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Reiches Österreich ???

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Reiches Österreich ???

Beitrag von Sakc _ Pauer am 11.12.08 7:22

das Eingangsposting lautete :

Österreich ist pleite!
Was Generationen aufgebaut, wurde im Welt-Casino verspielt


Österreichs Politiker wie Vranitzky und Schüssel oder der jahrzehntelang die Fäden im Hintergrund ziehende Andreas Khol haben uns in die EU getrieben und den Euro durchgesetzt. Aus der zweiten Reihe haben sie viel Verstärkung erfahren, so von Mock, Busek, Klima, Fischler, den Aussenministerinnen Ferrero-Waldner und Plassnik bis hin zu den Ja-Sagern im Parlament und den rückgratlosen Beamtenvertretern in Brüssel, die alle daran mitwirkten, dass Österreich seine Souveränität wie auch seine Währung verlor und in die globaltotale Pleite schlitterte. Sie bahnten Heuschrecken und Bankenmafia den Weg ins Welt-Casino, in dem gigantische Summen aus dem Volksvermögen in wenigen Jahren verspielt wurden.
Schüssel hat von der Ost-Erweiterung der EU als einmaliger Chance für Österreich gesprochen, jetzt ist Österreich mit 600 Milliarden Euro im Osten engagiert. Das ist gut das Zweifache des Bruttoinlandsprodukts. Die Kredite werden nie zurückgezahlt, das Engagement hat heute bereits 50 bis 80 Prozent seines Wertes verloren, und um das Übriggebliebene zu retten, werden noch weitere Kredite nachgeschossen. Die Kurse der hochexponierten Banken und Versicherungsgesellschaften wie Raiffeisen International, Erste Bank oder Vienna Insurance sind abgestürzt wie Fallobst im Herbst, gefeierte Banker wie Treichl oder Konrad und Stepic betteln jetzt um staatliche Hilfe! Die Kommunalkreditbank, einst zur Unterstützung der Gemeinden gegründet, hat in Zypern und in Island Hunderte Millionen verspekuliert und wurde für 2 Euro an den Staat verkauft. Die Volksbank muss auf ihre Beteiligung an der Kommunalkredit heuer 362 Millionen Euro abschreiben und ausserdem weitere 300 Millionen für «strukturierte Geschäfte» mit bankrotten Island-Banken, Lehman&Brothers usw. wertberichtigen. Jetzt holt sie sich 1 Milliarde Euro vom Staat, so als habe der ein unerschöpfliches Füllhorn.
Verscherbeltes Volksvermögen und Zinslasten für 100 Jahre

20 bis 30 Milliarden Euro machen die Cross-Border-Leasing-Verträge aus, die Gemeinden und staatsnahe Betriebe abgeschlossen haben. Die Tiwag hat ihr Kraftwerk Sellrain-Silz für rund 1,5 Milliarden Euro verkauft und gleich für 100 Jahre zurückgeleast. Der Kaufpreis wurde bei ausländischen Banken deponiert. Jetzt fallen die Depotbanken der Reihe nach um, Teile des Kaufpreises brechen weg, und was bleibt, sind die Verpflichtungen der Tiwag zur Zahlung der Pacht für die nächsten 100 Jahre an die Hedger! Das ist ungefähr so, als würde ein Häuslbauer sein aus Eigenmitteln mühsam errichtetes Einfamilienhaus verkaufen, die Kaufsumme verbrennen, sein Haus dann zurückmieten und mit dem Mietpreis nochmals bezahlen.
Auf ähnliche Weise wurden alle acht Donaukraftwerke verhökert, die U-Bahn und das Strassenbahnnetz der Wiener Linien, Teile des Kanalnetzes von Häupls Wien, Strom- und Gasnetze im Burgenland, Bahnhöfe, Lokomotiven, Waggons und Signalanlagen der ÖBB, die Fernwärme in Linz, die Flugsicherungsanlagen der Austro Control, die Sortieranlagen der Post usw. Allein 150 Gemeinden im Königreich des Erwin Pröll liessen sich auf solche Cross-Border-Leasingverträge ein und verkauften vom Rathaus bis zur Wasserversorgung und den Kläranlagen alles, was versilbert werden konnte. Jetzt wollen sie sich die Verluste von Raiffeisen zurückholen, die ihnen zu solchen Geschäften geraten hatte. Den Vogel aber schossen die Innsbrucker Kommunalbetriebe ab, die noch unter der Ägide von Landeshauptmann van Staa ihr Kanalnetz verkauft haben und nun für 250 Jahre zurückleasen! Alle glaubten mit Beihilfe zur Steuerhinterziehung das grosse Geschäft machen zu können, jetzt werden aus den Knebel- und Enteignungsverträgen die Risiken schlagend.
Pensionskassengelder in US-Schrotthypotheken investiert

