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Handelsangestellte bekommen 3,6 % mehr Gehalt

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Handelsangestellte bekommen 3,6 % mehr Gehalt

Beitrag von Neo am 21.11.08 17:55

Wien (APA) - Nach fünf Runden sind die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 520.000 Beschäftigten im heimischen Handel zu Ende gegangen. Ab 1. Jänner 2009 bekommen Beschäftigte mit Einkommen bis 1.400 Euro um 3,7 Prozent mehr Gehalt. Wer mehr verdient, bekommt plus 3,6 Prozent. Die Mindest- und Ist-Gehälter der Angestellten der Nahrungs- und Genussmittelindustrie werden um 3,65 Prozent angehoben.
Bei den Verhandlungen wurde auch ein Ausgleich beim amtlichen Kilometergeld ausgehandelt. Das Verhandlungsergebnis sei für die Unternehmen "angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation gerade noch verkraftbar", meinte Arbeitgeber-Verhandlungsführer Alois Wichtl. Bestehende Überzahlungen bleiben durch diesen KV aufrecht, hieß es. Die wegen "widriger Rahmenbedingungen schwierigen und harten Verhandlungen" seien in einem "sachlichen und konstruktiven Klima geführt" worden, betonten beide Seiten.

Im Vorjahr wurden die Gehälter im Handel per 1. Jänner 2008 um 3,1 Prozent bzw. um mindestens 45 Euro erhöht. Die Metaller einigten sich heuer auf eine Erhöhung der Mindest- und Ist-Löhne um 3,8 bis 3,9 Prozent.

Auch für die rund 10.000 Angestellten der heimischen Nahrungs- und Genussmittelindustrie einigten sich die Sozialpartner: Die Mindest- und die Ist-Gehälter werden rückwirkend per 1. November 2008 um 3,65 Prozent angehoben, teilten die Verhandler am Freitag mit. Darüber hinaus wird auch das Kilometergeld auf die Sätze des amtlichen Kilometergeldes angehoben wurde.

Der Abschluss zeige, dass trotz schwieriger Rahmenbedingungen vernünftige Abschlüsse möglich seien, die sowohl die wirtschaftliche Lage der Branche als auch die Interessen der Beschäftigten berücksichtigen. Es sei ein Ausdruck dafür, dass die sozialpartnerschaftliche Verhandlungskompetenz funktioniere, so Arbeitgeber-Verhandler Martin Lotz von der Wirtschaftskammer (WKÖ) und Angestellten-Verhandler Bernhard Hirnschrodt von der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp).

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