanzleramt und das Frauenministerium nicht innerhalb der vorgesehenen Frist geantwortet haben. Keinen Cent hat laut eigenen Angaben das Justizministerium ausgegeben. Inserate, PR-Artikel und Druckkostenbeiträge waren Gegenstand der Anfrage, die sich auf den Zeitraum von der Ankündigung der Neuwahl durch den damaligen Vizekanzler Wilhelm Molterer am 7. Juli ("Es reicht") bis zum Wahltermin am 28. September bezog. Noch nicht miteingerechnet sind die umstrittenen Medienkooperationen der ÖBB, von denen Kritiker behaupten, auch sie seien eigentlich politische Werbung für Faymann selbst.

Sparefroh im Innenministerium
Dem damaligen Infrastrukturminister folgen in der Kostenaufstellung die nicht mehr amtierende Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky mit 1,22 Millionen Euro und der ehemalige Sozialminister Erwin Buchinger mit 1,06 Millionen Euro. Die Liste setzt sich fort mit dem jetzigen Vizekanzler und einstigen Landwirtschaftsminister Josef Pröll (993.000 Euro), dem Unterrichts- und Kulturministerium (815.400 Euro), dem Finanzministerium (681.500 Euro), dem Verteidigungsministerium (541.200 Euro) und dem Wirtschaftsministerium (451.690 Euro). Schlusslichter sind das Wissenschaftsministerium (418.080 Euro, das Außenministerium (416.030 Euro) und das Innenministerium (315.870 Euro).

BZÖ will U-Ausschuss
Der BZÖ-Abgeordnete Gerald Grosz, der die Anfrage gestellt hatte, fordert nun den Rechnungshof zu „einer sofortigen lückenlosen Überprüfung der Inseratenkosten im Rahmen der Nationalratswahl“ auf. "Faymann und Pröll samt ihren parteipolitischen Pressesprechern" gehörten zudem vor einen U-Ausschuss um auch persönliche Verantwortlichkeiten und etwaige Provisionszahlungen zu klären. Das BZÖ forderte eine sofortige Umsetzung der Empfehlungen des Rechnungshofs punkto Inserate und Regierungswerbung. Für die nächste Nationalratssitzung kündigte Grosz außerdem eine Anfragebesprechung bezüglich der nicht eingelangten Antworten an.

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Re: Regierung zahlte vor Wahl Unsumme für Inserate

Beitrag von imgi am 10.01.09 11:51

WIR sind die obrigkeit, wir sollten danach trachten sie zu erlangen - alles recht geht vom volk aus!!!

die politiker sollten UNSERE erfüllungsgehilfen sein und nicht wir zu befehlsempfängern degradiert werden.

ich möchte eine direkte demokratie ala schweiz, die repräsentative demokratie verkommt bei uns zur demokratur!!!
lassen wir uns doch nicht nur zum kreuzerlmachen mißbrauchen, sondern sagen wir den politikern, dass unser wille berücksichtigt werden muß und setzen wir uns doch für die DIREKTE DEMOKRATIE ein!!!

es muß doch eine möglichkeit geben, diese geldvernichter in die schranken zu weisen!!!

und so nebenbei, faymann hat ja auch über die öbb inserate um 5 mio € schalten lassen, es ist zum 121
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Re: Regierung zahlte vor Wahl Unsumme für Inserate

Beitrag von bushi am 10.01.09 12:55

zur polit. schönfärberei gehört auch werbung
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Re: Regierung zahlte vor Wahl Unsumme für Inserate

Beitrag von imgi am 10.01.09 13:50

werbung um umgerechnet 120 000 000 öSda fehlt wohl ein wenig die realität bei den bonzen, nochdazu, wo diese summe nicht alles ist, da gesellen sich schon noch einige milliönchen dazu.

und nicht vergessen, es handelt sich um UNSER geld!!! wir haben es erwirtschaftet und die politiker schmeißen es mit vollen händen raus, ob wir damit einverstanden sind oder nicht.
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Re: Regierung zahlte vor Wahl Unsumme für Inserate

Beitrag von rosso+nero am 10.01.09 17:20

imgi schrieb:werbung um umgerechnet 120 000 000 öSda fehlt wohl ein wenig die realität bei den bonzen, nochdazu, wo diese summe nicht alles ist, da gesellen sich schon noch einige milliönchen dazu.

und nicht vergessen, es handelt sich um UNSER geld!!! wir haben es erwirtschaftet und die politiker schmeißen es mit vollen händen raus, ob wir damit einverstanden sind oder nicht.

Na schau das sind ja nur 8,5 Millionen Euro!
Sieht sich doch gleich besser an - oder?

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Re: Regierung zahlte vor Wahl Unsumme für Inserate

Beitrag von Bengelchen8 am 10.01.09 22:05

rosso+nero schrieb:
imgi schrieb:werbung um umgerechnet 120 000 000 öSda fehlt wohl ein wenig die realität bei den bonzen, nochdazu, wo diese summe nicht alles ist, da gesellen sich schon noch einige milliönchen dazu.

und nicht vergessen, es handelt sich um UNSER geld!!! wir haben es erwirtschaftet und die politiker schmeißen es mit vollen händen raus, ob wir damit einverstanden sind oder nicht.