2,7 Milliarden Euro haben österreichische Banken in Island angelegt, davon entfällt auf Raiffeisen rund 1 Milliarde. Nur ein Bruchteil der vornehmlich nach den USA weitergeleiteten Einlagen wird zurückfliessen. Weitere Verluste werden durch die Entschädigung von Privatanlegern eintreten, denen «strukturierte Produkte» als «risikolos» aufgeschwatzt wurden. Seit Jahren weiss jeder im Finanzgeschäft Tätige, dass Amerika bankrott ist und mit 2 bis 3 Milliarden Dollar täglich(!) vom Ausland gestützt werden muss. Daher legt schon seit Jahren kein vernünftiger Mensch mehr in Amerika langfristig an. Unsere österreichischen «Finanzgenies» liessen sich nicht abhalten, räumten die Pensionskassen aus und transferierten die Ersparnisse der Österreicher nach den USA zum Erwerb von Schrotthypotheken. Die gutgläubigen Pensionisten schauen durch die Finger und müssen Kürzungen hinnehmen. Es war Schüssel, der die zweite und dritte Säule der Pensionen als Huhn, das goldene Eier legt, propagierte, «Säulen» die jetzt im Finanzsumpf versinken.
Der Streikfonds der Gewerkschaft von 3 Milliarden Euro verschwand in der Karibik, die Mitglieder des ÖGB sehen sich durch ihre Bonzen um die Früchte ihrer Beiträge gebracht. Neuerdings wird schon als Erfolg gefeiert, dass der Gewerkschaftsbund vor dem Konkurs «gerettet» werden konnte, und der «Retter» zum Sozialminister gekürt!
Subvention – im Casino verspielt

Eine Groteske besonderer Art lieferte die AUA (Austrian Airlines). Sie zwang ihre Aktionäre zur Aufstockung ihres Kapitals, legte Teile der einfliessenden Beträge in Amerika an und verlor sie. Jetzt wird sie für 1 Euro verkauft, doch nur wenn der Bund den Käufer mit 500 Millionen Euro zum Kauf animiert. Seit ihrer Gründung ist die AUA ein Zuschussbetrieb, der noch nie auf eigenen Füssen stehen konnte. Nun rächt sich die österreichische Grossmannssucht, die trotz aller Warnungen glaubte, auf eine eigene Fluglinie nicht verzichten zu können.
Auf ähnliche Weise wie die AUA verpulverten die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) die ihnen zum Ausbau gewährten Subventionen durch Anlagen im Ausland. Der Verlust wird laut Wirtschaftsblatt vom 19.10.2008 auf 600 Millionen Euro geschätzt. Jetzt sieht der Koalitionspakt neue Milliarden-Subventionen für die marode ÖBB vor.
Voll in Widersprüche verwickelt sich auch der neue Präsident der Österreichischen Nationalbank, E. Nowotny. Er stellt Mittel für die Hebung der Eigenmittelquote der Banken zur Verfügung, damit diese angeblich mehr und zinsgünstigere Kredite dem österreichischen Mittelstand gewähren können. Beides – Erhöhung der Eigenmittelquote und Ausweitung der Kredite – geht natürlich nicht, seine Argumentation ist «Eyewash», mit dem die Zuschüsse an die Banken den Österreichern «verkauft» werden.
Hyperinflation – Logik der Ausweitung des Kreditvolumens