Na schau das sind ja nur 8,5 Millionen Euro!
Sieht sich doch gleich besser an - oder?

Na, was glaubst du warum alle Politiker gar so geil drauf waren, so schnell als möglich den Schilling vom Euro ablösen zu lassen.
Das Gefühl für dieses (Monopoly)Geld wird wohl erst die nächste Generation entwickeln; diejenigen, die vom Schilling noch nie was gehört haben.
"Otto-Normalverbraucher" hat noch immer die "alten Ziffern" in der Birne. Wie oft hört man "Kost eh nur an Zwanzger"; dass es sich dabei um fast dreihundert Schilling handelt wird den wenigsten bewusst. Es ist eben immer noch das Gefühl für den "alten Zwanziger" vorhanden; und das war ja wirklich nicht viel Geld.
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Re: Regierung zahlte vor Wahl Unsumme für Inserate

Beitrag von Genialerkimi am 10.01.09 22:31

hinzu kommt aber noch,dass man um den "guaten alten zwanziger" heutzutage höchstens 1 extrawurstsemmerl bekommst!
(und des mit viel glück,do muasst beim fleischhauer schon dazusagen,dass du 2 Schülersemmerl willst!) Mad
weil dann kriagst wenigsten um 1 EURO a semmel mit 3 battl verrunzelter extra drin,saudünn geschnitten wohlgemerkt!
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Re: Regierung zahlte vor Wahl Unsumme für Inserate

Beitrag von Bengelchen8 am 11.01.09 0:19

Genialerkimi schrieb:hinzu kommt aber noch,dass man um den "guaten alten zwanziger" heutzutage höchstens 1 extrawurstsemmerl bekommst!
(und des mit viel glück,do muasst beim fleischhauer schon dazusagen,dass du 2 Schülersemmerl willst!) Mad
weil dann kriagst wenigsten um 1 EURO a semmel mit 3 battl verrunzelter extra drin,saudünn geschnitten wohlgemerkt!

Durchschnittspreis einer Leberkässemmel: Zwischen 1,6 und 2,4 Euro.
In Schilling: Zwischen 22,- und 33,- (echte) Schilling.

Wenn man sich alleine da die Preisentwicklung ansieht und die Lohnentwicklung dagegen hält merkt man erst so richtig, um wieviel wir heute (real gesehen) weniger verdienen als noch vor 10-15 Jahren.
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Re: Regierung zahlte vor Wahl Unsumme für Inserate

Beitrag von Genialerkimi am 11.01.09 1:07

bemstl schrieb:Klotzen statt kleckern: Die frühere Regierung hat während des Nationalratswahlkampfs mehr als 8,67 Millionen Euro für Inserate ausgegeben, Spitzenreiter war dabei das Infrastrukturministerium des jetzigen Bundeskanzlers Werner Faymann mit 1,75 Millionen Euro. Das geht aus der Beantwortung mehrerer parlamentarischen Anfragen des BZÖ hervor. Die Zahl könnte sich noch erhöhen, da das Bundeskanzleramt und das Frauenministerium nicht innerhalb der vorgesehenen Frist geantwortet haben. Keinen Cent hat laut eigenen Angaben das Justizministerium ausgegeben. Inserate, PR-Artikel und Druckkostenbeiträge waren Gegenstand der Anfrage, die sich auf den Zeitraum von der Ankündigung der Neuwahl durch den damaligen Vizekanzler Wilhelm Molterer am 7. Juli ("Es reicht") bis zum Wahltermin am 28. September bezog. Noch nicht miteingerechnet sind die umstrittenen Medienkooperationen der ÖBB, von denen Kritiker behaupten, auch sie seien eigentlich politische Werbung für Faymann selbst.

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BZÖ will U-Ausschuss
Der BZÖ-Abgeordnete Gerald Grosz, der die Anfrage gestellt hatte, fordert nun den Rechnungshof zu „einer sofortigen lückenlosen Überprüfung der Inseratenkosten im Rahmen der Nationalratswahl“ auf. "Faymann und Pröll samt ihren parteipolitischen Pressesprechern" gehörten zudem vor einen U-Ausschuss um auch persönliche Verantwortlichkeiten und etwaige Provisionszahlungen zu klären. Das BZÖ forderte eine sofortige Umsetzung der Empfehlungen des Rechnungshofs punkto Inserate und Regierungswerbung. Für die nächste Nationalratssitzung kündigte Grosz außerdem eine Anfragebesprechung bezüglich der nicht eingelangten Antworten an.

man muss natürlich auch festhalten,dass es sich hier um ZAHLEN HANDELT,die diese versumpfte brut nach einer (oder mehreren) parlamentarischen anfrage halt offenlegen MUSSTE oder sich halt zusammengebastelt hat! (gröööööhhhl)

jetzt kann sich jeder halbwegs normale mensch wohl ausrechnen(kenntnis der 4 grundrechnungsarten reicht da wohl vollkommen ;) ),was dieses gesocks in WIRKLICHKEIT ausgegeben und GESCHMIERT hat!
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