Österreich ist pleite! Ganz offensichtlich bleibt als Ausweg aus den Casino-Spielen nur noch die gigantische Ausweitung des Kreditvolumens mit nachfolgender Hyperinflation, die alle Sparer weiter enteignet. Der Euro wird seinem Ruf als «Teuro» treu bleiben, und wir alle werden ärmer, nicht zuletzt durch die Steuerwalze, welche die neue Koalitionsregierung von Feymann und Pröll planmässig in Bewegung setzen wird. Die Politiker haben im Verein mit der Bankenmafia und den mediokren «Global player» in staatsnahen Betrieben und Holdings das Volksvermögen in wenigen Jahren verschleudert, welches Generationen mühsam geschaffen haben. Sie betrachten ihren «Desaster-Kapitalismus» (Naomi Klein) wohl als Voraussetzung für die «neue Weltordnung», in der die einfachen und geduldigen Bürger samt ihren Erben endgültig zu Opfern des «globalen Schafe-Scherens» (H. Wohlmeyer) werden.


von Friedrich Romig
Der Autor lehrte politische Ökonomie in Wien, Graz und Aachen.

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scheee schaut´s aus im reichen Österreich....
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Kampf gegen Missbrauch der Mindestpension.

Beitrag von bushi am 18.11.09 13:59

SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer will künftig schärfer gegen Mindestpensionisten vorgehen.
die ihre 733 Euro monatlich illegal im Ausland kassieren. (Österr., S. 10)
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Re: Reiches Österreich ???

Beitrag von Oddysseus am 18.11.09 23:46

Jetzt gibt es Wien auch das "Leo". Eine von der Caritas organisierte Lebensmittelausgabe für einen Euro. Allerdings darf man nur einmal pro Woche vorstellig werden, dafür bekommt man zwei volle Einkaufssackerl.

In den ersten Tagen war der Andrang enorm, soviel zum siebenreichsten Staat der Welt.
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"Unis wurden ausgehungert"

Beitrag von bushi am 19.11.09 19:18

Mit starken Worten bringt der langjährige Finanzminister Hannes Androsch die Bildungsmisere in Österreich auf den Punkt: "Die Universitäten wurden in den vergangenen Jahren ausgehungert. Es wundert mich, dass die Studenten nicht schon viel früher auf die Straße gegangen sind", kritisiert Ansrosch im "Heute"-Gespräch.
Also wohin floß das Geld


.....dafür wird ein Aussichtsturm gebaut, damit man die Baustelle Südbahnhof besichtigen kann
(orf-2 19h)
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Riesenansturm auf Gratis-Lebensmittel

Beitrag von bushi am 11.01.10 14:41

Der Andrang ist riesengroß: Seit die Caritas Bedürftige mit Lebensmitteln und Beratung unterstützt, werden die Pfarren in Wien regelrecht gestürmt. Wurden in der ersten Woche im November noch 198 Haushalte versorgt, waren es im Dezember schon 1029. Das sind 5x so viel wie zu Beginn.
Caritas-Sprecherin Ruth Schöffl sagt: "Bis Ende Dezember haben sich die Zahlen wöchentlich verdoppelt und wir brauchen weiter Lebensmittelspenden." (Heute, S.16)
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Immer mehr Menschen in der Schuldenfalle

Beitrag von bushi am 22.01.10 20:47

Immer mehr Menschen finden sich in einer ausweglosen finanziellen Situation wieder. Mit ein Grund ist die Wirtschaftskrise mit der stark gestiegenen Arbeitslosigkeit.
2009 Rekordansturm auf Beratungsstellen.
Immer mehr Menschen geraten in die Schuldenfalle und finden allein nicht mehr heraus.
(Krone, S.7)
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Re: Reiches Österreich ???

Beitrag von Ray am 23.01.10 20:10

Ganz einfach, die Banken haben schärfere Richtlinien für Kontoüberziehungen geschaffen und daher stehen jetzt viele Familien, die permanent überzogen haben, vor einem Riesendilemma.
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Re: Reiches Österreich ???

Beitrag von Neo am 23.01.10 20:26

ist ja auch eine frechheit jahrzehnte sind banken mit denn rahmen hausieren gegangen und dann machen sie von heut tauf motgen schluß, der ganze konsum und die weltwirtschaft basieren auf der kreditwirtschaft, wenn da alles abgedreht wird dann ist schluß, nur die banken gehen da mit unter das haben sie noch nicht kapiert.

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Re: Reiches Österreich ???

Beitrag von bushi am 24.01.10 14:38

aus meinem bekanntenkreis: ein junger österr. börsianer ist chef in singapur. damit er repräsentieren kann, zahlt ihm seine österr. bank einen neuen
5er-bmw (inkl. strafzoll weil man dort keine auto haben will) und eine jährl. clubmitgliedschaft von 15.000,-€ (ohne sportmöglichkeit),
- obwohl er das alles gar nicht will.

jetzt weiß ich - warum ich so eine karge fondausschüttung habe.
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Re: Reiches Österreich ???

Beitrag von bushi am 24.02.10 12:25

Mehr Sozialhilfe-Bezieher: Die Krise ist auch bei den Schwächsten angekommen. Wie das Sozialministerium bekanntgab, ist die Zahl der Sozialhilfe-
Empfänger Ende 2009 im Vergleich zu 2008 um 8,7 Prozent gestiegen.
"Früher kamen die Menschen zu uns, um einen Zuschuss für den Kinderskikurs zu erbitten. Heute wenden sich die Menschen an uns, wenn sie ihre Wohnungen nicht mehr heizen oder ihre Kinder nicht mehr ernähren können", bringt der Caritas-Direktor die Situation auf den Punkt.
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200.000 Wiener erhalten Sozialleistung.

Beitrag von bushi am 26.02.10 10:51

Arbeitslosigkeit, zu geringes Einkommen trotz Fulltime-Job, Krankheit - die Ursache für Armut sind vielfältig. In Wien bekommen 200.000 Menschen Sozialleistung, erklärt Stadträtin Sonja Wehsely.
12% der Wiener sind Sozialhilfsepfänger.
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Re: Reiches Österreich ???

Beitrag von politikjoker am 27.02.10 1:37

Oddysseus schrieb:Jetzt gibt es Wien auch das "Leo". Eine von der Caritas organisierte Lebensmittelausgabe für einen Euro. Allerdings darf man nur einmal pro Woche vorstellig werden, dafür bekommt man zwei volle Einkaufssackerl.
In den ersten Tagen war der Andrang enorm, soviel zum siebenreichsten Staat der Welt.
Naja, wenn man da praktisch gratis ganze Sackerl voll Ware kriegt...
...da stellt sich bald wer an und macht einen auf armes Schweinchen...!


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Reiches Österreich = reiches Land - armer Staat.

Beitrag von bushi am 10.03.10 9:40

Budget-Schock: Auf Sparplan für Ministerien folgt Poker um neue Steuern.
"Ein reiches Land, aber ein armer Staat!"
(Krone, S.4)
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Re: Reiches Österreich ???

Beitrag von Bengelchen8 am 10.03.10 10:30

bushi schrieb:Budget-Schock: Auf Sparplan für Ministerien folgt Poker um neue Steuern.
"Ein reiches Land, aber ein armer Staat!"
(Krone, S.4)


"Sparplan"??????
Welcher Sparplan denn bitte schön!!! devil
Hört man irgendwas davon, dass die exorbitant hohen "Repräsentationskosten" (Selbstbeweihräucherungen) der Ministerien/Regierungsmitglieder eingebremst würden? Oder hört man was davon, dass die Absicht bestünde all die irrwitzigen "Vereinsförderungen" mal auszuforsten???? Gibt's etwa Pläne dafür, diese unseligen "Künstlerarschvergoldungen" abzudrehen????

Nichts; nada; nothing.....

"Gespart" wird nur in einer Richtung: Der (NOCH) vorhandene Mittelstand soll so weit geschröpft werden, bis wir nur noch ZWEI Kategorien in GANZ EUROPA haben; hier die (kleine Anzahl) Superreichen (in Hauptsache "staatlich geförderte"), dort die (Armee) armen Schlucker die auf Almosen des "Staates" angewiesen sind!
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Re: Reiches Österreich ???

Beitrag von bushi am 10.03.10 18:31

"Österreich ist ein reiches Land, aber ein armer Staat", bringt es Außenminister Spindelegger auf den Punkt.
Die Regierung setzt jetzt den Rotstift an. Trotz höheren und neuen Steuern wird in Ministerien drastische eingespart und das Bundesheer kaputtgespart.
(Heute)
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Wie wir alle ausgsackelt werden.

Beitrag von bushi am 12.03.10 14:25

So schlimm wird das Sparpaket:
Kürzung bei Spitälern.
Hacklerpension käuft aus.
Überstunden besteuern.
Alleinverdienerabsetzbetrag fällt.
Streichung der kostenlosen Mitversicherung.
Höhere Mineralölsteuer.
Elektrizitätsabgabe könnte steigen.
CO 2 - Steuer wird geschaffen.
Erhöhung der Wein-, Bier- & Tabaksteuer.
Glücksspiel wird geschröpft.
sinnvoll wäre ein Erhöhung der MWSt. u. ev. eine Vermögenszuwachssteuer.
(Österr., S.10)
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Das Märchen vom reichen Österreich.

Beitrag von bushi am 14.05.10 15:41

Wir haben eine schwere Finanzkrise, der Euro steht unter Beobachtung von Finanzhaien, und niemand weiß, wie der morgige Tag ausschaut, wie es um unser Geld, um unsere Arbeitsplätze, um die Wirtschaft bestellt sein wird.
Das Märchen von einem Österreich als reiches Land, wo es doch kein Problem sein kann, Menschen aus aller Herren Ländern hereinzulassen, ist ausgeträumt. Die bittere Wahrheit schaut so aus: Nichts geht mehr, der Gürtel muß dramatisch enger geschnallt werden, und trotzdem ist nicht sicher, ob wir über die Runden kommen. (peter.gnam@kronenzeitung.at)
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Fanatismus......

Beitrag von bushi am 16.05.10 20:48

Nun ist es also fix: das ach so reiche Österreich spendet dem ach so armen Griechenland 2,3 Milliarden Euro. Aber ob wir davon auch nur einen luckerten Cent wiedersehen werden, weiß nicht einmal der gute alte Zeus.
Wie schaut es übrigens mit dem "reichen" Österreich aus? Es hat rund 200 Milliarden Euro Staatsschulden.
Das sind pro Österreicher 24.000 €. Die Griechen haben pro Nase nur etwas mehr - 31.000 €. (aus Krone-Leserbriefe)
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Re: Reiches Österreich ???

Beitrag von Wildrose am 16.05.10 21:01

Da werden einfach die Pensionen, sowie Kindergeld gekürzt, Krankenbehelfe abgeschafft und sozial Schwache nicht mehr unterstützt (gilt natürlich alles nur für österrr. Staatsbürger) - schwupp sind die Milliarden wieder herinnen - so einfach ist das Exclamation Basketball
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Re: Reiches Österreich ???

Beitrag von bushi am 16.05.10 21:07

Wildrose 123 BINGO - in`s schwarze getroffen 94 lachen
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Reichtum: Österreich ist EU-weit auf Platz 4

Beitrag von bushi am 22.06.10 20:49

Heute, Seite 6:
Innerhalb der Europäischen Union rangiert Österreich unter den reichsten Ländern auf Platz vier.
1. Platz: Luxenburg
2. Platz: Irland confused (vor eu-beitritt wars europas armenhaus!!)
3. Platz: Niederlande
Österreich hat das vorbildliche Schweden und Deutschland hinter sich gelassen Question Exclamation

Heute, Seite10:
Obdachlose: Ein Drittel ist unter 30 Jahre alt! 5000 Menschen leben in Wien auf der Straße.
Die Caritas schlägt Alarm. Denn immer mehr Menschen können sich keine eigene Wohnung mehr leisten! Vor allem junge Menschen sind von Armut betroffen, mehr als 30% der Obdachlosen sind bereits unter 30 Jahre alt.



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Österreicher werden immer ärmer.....

Beitrag von bushi am 10.10.10 22:01

Jeder zehnte Arbeitnehmer in Österreich kann von seinem Einkommen alleine nicht mehr leben - Tendenz steigend!
Bereits 350.000 sind trotz eines Arbeitsplatzes von Armut betroffen. (Das freie Wort)
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Re: Reiches Österreich ???

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